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Ausgabe vom  21.06.2005
FrauenGesundheit & Politik  www.gesundheit.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • SONDERDRUCK: Neu: FrauenGesundheit-Spezial II
  • 15. GFMK: UN-Behindertenkonvention soll gegendert werden
  • 15. GFMK: Bundesregierung soll Bewilligungspraxis für Mutter-Kind-Kuren unter die Lupe nehmen
  • 15. GFMK: Tarifgestaltung der privaten Kassen auf Geschlechterungerechtigkeiten hin überprüfen
  • MAMMOGRAPHIE SCREENING: Münster als erstes Referenzzentrum übernimmt bundesweite Führungsrolle
  • BIOETHIK: Schröder will der Stammzellforschung eine Chance geben
  • BERLIN: Armut behinderter Frauen wächst
  • DEUTSCHER ÄRZTINNENBUND: Politik soll sich Vereinbarkeitsproblem von Ärztinnen annehmen
  • AKTIONSTAG FÜR FRAUENGESUNDHEIT: Schnellstmöglich Präventionsgesetz für gewaltfreies Leben von Frauen
    2. In der zwd-Printausgabe
  • 108. Deutscher Ärztetag: Ärzteschaft vertagt das Vereinbarkeitsproblem
  • Arbeitskreis Frauengesundheit: Schwangere sollen in der Vorsorge frei wählen können
  • Mammographie Screening: Mecklenburg-Vorpommern will noch 2005 in Regelversorgung einsteigen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    SONDERDRUCK
    Neu: FrauenGesundheit-Spezial II (20.06.2005)
    zwd Berlin - Eine Spezialausgabe zu Fragen der Frauengesundheit hat jetzt die gesundheitspolitische Redaktion des zwd FRAUEN UND POLITIK herausgegeben. Berichtet wird in der 50-seitigen Printausgabe des "FrauenGesundheit Spezial II" unter anderem über Mammographie-Screening, die NRW-Enquetekommission zur "Zukunft einer frauengerechten Gesundheitheitsversorgung in NRW", Präventionsgesetz, Gewalt gegen Frauen, Frauen und Sucht sowie Frauen und AIDS.
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    15. GFMK
    UN-Behindertenkonvention soll gegendert werden (20.06.2005)
    zwd Schwerin (sop) - Auf Antrag der Bundesländer Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fordert die 15. GleichstellungsministerInnenkonferenz in Schwerin qua Beschluss vom 3. Juni die Bundesregierung auf, bei der Fortschreibung des Aktionsplans der Bundesregierung gegen Gewalt die besondere Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderung zu berücksichtigen. Einer Berliner Studie von Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe zufolge hat jedes dritte bis vierte Mädchen beziehungsweise junge Frau im Alter von zwölf bis 25 Jahren sexuelle Gewalterfahrungen gemacht.
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    15. GFMK
    Bundesregierung soll Bewilligungspraxis für Mutter-Kind-Kuren unter die Lupe nehmen (20.06.2005)
    zwd Schwerin (sop) – Die GleichstellungsministerInnen der Länder (GFMK) betrachten die derzeitige Bewilligungspraxis der Krankenkassen für Mütter- und Väter-Kind-Kuren mit Sorge. In einem Beschluss der GFMK vom 3. Juni fordern die FachministerInnen die Bundesregierung deshalb auf, die bevorstehenden Erfahrungsberichte der Krankenkassen-Spitzenverbände daraufhin zu prüfen, ob ein Rückgang der Bewilligungen zu verzeichnen ist und „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ geeignete Handlungskonzepte zu entwickeln. „Um die Analyse auf aussagekräftiges Datenmaterial stützen zu können, sollen die Zahlen der Kuranträge, der Bewilligungen und der angetretenen Kuren ausgewiesen werden.“
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    15. GFMK
    Tarifgestaltung der privaten Kassen auf Geschlechterungerechtigkeiten hin überprüfen (20.06.2005)
    zwd Schwerin (sop) - Die 15. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz hat in einer Entschließung vom 3. Juni in Schwerin begründete Zweifel an der Geschlechtergerechtigkeit der derzeitigen Tarifgestaltung in der privaten Krankenversicherung (PKV) angemeldet. Anders als die gesetzlichen Krankenkassen würden die privaten keine geschlechtsneutralen Beiträge nach dem Solidaritätsprinzip erheben.
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    MAMMOGRAPHIE SCREENING
    Münster als erstes Referenzzentrum übernimmt bundesweite Führungsrolle (17.06.2005)
    zwd Münster (TICKER/sop) – Das Universitätsklinikum Münster (UKM) wird als erstes Referenzzentrum die am Mammographie Screening beteiligten ÄrztInnen und RadiologInnen fortbilden, betreuen und beraten. Wie das UKM am 17. Juni mitgeteilt hat, unterzeichneten vergangene Woche der Kaufmännische Direktor des UKM, Manfred Gotthardt, und der Direktor des Instituts für Klinische Radiologie, Prof. Walter Heindel, gemeinsam mit Vertretern der Kooperationsgemeinschaft Mammographie-Screening die entsprechenden Verträge.
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    BIOETHIK
    Schröder will der Stammzellforschung eine Chance geben (14.06.2005)
    zwd Berlin (sop) - Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will das Embryonenschutzgesetz auf den Prüfstand stellen. Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen am 14. Juni an ihn forderte der Kanzler eine "Kultur der Freiheit" in der Wissenschaft. Deutschland dürfe sich in der Bio- und Gentechnik nicht vom Fortschritt der internationalen Forschung abkoppeln. "Dann wären wir von der Mitsprache über die Nutzung und der Kontrolle der Verfahren ausgeschlossen." "Jedenfalls auf Dauer" könne sich Deutschland nicht "der Tendenz zu einer Liberalisierung der Forschung mit embryonalen Stammzellen" entziehen.
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    BERLIN
    Armut behinderter Frauen wächst (10.06.2005)
    zwd Berlin (TICKER/dia) – Auf die zunehmende Verarmung behinderter Frauen hat Sigrid Arnade vom Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. am 10. Juni in Berlin aufmerksam gemacht. Nach den neuesten Mikrozensusauswertungen des Statistischen Bundesamtes mussten 2003 über 30 Prozent der behinderten Frauen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 700 Euro auskommen.
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    DEUTSCHER ÄRZTINNENBUND
    Politik soll sich Vereinbarkeitsproblem von Ärztinnen annehmen (08.06.2005)
    zwd Berlin (sop) - Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) will dem Engagement von Krankenhäusern und Kliniken zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf den Grund gehen. Lokale Bündnisse, wie sie in zahlreichen Städten und Regionen entstünden und von Unternehmen aufgegriffen würden, müssten auch ÄrztInnen und ihre Familien einbeziehen, sagte die DÄB-Präsidentin Astrid Bühren am 7. Juni in Berlin.
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    AKTIONSTAG FÜR FRAUENGESUNDHEIT
    Schnellstmöglich Präventionsgesetz für gewaltfreies Leben von Frauen (30.05.2005)
    zwd Berlin (sop) - Das geplante Präventionsgesetz muss schnellstmöglich in Kraft treten, damit Frauen und Kindern endlich ein gewaltfreies Leben ermöglicht werden kann. Das hat das Netzwerk Frauengesundheit Berlin am 28. Mai zum Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit gefordert, der sich in diesem Jahr dem Thema „Gewalt gegen Frauen“ angenommen hat.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    108. Deutscher Ärztetag
    Ärzteschaft vertagt das Vereinbarkeitsproblem
    zwd Berlin - Die deutsche Ärzteschaft solle die Diskussion über eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ohne ideologische Scheuklappen führen. Dazu ermahnte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) die Bundesärztekammer (BÄK) auf ihrem 108. Deutschen Ärztetag, der vom 3. bis 6. Mai in Berlin stattfand. Ein Antrag zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde jedoch trotz dieses Appells nicht beschlossen, sondern lediglich zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen.
  •  ausführlich in Supplement FrauenGesundheit & Politik 219

    Arbeitskreis Frauengesundheit
    Schwangere sollen in der Vorsorge frei wählen können
    zwd Köln - Für eine optimale Schwangerenvorsorge müssen FrauenärztInnen und Hebammen besser als bisher zusammenarbeiten können. Deshalb haben die Frauenärztinnen im Arbeitskreis Frauenge­sund­heit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) auf einer Fachtagung am 7. und 8. Mai in Köln für eine geregelte Kooperation zwischen beiden Professionen plädiert, welche die jeweils spezifischen Kompetenzen nutzt und so die Möglichkeiten einer professionellen Versorgung voll ausschöpft.
  •  ausführlich in Supplement FrauenGesundheit & Politik 219

    Mammographie Screening
    Mecklenburg-Vorpommern will noch 2005 in Regelversorgung einsteigen
    zwd Schwerin - Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich „optimistisch“, noch in diesem Jahr mit dem flächendeckenden Mammographie Screening an den Start gehen zu können. Dafür muss allerdings unter anderem das Meldegesetz geändert werden.
  •  ausführlich in Supplement FrauenGesundheit & Politik 219

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  •  3. Termine
    24.06.2005
    Sexualität mit Leib und Seele - Neue Horizonte der Sexualmedizin und Sexualtherapie
    Klinikum der Universität München, Großhadern
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    30.06.2005
    78. Gesundheitsministerkonferenz
    Erlangen
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    25.08.2005
    Gesundheit und Alter(n)
    Neuchâtel / Schweiz

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    21.09.2005
    Die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Deutschland – Bedarfsgerechtigkeit, Innovation, Systemgestaltung
    Berlin
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gesundheitspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema FrauenGesundheit & Politik sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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