Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  30.05.2005  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • VATERSCHAFTSTESTS: Grüne: Bayrische Initiative vergisst Kinderrechte   
  • MAMMOGRAPHIE SCREENING: Mecklenburg-Vorpommern will in Regelversorgung einsteigen   
  • FAMILIENPOLITIK: "Frauen in der Wirtschaft" werden ausgezeichnet   
  • ENTGLEISUNG: Entschuldigung von bayrischem Finanzminister gefordert   
  • INTERNATIONALE FRAUENRECHTE : Aufbruch adé   
  • DIHK: Mehr Wachstum für Deutschland ohne Kind-Karriere-Dilemma   
  • WELTWIRTSCHAFTSFORUM: Tiefe Geschlechterkluft beim Bildungszugang   
  • TARIFPOLITIK: Defizite bei der Gleichstellung der Geschlechter   
  • KUWAIT: Frauen erhalten Wahlrecht   
  • ZWANGSPROSTITUTION: Grüne wollen besseren Opferschutz   
  • SCHWANGERENVORSORGE: AKF: ÄrztInnen und Hebammen sollen besser kooperieren   
  • RENTENMODELL : Kinderlose sollen für Altersvorsorge sparen   
  • UNTERHALTSRECHT/ GESETZENTWURF: Weniger Rechte für die Ex-Frau
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • GLEICHSTELLUNG IN DER EV. KIRCHE: Kirchentag fest in Frauenhand   
  • KONFERENZ DES NORDISCHEN MINISTERRATES: Gleichberechtigte Eltern – ein Weg aus dem demografischen Dilemma?   
  • 8. WELTKONGRESS VON METROPOLIS: Stadtentwicklung darf keine Männersache bleiben
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    VATERSCHAFTSTESTS
    Grüne: Bayrische Initiative vergisst Kinderrechte (27.05.2005)
    zwd Berlin (TICKER/ dia) - Bayern will keine heimlichen Vaterschaftstests legalisieren. Das begrüßte die frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, Irmingard Schewe-Gerigk am 27. Mai in Berlin, nachdem sich der Bundesrat mit dem Gesetzesantrag der Bayern zur Regelung von Abstammungsuntersuchungen befasst hatte.
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    MAMMOGRAPHIE SCREENING
    Mecklenburg-Vorpommern will in Regelversorgung einsteigen (26.05.2005)
    zwd Schwerin (sop) – Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich „optimistisch“, noch in diesem Jahr mit dem flächendeckenden Mammographie Screening an den Start gehen zu können. Wie die Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Margret Seemann (SPD), am 26. Mai im Schweriner Landtag deutlich machte, unterstütze sie den Antrag der SPD- und PDS-Fraktion auf schnellstmögliche Zulassung des analogen Mammographie-Screenings nach der Röntgenverordnung.
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    FAMILIENPOLITIK
    "Frauen in der Wirtschaft" werden ausgezeichnet (25.05.2005)
    zwd Berlin (TICKER/kri) - Die Gewinner des Unternehmenswettbewerbs "Erfolgsfaktor Familie 2005" stehen fest. Bundeskanzler Gerhard Schröder und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, ehrten am 24. Mai im Bundeskanzleramt die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands. Einen Sonderpreis verlieh Schmidt dem Forum "Frauen in der Wirtschaft", einem Netzwerk von 20 führenden deutschen Unternehmen.
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    ENTGLEISUNG
    Entschuldigung von bayrischem Finanzminister gefordert (24.05.2005)
    zwd München/ Berlin (dia) – Das hätten viele Frauenpolitikerinnen nicht für möglich gehalten: Dass ein Staatsminister öffentlich ukrainische Zwangsprostituierte diffamiert und ankündigt, Frauen würden "williger", wenn Edmund Stoiber im Kanzleramt säße.
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    INTERNATIONALE FRAUENRECHTE
    Aufbruch adé (23.05.2005)
    zwd Berlin (dia) – Zuerst die gute Nachricht: Seit der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 konnten in vielen Ländern Frauenrechte gesetzlich verankert werden. Die schlechte Nachricht: Diese Verbesserungen finden vor dem Hintergrund einer wachsenden sozialen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern statt. Frauen gehören also weiterhin zu den Verliererinnen der globalen Entwicklung.
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    DIHK
    Mehr Wachstum für Deutschland ohne Kind-Karriere-Dilemma (20.05.2005)
    zwd Berlin (sop) - Das Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie führt nach Auffassung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu einem Verlust von Humanvermögen und einer niedrigen Geburtenrate. Wie der Wirtschaftsverband in seinen jüngst veröffentlichten Wirtschaftspolitischen Positionen für dieses Jahr erklärt, würde eine Lösung dieses Dilemmas „wesentlich zur Zukunftssicherung Deutschlands“ beitragen.
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    WELTWIRTSCHAFTSFORUM
    Tiefe Geschlechterkluft beim Bildungszugang (18.05.2005)
    zwd Genf (dia) – Bislang hat es noch kein Land der Welt geschafft, völlige Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern herzustellen. Aber Schweden kommt diesem Ziel am nächsten. Das geht aus einer am 16. Mai veröffentlichten Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Genf hervor. Deutschland belegt danach unter den insgesamt 58 untersuchten Ländern den neunten Platz, Ägypten den letzten.
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    TARIFPOLITIK
    Defizite bei der Gleichstellung der Geschlechter (17.05.2005)
    zwd Berlin (dia) – In den Tarifvereinbarungen schlägt sich die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt bislang kaum nieder. Es gebe „beachtliche Lücken, aber auch interessante Einzelbeispiele“, sagte Reinhard Bispinck, Leiter des Tarifarchivs im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans Böckler Stiftung, bei der Vorstellung des WSI-Tarifhandbuchs am 17. Mai in Berlin. Gleichstellung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bilden die Schwerpunktthemen des WSI-Handbuchs 2005.
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    KUWAIT
    Frauen erhalten Wahlrecht (17.05.2005)
    zwd Kuwait-Stadt (dia) - Nach jahrelangen Diskussionen hat das Parlament in Kuwait am 16. Mai im dritten Anlauf das Wahlrecht für Frauen verabschiedet. 35 Abgeordnete stimmten für die notwendige Gesetzesänderung, 23 dagegen, eine Abgeordneter enthielt sich.
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    ZWANGSPROSTITUTION
    Grüne wollen besseren Opferschutz (12.05.2005)
    zwd Berlin (TICKER/ dia) - Der von der Union vorgelegte Gesetzentwurf für einen Straftatbestand für Freier stößt auf Kritik bei der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen. Die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Irmingard Schewe-Gerigk, bezeichnete den am 12. Mai im Bundestag diskutierten Vorschlag als „inakzeptabel“.
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    SCHWANGERENVORSORGE
    AKF: ÄrztInnen und Hebammen sollen besser kooperieren (11.05.2005)
    zwd Köln (sop) - Für eine optimale Schwangerenvorsorge müssen FrauenärztInnen und Hebammen besser als bisher zusammenarbeiten können. Deshalb haben die Frauenärztinnen im Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) auf einer Fachtagung am 7. und 8. Mai in Köln eine geregelte Kooperation zwischen beiden Professionen gefordert, die die jeweils spezifischen Kompetenzen nutzt und so die Möglichkeiten einer professionellen Versorgung voll ausschöpft.
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    RENTENMODELL
    Kinderlose sollen für Altersvorsorge sparen (11.05.2005)
    zwd Köln/Tübingen/München (dia) - Wer keine Kinder hat, soll weniger Rente bekommen. Das zumindest schlägt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IDW) in einer Studie zur Altersicherung vor, nach der nur noch Paare mit mindestens zwei Kindern eine volle Rente erhalten sollen. Damit solle die Rente "demographiefest" gemacht werden.
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    UNTERHALTSRECHT/ GESETZENTWURF
    Weniger Rechte für die Ex-Frau (10.05.2005)
    zwd Berlin (dia) – Eine unverheiratete Mutter kann künftig vom Vater ihres Kindes auch länger als drei Jahre Unterhalt erstreiten. Das sieht ein am 9. Mai vorgestellter Gesetzentwurf vor, mit dem Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) das Unterhaltsrecht neu ordnen will: In Mangelfällen sollen Kinder künftig bevorzugt behandelt werden. Die kinderlose Ex-Ehefrau erhält einen nachrangigen Anspruch.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    GLEICHSTELLUNG IN DER EV. KIRCHE
    Kirchentag fest in Frauenhand
    zwd Hannover (ske) - Auf dem 30. evangelischen Kirchentag waren Frauenfragen von zentraler Bedeutung. Eigene Podien zum Thema Frauen und Geschlecht behandelten etwa das Vereinbarkeitsdilemma. Wie es innerhalb der evangelischen Kirche um die Gleichstellung der Geschlechter bestellt ist, hat der zwd genauer unter die Lupe genommen. Auf der Laienebene - und damit im ehrenamtlichen, also unbezahlten Tätigkeitsbereich agieren hauptsächlich Frauen und kaum Männer. Ein Lichtblick sind zwei weibliche Führungsfiguren: Margot Käßmann und Friederike von Kirchbach.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 219

    KONFERENZ DES NORDISCHEN MINISTERRATES
    Gleichberechtigte Eltern – ein Weg aus dem demografischen Dilemma?
    zwd Berlin (kri) - Wie machen die Skandinavierinnen das bloß? Bekommen Kinder und gehen einer Arbeit nach, als wäre es das Normalste der Welt. „Familienpolitik als Instrument zur Lösung zukünftiger Probleme in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt“, lautete der Titel einer Veranstaltung des Nordischen Ministerrates Ende April in Berlin. Dort konnten sich die Deutschen einmal mehr ein Beispiel an Schweden, Finnland, Norwegen und Island nehmen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 219

    8. WELTKONGRESS VON METROPOLIS
    Stadtentwicklung darf keine Männersache bleiben
    zwd (Berlin) - „Tradition & Transformation - Die Zukunft der Stadt“ lautete das Motto des 8. Weltkongresses von Metropolis unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundespräsidenten. Das weltweite Netzwerk der Metropolen und Hauptstädte, das allein 84 Städte mit einer Einwohnerzahl von über einer Million Einwohnern einschließt, feierte nicht nur den 20. Jahrestag seiner Gründung, es legte auch den Grundstein für ein internationales Frauennetzwerk: Erstmalig trafen sich Bürgermeisterinnen, Stadt- und Gemeinderätinnen sowie andere kommunale Vertreterinnen auf einem Metropolis angegliederten Frauenkongress zum Thema: „Frauen und ihre Rolle in der Stadtentwicklung“.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 219


  •  3. Termine
    22.03.2005
    GenderNet

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    05.06.2005
    „Mehr Stolz, Ihr Frauen“
    Frauenrechte erstreiten - lokal und global
    Schwerin
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    06.06.2005
    "Der Europäische Sozialfonds - nur Spiegel geschlechtsspezifischer Muster?"
    Stuttgart
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    06.06.2005
    "Gemeinsam Gewalt überwinden"
    Heppenheim
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    14.06.2005
    Der EU-Beitritt der Türkei aus Frauensicht
    Hannover
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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