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Ausgabe vom  26.06.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BERLIN: Streit um Vorstandsbesetzung beigelegt: Senat muss öffentlich ausschreiben
  • OFFENER BRIEF DES VEREINS „FRAUENHAUSKOORDINIERUNG“: „Frauenhäuser – unverzichtbarer Schutz bei Gewalt“
  • EUROPAWAHLEN 2009 – AKTUALISIERTE ERGEBNISSE: Frauenanteil im nächsten EU-Parlament bei knapp 35 Prozent
  • FACHKONFERENZ DER LÄNDER: FrauenministerInnen für ein verlängertes Rückkehrrecht nach Zwangsheirat
  • MENSCHENRECHTE: Mehr weltweites Engagement gegen sexuelle Gewalt an Frauen gefordert
  • GEPLANTER GLEICHSTELLUNGSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG : Geschlechtsdiskriminierung an den Übergängen des Lebenslaufs identifiziert
  • ARBEITSMARKTSTUDIE: Frauenanteil in hochqualifizierten Berufen steigt
  • MÜTTERGENESUNGSWERK: Mutter-Kind-Kuren: Preispolitik der Kassen gefährdet Qualitätsstandards
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 268/2009
  • Grünen-BundestagswahlprogrammFür Mindestquote von 50 Prozent in Vorständen
  • Tradition und kulturelle VielfaltKeine Rechtfertigung für Diskriminierung
  • Zugang zu Verhütungsmitteln„Kostenlose Pille“ beschäftigt die Parlamente
  • Feminisierung der MedizinNeue Chancen für eine gendergerechte Versorgung
  • Hartz IV Initiative für den beruflichen Wiedereinstieg gestartet
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BERLIN
    Streit um Vorstandsbesetzung beigelegt: Senat muss öffentlich ausschreiben (25.06.2009)
    zwd Berlin (tag). Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am 25. Juni beschlossen, dass Vorstandspositionen in öffentlichen Unternehmen nach den Grundsätzen des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) geschlechtergerecht besetzt werden müssen. Durch den Beschluss wird der Berliner Senat zudem aufgefordert, die beabsichtigte Besetzung von Vorstandsposten und Geschäftsführungen in allen Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung in öffentlichen Auschreibungen bekannt zu machen.
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    OFFENER BRIEF DES VEREINS „FRAUENHAUSKOORDINIERUNG“
    „Frauenhäuser – unverzichtbarer Schutz bei Gewalt“ (23.06.2009)
    zwd Frankfurt (tag). In einem offenen Brief vom 23. Juni hat die Geschäftsführerin des Vereins „Frauenhauskoordinierung“, Viktoria Nawrath, dem Soziologieprofessor Gerhard Amendt Unkenntnis über die Realität der Frauenhausarbeit vorgeworfen. Amendt hatte eine Woche zuvor im Internet-Magazin „Welt Online“ die Abschaffung von Frauenhäusern gefordert. Ein Teil seiner Begründung lautete, dass die Vertreterinnen des „vermeintlich schwachen Geschlechts“ ebenso gewalttätig seien wie ihre Partner.
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    EUROPAWAHLEN 2009 – AKTUALISIERTE ERGEBNISSE
    Frauenanteil im nächsten EU-Parlament bei knapp 35 Prozent (22.06.2009)
    zwd Brüssel (hö/tag). Nach den aktualisierten Zahlen zum Ländervergleich beträgt der Frauenanteil im kommenden EU-Parlament voraussichtlich 34,9 Prozent. Die genaue Aufschlüsselung nach Geschlechtern wird allerdings erst bei der konstituierenden Sitzung des neuen EU-Parlaments am 14. Juli in Straßburg feststehen.
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    FACHKONFERENZ DER LÄNDER
    FrauenministerInnen für ein verlängertes Rückkehrrecht nach Zwangsheirat (19.06.2009)
    zwd Nettetal (jvo). Die Gleichstellungs- und FrauenministerInnen aus Bund und Ländern haben sich dafür ausgesprochen, Gewalt gegen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte nachhaltiger zu bekämpfen. Unter anderem verständigten sie sich am 19. Juni auf ihrer gemeinsamen Fachkonferenz im nordrhein-westfälischen Nettetal auf ein verbessertes Rückkehrrecht für Opfer von Zwangsverheiratungen.
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    MENSCHENRECHTE
    Mehr weltweites Engagement gegen sexuelle Gewalt an Frauen gefordert (18.06.2009)
    zwd Berlin (tag). Anlässlich des einjährigen Geburtstags der UN-Resolution 1820 gegen sexuelle Gewalt an Frauen am 19. Juni hat die SPD-Bundestagsfraktion mehr weltweites Engagement gegen diese Menschenrechtsverletzung gefordert. Es dürfe nicht beim Entsetzen über systematische Massenvergewaltigungen, Gräueltaten und Vertreibungen bleiben, wie sie gegenwärtig täglich in der DR Kongo geschehen, betonte Christoph Strässer, menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion.
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    GEPLANTER GLEICHSTELLUNGSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG
    Geschlechtsdiskriminierung an den Übergängen des Lebenslaufs identifiziert (17.06.2009)
    zwd Berlin (tag). Im Frauenausschuss des Bundestages haben die Professorinnen Marion Schick und Uta Meier-Gräwe am 17. Juni die Grundzüge des ersten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung zur „Gleichstellungspolitik in der Lebensverlaufsperspektive“ skizziert. Laut Schick, Vorsitzende der zuständigen Sachverständigenkommission, wird der Bericht Ende Juni 2010 vorliegen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählt unter anderem das Thema „Gleichstellung im Erwerbsleben“.
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    ARBEITSMARKTSTUDIE
    Frauenanteil in hochqualifizierten Berufen steigt (16.06.2009)
    zwd Nürnberg (tag). Immer mehr Frauen erobern in der Arbeitswelt die hochqualifizierten Berufe. Nach einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist der weibliche Anteil im naturwissenschaftlichen Bereich seit 1994 von 20 auf 30 Prozent gestiegen. Frauen fassten in naturwissenschaftlichen Fächern also nicht nur im Studium, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt zunehmend besser Fuß, kommentierte das IAB am 16. Juni die Ergebnisse.
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    MÜTTERGENESUNGSWERK
    Mutter-Kind-Kuren: Preispolitik der Kassen gefährdet Qualitätsstandards (15.06.2009)
    zwd Berlin (jvo). Die Anzahl von Mutter-Kind-Kuren steigt wieder kontinuierlich an, seitdem diese wieder zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen zählen. Ebenso verzeichnet das Müttergenesungswerk seit 2007 einen leichten Rückgang von abgelehnten Anträgen. Die Doppelfunktion der Krankenkassen – einerseits die Kuren zu bewilligen und gleichzeitig die Mutter-Kind-Einrichtungen auszuwählen – beurteilte die Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerks, Marlene Rupprecht, allerdings kritisch.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 268/2009
  • Beschlüsse der 19. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz (GFMK)
  • Bundestagswahlen: Programme der Parteien Die Linke und CDU/CSU
  • Gastbeitrag zu neuen Entwicklungen in der Frauen- und Geschlechterforschung
  •  ausführlich in FGP 268

    Grünen-Bundestagswahlprogramm
    Für Mindestquote von 50 Prozent in Vorständen
    zwd Berlin. Das am 9. Mai verabschiedete Bundestagswahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen enthält die Forderung nach einer Frauenmindestquote von 50 Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen.
  •  ausführlich in FGP 267

    Tradition und kulturelle Vielfalt
    Keine Rechtfertigung für Diskriminierung
    zwd Berlin (jz). Diskriminierung von Frauen darf nicht unter dem Deckmantel der „Tradition“ oder der kulturellen Eigenheiten einer Bevölkerung toleriert werden. Darüber waren sich die TeilnehmerInnen der Konferenz „Feminism and Cultural Diversity“ der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. Mai in Berlin einig.
  •  ausführlich in FGP 267

    Zugang zu Verhütungsmitteln
    „Kostenlose Pille“ beschäftigt die Parlamente
    zwd Schwerin. Die Landtagsfraktionen von SPD, CDU und FDP in Mecklenburg-Vorpommern haben die Landesregierung beauftragt, eine Gesetzesinitiative zur kostenlosen Abgabe von Verhütungsmitteln einzubringen. Die Pille und andere Verhütungsmittel sollen für Hartz IV-Bezieherinnen über das 20. Lebensjahr hinaus kostenlos sein, erläuterte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Martina Tegtmeier, am 13. Mai den gemeinsamen Antrag.
  •  ausführlich in FGP 267

    Feminisierung der Medizin
    Neue Chancen für eine gendergerechte Versorgung
    zwd Berlin. Die Medizin wird zunehmend weiblich. Dieser Trend verstärkt sich in Zukunft, denn schon heute sind 64 Prozent der Medizinstudierenden Frauen. Während der Deutsche Ärztinnenbund in der „Feminisierung der Profession“ vor allem Chancen sieht, fürchtet die Bundesärztekammer einen „Verlust an Arbeitsvolumen“.
  •  ausführlich in FGP 267

    Hartz IV
    Initiative für den beruflichen Wiedereinstieg gestartet
    zwd Berlin. Die Bundesregierung will Alleinerziehende zukünftig stärker bei der Arbeitssuche und im Erwerbsleben unterstützen. Am 15. Mai gab Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Berlin den Startschuss für das Projekt „Vereinbarkeit für Alleinerziehende“. Die Initiative ist Teil einer Kooperation ihres Ministeriums mit dem SPD-geführten Bundesarbeitsministerium und der Bundesagentur für Arbeit.
  •  ausführlich in FGP 267

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    29.06.2009
    Frisst die Krise unsere Rente?
    Berlin
     mehr Infos...

    02.07.2009
    WOMNET Konferenz
    Berlin
     mehr Infos...

    03.07.2009
    Zufall oder Fügung?
    Hofgeismar
     mehr Infos...

    04.07.2009
    Antworten aus der feministischen Ökonomie auf die globale Wirtschafts- und Finanzkrise
    München
     mehr Infos...

    06.07.2009
    Love me Gender – Gender is Happening
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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    Impressum

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