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Ausgabe vom  27.09.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • SPD-BUNDESPARTEITAG: Arbeitsmarkt-Forderung: Herstellung von Entgeltgleichheit per Gesetz
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 282 (2010) ERSCHIENEN: Frankfurter Buchmesse: Argentinische Militärdiktatur aus Frauen-Sicht
  • GLEICHGESCHLECHTLICHE PAARE: Bundesratsvotum gegen die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben
  • EUROPA: EU-Kommission stellt Fünfjahresstrategie für mehr Chancengleichheit vor
  • INTERKULTURELLE WOCHE: Katholikinnen für schnellere Anerkennung von Abschlüssen Zugewanderter
  • MILLENNIUMS-GIPFEL: Entwicklungsminister Niebel: Müttersterblichkeit untragbar hoch
  • KURZ NOTIERT: zwd-Kurznachrichten Frauenquote
  • SCHWEIZER URTEIL: Frauenprotest gegen rechtlich gebilligten „Aufruf zu sexueller Gewalt“
  • VERDIENSTUNTERSCHIEDE: Männliche Erwerbstätige über dreißig legen beim Gehalt kräftig zu
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Frankfurter Buchmesse 2010 – Ehrengast ArgentinienWeißes Kopftuch – Symbol für Widerstand und Gerechtigkeit
  • Gleichstellungsausgaben im Bundeshaushalt 2011Opposition über die Sparpläne: Unverständlich und intransparent
  • WeltärztinnenkongressBlinde Flecken in der Wissenschaft
  • Alleinerziehende Mütter mit KleinkindernHartz IV-Bezug wegen fehlender Kinderbetreuung
  • IG MetallZielquoten für mehr weibliche Präsenz
  • SachsenDigitale Vernetzung der Grünen-Frauen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    SPD-BUNDESPARTEITAG
    Arbeitsmarkt-Forderung: Herstellung von Entgeltgleichheit per Gesetz  (27.09.2010)
    zwd Berlin (ig). Die SPD will sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt einsetzen und dazu mit einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft sowie mit verbindlichen Zielvorgaben die Karrierechancen von Frauen verbessern. Auf dem SPD-Bundesparteitag am Sonntag in Berlin verabschiedeten die Delegierten einen Leitantrag zur Arbeitsmarktpolitik, der die Durchsetzung der Entgeltgleichheit auf gesetzlichem Wege befürwortet. Mehr Informationen zum Bundesparteitag hier für AbonnentInnen sowie in Ausgabe 283 des zwd-Magazins FRAUEN. GESELLSCHAFT UND POLITIK.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 282 (2010) ERSCHIENEN
    Frankfurter Buchmesse: Argentinische Militärdiktatur aus Frauen-Sicht (25.09.2010)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 282):
    • Ehrengast Argentinien auf der Frankfurter Buchmesse 2010: Autorinnen verarbeiten Diktatur und Widerstand
    • Opposition über Gleichstellungsausgaben im Bundeshaushalt 2011: Unverständlich und intransparent
    • Weltärztinnenkongress: Blinde Flecken in der Wissenschaft
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    GLEICHGESCHLECHTLICHE PAARE
    Bundesratsvotum gegen die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben (24.09.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Bundesrat hat am 24. September in seiner 874. Sitzung die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare abgelehnt. Diese Entscheidung rief beim Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) große Enttäuschung hervor. Gleichzeitig dankte LSVD-Geschäftsführer Jörg Steinert dem Land Berlin, welches im Juli einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht hatte, für dessen Initiative zur vollständigen rechtlichen Gleichstellung von Lesben und Schwulen.
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    EUROPA
    EU-Kommission stellt Fünfjahresstrategie für mehr Chancengleichheit vor (23.09.2010)
    zwd Brüssel (tag). Die EU-Kommission will mit einer Fünfjahresstrategie die Chancengleichheit von Frauen und Männern voranbringen. Darin enthalten sind Maßnahmen zur Erhöhung des weiblichen Führungskräfte-Anteils und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Europa habe in der Welt eine vorreitende Rolle übernommen, als es 1957 im Vertrag von Rom den Grundsatz des gleichen Lohns für gleiche Arbeit verankerte, so Viviane Reding, die für Justiz- und Gleichstellungsfragen zuständige EU-Kommissarin. Bei der Einsetzung von Frauen in verantwortlichen Positionen könnte Europa „erneut mit gutem Beispiel vorangehen“.
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    INTERKULTURELLE WOCHE
    Katholikinnen für schnellere Anerkennung von Abschlüssen Zugewanderter  (22.09.2010)
    zwd Düsseldorf (tag). Anlässlich der Interkulturellen Woche – einer Initiative der christlichen Kirchen – apelliert die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) an die Bundesregierung, der beruflichen Benachteiligung von zugewanderten Frauen ein Ende zu setzen. Von der Staatsministerin und Integrationsbeauftragten Maria Böhmer (CDU) fordern die Katholikinnen, im Ausland erworbene Abschlüsse schneller anzuerkennen.
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    MILLENNIUMS-GIPFEL
    Entwicklungsminister Niebel: Müttersterblichkeit untragbar hoch (21.09.2010)
    zwd Berlin/New York (jvo). Vor seiner Abreise zum Millenniums-Gipfel der Vereinten Nationen nach New York hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) eine gemischte Bilanz zu den Fortschritten bei der Armuts- und Hungerbekämpfung gezogen. Während er beim Anteil der Armen an der Weltbevölkerung, bei der Bildung und Trinkwasserversorgung einen positiven Trend verzeichnet, sieht er beim Millenniumsziel vier und fünf kaum Erfolge. Die Mütter- und Kindersterblichkeit seien „nach wie vor untragbar hoch“, betonte Niebel.
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    KURZ NOTIERT
    zwd-Kurznachrichten Frauenquote (17.09.2010)
    • EU droht Unternehmen mit Quote per Gesetz
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    SCHWEIZER URTEIL
    Frauenprotest gegen rechtlich gebilligten „Aufruf zu sexueller Gewalt“ (16.09.2010)
    zwd Basel/Tübingen (tag). Frauenrechtlerinnen werfen dem Basler Strafgericht vor, einen Aufruf zu sexueller Gewalt rechtlich gebilligt zu haben. Im Fernsehen hatte der Angeklagte Aziz Osmanoglu geäußert, Frauen dürften mit Gewalt zum Beischlaf gezwungen werden. Diese Aussage sei im Rahmen der Meinungsfreiheit zulässig, urteilte das Gericht, und sprach Osmanoglu frei. Die Entscheidung widerspreche den Grundsätzen von Gleichberechtigung und Emanzipation für Frauen, erklärte Terres des Femmes am 15. September in Tübingen.
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    VERDIENSTUNTERSCHIEDE
    Männliche Erwerbstätige über dreißig legen beim Gehalt kräftig zu (15.09.2010)
    zwd Wiesbaden (tag). Die Entgeltschere beim durchschnittlichen Bruttostundenverdienst öffnet sich mit zunehmendem Alter. Während der Gender Pay Gap bei BerufsanfängerInnen unter 25 Jahren nur bei zwei Prozent lag, kletterte er bei Erwerbstätigen am Ende des Berufslebens (60 plus) auf dreißig Prozent, belegt eine Verdienststrukturerhebung des Statistischen Bundesamtes.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Frankfurter Buchmesse 2010 – Ehrengast Argentinien
    Weißes Kopftuch – Symbol für Widerstand und Gerechtigkeit
    zwd Frankfurt. Die Neuerscheinungen auf der Frankfurter Buchmesse vom 6. bis 10. Oktober zeigen eine verstärkte Auseinandersetzung mit den Folgen der argentinischen Militärdiktatur. Als wichtiges Beispiel für das Ringen um Demokratie und Menschenrechte gelten die „Madres de la Plaza de Mayo“.
  •  ausführlich in FGP 282

    Gleichstellungsausgaben im Bundeshaushalt 2011
    Opposition über die Sparpläne: Unverständlich und intransparent
    zwd Berlin. Rund sechs Millionen Euro weniger wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im kommenden Jahr im Bereich der Familien- und Gleichstellungs- und SeniorInnenpolitik ausgeben. Wie sich die Kürzungen auf die einzelnen Bereiche auswirken und welche konkreten Projekte dem Rotstift zum Opfer fallen, geht aus dem Haushaltsplan des Ressorts nicht hervor. „Intransparent und nicht nachvollziehbar“ lautet denn auch das Oppositionsurteil zum BMFSFJ-Etat.
  •  ausführlich in FGP 282

    Weltärztinnenkongress
    Blinde Flecken in der Wissenschaft
    zwd Münster. Frauen und Männer sind gleichwertig, aber sie sind nicht gleichartig. Diese Tatsache hat die Gesundheitsforschung bisher ignoriert. Auf dem Weltärztinnenkongresses in Münster mahnten die Gastgeberinnen an, Krankheiten genderspezifisch zu erforschen. Aufgabe sei es, die Lehrbücher umzuschreiben.
  •  ausführlich in FGP 282

    Alleinerziehende Mütter mit Kleinkindern
    Hartz IV-Bezug wegen fehlender Kinderbetreuung
    zwd Berlin. Rund 40 Prozent der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern beziehen Hartz IV. Im Vergleich dazu sind nur knapp neun Prozent der Paare mit Kindern vom Staat abhängig. Viele der allein erziehenden Mütter würden gerne arbeiten, finden aber keine Betreuung für ihre Kinder.
  •  ausführlich in FGP 282

    IG Metall
    Zielquoten für mehr weibliche Präsenz
    Die Gewerkschaft IG Metall will in den eigenen Reihen für eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sorgen. Bei den GewerkschaftssekretärInnen beispielsweise wurde eine Frauenquote von 30 Prozent bis zum Jahr 2014 festgelegt.
  •  ausführlich in FGP 282

    Sachsen
    Digitale Vernetzung der Grünen-Frauen
    Mit einer Internetplattform wollen die Grünen-Frauen in Sachsen den Austausch über eine frauengerechte Politikkultur verstärken. Auf ihrer Konferenz Ende August forderten sie die schwarz-gelbe Landesregierung zudem auf, Kürzungen bei den Landesfrauenverbänden zurückzunehmen.
  •  ausführlich in FGP 282

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    11.10.2010
    Postkolonial-Feministische Perspektiven auf Transnationale Verhältnisse
    Frankfurt a.M.
     mehr Infos...

    28.10.2010
    Das flexible Geschlecht. Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie
    Berlin
     mehr Infos...

    30.10.2010
    Meine Stadt. Mein Rat. Meine Karriere.
    Leonberg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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