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Ausgabe vom  29.06.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • LOHNGERECHTIGKEIT: Mit Mindestlohn gegen prekäre Beschäftigung von Frauen
  • SPD: Gleichstellung von Frauen
    auf dem Arbeitsmarkt voranbringen
  • INTERNETSTUDIE: Immer mehr Frauen sind online
  • AUSGEZEICHNET: Lissy Gröner erhält Zivilcouragepreis 2007
  • HESSEN: Geringfügige Beschäftigung ist nach wie vor Frauensache
  • BUNDESTAG: Breite Front gegen Betreuungsgeld
  • AUSGEZEICHNET: Köhler ehrt die Arbeit von Frauen
  • EUROPA: Appell für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Studium
  • ZUWANDERUNG: Bundestag stimmt für Verschärfung des Zuwanderungsrechts
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ: djb: AGG nicht EU-konform
  • BREMEN: Gender Mainstreaming wird Standard in der Verwaltung
  • FÜHRUNGSKRÄFTE: Immer noch allein unter Männern
  • GENDER BUDGETING: Die Verteilung macht‘s
  • WESTAFRIKA: Guinea: Mädchen schuften unbezahlt
  • BEILAGE FRAUEN.GESUNDHEIT & POLITIK: Mädchen sind gesünder
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    LOHNGERECHTIGKEIT
    Mit Mindestlohn gegen prekäre Beschäftigung von Frauen (28.06.2007)
    zwd Berlin (gev). Frauen müssen durch angemessen bezahlte Erwerbsarbeit ihren Lebensunterhalt selbst sichern können, forderte der Berliner Frauensenator Harald Wolf (Die Linke.PDS) am 28. Juni in Berlin. Nach Ansicht des Politikers ist ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn ein wichtiger erster Schritt im Kampf gegen Niedriglöhne und Minijobs. Auch Stephan Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter der im Gebäudemanagement tätigen GRG Services Group, sprach sich für einen allgemein gültigen Mindestlohn aus. Von der vom Bundestag beschlossenen Lohnuntergrenze für seine Branche verspricht er sich positive Effekte.
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    SPD
    Gleichstellung von Frauen
    auf dem Arbeitsmarkt voranbringen
     (26.06.2007)
    zwd Berlin (mih). Die Erwerbsquote von Frauen ist in Deutschland mittlerweile auf über 60 Prozent gestiegen. Das reicht nicht, so der SPD- Parteivorstand in dem Beschluss „Gute Arbeit“ vom 25. Juni, denn dieser Zuwachs fuße primär auf mehr Teilzeitbeschäftigung. Ziel müsse bleiben, Frauen in Vollzeitbeschäftigung zu bringen. Wer voll arbeitet, muss von seinem Arbeitseinkommen leben können, verlangt die SPD außerdem und hält an ihrer Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn fest.
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    INTERNETSTUDIE
    Immer mehr Frauen sind online (26.06.2007)
    zwd Berlin (ch). Bei den Teenagern sind in diesem Jahr erstmals mehr Mädchen als Jungen online. Das zeigen die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas, die am 25. Juni in Berlin vorgestellt wurden. Die Informationsgesellschaft für Politik und Wirtschaft - Initi@tive D21 - und das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest, die den Atlas seit sieben Jahren erstellen, wiesen darauf hin, dass auch in anderen Altergruppen die Unterschiede in der Internetnutzung zwischen Männern und Frauen geringer geworden sind. Die Resultate waren aus knapp 50.000 Interviews mit BürgerInnen ab 14 Jahren aus ganz Deutschland hervorgegangen.
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    AUSGEZEICHNET
    Lissy Gröner erhält Zivilcouragepreis 2007 (25.06.2007)
    zwd Berlin (mih). Die sozialdemokratische Europaabgeordnete Lissy Gröner hat am 23. Juni den Zivilcouragepreis 2007 des Berliner Christopher Street Days (CSD) erhalten. Mit dem Preis werden Personen geehrt, die sich gegen Diskriminierungen und für die Belange von Minderheiten engagieren.
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    HESSEN
    Geringfügige Beschäftigung ist nach wie vor Frauensache (25.06.2007)
    zwd Frankfurt(TICKER/mih). Teilzeit und geringfügige Beschäftigung sind nach wie vor Bereiche, in denen Frauen überproportional vertreten sind. Gleichzeitig nehmen Frauen überdurchschnittlich oft an Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung teil. So lauten zentrale Ergebnisse des Gender-Berichts zur Situation von Frauen auf dem hessischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, den die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Hessen am 22. Juni erstmals vorgelegt hat.
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    BUNDESTAG
    Breite Front gegen Betreuungsgeld (22.06.2007)
    zwd Berlin (mih). Während die CSU an ihrer Forderung nach einem Betreuungsgeld festhält, stößt diese „Herdprämie“ bei der Opposition und SPD weiterhin auf heftige Kritik. Familienpolitik muss Gleichstellungspolitik sein, stellte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Christel Humme, am 22. Juni im Bundestag klar. Die stellvertretende Fraktions-Vorsitzende der Grünen, Krista Sager, bemängelte, eine solche Barzahlung sei absurd, da sie gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten von der frühkindlichen Bildung fernhalte.
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    AUSGEZEICHNET
    Köhler ehrt die Arbeit von Frauen (21.06.2007)
    zwd Berlin (mih). Bundespräsident Horst Köhler hat am 21. Juni zwanzig Frauen mit dem Verdienstorden ausgezeichnet, um das Bewusstsein für die beeindruckenden und trotzdem meist wenig beachteten Leistungen von Frauen zu stärken. Zu den Geehrten gehören prominente Frauen wie die Anwältin Seyran Ates und die Schauspielerin Ulrike Folkerts, aber auch der Öffentlichkeit Unbekannte, wie etwa zwei Ordensschwestern, die sich seit Jahren in der Hospizarbeit engagieren.
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    EUROPA
    Appell für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Studium (20.06.2007)
    zwd Brüssel (mih). Das Europäische Parlament hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, die Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu verbessern. Die europäischen VolksvertreterInnen verabschiedeten am 19. Juni einen entsprechenden Bericht, in dem sie fordern, finanzielle Mittel bereitzustellen und das Studium flexibler zu organisieren.
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    ZUWANDERUNG
    Bundestag stimmt für Verschärfung des Zuwanderungsrechts (14.06.2007)
    zwd Berlin (mih). Gegen die Stimmen der Opposition und trotz massiver Bedenken der SPD hat die schwarz-rote Mehrheit im Bundestag am 14. Juni die umstrittene Novellierung des Zuwanderungsrechts verabschiedet. Wer seiner Familie aus dem Ausland nach Deutschland folgen will, muss in Zukunft Deutschkenntnisse vorweisen. Die Union will dadurch Frauen vor Zwangsverheiraten schützen. Grüne und die Linkspartei warfen ihr dagegen vor, Frauen zu instrumentalisieren und lediglich die Zuwanderung beschränken zu wollen. Sogar die SPD meldete verfassungsrechtliche Bedenken an.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ
    djb: AGG nicht EU-konform
    zwd Berlin – Mit einem offenen Brief hat sich der Deutsche Juristinnenbund (djb) an die EU-Kommission gewandt, um gegen die unzulängliche Umsetzung der europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu protestieren. Prof. Sibylle Raasch, Vorsitzende der djb-Kommission für Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftrecht hat für den zwd die zentralen Kritikpunkte zusammengefasst.
  •  ausführlich in FGP 244

    BREMEN
    Gender Mainstreaming wird Standard in der Verwaltung
    zwd Bremen – Nach den Landtagswahlen in Bremen bringt der Wechsel zu Rot-Grün neuen Schwung in die Frauenpolitik des Stadtstaates: Nachdem die zweijährige Pilotphase zur Einführung des Gender Mainstreaming abgeschlossen ist, soll diese Strategie nun flächendeckend in der Bremer Verwaltung umgesetzt werden.
  •  ausführlich in FGP 244

    FÜHRUNGSKRÄFTE
    Immer noch allein unter Männern
    zwd Berlin – In den Vorständen der 200 größten Firmen der Welt sind Frauen mit 11,2 Prozent deutlich unterrepräsentiert. Anlässlich des 17. Global Summit of Women stellte die Präsidentin des Weltfrauengipfels, Irene Natividad, am 14. Juni in Berlin die aktuelle Studie zu Frauen in Führungspositionen von Corporate Women Directors International vor.
  •  ausführlich in FGP 244

    GENDER BUDGETING
    Die Verteilung macht‘s
    zwd Frankfurt – Beim Gender Budgeting geht es ans Eingemachte, denn es geht ums Geld. Wirkliche Fortschritte sind bislang in keinem Land Europas zu verzeichnen. Die feministische Ökonomin Elisabeth Stiefel resümiert für den zwd die europäische Fachkonferenz „Die Verteilung macht’s – Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit durch geschlechtersensible Haushalte“.
  •  ausführlich in FGP 244

    WESTAFRIKA
    Guinea: Mädchen schuften unbezahlt
    zwd Conakry/Guinea – Tausende Mädchen werden im west-afrikanischen Guinea als Haushaltshilfen ausgebeutet. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Regierung des Landes am 15. Juni in einem Bericht aufgefordert, Kinder besser vor Sklavenarbeit zu schützen.
  •  ausführlich in FGP 244

    BEILAGE FRAUEN.GESUNDHEIT & POLITIK
    Mädchen sind gesünder
    zwd Berlin – Jungen leiden häufiger als Mädchen an Allergien, gefährden ihre Gesundheit stärker durch übermäßigen Alkoholkonsum und haben öfter psychische Störungen. Bei Mädchen dagegen sind Essstörungen verbreiteter. So lauten zentrale Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), die von der Robert-Bosch-Stiftung erstellt wurde.
  •  ausführlich in FGP 244

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    04.07.2007
    Der EQR und die Frauen – Neue Chancen oder erhöhtes Risiko für die Beschäftigungsfähigkeit von Frauen?!
    Berlin
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    09.07.2007
    First International Diversity Summer School
    Wien
     mehr Infos...

    09.07.2007
    Gender Unbound

     mehr Infos...

    20.07.2007
    Transferring Gender: Contested Gender Cultures Across the European Union
    Erfurt
     mehr Infos...

    13.08.2007
    The Annual ICASH Conference
    New York City
     mehr Infos...

    27.09.2007
    „Gleichstellung ohne Vereinbarkeit – Vereinbarkeit ohne Gleichstellung?“ Zum Verhältnis von Gleichstellungspolitik und Familienpolitik
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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