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Ausgabe vom  27.10.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • MENSCHENRECHTE: Kabinettsbeschluss: Eigener Straftatbestand für Zwangsverheiratung
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 283 (2010) ERSCHIENEN: Fakten zum Haushalt 2011: Noch weniger für Frauen- und Gleichstellungspolitik
  • STATISTISCHES BUNDESAMT: Gründe für Gender Pay Gap hauptsächlich am Arbeitsplatz zu suchen
  • TOTAL E-QUALITY-PRÄDIKAT: Prämierte Unternehmen – erfolgreich wegen praktizierter Chancengleichheit
  • SOZIALHILFE: Mehrzahl der EmpfängerInnen von Grundsicherung sind Frauen
  • EU-Parlament: Längerer Mutterschutz sorgt für Kontroversen
  • WELTBEVÖLKERUNGSBERICHT: UN-Appell an Konfliktparteien: Mehr Frauen-Beteiligung an Friedensprozessen
  • ÄMTER: NRW-Chefin Hannelore Kraft – die erste Bundesratspräsidentin in Deutschland
  • BESEITIGUNG VON DISKRIMINIERUNG: Für bessere Renten: In DDR geschiedene Frauen setzen auf UN-Verfahren
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Bundeshaushalt 2011Deutliche Abstriche beim Gleichstellungsetat
  • ParteienFrauenpolitik: Linke sehen sich als Konkurrenz zu den Grünen
  • SPD-ParteitagVotum für gleiches Entgelt per Gesetz
  • VergewaltigungsopferMythen erschweren die Strafverfolgung
  • Weibliche AlkoholsuchtStark unterschätzt
  • Änderungsanträge zum BundeshaushaltGenderkompetenzZentrum: Keine Förderung mehr in Sicht
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    MENSCHENRECHTE
    Kabinettsbeschluss: Eigener Straftatbestand für Zwangsverheiratung (27.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur schärferen Bekämpfung von Zwangsheirat beschlossen. Diese soll als Straftatbestand behandelt und mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren geahndet werden. Damit werde ein deutliches Zeichen gegen diese Menschenrechtsverletzung gesetzt, sagte Maria Böhmer (CDU), Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, nach der Sitzung am 27. Oktober in Berlin. Frauenrechtlerinnen bemängelten dagegen „gravierende Verschlechterungen“ im Aufenthaltsrecht.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 283 (2010) ERSCHIENEN
    Fakten zum Haushalt 2011: Noch weniger für Frauen- und Gleichstellungspolitik (26.10.2010)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 283):
    • Bundeshaushalt 2011: Noch weniger Mittel für Frauen- und Gleichstellungspolitik
    • Parteien: Linke sehen sich bei der Frauenpolitik in Konkurrenz zu den Grünen
    • SPD-Parteitag: Votum für gleiches Entgelt per Gesetz
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    STATISTISCHES BUNDESAMT
    Gründe für Gender Pay Gap hauptsächlich am Arbeitsplatz zu suchen (25.10.2010)
    zwd Wiesbaden (tag). Rund zwei Drittel des Gender Pay Gap sind dem Statistischen Bundesamt (destatis) zufolge auf strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale von Männern und Frauen zurückzuführen. Als wichtigste Unterschiede nannten die StatistikerInnen die zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ungleiche Besetzung von Positionen sowie die zwischen den Geschlechtern abweichende Berufs- und Branchenwahl. Darüber hinaus seien Frauen eher teilzeitbeschäftigt und tendenziell schlechter ausgebildet, geht aus den neuen destatis-Ergebnissen zur Verdienststrukturerhebung 2006 hervor.
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    TOTAL E-QUALITY-PRÄDIKAT
    Prämierte Unternehmen – erfolgreich wegen praktizierter Chancengleichheit (22.10.2010)
    zwd Bad Bocklet (tag). 60 Unternehmen, die Gleichberechtigung in ihrer Personalpolitik fest verankert haben, erhalten am 4. November in Erfurt das Prädikat „TOTAL E-QUALITY“. Mehr als die Hälfte von ihnen (65 %) schreiben ihren wirtschaftlichen Erfolg der gleichberechtigten Förderung von Frauen und Männern zu. Damit sei die These, dass Frauen Unternehmen erfolgreicher machen, zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende der Initiative TOTAL E-QUALITY Deutschland. Dennoch handele sich um „eindrucksvolle“ Beispiele, die den „Zusammenhang von echter Chancengleichheit im Unternehmen und
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    SOZIALHILFE
    Mehrzahl der EmpfängerInnen von Grundsicherung sind Frauen (21.10.2010)
    zwd Wiesbaden (tag). Nach Angaben des Statistischen Bundesamts empfangen mehr Frauen als Männer Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Der weibliche Anteil an den insgesamt 764.000 volljährigen Personen in Deutschland, die Ende 2009 diese Leistung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe) erhielten, betrug 54,9 Prozent.
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    EU-Parlament
    Längerer Mutterschutz sorgt für Kontroversen (21.10.2010)
    zwd Straßburg (scg). Die EU-ParlamentarierInnen haben mehrheitlich für die Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 20 Wochen votiert. Außerdem soll ein voll bezahlter zweiwöchiger Vaterschaftsurlaub gewährt werden. Der Gesetzesentwurf wurde mit 390 Ja-Stimmen bei 192 Nein-Stimmen und 59 Enthaltungen angenommen. Die deutschen Abgeordneten von Union, SPD und FDP stimmten am 20. Oktober gegen den Antrag des Ausschusses für die Rechte der Frau.
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    WELTBEVÖLKERUNGSBERICHT
    UN-Appell an Konfliktparteien: Mehr Frauen-Beteiligung an Friedensprozessen (20.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Die Vereinten Nationen sind besorgt darüber, dass Vergewaltigungen in bewaffneten Konflikten immer häufiger als Instrument der Kriegsführung eingesetzt werden. Der aktuelle Weltbevölkerungsbericht des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) mache deutlich, wie die durch sexuelle Gewalt erlittenen Traumata weit über das Kriegsende hinaus nachwirken und ganze Gesellschaften destabilisieren können, sagte UNFPA-Verteterin Bettina Maas am 20. Oktober bei der Vorstellung des Berichts in Berlin.
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    ÄMTER
    NRW-Chefin Hannelore Kraft – die erste Bundesratspräsidentin in Deutschland (15.10.2010)
    zwd Berlin (tag). NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ist in der Bundesratssitzung am 15. Oktober zur Bundesratspräsidentin gewählt worden. Damit ist Kraft, die das Amt am 1. November übernimmt, in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland die erste Frau in dieser Funktion.
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    BESEITIGUNG VON DISKRIMINIERUNG
    Für bessere Renten: In DDR geschiedene Frauen setzen auf UN-Verfahren (14.10.2010)
    zwd Schwerin (tag). Der Verein von in der DDR geschiedener Frauen strebt ein Untersuchungsverfahren der Vereinten Nationen gegen systematische Diskriminierung bei der Rentenberechnung an. Bereits seit Jahren hat sich der Interessenverband bei der Bundesregierung für eine bessere Rente für rund eine halbe Million nach DDR-Recht geschiedener Frauen eingesetzt – bislang ohne Erfolg. Umso erfreuter zeigte sich der Vereinsvorstand nun darüber, dass VertreterInnen des UN-Auschusses zur Beseitigung jeglicher Diskriminierung der Frau (CEDAW) ein Untersuchungsverfahren der Vereinten Nationen für aussichtsreich halten.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Bundeshaushalt 2011
    Deutliche Abstriche beim Gleichstellungsetat
    zwd Berlin. Mitte November wird der Bundeshaushalt in zweiter und dritter Lesung debattiert. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Frauen von den im kommenden Jahr vorgesehenen Gleichstellungsausgaben des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) weniger profitieren als bisher.
  •  ausführlich in FGP 283

    Parteien
    Frauenpolitik: Linke sehen sich als Konkurrenz zu den Grünen
    zwd Berlin/Leipzig. Während die Grünen-Fraktion einen Gesetzentwurf zur Quotierung von Aufsichtsräten auf den Weg gebracht hat, kündigten die Linkspolitikerinnen auf ihrer diesjährigen Bundesfrauenkonferenz ein Konzept zur Geschlechtergleichstellung an. Ihre Partei stehe bei der Frauenpolitik in scharfer Konkurrenz zu den Grünen, betonte Caren Lay, Bundesgeschäftsführerin der Linken.
  •  ausführlich in FGP 283

    SPD-Parteitag
    Votum für gleiches Entgelt per Gesetz
    zwd Berlin. Auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der SPD, der Ende September in Berlin stattfand, haben die Delegierten einen Leitantrag zur Arbeitsmarktpolitik angenommen. Darin befürworten sie unter anderem die Durchsetzung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern auf gesetzlichem Wege.
  •  ausführlich in FGP 283

    Vergewaltigungsopfer
    Mythen erschweren die Strafverfolgung
    zwd Berlin. Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) registriert wachsende Vorbehalte bei Polizei und Staatsanwaltschaft gegenüber Vergewaltigungsopfern. Auf seiner Jahrestagung warnte der bff vor der Mutmaßung, dass Falschaussagen bei der Strafverfolgung eine große Rolle spielten.
  •  ausführlich in FGP 283

    Weibliche Alkoholsucht
    Stark unterschätzt
    zwd Berlin. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung will künftig einen Fokus auf die weibliche Suchtarbeit richten. Das Ausmaß der Alkoholsucht unter Frauen sei bislang unterschätzt worden, konstatierte Mechthild Dykmanns (FDP) im Oktober auf der Tagung „Alkohol – (k)ein Problem für Frauen?“.
  •  ausführlich in FGP 283

    Änderungsanträge zum Bundeshaushalt
    GenderkompetenzZentrum: Keine Förderung mehr in Sicht
    zwd Berlin. In der Woche vom 23. bis zum 26. November wird im Deutschen Bundestag der Haushalt für das kommende Jahr in zweiter und dritter Lesung beraten. Einige Änderungsanträge der Oppositionsfraktionen zu den Ausgaben für Frauen-, Gleichstellungs- und Familienpolitik wurden bereits Ende September in den zuständigen Ausschüssen abgelehnt. Damit ist auch eine Neuauflage der Förderung für das GenderkompetenzZentrums in weite Ferne gerückt.
  •  ausführlich in FGP 283

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    04.11.2010
    Kongress: Frauen machen Neue Länder - Frauenkarrieren in Ostdeutschland
    Leipzig
     mehr Infos...

    10.11.2010
    Vielfalt leben – Gleichheit herstellen!
    Hamburg
     mehr Infos...

    12.11.2010
    4. Tagung des Lesbischen Herbst in Frankfurt
    Frankfurt
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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