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Ausgabe vom  26.10.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • ENTSCHLIESSUNG: EU-Abgeordnete wollen Situation allein erziehender Mütter verbessern
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 294 (2011) ERSCHIENEN: Finanzieller Aderlass schwächt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes
  • PERSONELLE NEUAUFSTELLUNG GEWINNT AN FAHRT: Linksfraktion im Bundestag ohne Doppelspitze
  • WILLY-BRANDT-SONDERPREIS: Ägyptische Regisseurin für besonderen politischen Mut ausgezeichnet
  • KURZ NOTIERT: zwd-Nachrichten aus den Bundesländern
  • GRÜNEN-ANTRAG IM BUNDESTAG: Bundeswehrreform soll Gleichstellung Schub verleihen
  • DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE: Geschlecht eines Kindes darf kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch sein
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Bundeshaushalt 2012Fast 400.000 Euro weniger für die Antidiskriminierungsstelle
  • Who‘s whoGleichstellungspolitikerInnen in Baden-Württemberg
  • Schröder vs. von der LeyenStreit über die Ziel-Quoten der Dax-30
  • ProfessorinnenprogrammBuKoF spricht von Erfolgsgeschichte
  • ÖsterreichFrauengesundheit im Lebensverlauf
  • Erster Gender-Kongress des NRW-WissenschaftsministeriumsCharme-Offensive für mehr Ingenieurinnen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    ENTSCHLIESSUNG
    EU-Abgeordnete wollen Situation allein erziehender Mütter verbessern (26.10.2011)
    zwd Straßburg (tag). Das Europäische Parlament hat am 25. Oktober in Straßburg eine Entschließung zur Verbesserung der Situation von weiblichen Alleinerziehenden angenommen. Darin werden die EU-Mitgliedsstaaten aufgefordert, Familienzentren einzurichten, „in denen allein erziehende Mütter eine zeitweilige Unterkunft finden und Beratung und Bildungsangebote nutzen können“. Auch sollten staatliche Stellen spezifische Bildungsprogramme für allein erziehende Mütter auflegen, um diesen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Berichterstatterin Barbara Matera (EVP-Fraktion, Italien) forderte die EU dazu auf, die in der Resolution verankerten Ziele gerade angesichts der wachsenden Zahl weiblicher Alleinerziehender in Europa umzusetzen.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 294 (2011) ERSCHIENEN
    Finanzieller Aderlass schwächt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes  (25.10.2011)
    • Fast 400.000 Euro weniger für den Etat 2012 der Antidiskriminierungsstelle: zwd-Übersicht zeigt, an welchen Stellen gekürzt wurde
    • Who's who: Frauen- und GleichstellungspolitikerInnen in Baden-Württemberg
    • Spitzengespräch mit Dax-30-Unternehmen: Keine Frauenquoten für das Topmanagement präsentiert
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    PERSONELLE NEUAUFSTELLUNG GEWINNT AN FAHRT
    Linksfraktion im Bundestag ohne Doppelspitze (25.10.2011)
    zwd Berlin (tag). Die Linkspartei im Bundestag wird keine Doppelspitze bekommen. Auf einer Fraktionssitzung am 25. Oktober wurde entschieden, dass Gregor Gysi weiterhin alleiniger Fraktionschef bleiben soll. Gysi kündigte an, die zuvor als Kandidatinnen für eine Doppelspitze gehandelten beiden Linkspolitikerinnen Sarah Wagenknecht, Vizevorsitzende der Partei Die Linke, und die frauenpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Cornelia Möhring, als seine ersten beiden Stellvertreterinnen vorzuschlagen.
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    WILLY-BRANDT-SONDERPREIS
    Ägyptische Regisseurin für besonderen politischen Mut ausgezeichnet  (25.10.2011)
    zwd Berlin (tag). Im Rahmen der Verleihung des 1. Internationalen Willy-Brandt-Preises an den argentinisch-israelischen Dirigenten Daniel Barenboim hat die ägyptische Regisseurin Laila Soliman einen Sonderpreis für besonderen politischen Mut erhalten. Ausgezeichnet wurde Soliman insbesondere für ihre Theaterstücke, in welchen sie die Revolution in Ägypten thematisiert.
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    KURZ NOTIERT
    zwd-Nachrichten aus den Bundesländern (24.10.2011)
  • Baden-Württemberg: Anzeichen für einen frauenpolitischen Aufbruch?
  • Berliner Frauenpreis 2012 für die Emanzipation der Geschlechter
  • Prostitutionsgesetz in Schleswig-Holstein: Schwarz-Gelb soll über die Umsetzung berichten
  • Vor der Bayern-Wahl 2013: SPD greift CSU beim Thema Gleichstellung an
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    GRÜNEN-ANTRAG IM BUNDESTAG
    Bundeswehrreform soll Gleichstellung Schub verleihen (21.10.2011)
    zwd Berlin (mhh). Die Bundestagsfraktion der Grünen hat die Bundesregierung aufgefordert, sich stärker für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundeswehr einzusetzen. In einem Antrag (Drs. 17/7351), der am 20. Oktober auf der Tagesordnung des Bundestages stand, fordern die Grünen, den „Besorgnis erregend“ niedrigen Anteil von Frauen in der Bundeswehr zu erhöhen und die Gleichstellungsbeauftragten innnerhalb der Streitkräfte zu stärken. Soldatinnen könnten einen wichtigen Beitrag zur Verhütung und Beilegung von Konflikten leisten, begründete Katja Keul, die für die Grünen im Verteidigungsausschuss sitzt, den Antrag.
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    DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE
    Geschlecht eines Kindes darf kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch sein (12.10.2011)
    zwd Berlin (tag). In einigen europäischen Ländern wie Aserbeidschan, Armenien, Georgien und Albanien werden nach Mitteilung des Geschlechts des Kindes an die werdenden Eltern bis zu 10 Prozent der Schwangerschaften abgebrochen, wenn es sich um ein Mädchen handelt. Diese Zahlen des Europäischen Rates geben der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) Anlass zu großer Sorge.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Bundeshaushalt 2012
    Fast 400.000 Euro weniger für die Antidiskriminierungsstelle
    zwd Berlin. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), welche noch vor kurzem ihr fünfjähriges Bestehen feierte, erlebte Ende September ein „böses Erwachen“: Ihr Etat für das Jahr 2012 wurde von Schwarz-Gelb im Haushaltsausschuss um 367.000 Euro gekürzt. Aus Sicht der Opposition ist nun die Realisierung des ADS-Themenschwerpunktes „Altersdiskriminierung“ im kommenden Jahr ernsthaft gefährdet. In einer Vorher-Nachher-Tabelle verdeutlicht der zwd, bei welchen Titeln der Rotstift angesetzt wurde. Besonders betroffen sind die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Forschung.
  •  ausführlich in FGP 294

    Who‘s who
    GleichstellungspolitikerInnen in Baden-Württemberg
    zwd Berlin. Im Stuttgarter Landtag liegt der Frauenanteil bei 18 Prozent. Selbst Grüne und SPD, die seit Mai die Mehrheit der Abgeordneten stellen und quotierte Wahl-Listen vorsehen, konnten nach den Wahlen nicht zur Anhebung des Durchschnitts beitragen. (Grünen: 30 %; SPD: 17 %). Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Baden-Württemberg fordert nun für ihren Landesverband eine Gleichstellungsreferentin, die auf eine nachhaltige innerparteiliche Struktur zur Beseitigung bestehender Geschlechterbenachteiligung achtet. Wie die frauenpolitischen SprecherInnen der Fraktionen sich für mehr Gleichberechtigung einsetzen wollen, erläutern sie im zweiten Teil der zwd-Serie „Who‘s who“.
  •  ausführlich in FGP 294

    Schröder vs. von der Leyen
    Streit über die Ziel-Quoten der Dax-30
    twd Berlin. Während Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) die von den 30 Dax-Unternehmen präsentierten individuellen Zielquoten für mehr Frauen in Führungsetagen begrüßt, gehen ihrer Parteikollegin Ursula von der Leyen die Vorgaben nicht weit genug. Die Arbeitsministerin drängt weiterhin auf eine gesetzliche Quote.
  •  ausführlich in FGP 294

    Professorinnenprogramm
    BuKoF spricht von Erfolgsgeschichte
    (zwd). Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) haben sich auf ihrer 23. Jahrestagung für eine Fortsetzung des Professorinnenprogramms ausgesprochen. Allerdings halten sie eine modifizierte Form des Programms für notwendig.
  •  ausführlich in FGP 294

    Österreich
    Frauengesundheit im Lebensverlauf
    zwd Wien. Die österreichische Regierung hat dieses Jahr den dritten Frauengesundheitsbericht vorgelegt und nimmt damit eine vorreitende Rolle ein. Im Fokus der zwd-Dokumentation (Teil II) steht die Frauengesundheit in der Lebensverlaufsperspektive.
  •  ausführlich in FGP 294

    Erster Gender-Kongress des NRW-Wissenschaftsministeriums
    Charme-Offensive für mehr Ingenieurinnen
    zwd Düsseldorf. Eine Charme-Offensive für die IngenieurInnen-Wissenschaften, die Konzentration auf die Gleichstellungsarbeit in den Fachbereichen und die Entfristung von Stellen im „akademischen Mittelbau“ – dies waren nur einige der Vorschläge, die auf dem ersten nordrhein-westfälischen Gender-Kongress erarbeitet wurden.
  •  ausführlich in FGP 294

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    28.10.2011
    Mitfrauenversammlung des Weibernetz e.V.
    Mainz
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    29.10.2011
    Internationale Konferenz „Mädchenrechte stärken – weltweit“
    Berlin
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    31.10.2011
    Neue Wege – gleiche Chancen. Fachtagung zu Frauen und Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein

    Kiel
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    02.11.2011
    Neuköllner Salon
    Claudia von Gélieur liest aus ihrem neuen Buch

    Berlin
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    02.11.2011
    Neue Wege - Gleiche Chancen: Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
    Darmstadt
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    02.11.2011
    Frauenquoten in der Wirtschaft:
    Ein „alter Hut“ oder gesellschaftliches Innovationsmodell?

    Hamburg


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    04.11.2011
    FrauenOrte in Bewegung
    Potsdam
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    05.11.2011
    Gesichter der Frauengesundheit: Diskussionen und Standpunkte
    Berlin
     mehr Infos...

    07.11.2011
    GreenCampus Workshop Spezial: Gender-Kompetenz in der beruflichen Praxis
    Berlin
     mehr Infos...

    11.11.2011
    Kleine Unterschiede - Geschlechterpolitik im Vergleich - 3. Politischer Gesprächskreis auf Burg Rothenfels
    Burg Rothenfels am Main
     mehr Infos...

    14.11.2011
    Projektmanagement für Frauen aus allen Kulturen
    Berlin-Mitte
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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