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Ausgabe vom  30.04.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EUROPA: Nach Belgien plant auch Frankreich ein Burka-Verbot
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Entbindung in Fesseln: Opposition verlangt sofortige Aufklärung
  • STRATEGIE GEGEN WIRTSCHAFTSKRISEN: Europarat: Mehr weibliche Spitzenkräfte nutzen der Weltwirtschaft
  • NRW-WAHL: Verbindliche Zielzahlen für weibliche Professuren gefordert
  • BUNDESKABINETT: Job-Center-Reform: Alleinerziehende sollen besser gestellt werden
  • BUND: SPD: Vorschlag der Familienministerin wertet Erziehungsarbeit ab
  • GIRLS’DAY: Merkel macht Mädchen Mut
  • NÜRNBERGER RESOLUTION: „Deutschland kommt an einer gesetzlichen Lösung nicht vorbei“
  • EINELTERN-FAMILIEN: SPD-Konzept zur Unterstützung Alleinerziehender vorgelegt
  • ROT-GRÜNE BUNDESPRESSEKONFERENZ: Zwei Frauen wollen NRW regieren
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 278/2010
  • Sozialisation der jungen Bundesfrauenministerin„Wir wollten durch Leistung nach oben, nicht durch Quoten“
  • Förderung weiblicher Arbeitsloser durch EU-MittelUnausgewogene Förderpraxis in Bayern und Schleswig-Holstein
  • Nordrhein-WestfalenSparpolitik zu Lasten der Frauen: Hilfsstrukturen in Auflösung
  • Alternativvorschlag zur BarauszahlungCDU-Frauen: Betreuungsgeld für die Altersvorsorge einsetzen
  • Herausforderungen der alternden Gesellschaft„Unausgegorene Idee“ für eine Pflegezeit entfacht die Debatte
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EUROPA
    Nach Belgien plant auch Frankreich ein Burka-Verbot (30.04.2010)
    zwd Brüssel/Paris (nk). Nach der Entscheidung des belgischen Parlaments am 29. April für ein Burka-Verbot will nun auch Frankreich die Ganzkörperverschleierung von muslimischen Frauen verbieten. Im Juli wird nach Aussagen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy das französische Kabinett über das Vollverschleierungsverbot beraten, noch vor der Sommerpause soll ein Gesetz verabschiedet werden.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Entbindung in Fesseln: Opposition verlangt sofortige Aufklärung (29.04.2010)
    zwd Düsseldorf (jvo). Mit Entsetzen hat Gerda Kieninger auf die Berichte in den Medien über die Zustände in Frauengefängnissen in NRW reagiert. Wenn Schwangere im gefesselten Zustand entbinden müssten, sei dies ein Riesenskandal, erklärte die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Sie forderte Justizministern Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) auf, sofort mit der Aufklärung zu beginnen.
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    STRATEGIE GEGEN WIRTSCHAFTSKRISEN
    Europarat: Mehr weibliche Spitzenkräfte nutzen der Weltwirtschaft (27.04.2010)
    zwd Paris (nk). Um künftig Wirtschafts- und Finanzkrisen vorzubeugen, fordert die Parlamentarische Versammlung des Europarates die europäischen Mitgliedsstaaten dazu auf, die Gender-Perspektive in allen politischen Handlungsstrategien zu berücksichtigen. Der Frauenanteil in wirtschaftlichen Führungspositionen müsse merklich erhöht werden, heißt es in den Europaratsempfehlungen, die am 27. April in Paris an den Ministerrat der Europäischen Union gerichtet wurden.
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    NRW-WAHL
    Verbindliche Zielzahlen für weibliche Professuren gefordert (26.04.2010)
    zwd Köln (jvo). Das Land Nordrhein-Westfalen belegt den letzten Platz beim Hochschulranking nach Gleichstellungs-Aspekten des „Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung“. Nach Auffassung der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (LaKof) sind deshalb verbindliche Zielzahlen, zum Beispiel zur Steigerung des Professorinnenanteils, notwendig. CDU und FDP haben diese Forderung in ihren Wahlprüfsteinen zur Landtagswahl am 9. Mai zurückgewiesen.
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    BUNDESKABINETT
    Job-Center-Reform: Alleinerziehende sollen besser gestellt werden (22.04.2010)
    zwd Berlin (nk). Das Bundeskabinett hat am 21. April dem arbeitsmarktpolitischen Konzept von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zugestimmt. Ein Kernpunkt: Die Job-Center-Reform. Künftig soll jedes Jobcenter eine Frauenbeauftragte bekommen. Außerdem sieht das Konzept vor, Alleinerziehende bei der Suche nach einer geeignegten Kinderbetreuung stärker zu unterstützen.
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    BUND
    SPD: Vorschlag der Familienministerin wertet Erziehungsarbeit ab  (22.04.2010)
    zwd Berlin (jvo). Der Vorschlag von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), gezielt arbeitslose Männer zu Erziehern umzuschulen, stößt bei der SPD-Bundestagsfraktion auf Kritik. Damit suggeriere Schröder, dass diese Aufgabe eine einfache Arbeit wäre, wendet SPD-Familienpolitiker Sönke Rix ein. Er plädiert indessen für eine angemessene Vergütung von Erziehungsarbeit.
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    GIRLS’DAY
    Merkel macht Mädchen Mut (22.04.2010)
    zwd Berlin (nk). Einen Tag vor dem zehnten Girls’Day am 22. April hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) 24 Berliner Schülerinnen im Bundeskanzleramt begrüßt. Dort stand für die Mädchen ein Informations-Parcours bereit, der ihnen Gelegenheit bot, zahlreiche Berufe aus den Bereichen Technik, Medien und Medizin kennen zu lernen. In ihrer Auftaktrede sagte Merkel, dass die Veranstaltungsangebote bei den Mädchen Neugier wecken, Wissen vermitteln und Einstiegswege in die MINT-Berufe aufzeigen sollen.
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    NÜRNBERGER RESOLUTION
    „Deutschland kommt an einer gesetzlichen Lösung nicht vorbei“ (21.04.2010)
    zwd Berlin (jvo). Die Fraktions-Chefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, hat die Nürnberger Resolution unterzeichnet. Auf einer Diskussionsveranstaltung der Fraktion am 21. April im Reichstag setzte auch Telekom-Vorstandsmitglied Thomas Sattelberger kurz entschlossen seinen Namen unter die Forderung nach einer Frauenquote von mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten. Beide betonten, dass Deutschland an einer gesetzlichen Lösung für die Wirtschaft in den kommenden Jahren nicht vorbeikommen werde.
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    EINELTERN-FAMILIEN
    SPD-Konzept zur Unterstützung Alleinerziehender vorgelegt  (20.04.2010)
    zwd Berlin (nk). Der SPD-Vorstand hat konkrete Maßnahmen zur besseren Unterstützung Alleinerziehender beschlossen. Im Zentrum des Beschlusses steht der Rechtsanspruch für Alleinerziehende auf eine ganztägige Kinderbetreuung ab 2013. Das sei eine Frage von sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Vernunft, begründete die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig den Maßnahmenkatalog am 19. April in Berlin.
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    ROT-GRÜNE BUNDESPRESSEKONFERENZ
    Zwei Frauen wollen NRW regieren (19.04.2010)
    zwd Berlin (ig). Die Parteivorsitzenden von SPD und Grünen sowie die Spitzenkandidatinnen der beiden Parteien für die nordrhein-westfälische Landtagswahl, Hannelore Kraft (SPD) und Sylvia Löhrmann (Grüne), haben vor dem Hintergrund aktueller Meinungsumfragen ihre Entschlossenheit bekundet, nach dem Urnengang am 9. Mai das größte Bundesland gemeinsam zu regieren. Die Zustimmung zu einem rot-grünen Bündnis liege derzeit bei 49 Prozent, erläuterten die PolitikerInnen.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 278/2010
  • Grüne Bundesfrauenkonferenz: Geschlechtergerechtigkeit als Ziel des Green New Deals
  • Sächsisches „Landesbetreuungsgeld“: Geld für Familien statt Kitas für Kleinkinder
  • Tagung „Kommune, Kompetenz, Karriere“: Bessere Rahmenbedingungen für Frauen in der Kommunalpolitik benötigt
  •  ausführlich in FGP 278

    Sozialisation der jungen Bundesfrauenministerin
    „Wir wollten durch Leistung nach oben, nicht durch Quoten“
    zwd Berlin. In Deutschland mangelt es bislang an effektivem Regierungshandeln zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen. Immerhin bewegt sich die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex. In ihrem Arbeitsprogramm für 2010 schlägt sie vor, dass Aufsichtsräte in einer Erklärung darlegen, welcher Anteil von Frauen angemessen sei und bis wann dieser erreicht werden kann.
  •  ausführlich in FGP 277

    Förderung weiblicher Arbeitsloser durch EU-Mittel
    Unausgewogene Förderpraxis in Bayern und Schleswig-Holstein
    zwd Berlin. Die Bundesregierung hat ihren Bericht zur Frauenförderung im Hinblick auf die Verwendung der Mittel aus den EU-Strukturfonds vorgelegt (BT-Drs. 17/618). Demnach lag die Teilnehmerinnenquote bei Programmen, finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), zwischen 2000 und 2008 nahezu unverändert bei 46,56 Prozent. In absoluten Zahlen haben in diesem Zeitraum 3,6 Millionen Frauen an den Programmen partizipiert.
  •  ausführlich in FGP 277

    Nordrhein-Westfalen
    Sparpolitik zu Lasten der Frauen: Hilfsstrukturen in Auflösung
    zwd Düsseldorf. Die rigide Sparpolitik der schwarz-gelben Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die sozialen Netzwerke und Hilfsstrukturen für Frauen empfindlich geschwächt. Die 46 Regionalstellen „Frau und Beruf“ mussten zwei Jahre nach dem Machtwechsel in der Düsseldorfer Regierungszentrale ihre Türen schließen. Zunehmend fürchten auch die Frauenhäuser um ihre Möglichkeiten, Schutzsuchende aufzunehmen.
  •  ausführlich in FGP 277

    Alternativvorschlag zur Barauszahlung
    CDU-Frauen: Betreuungsgeld für die Altersvorsorge einsetzen
    zwd Berlin. Nach einem breiten Diskussionsprozess auch in den Landesverbänden hat der Bundesvorstand der CDU-Frauen Union (FU) einen Beschluss zum Betreuungsgeld verabschiedet. Darin schlägt die FU vor, dass das von Schwarz-Gelb geplante Betreuungsgeld für die Altersvorsorge, Pflegeversicherung oder Weiterbildung eingesetzt werden soll. Eine Barauszahlung des Geldes lehnt sie ab.
  •  ausführlich in FGP 277

    Herausforderungen der alternden Gesellschaft
    „Unausgegorene Idee“ für eine Pflegezeit entfacht die Debatte
    zwd Berlin. Allein im Rahmen der Pflegeversicherung werden derzeit über 1,4 Millionen Menschen zu Hause betreut. Und ihre Zahl wird stetig wachsen. Doch mit dem Problem der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, werden die zumeist weiblichen Angehörigen bisher weitestgehend allein gelassen.
  •  ausführlich in FGP 277

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    15.05.2010
    Bundesparteitag: Die Linke
    Rostock
     mehr Infos...

    16.05.2010
    19. Ordentlicher DGB-Bundeskongress 2010
    Berlin
     mehr Infos...

    04.06.2010
    Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)
    Bonn – Bad Godesberg
     mehr Infos...

    07.06.2010
    Meine Perspektive in der Mädchenarbeit
    Petershagen
     mehr Infos...

    10.06.2010
    20. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz der
    Länder (GFMK)

    Dresden
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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