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Ausgabe vom  26.06.2003  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • EU-Gleichstellungsrichtlinie: Europäische Frauenverbände verlangen öffentliche Debatte (I)   
  • Hamburg: Senatsamt für Gleichstellung wird aufgelöst   
  • (N)Onliner Atlas 2003: Internetmuffel Frau
  • 2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik   
  • Schwerpunkt: Mehr Gender in die Agenda   
  • EU-Konvent: Europas Frauen in besserer Verfassung   
  • Frauen in Tschechien: Zwischen sozialistischer Emanzipation und westlichem Feminismus
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    EU-Gleichstellungsrichtlinie
    Europäische Frauenverbände verlangen öffentliche Debatte (I) (26.06.2003)
    zwd Berlin (bie) - Der Deutsche Frauenrat und die Europäische Frauenlobby haben mit Nachdruck auf die Veröffentlichung der neuen EU-Richtlinie zur Gleichstellung durch die Europäische Kommission gedrängt. Es könne nicht sein, dass aufgrund mächtiger Lobbyisten die EU-Richtlinie in der Schublade verschwindet, bevor sie das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat. Nach dem jüngsten Richtlinienentwurf der EU-Sozialkommissarin Anna Diamantopoulou, der dem zwd vorliegt, soll Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen abgeschafft werden. Deutsche Versicherungen, Medienunternehmen sowie die Bundesregierung wollen jedoch gegen die Pläne der Kommissarin vorgehen und haben Widerstand angekündigt. Nach Informationen des zwd will die Bundesregierung die Veröffentlichung des Richtlinienentwurfs zunächst verhindern.
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    Hamburg
    Senatsamt für Gleichstellung wird aufgelöst (24.06.2003)
    zwd Hamburg (jko) - Der Hamburger Senat will das Senatsamt für Gleichstellung auflösen. Das teilte die Sozialbehörde am 23. Juni mit. Ziel sei es, die Verwaltung zu verschlanken und mehr Effizienz zu erreichen. Die Opposition kritisiert die Entscheidung scharf. Verena Lappe, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion: „Es geht offensichtlich darum, ein sichtbares Symbol der Hamburger Gleichstellungspolitik zu eliminieren.“
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    (N)Onliner Atlas 2003
    Internetmuffel Frau (23.06.2003)
    zwd Berlin (aj) - Männer surfen bedeutend lieber im Internet als Frauen. 42,1 Prozent der Frauen in Deutschland nutzen das Internet, dass sind 6,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Etwas mehr als die Hälfte der Frauen sind noch Offline (50,4%), bei den Männern ist es nur noch ein gutes Drittel. Anders als erwartet, wuchs der Onliner Anteil bei den Männern deutlich stärker als bei den Frauen. Dies ist das Ergebnis des (N)Onliner Atlas 2003, der am 23. Juni in Berlin vorgestellt worden ist. Während bei den unter 20-Jährigen der Unterschied zwischen weiblichen und männlichen UserInnen gering ist, wächst die Schere schon bei den 20- bis 29-Jährigen: 67,9 Prozent der Frauen und 81,2 Prozent der Männer sind online.
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     2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik
    Schwerpunkt
    Mehr Gender in die Agenda
    zwd Berlin - Nach der SPD haben auch die Grünen auf ihrem Sonderparteitag der Agenda 2010 zugestimmt und fahren auf Kanzler-Kurs. Frauenpolitische Forderungen konnten in beiden Parteien durchgesetzt werden. Allerdings wird sich in den kommenden Wochen zeigen, inwieweit die Beschlüsse der Parteitage beim Verhandeln der Gesetzestexte im Bundestag zum Tragen kommen. Am 13. August soll die Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe sowie der Umbau der Bundesanstalt für Arbeit vom Kabinett beschlossen werden. Doch wie viel Geschlechtergerechtigkeit steckt in den Reformen? Die SPD will laut der ASF-Vorsitzenden Karin Junker die notwendigen Reformen nutzen, um die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern im Erwerbsleben voranzutreiben. Die Grünen sind skeptisch. Denn die Regelungen zum Arbeitslosengeld II bergen nach Ansicht der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion Irmingard Schewe-Gerigk Nachteile für Frauen: im Hinblick auf den Erhalt eigener Ansprüche, der Anrechnung des Partnereinkommens und des Vermögens für die Alterssicherung.
  •  ausführlich in FUP 197, Seiten 5-8

    EU-Konvent
    Europas Frauen in besserer Verfassung
    zwd Brüssel (sop) - Europas Frauen sind im zweiten Entwurf für eine künftige europäische Verfassung, wenn schon nicht optimal, so doch wenigsten besser als im ersten gestellt. Dies sei vor allem auf das Engagement und die Mobilisierung von Frauen in ganz Europa zurückzuführen, glauben die Europaabge-ordneten Lissy Gröner (SPE) und Hiltrud Breyer (Grüne). Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben am 20. Juni im griechischen Porto Karras die Vorschläge des Brüsseler Reformkonvents gebilligt.
  •  ausführlich in FUP 197, Seite 2

    Frauen in Tschechien
    Zwischen sozialistischer Emanzipation und westlichem Feminismus
    (zwd) Prag - Die tschechische Bevölkerung hat am 15. Juni mit deutlicher Mehrheit für den EU-Beitritt ihres Landes gestimmt. Zwar äußern Frauen laut einer Studie der Vertretung der Europäischen Kommission in Prag mehr Skepsis gegenüber dem EU-Beitritt als Männer. Dennoch ist der Beitrittsprozess für die Gleichstellungspolitik in Tschechien insgesamt positiv zu bewerten, da eine Reihe gesetzlicher Änderungen vor allem im Arbeitsrecht Frauen Vorteile brachten. Darüber hinaus sind während der Beitritts-verhandlungen frauen- und gleichstellungspolitische Themen in dem osteuropäischen Land überhaupt erstmals öffentlich diskutiert worden.
  •  ausführlich in FUP 197, Seite 15

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  •  3. Termine
    08.07.2003
    Mobbing ist kein Schicksal! Strategien und Handlungsempfehlungen für Frauen
    Berlin
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    04.07.2003
    Geschlechtergerechtigkeit im Sozialstaat
    Berlin
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    02.07.2003
    Genderperspektiven - Alternative Zeitstrukturen
    Mainz
     mehr Infos...

    27.06.2003
    Geschlechterverhältnisse in der Überwindung von Gewaltkonflikten
    Loccum
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    Mail: zwd.berlin@t-online.de

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    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Marion Lührig (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de