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Ausgabe vom  26.02.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • GLEICHSTELLUNG: Frauenministerin Schröder kooperiert mit spanischer Ratspräsidentschaft
  • EUROPÄISCHES JAHR 2010: Aufruf gegen Ausgrenzung und Armut von Frauen
  • STATISTIK I: 2060 wird die ältere Bevölkerung zu 60 Prozent weiblich sein
  • STATISTIK II : Frauenanteil nimmt im Gang der Strafverfolgung ab
  • BERLIN : Lesben und Schwule empört über „Stimmungsmache“ der B.Z.
  • AFGHANISTAN: Anteil der Frauen in Studium und Lehre von Null auf 20 Prozent gestiegen
  • GLEICHSTELLUNG: Erster Berliner Gender Datenreport geht online
  • UNTERSCHRIFTENAKTION ZUM UNTERHALTSRECHT: Juristinnenbund setzt sich für Schutz so genannter „Alt-Ehen“ ein
  • GLEICHSTELLUNG VON LEBENSPARTNERINNEN: Grünen-Politiker Beck fordert Gesetzesinitiative beim Adoptionsrecht
  • INTERNATIONALES: Laura Chinchilla Miranda – die erste costaricanische Präsidentin
  • ARBEITSMARKT: Weiterhin nur wenige Frauen in Bauberufen – besonders im Osten
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 276/2010
  • 20. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenzGeschlechter-Aspekte in der Medizin als Leitthema
  • DGB-FachkonferenzBedeutung des weiblichen Familieneinkommens wächst
  • Wachstumsstrategie der EU nach 2010Rat und Kommission wollen Geschlechter-Politik forcieren
  • Ravensburger Elternsurvey 2010 zum „Elterlichen Wohlbefinden“Betreuungsgeld für Väter und Mütter zweitrangig
  • ExistenzgründungFörderangebote gehen an den Frauen vorbei
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    GLEICHSTELLUNG
    Frauenministerin Schröder kooperiert mit spanischer Ratspräsidentschaft (26.02.2010)
    zwd Berlin (tag). Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) und die spanische Gleichstellungsministerin Bibiana Aído Almagro (PSOE) haben sich auf eine „wirksame Verankerung der Gleichstellung der Geschlechter“ in der neuen europäischen Beschäftigungsstrategie verständigt. Während Schröder die vorreitende Rolle Deutschlands bei der Chancengleichheit betonte, warf ihr SPD-Oppositionspolitikerin Caren Marks gleichstellungspolitisches Versagen vor. Als jüngstes Beispiel hierfür nannte Marks die Einstellung der Förderung für das GenderkompetenzZentrum in Berlin.
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    EUROPÄISCHES JAHR 2010
    Aufruf gegen Ausgrenzung und Armut von Frauen (25.02.2010)
    zwd Berlin (chb). Zur Auftaktveranstaltung des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und Ausgrenzung am 25. Februar in Berlin hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) dazu aufgerufen, nicht länger hinzunehmen, dass in der Bundesrepublik rund 13 Prozent der Bevölkerung in Armut leben und weitere 13 Prozent von Armut bedroht sind. Insbesondere Frauen seien überproportional häufig von Armut betroffen, betonte die Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen.
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    STATISTIK I
    2060 wird die ältere Bevölkerung zu 60 Prozent weiblich sein (23.02.2010)
    zwd Wiesbaden (jvo). Im Jahr 2060 wird ein Drittel der Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass insbesondere in Ostdeutschland die Alterung der Gesellschaft rapide voranschreitet und die EinwohnerInnenzahlen deutlich schmelzen.
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    STATISTIK II
    Frauenanteil nimmt im Gang der Strafverfolgung ab (23.02.2010)
    zwd (ticker/jvo). Der Frauenanteil in Justizvollzugsanstalten ist nach wie vor sehr gering. Am 30. November 2009 waren laut Statistischem Bundesamt nur gut 3.800 der insgesamt 70.800 Gefangenen in Deutschland weiblich. Der Frauenanteil lag somit bei 5,3 Prozent.
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    BERLIN
    Lesben und Schwule empört über „Stimmungsmache“ der B.Z. (22.02.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) wirft der Berliner Boulevardzeitung B.Z. „Stimmungsmache auf dem Rücken einer Minderheit vor“. Die Behauptung der B.Z., dass die vom Senat geplante Kampagne „Sexuelle Vielfalt“ überflüssig sei, bezeichnete LSVD-Sprecher Alexander Zinn am 22. Februar als haltlos.
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    AFGHANISTAN
    Anteil der Frauen in Studium und Lehre von Null auf 20 Prozent gestiegen (19.02.2010)
    zwd Berlin (mhh). Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper (FDP), und der Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), Christian Bode, haben ein positives Zwischenfazit zum deutschen Hochschul-Engagement in Afghanistan gezogen. Bildung sei der Schlüssel zum Erfolg der zivilen Bemühungen in Afghanistan, unterstrich Pieper am 19. Februar bei der Präsentation einer Broschüre, in der die gemeinsamen Aktivitäten des DAAD und deutscher Hochschulen in dem kriegsgebeutelten Land dokumentiert sind.
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    GLEICHSTELLUNG
    Erster Berliner Gender Datenreport geht online (18.02.2010)
    zwd Berlin (chb). Beim Professorinnen-Anteil an Hochschulen hat Berlin die Nase vorn. Dem ersten Berliner Gender Datenreport zufolge war im Jahr 2008 jede vierte Professur (25,6 %) von einer Frau besetzt, im Bundesdurchschnitt lag die Quote nur bei rund 17 Prozent. Für Berlin sei dies zwar ein gutes Ergebnis, gemessen am Anteil der Frauen in der Gesellschaft aber immer noch zu wenig, kommentierte Frauensenator Harald Wolf (Die Linke) am 17. Februar den Report.
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    UNTERSCHRIFTENAKTION ZUM UNTERHALTSRECHT
    Juristinnenbund setzt sich für Schutz so genannter „Alt-Ehen“ ein (17.02.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Deutsche Juristinnenbund (djb) hat zu einer Unterschriftenaktion gegen das seit Januar 2008 geltende neue Unterhaltsrecht aufgerufen. Die Unterhaltsreform benachteilige alle Frauen, die bei Eheschließung und anschließender Erwerbstätigkeit von einer Versorgung durch den anderen Ehegatten aufgrund der damaligen Rechtslage ausgehen konnten. Den Gesetzgebenden fordert der djb deshalb auf, diese „Alt-Ehen“ zu schützen.
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    GLEICHSTELLUNG VON LEBENSPARTNERINNEN
    Grünen-Politiker Beck fordert Gesetzesinitiative beim Adoptionsrecht (16.02.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages ist in einem Gutachten zu dem Schluss gekommen, dass die bestehende Ungleichbehandlung von LebenspartnerInnenschaften beim Adoptionsrecht nicht gerechtfertigt ist. Anders als Ehepaaren ist eingetragenen LebenspartnerInnen bislang die gemeinschaftliche Adoption eines Kindes verwehrt.
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    INTERNATIONALES
    Laura Chinchilla Miranda – die erste costaricanische Präsidentin (15.02.2010)
    zwd San José (tag). In Costa Rica wird erstmals eine Frau das PräsidentInnen-Amt übernehmen. Chinchilla – die der regierenden Partei der nationalen Befreiung (PLN) angehört – erzielte bei den Wahlen am 7. Februar knapp 47 Prozent der Stimmen. Die neue Präsidentin folgt auf den Friedensnobelpreisträger Óscar Arias und wird am 8. Mai vereidigt.
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    ARBEITSMARKT
    Weiterhin nur wenige Frauen in Bauberufen – besonders im Osten (12.02.2010)
    zwd Wiesbaden (tag). In der Baubranche – die seit 1998 einen Beschäftigungsrückgang verzeichnet - sind Frauen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes weiterhin „extrem unterrepräsentiert“.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 276/2010
  • Haushalt 2010: SPD beklagt Förder-Ende für GenderkompetenzZentrum
  • Schleswig-Holstein: Sparzwänge der Kommunen gefährden Gleichstellungsarbeit
  • Hartz-IV-Urteil aus Expertinnen-Sicht
  •  ausführlich in ausführlich in FGP 276

    20. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz
    Geschlechter-Aspekte in der Medizin als Leitthema
    zwd Dresden. Im Mittelpunkt der 20. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz (GFMK) werden geschlechtsspezifische Aspekte der medizinischen Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention stehen. Die diesjährige Vorsitzende und sächsische Sozialministerin Christine Clauß (CDU) erhofft sich hierdurch neue Ansätze zur Entlastung des Gesundheitssystems.
  •  ausführlich in FGP 275

    DGB-Fachkonferenz
    Bedeutung des weiblichen Familieneinkommens wächst
    zwd Berlin. Immer mehr Frauen müssen den Großteil des Familieneinkommens erwirtschaften. Oft fällt ihnen die Rolle aus einer Notsituation heraus zu, da sie allein erziehend sind oder der Partner prekär beschäftigt oder arbeitslos ist. Ein vom DGB initiiertes „Politikentwicklungsprojekt“ soll nun dazu beitragen, den Arbeitsmarkt an die neue Rolle der Frau als Familienernährerin anzupassen.
  •  ausführlich in FGP 275

    Wachstumsstrategie der EU nach 2010
    Rat und Kommission wollen Geschlechter-Politik forcieren
    zwd Brüssel. Die EU-Kommission und der Rat der Europäischen Union dringen darauf, die Gleichstellung der Geschlechter ins Zentrum der Post-Lissabon-Strategie zu rücken. Die künftige Wachstums- und Beschäftigungsstrategie der Europäischen Union (EU) bis 2020 solle der geschlechtsspezifischen Dimension stärker Rechnung tragen, schreibt die EU-Kommission in ihrem aktuellen Bericht „Gleichstellung von Frauen und Männern – 2010“.
  •  ausführlich in FGP 275

    Ravensburger Elternsurvey 2010 zum „Elterlichen Wohlbefinden“
    Betreuungsgeld für Väter und Mütter zweitrangig
    zwd Berlin. Von der Politik erhoffen sich die Befragten des Ravensburger Elternsurveys 2010 in erster Linie eine Verbesserung der zeitlichen Situation von Familien. Die AutorInnen der Studie – Prof. Hans Bertram (Humboldt-Universität Berlin) und Prof. Katharina Spieß (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) – plädieren deshalb dafür, den künftigen familienpolitische Schwerpunkt vor allem auf Maßnahmen zu richten, die dem Bereich „Zeitpolitik“ zuzuordnen sind.
  •  ausführlich in FGP 275

    Existenzgründung
    Förderangebote gehen an den Frauen vorbei
    zwd Bremen. Viele Förderangebote erreichen insbesondere potenzielle Existenzgründerinnen nicht. Hauptgrund hierfür sei die fehlende geschlechterbewusste Ausrichtung der Gründungsförderung, so eine Studie des Instituts für Arbeit und Wirtschaft (IAW) an der Universität Bremen.
  •  ausführlich in FGP 275

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    02.03.2010
    Genderaspekte des Klimawandels
    Wilhelmshaven
     mehr Infos...

    12.03.2010
    „Arbeit/Karriere trotz und mit Kind und noch dazu allein erziehend“
    Berlin
     mehr Infos...

    15.03.2010
    Frauen im Gespräch:„Gewalt + Geschlecht = männlich?“

    Hagen
     mehr Infos...

    26.03.2010
    Equal Pay Day 2010
    Bundesweit
     mehr Infos...

    10.04.2010
    meccanica feminale
    Villingen-Schwenningen
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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