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Ausgabe vom  26.03.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • 26. MÄRZ/ EQUAL PAY DAY (2): Protestaktion am Brandenburger Tor: Frauenlobby prangert Entgeltkluft an
  • 26. MÄRZ/ EQUAL PAY DAY (1): Höhere Verdienst-Unterschiede in Führungsetagen
  • BUNDESTAG: Rechtsausschuss gegen Frauenquote für Aufsichtsräte
  • SPORTAUSSCHUSS IM BUNDESTAG: Frauenfußball-WM 2011 soll eigene Geschichte schreiben
  • WEGEN FEHLENDER GLEICHSTELLUNGSINFORMATIONEN:: Klagedrohung aus Brüssel an Österreich, Belgien und Polen
  • SEXUELLER MISSBRAUCH IN KATHOLISCHEN EINRICHTUNGEN: Katholikinnen mahnen konstruktive Debatte über Sexualmoral an
  • ÜBERPRÜFUNG VON LOHNDISKRIMINIERUNG : Neuer Entgelt-Check als Alternative zum Test des Frauenministeriums präsentiert
  • OECD-ATLAS ZUR DISKRIMINIERUNG VON FRAUEN : Bevorzugte Söhne in Asien – häusliche Gewalt in Europa und Lateinamerika
  • MEDIEN: Frauenfeindliche Werbung in vier Fällen gerügt
  • STATISTIK : Zahl der Schwangerschaftsabbrüche rückläufig
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 277/2010
  • Intervention im Gesundheitsbereich gegen Gewalt an FrauenS.I.G.N.A.L: Frage nach Gewalterfahrungen sollte zur gängigen Praxis werden
  • Urteil zur Neuberechnung von Hartz IV-Regelsätzendjb hält Bedarfsgemeinschaft ebenfalls für reformbedürftig
  • Kampagne „Stop FGM now“Breites Bündnis will Politik und Öffentlichkeit wachrütteln
  • Alleinerziehende in der DiskussionManuela Schwesig: Mehr Geld für Infrastruktur statt großzügiger Steuergeschenke
  • Europäische UnionFEMM-Ausschuss für längeren Mutterschutz
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    26. MÄRZ/ EQUAL PAY DAY (2)
    Protestaktion am Brandenburger Tor: Frauenlobby prangert Entgeltkluft an (26.03.2010)
    zwd Berlin (tag). Am Brandenburger Tor hat der Deutsche Frauenrat zusammen mit dem LandesFrauenRat Berlin anlässlich des Equal Pay Days ein Zeichen gegen Entgeltdiskriminierung gesetzt. Wortstark und auf Transparenten, Flaggen und Taschen forderten die Organisatorinnen – und mit ihnen PolitikerInnen von SPD, Grünen und Linken – eine geschlechtergerechte Bezahlung ein. Derzeit liegt der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern – genau wie in den Vorjahren – konstant bei rund 23 Prozent.
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    26. MÄRZ/ EQUAL PAY DAY (1)
    Höhere Verdienst-Unterschiede in Führungsetagen  (25.03.2010)
    zwd Berlin (tag). Weibliche Führungskräfte sind hierzulande nicht nur rar gesät – sie verdienen auch weniger als ihre männlichen Pendants. Im Jahr 2008 lag die Entgelt-Kluft unter den in Vollzeit angestellten Spitzenkräften bei 28 Prozent, zeigen jüngste Daten des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP). Die Geschlechter-Unterschiede bei der Bezahlung seien damit in Führungspositionen höher als im Durchschnitt der Erwerbstätigen, konstatierte Elke Holst vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).
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    BUNDESTAG
    Rechtsausschuss gegen Frauenquote für Aufsichtsräte (24.03.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Rechtsausschuss des Bundestages hat am 24. März gegen eine Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen votiert. Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP wurde ein entsprechender Grünen-Antrag abgelehnt. Während die grüne Bundestagsfraktion dafür stimmte, enthielten sich SPD und Die Linke.
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    SPORTAUSSCHUSS IM BUNDESTAG
    Frauenfußball-WM 2011 soll eigene Geschichte schreiben (24.03.2010)
    zwd Berlin (chb). Die Präsidentin des Frauen-WM-Organisationskomitees (OK) und Botschafterin des Frauenfußballs, Steffi Jones, hat zusammen mit Ulrich Wolter, Generalkoordinator für die operativen Vorbereitungen der WM, dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages ihren Bericht zum Stand der Vorbereitung der Frauen-Fußball-WM vorgelegt. Das Turnier, so Jones in der Sitzung vom 24. März, solle mit keinem früheren Ereignis des Frauensports verglichen werden und von einzigartiger internationaler Signalwirkung sein.
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    WEGEN FEHLENDER GLEICHSTELLUNGSINFORMATIONEN:
    Klagedrohung aus Brüssel an Österreich, Belgien und Polen  (23.03.2010)
    zwd Brüssel (ticker/tag). Die Europäische Kommission wirft Österreich, Belgien und Polen Versäumnisse bei der Informationspflicht zur Gleichstellung vor. Mit einem letzten Mahnschreiben manifestierte sie ihre Klagedrohung mit der Begründung, alle drei Länder hätten nicht mitgeteilt, mit welchen Vorschriften sie die EU-Richtlinie zur Gleichstellung von Männern und Frauen (Richtlinie 2006/54/EG) auf nationaler Ebene umsetzen.
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    SEXUELLER MISSBRAUCH IN KATHOLISCHEN EINRICHTUNGEN
    Katholikinnen mahnen konstruktive Debatte über Sexualmoral an (19.03.2010)
    zwd Düsseldorf (tag). Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) meldet sich in der aktuellen Diskussion um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in katholischen Einrichtungen zu Wort. Von ihrer Kirche verlangt sie einen offeneren Umgang mit den Themen Sexualität und Körperlichkeit.
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    ÜBERPRÜFUNG VON LOHNDISKRIMINIERUNG
    Neuer Entgelt-Check als Alternative zum Test des Frauenministeriums präsentiert (18.03.2010)
    zwd Berlin (tag). Wenige Tage vor dem Equal Pay Day am 26. März haben Gleichstellungsexpertinnen mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung ein neues Prüfinstrument gegen Entgeltdiskriminierung präsentiert. Der so genannte „Entgeltgleichheits-Check“ (eg-check.de) wurde als Alternative zum Angebot „Logib-D“ des CDU-geführten Bundesfrauenministeriums entwickelt. Im Unterschied zu Logib-D steht das neue Testverfahren nicht nur Unternehmen, sondern einem größeren AkteurInnen-Kreis zu Verfügung – und es werden alle einzelnen Entgeltbestandteile geprüft.
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    OECD-ATLAS ZUR DISKRIMINIERUNG VON FRAUEN
    Bevorzugte Söhne in Asien – häusliche Gewalt in Europa und Lateinamerika (17.03.2010)
    zwd Berlin (tag). In allen Teilen der Erde werden Frauen diskriminiert, doch der Grad der Benachteiligung variiert. Ein komplexes Bild über die Situation der weiblichen Bevölkerung in 124 Nicht-OECD-Ländern bietet nun der neue Gender- und Entwicklungs-Atlas der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Danach wird in zwei geografische Hauptgruppen unterschieden – Weltregionen mit hohem Diskriminierungsgrad wie Südasien, Subsaharisches Afrika, der Mittlere Osten und Nordafrika und solche mit niedrigeren Stufen der Diskriminierung wie Ostasien, Europa und Lateinamerika.
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    MEDIEN
    Frauenfeindliche Werbung in vier Fällen gerügt (16.03.2010)
    zwd Berlin (jvo). Über ein Drittel der beim Deutschen Werberat eingereichten Beschwerden betrafen im Jahr 2009 den Vorwurf, eine Kampagne sei frauendiskriminierend. Gegenüber dem Vorjahr verminderte sich dieser Grund für Proteste von 42 auf 35 Prozent, teilte der Deutsche Werberat am 16. März bei der Vorstellung seines Jahresberichts in Berlin mit.
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    STATISTIK
    Zahl der Schwangerschaftsabbrüche rückläufig (15.03.2010)
    zwd Wiesbaden (ticker/jvo). Im Jahr 2009 wurden dem Statistischen Bundesamt (Destatis) rund 110.700 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit 3.800 weniger als 2008. Die Zahl der Abbrüche sank um 3,3 Prozent.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 277/2010
  • NRW-Landtagswahlen: Proteste für den Erhalt der Frauenhäuser
  • Telekom plant Frauenquote für Managementpositionen
  • Equal Pay Day: Aktionsbündnis nimmt Gender Pay Gap unter die Lupe
  •  ausführlich in FGP 277

    Intervention im Gesundheitsbereich gegen Gewalt an Frauen
    S.I.G.N.A.L: Frage nach Gewalterfahrungen sollte zur gängigen Praxis werden
    zwd Berlin. Bereits seit zehn Jahren setzt sich S.I.G.N.A.L für eine bessere medizinische Versorgung von Frauen ein, die Opfer häuslicher oder sexueller Gewalt sind. Auf der Fachtagung „Erwünscht und Integriert?“ zogen die Mitarbeiterinnen und Kooperationspartnerinnen Bilanz und diskutierten über strukturelle Entwicklungen, die weiterhin notwendig sind, um den Frauen wirksam zu helfen.
  •  ausführlich in FGP 276

    Urteil zur Neuberechnung von Hartz IV-Regelsätzen
    djb hält Bedarfsgemeinschaft ebenfalls für reformbedürftig
    zwd Berlin. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Neuberechnung der Hartz IV-Sätze hat der Deutsche Juristinnenbund (djb) weitergehende Reformen angemahnt, um vor allem die Situation von Frauen zu verbessern.
  •  ausführlich in FGP 276

    Kampagne „Stop FGM now“
    Breites Bündnis will Politik und Öffentlichkeit wachrütteln
    zwd Berlin. Sieben Menschenrechtsorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten gegen die weiblichen Genitalverstümmelung in einer gemeinsamen Kampagne zu bündeln. Niemand solle mehr sagen können, von dieser grausamen Praxis nichts zu wissen, betonte die Botschafterin der Kampagne, Waris Dirie. Besonders scharf kritisierte sie die „Ignoranz der Politik“.
  •  ausführlich in FGP 276

    Alleinerziehende in der Diskussion
    Manuela Schwesig: Mehr Geld für Infrastruktur statt großzügiger Steuergeschenke
    zwd Berlin. Verlässliche Kinderbetreuung hält die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, für „das A und O“, um die Situation der eineinhalb Millionen Alleinerziehenden in Deutschland zu verbessern. Dieses und weitere Handlungsfelder sozialdemokratischer Politik erläuterte Schwesig auf der Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung „Allein erziehend, aber nicht allein gelassen?“ am 10. Februar in Berlin.
  •  ausführlich in FGP 276

    Europäische Union
    FEMM-Ausschuss für längeren Mutterschutz
    zwd Brüssel. Die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses „Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter“ (FEMM) hat am 23. Februar in Brüssel den Entwurf für eine neue Mutterschutzrichtlinie angenommen. Ende März entscheidet dann das Plenum des Europaparlaments über die geplante Ausweitung des Mutterschutzes.
  •  ausführlich in FGP 276

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    03.05.2010
    GENDER DIVERSITY MANAGEMENT IN EUROPE 2010



    Berlin
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    05.05.2010
    Frühjahrssitzung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten (LGG) Rheinland-Pfalz
    Mainz
     mehr Infos...

    11.05.2010
    Seminar "Elternzeit und Elterngeld"
    Universität Mainz
     mehr Infos...

    12.05.2010
    2. Ökumenischer Kirchentag
    München
     mehr Infos...

    13.05.2010
    "Geschlecht": (k)ein Thema in der Lehramtsausbildung?

    Stuttgart-Hohenheim
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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