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Ausgabe vom  28.05.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EUROPA-SPEZIAL ERSCHIENEN (SONDERDRUCK zum zwd-MAGAZIN 266): 39 deutsche Kandidatinnen mit guten Chancen auf Einzug ins EU-Parlament
  • ARBEITSMARKT: DGB-Vizechefin Sehrbrock: „Minijobs sind Einfallstor für niedrige Löhne“
  • IAB-ANALYSE: Ausstieg aus Hartz VI für junge Alleinerziehende besonders schwierig
  • EHRENMORD: Terre des Femmes wirft Ex-Verfassungsrichter falsche Toleranz vor
  • EUROPA: Netzwerk für Alleinerziehende mobilisiert gegen Kinderarmut
  • CEDAW-ABKOMMEN: Regierung: Auch weiterhin Kindergeld nur bei unbefristeter Aufenthaltserlaubnis
  • LITAUEN: Erstmals eine Präsidentin im Amt
  • SCHWANGERSCHAFTSKONFLIKTGESETZ: Pro Familia: Neuregelung verhindert keine Spätabtreibung
  • KARRIERE: Große Verdienstunterschiede zwischen den Geschlechtern in MINT-Berufen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Sonderdruck zum zwd-Magazin FGP 266Mehr Frauen nach Europa? Listenaufstellung entscheidet
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 267/2009
  • NetzwerktreffenUnternehmenskulturen durch „Guerilla Gardening“ ändern
  • Resolution des Bundesfrauenrates der GrünenRoth: „Gerade in der Krise kann die Wirtschaft nicht auf Kompetenzen von Frauen verzichten“
  • FES-Tagung zur Vereinbarkeit von Beruf und FamilieNur knapp zehn Prozent der Väter nehmen Teilzeit aus familiären Gründen
  • Fachtagung zum Abbau des Gender Pay GapGeschlechtsneutrale Bewertung des Arbeitsplatzes hilfreich
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EUROPA-SPEZIAL ERSCHIENEN (SONDERDRUCK zum zwd-MAGAZIN 266)
    39 deutsche Kandidatinnen mit guten Chancen auf Einzug ins EU-Parlament (28.05.2009)
    zwd Straßburg (tag). Gute Chancen auf den Einzug in das künftige EU-Parlament haben bei den diesjährigen Europa-Wahlen am 7. Juni insgesamt 39 Kandidatinnen der Parteien aus Deutschland. Damit würden nach zwd-Berechnungen insgesamt acht weibliche Abgeordnete mehr einen europäischen Sitz erhalten als derzeit im Parlament vertreten sind. Im neu erschienenen Europa-Spezial des zwd werden die aussichtsreichen Kandidatinnen und ihre Verteilung auf die einzelnen Parteien präsentiert.
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    ARBEITSMARKT
    DGB-Vizechefin Sehrbrock: „Minijobs sind Einfallstor für niedrige Löhne“ (27.05.2009)
    zwd Berlin (tag). Harsche Kritik an der Ausbreitung unfreiwilliger Teilzeitarbeit sowie geringfügiger Beschäftigung hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) geübt. Minijobs seien häufig „parzellierte Vollzeitarbeit“ und müssten dringend in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden, forderte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock auf der Tagung „Einfach nicht genug zum Leben – unfreiwillige Teilzeitarbeit und Minijobs“ der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem DGB am 27. Mai in Berlin.
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    IAB-ANALYSE
    Ausstieg aus Hartz VI für junge Alleinerziehende besonders schwierig  (25.05.2009)
    zwd Nürnberg (jvo). Vier von zehn Alleinerziehenden sind auf Hartz IV angewiesen. Das sind derzeit insgesamt rund 650.000 Mütter und Väter. Sie benötigen die staatliche Unterstützung vergleichsweise lange. Innerhalb von zweieinhalb Jahren konnte nur die Hälfte der Einelternfamilien den Leistungsbezug beenden. In anderen Haushalten schafften in diesem Zeitraum mehr als zwei Drittel den Ausstieg aus der Hartz IV-Abhängigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 25. Mai veröffentlichte.
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    EHRENMORD
    Terre des Femmes wirft Ex-Verfassungsrichter falsche Toleranz vor (22.05.2009)
    zwd Tübingen (jvo). Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hat die Äußerungen des ehemaligen Bundesverfassungsrichters, Winfried Hassemer, zur Strafminderung für so genannte „Ehrenmörder“ aufs Schärfste verurteilt. Bei den Tätern bestehe keine Unkenntnis über geltende Gesetze, wohl aber eine massive Ablehnung des Grundrechts auf Gleichberechtigung von Frau und Mann, widersprach die Geschäftsführerin Christa Stolle am 20. Mai der Argumentation des Rechtsprofessors.
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    EUROPA
    Netzwerk für Alleinerziehende mobilisiert gegen Kinderarmut  (20.05.2009)
    zwd Berlin (jz). Ein Netzwerk aus Alleinerziehenden-Verbänden hat die europäischen Staaten aufgerufen, im „Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010“ gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um die Ursachen von Kinderarmut in Einelternfamilien zu bekämpfen. Hierfür initiierte das „Europäische Netzwerk der Einelternfamilien" (ENoS) am 16. Mai in Bern (Schweiz) die Kampagne „Keine Kinderarmut in Europa!“.
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    CEDAW-ABKOMMEN
    Regierung: Auch weiterhin Kindergeld nur bei unbefristeter Aufenthaltserlaubnis (19.05.2009)
    zwd Berlin (jz). Kindergeld soll auch in Zukunft nur AusländerInnen gewährt werden, die in der Bundesrepublik eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis vorweisen können. Diesen Beschluss bekräftigte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken am 19. Mai. Die Regierung wies damit eine der zentralen Forderungen von Frauenverbänden zur Umsetzung des UN-Abkommens zur „Beseitigung jeder Form der Diskriminierung von Frauen“ (CEDAW) zurück.
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    LITAUEN
    Erstmals eine Präsidentin im Amt (18.05.2009)
    zwd Vilnius (jvo). In Litauen wurde die frühere Finanzministerin und EU-Kommissarin Dalia Grybauskaite zur Präsidentin des Landes gewählt. Nach ersten Hochrechnungen erhielt die 53-jährige Kandidatin bei der Direktwahl 68 Prozent der Stimmen. Damit gewann Grybauskaite mit klarer Mehrheit bereits im ersten Wahlgang am 18. Mai. Schon der Zweitplatzierte kam nur noch auf zwölf Prozent.
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    SCHWANGERSCHAFTSKONFLIKTGESETZ
    Pro Familia: Neuregelung verhindert keine Spätabtreibung (16.05.2009)
    zwd Berlin (ig). Die am 14. Mai durch den Bundestag beschlossene Verschärfung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes bewirkt nach Auffassung des pro familia-Bundesverbandes keine wirkliche Hilfe für Frauen und wird auch keine Spätabtreibung verhindern. Der Verband zählt mit seinen 170 Beratungsstellen national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung.
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    KARRIERE
    Große Verdienstunterschiede zwischen den Geschlechtern in MINT-Berufen (13.05.2009)
    zwd Berlin (jvo). Studierende der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik (MINT) steigen nach ihrem Abschluss überdurchschnittlich schnell ins Berufsleben ein. Das Potenzial der Absolventinnen werde allerdings nicht ausgeschöpft, betonte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am 13. Mai in Berlin zur Veröffentlichung der Studie „Berufseinmündung und Erwerbstätigkeit in den Ingenieur- und Naturwissenschaften“. Diese ermittelte auch erhebliche Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Sonderdruck zum zwd-Magazin FGP 266
    Mehr Frauen nach Europa? Listenaufstellung entscheidet
    zwd Berlin. Wenn am 7. Juni das neue Europaparlament gewählt wird, können sich – auf der Basis einer Infratest dimap-Umfrage (Mai 2009) – 39 Kandidatinnen einen der 99 deutschen Sitze in Straßburg ausrechnen. Nach zwd-Berechnungen (Mai 2009) würden sich die Sitze wie folgt verteilen: SPD: 14 weibliche Abgeordnete, CDU/CSU: 10, Grüne: 7, Die Linke: 5, FDP: 3. Doch die Wahlen sind noch nicht gelaufen ...
  •  ausführlich in zwd-Europa-Spezial

    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 267/2009
    Lesen Sie in der kommenden Ausgabe des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ Nr. 67:
  • Frauen- und gleichstellungspolitische Konzepte in den Bundestagswahlprogrammen von Bündnis 90/Die Grünen und FDP
  • Arbeitmarktpolitik, die sich DGB und ver.di zur Verbesserung der Situation von Frauen wünschen
  • Supplement Gesundheit: Wachsender Anteil von Frauen in medizinischen Berufen
  •  ausführlich in FGP 267

    Netzwerktreffen
    Unternehmenskulturen durch „Guerilla Gardening“ ändern
    zwd Berlin. Fakten schaffen, statt Appelle verfassen. Diesen Ratschlag gab die Schweizer Arbeitspsychologin Trix Angst Karriere-Netzwerkerinnen aus Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft mit auf den Weg. Bei der Auftaktveranstaltung des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts „Enter! Frauenkarrieren und Unternehmenskultur“ empfahl sie die Anwendung der „Guerilla Gardening“-Taktik, um Frauen in Führung zu bringen.
  •  ausführlich in FGP 266

    Resolution des Bundesfrauenrates der Grünen
    Roth: „Gerade in der Krise kann die Wirtschaft nicht auf Kompetenzen von Frauen verzichten“
    zwd Berlin. Der Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen hat am 25. April die Resolution „Frauenpolitik in der Wirtschaftskrise? – Geschlechtergerechtigkeit wann, wenn nicht jetzt!“ beschlossen. Geschlechtergerechtigkeit sei mitnichten nur ein Thema für politische und wirtschaftliche Schönwetterphasen, kommentierte Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth den Beschluss.
  •  ausführlich in FGP 266

    FES-Tagung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
    Nur knapp zehn Prozent der Väter nehmen Teilzeit aus familiären Gründen
    zwd Berlin. Nach wie vor nehmen viele Väter in Deutschland die Rolle des Haupternährers in der Familie ein. Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für beide Geschlechter zu erreichen, plädierten ExpertInnen auf der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Unternehmen Vereinbarkeit: Reif für neue Väter?“ (FES) am 22. April für eine Neuorganisation der Arbeitszeit.
  •  ausführlich in FGP 266

    Fachtagung zum Abbau des Gender Pay Gap
    Geschlechtsneutrale Bewertung des Arbeitsplatzes hilfreich
    zwd Berlin. In Belgien liegt der Gender Pay Gap mit rund neun Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnittswert von 17 Prozent. Grundlage für eine geschlechtsneutrale Entgeltpolitik bildet dort unter anderem das Instrument der analytischen Arbeitsplatzbewertung. Es wurde auf der Tagung des GenderKompetenzZentrums „Entgeltgleichheit herstellen – Strategien, Instrumente, gute Beispiele“ am 22. April in Berlin vorgestellt.
  •  ausführlich in FGP 266

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    29.05.2009
    Ich will so bleiben wie ich bin - Du darfst!
    Wien
     mehr Infos...

    29.05.2009
    Europa war ein Alphamädchen
    Köln-Sülz
     mehr Infos...

    30.05.2009
    Für Geschlechter Demokratie
    Köln
     mehr Infos...

    04.06.2009
    Jahrestreffen der OSSD
    Toronto, Kanada
     mehr Infos...

    12.06.2009
    Hat Strafrecht ein Geschlecht?
    Oldenburg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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