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Ausgabe vom  28.05.2003  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Im Wortlaut: Arbeitsmarktreform bedeutet Verschlechterung für Frauen   
  • zwd-Interview mit Bundesjustizministerin Zypries: Zivilrecht diskriminiert Frauen nicht   
  • Hamburg: Frauenquote an Hochschulen
    faktisch abgeschafft   
  • Richtungswechsel bei CDU/CSU: Kinderkrippen und Ganztagsschulen erwünscht   
  • Ökumenischer Kirchentag : Frauenrelevante Veranstaltungen   
  • Agenda 2010: Frauen bezahlen die Rechnung beim Arbeitslosengeld II
  • 2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik   
  • EU-Richtlinien: Gesetzgeber unter Druck   
  • GATS: Weltfrauen gegen das Freihandelsabkommen   
  • zwd-Netzrecherche: Zeit für Arbeit und Leben – Portale zur Work-Life-Balance
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Im Wortlaut
    Arbeitsmarktreform bedeutet Verschlechterung für Frauen (28.05.2003)
    (zwd) – Benachteiligte Gruppen, insbesondere Frauen werden mit Blick auf die anstehenden Reformen am Arbeitsmarkt deutlich schlechter gestellt. In einer Stellungnahme fordert der „Aktionskreis Frauen in der Arbeitsmarktreform“ vor allem die Weiterbildung für Frauen, die sich jahrelang der Kindererziehung gewidmet haben, nicht aufzugeben und sie damit vom Arbeitsmarkt auszugrenzen. Der Aktionskreis ist ein Zusammenschluss von 36 Bildungsträgern, Beratungseinrichtungen, Regionalstellen Frau & Beruf, Gleichstellungsstellen und Beschäftigungsträgern.
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    zwd-Interview mit Bundesjustizministerin Zypries
    Zivilrecht diskriminiert Frauen nicht (28.05.2003)
    zwd Berlin - Noch streiten sich die Koalitionspartner um ein zivilrechtliches Antidiskriminierungsgesetz. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat in einem von zwd-online vorab veröffentlichten Interview mit dem zweiwochendienst angekündigt, noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorzulegen. „Geschlecht“ soll jedoch nicht als Diskriminierungsmerkmal festgeschrieben werden. Im Juni ist eine Expertenanhörung im Bundestag geplant.
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    Hamburg
    Frauenquote an Hochschulen
    faktisch abgeschafft
     (23.05.2003)
    zwd Hamburg (sop) – Mit der Billigung des neuen Hochschulmodernisierungsgesetzes am 21. Mai in der Hamburger Bürgerschaft wird die Frauenquote an Hamburgs Hochschulen faktisch abgeschafft, glaubt die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Barbara Brüning. Nach dem Gesetz soll künftig jede Hochschule selbst entscheiden können, ob sie - wie bislang im Hochschulgesetz festgeschrieben - bei gleicher Qualifikation eine Frau bevorzugt, solange der Professorinnenanteil unter 50 Prozent liegt.
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    Richtungswechsel bei CDU/CSU
    Kinderkrippen und Ganztagsschulen erwünscht (20.05.2003)
    zwd Berlin (bie) - Eine verbesserte Vereinbarung von Familie und Beruf kann nur mit einem entsprechenden Ausbau an Kinderbetreuungseinrichtungen gewährleistet werden. Was bislang noch als Position der rot-grünen Bundesregierung gegolten hat, ist nun ebenfalls Kanon innerhalb der Unionsfraktion. Auch die Frauenunion hat sich in einem Eckpunktepapier für mehr Krippen und Ganztagsschulen ausgesprochen. Für die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Nicolette Kressl steht dennoch fest: Mit Blick auf die CSU wird innerhalb der Union noch „viel Überzeugungsarbeit notwendig sein.“
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    Ökumenischer Kirchentag
    Frauenrelevante Veranstaltungen (19.05.2003)

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    Agenda 2010
    Frauen bezahlen die Rechnung beim Arbeitslosengeld II (15.05.2003)
    zwd Berlin (bie) - Für den Zugang zu Leistungen der Arbeitsmarktpolitik darf die Anrechnung des Partnereinkommens für Frauen keine Rolle spielen. „Unabhängig von ihrem Partner müssen alle Frauen das Recht auf aktive Leistungen der Jobcenter haben, forderte die Bundesfrauenreferentin der Grünen Katja Husen anlässlich des internationalen Tages der Familie am 15. Mai in Berlin. Nach den Plänen der rot-grünen Bundesregierung soll das Einkommen der Lebenspartner bei der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe künftig stärker angerechnet werden als bisher. Die Folge: Tausende von Ehegattinnen werden künftig gar kein Arbeitslosengeld II erhalten. Von der Reform verspricht sich die Bundesregierung Einsparungen in Milliardenhöhe.
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     2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik
    EU-Richtlinien
    Gesetzgeber unter Druck
    zwd Berlin - Drei EU-Richtlinien zur Gleichbehandlung der Geschlechter sowie zum Schutz vor Diskriminierung müssen 2003 bzw. 2004 in bundesdeutsches Recht gegossen werden. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Frauenorganisationen haben konkrete Forderungskataloge erstellt, um politische Maßstäbe zu setzen. Nach Ansicht von DGB und Frauenverbänden muss vor allem dem Gleichbehandlungsgebot der Geschlechter angemessen Rechnung getragen werden. Der Deutsche Arbeitgeberverband sieht hingegen keinerlei Veranlassung für gesetzliche Neuregelungen.
  •  ausführlich in FUP 197 / Seiten 7-8

    GATS
    Weltfrauen gegen das Freihandelsabkommen
    zwd Köln - Mit der Öffnung der 140 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation für den Freien Markt durch das Dienstleistungsabkommen GATS steht Frauen eine enorme, teilweise sogar existenzbedrohende Verschlechterung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen bevor. Welche Folgen Privatisierungen bereits jetzt für Frauen haben und welche Schlüsse für die laufenden GATS-Verhandlungen aus diesen Erfahrungen gezogen werden können, darüber haben rund 500 Frauen auf einem von Attac-Frauennetzwerk veranstalteten Kongress „Dienste ohne Grenzen?“ vom 9. bis 11. Mai in Köln diskutiert.
  •  ausführlich in FUP 197 / Seite 18

    zwd-Netzrecherche
    Zeit für Arbeit und Leben – Portale zur Work-Life-Balance
    zwd Berlin - Nun haben auch Politik und Wirtschaft die Notwendigkeit erkannt, insbesondere für Frauen bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen. Am 5. und 6. Juni werden sich die Gleichstellungs- und FrauenministerInnen der Länder in Mainz auf ihrer jährlichen Sitzung (GFMK) schwerpunktmäßig mit diesem Thema befassen. In einem Leitantrag wird gefordert, Benachteiligungen von Frauen, wie zum Beispiel negative Erwerbsanreize, abzubauen. Der zwd hat sich ausgewählte Webseiten zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie angesehen. Fazit: Es gibt zahlreiche Argumente für ein besseres Gleichgewicht von Arbeit und Leben - und viele Wege dorthin.
  •  ausführlich in FUP 197 / Seiten II-III


  •  3. Termine
    04.07.2003
    "bildung netz qualitaet"
    Jagdschloss Glienicke, Berlin
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    25.06.2003
    Hauptadtkongress Medizin und Gesundheit "Weichen für die Zukunft"
    Berlin
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    23.06.2003
    Gender Mainstreaming in der Haushaltspolitik
    Berlin
     mehr Infos...

    20.06.2003
    »Ménage à trois – Politik, PR und Journalismus«
    Herne
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Marion Lührig (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de