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Ausgabe vom  25.05.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • AKTIONSBÜNDNIS ZUM EQUAL PAY DAY: 16.000 Unterschriften für Equal Pay an Bundestagsabgeordnete übergeben
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 290 (2011) ERSCHIENEN: Landesregierungen im Südwesten sind weiblicher geworden
  • BUNDESHAUSHALT: SPD mahnt geschlechtergerechte Stiftungsförderung an
  • GUTACHTEN: Prof. Ute Klammer: Gleichstellung birgt „erhebliches wirtschaftliches Potenzial“
  • FAMILIE: Immer mehr Väter beziehen Elterngeld nur für zwei Monate
  • FDP-VORSCHLAG: Kindergrundeinkommen statt Elterngeld – parteiübergreifende Ablehnung
  • PARTEIEN: Scharfe Kritik an Lindners Vorstoß gegen das Elterngeld
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Baden-Württemberg / Rheinland-PfalzMehr weibliche Kompetenz in den neuen Landesregierungen
  • FrühjahrskonferenzJustizministerInnen setzen sich für Geschlechterquote ein
  • FrauenstiftungenStärkung von Frauen und Mädchen als Ziel
  • Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die GrünenIm Stil der Sixties: Lauter und bunter Ruf nach Entgeltgleichheit
  • Gleichstellung an Berliner HochschulenAusbau des Spitzenplatzes: Frauenbeauftragte betonen Rolle der Geschlechterforschung
  • Weltweite MüttersterblichkeitViele Hürden stehen einer sicheren Geburt entgegen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    AKTIONSBÜNDNIS ZUM EQUAL PAY DAY
    16.000 Unterschriften für Equal Pay an Bundestagsabgeordnete übergeben (25.05.2011)
    zwd Berlin (tag). Rund 16.000 Unterschriften für Entgeltgleichheit hat das nationale Aktionsbündnis zum Equal Pay Day am 25. Mai an die Bundestagsauschüsse für „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ sowie „Arbeit und Soziales“ übergeben. Die in einer geräumigen Schubkarre gestapelten Listen mit den Signaturen wurden an die jeweiligen Ausschussvorsitzenden – Sibylle Laurischk (FDP) und Katja Kipping (Die Linke) – ausgehändigt.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 290 (2011) ERSCHIENEN
    Landesregierungen im Südwesten sind weiblicher geworden (24.05.2011)
    • Südwesten: Mehr weibliche Kompetenz in den neuen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
    • Frühjahrskonferenz: JustizministerInnen setzen sich für Geschlechterquote ein
    • Frauenstiftungen: Stärkung von Frauen und Mädchen als Ziel
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    BUNDESHAUSHALT
    SPD mahnt geschlechtergerechte Stiftungsförderung an (24.05.2011)
    zwd Berlin (tag). Die SPD-Bundestagsabgeordneten Christel Humme und Ulla Burchardt haben die Bundesregierung aufgefordert, die öffentlichen Ausgaben für Stiftungen unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit besser zu überwachen. Die beiden Parlamentarierinnen halten es für „nicht akzeptabel“, dass die Regierung sich nicht darum kümmere, inwieweit Gelder, die aus dem Bundeshaushalt an Stiftungen vergeben werden – rund 1,7 Milliarden Euro im laufenden Haushaltsjahr – Frauen und Männern gleichermaßen zugute kommen.
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    GUTACHTEN
    Prof. Ute Klammer: Gleichstellung birgt „erhebliches wirtschaftliches Potenzial“ (21.05.2011)
    zwd Bonn (tag). Deutschland kann sich laut der Sachverständigen-Kommission zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung keine weiteren Verzögerungen bei der Herstellung „echter Chancengleichheit“ zwischen Frauen und Männern leisten. Gleichstellung müsse Bestandteil moderner Innovationspolitik sein, da sie ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial berge, forderte die Kommissionsvorsitzende Prof. Dr. Ute Klammer am 19. Mai vor rund 150 Fachleuten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden in Bonn.
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    FAMILIE
    Immer mehr Väter beziehen Elterngeld nur für zwei Monate  (19.05.2011)
    zwd Wiesbaden (tag). Nach wie vor nehmen die meisten Väter nur zwei Monate Elterngeld in Anspruch. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes bezogen im Jahr 2009 drei von vier Vätern Elterngeld für maximal zwei Monate. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil der Väter mit einer zweimonatigen Bezugsdauer an allen Vätern mit Elterngeldbezug sogar leicht - und zwar von rund 72 Prozent auf fast 75 Prozent. Mütter bezogen weiter in neun von zehn Fällen das Elterngeld für zwölf Monate.
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    FDP-VORSCHLAG
    Kindergrundeinkommen statt Elterngeld – parteiübergreifende Ablehnung (18.05.2011)
    zwd Berlin (bm). Nachdem FDP-Generalsekretär Christian Lindner sich dafür ausgesprochen hatte, das Eltergeld zu streichen und die daraus frei werdenden Mittel zum Ausbau der Kinderbetreuung zu verwenden, hat sich die Vorsitzende des Familienausschusses des Bundestages, Sibylle Laurischk (FDP), am 16. Mai in Berlin mit einem neuen Vorschlag zu Wort gemeldet. Laurischk zufolge sollen nicht nur das Elterngeld, sondern auch das Ehegattensplitting, das Kindergeld sowie alle weiteren Kinderzuschläge durch ein Grundeinkommen für Kinder ersetzt werden. Mit ihrem Vorstoß löste die Liberale ein parteiübergreifend negatives Echo aus.
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    PARTEIEN
    Scharfe Kritik an Lindners Vorstoß gegen das Elterngeld (17.05.2011)
    zwd Berlin (bm). Die Forderung nach der Abschaffung des Elterngeldes durch FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat für scharfe Kritik aus den Reihen der SPD und der Linken, aber auch von Seiten der Koalition gesorgt. Lindner hatte auf dem Parteitag der Liberalen Mitte Mai in Rostock das Eltergeld als ein Beispiel dafür bezeichnet, dass Sozialleistungen auch dann weiterfinanziert werden, wenn sie ihre Ziele nicht erreichten. Die vier Milliarden Euro, die das Eltergeld koste, sollten besser in Flexibilität und Qualität von Einrichtungen zur Kinderbetreuung investiert werden, so Lindner.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz
    Mehr weibliche Kompetenz in den neuen Landesregierungen
    zwd Stuttgart/Mainz. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind die Landesregierungen weiblicher geworden. Im rot-grünen Landeskabinett des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) sind sogar mehr Ministerinnen als Minister vertreten. Im Ländle begrüßt der Frauenrat den hohen weiblichen Anteil in der grün-roten Führungsriege um den neuen Landeschef Winfried Kretschmann (Grüne).
  •  ausführlich in FGP 290

    Frühjahrskonferenz
    JustizministerInnen setzen sich für Geschlechterquote ein
    zwd Berlin. Die Landesjustizministerinnen und -minister wollen sich für die Einführung einer bundesgesetzlichen Geschlechterquote für Führungspositionen in der Wirtschaft stark machen. Mit diesem Beschluss folgten sie auf ihrer Frühjahrskonferenz vom 18. bis 19. Mai in Halle (Saale) der Einschätzung des Gutachtens „Teilhabe von Frauen in Führungs- und Kontrollgremien der Wirtschaft“, das von einer Länderarbeitsgruppe erstellt wurde.
  •  ausführlich in FGP 290

    Frauenstiftungen
    Stärkung von Frauen und Mädchen als Ziel
    zwd. Frauenstiftungen engagieren sich mit ihren Projekten für die Stärkung von Mädchen und Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die zwd-Beilage „Frauen.Stiftungen und Politik“ enthält erfolgreiche Förderbeispiele von Frauenstiftungen wie z. B. „filia“, „maecenia“ und „Aufmüpfige Frauen“. Anlässlich des Deutschen Stiftungstages Mitte Mai hat die zwd-Redaktion mit Unterstützung der Gesellschaft Chancengleichheit auch den Stiftungsreport „Frauenstiftungen und Stiftungsfrauen“ veröffentlicht. Geschlechtergerechtigkeit spielt bei der Vergabe von Fördermitteln nur selten eine Rolle. So lautet das Ergebnis der zwd-Umfrage, an welcher die 19 größten Stiftungen bürgerlichen Rechts teilnahmen.
  •  ausführlich in FGP 290

    Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen
    Im Stil der Sixties: Lauter und bunter Ruf nach Entgeltgleichheit
    zwd Bremen. In Erinnerung an den Arbeitskampf von 187 Näherinnen im Londoner Arbeiterbezirk Dagenham im Jahr 1968 protestierte der Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen in Bremen gegen die in Deutschland bestehende Entgeltschere zwischen den Geschlechtern. Die Kundgebung mit dem Titel „Laut und bunt für Lohngerechtigkeit“ bildete den Abschluss der zweitägigen Sitzung des Frauenrates vom 6. bis 7. Mai in Bremen.
  •  ausführlich in FGP 290

    Gleichstellung an Berliner Hochschulen
    Ausbau des Spitzenplatzes: Frauenbeauftragte betonen Rolle der Geschlechterforschung
    zwd Berlin. Berlins Frauensenator Harald Wolf (Die Linke) zieht eine positive Bilanz zum zehnjährigen Jubiläum des „Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ (BCP). Der Frauenanteil an den Professuren ist von 14,3 Prozent (2001) auf 27,5 Prozent (2009) gestiegen – der Bundesdurchschnitt lag dagegen im Jahr 2009 bei 18,2 Prozent.
  •  ausführlich in FGP 290

    Weltweite Müttersterblichkeit
    Viele Hürden stehen einer sicheren Geburt entgegen
    zwd Berlin. Um auf die gefährliche Situation schwangerer Frauen in Ländern wie Haiti, Tschad und Sierra Leone aufmerksam zu machen, hat das „Mutternacht“-Bündnis am 5. Mai vor dem Brandenburger Tor in Berlin einen „Hürdenlauf zur sicheren Geburt“ veranstaltet.
  •  ausführlich in FGP 290

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    27.05.2011
    Erfolgsfaktor Konkurrenz
    Kleinich
     mehr Infos...

    16.06.2011
    Hauptkonferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister (GFMK)
    Plön
     mehr Infos...

    16.06.2011
    Conference: Colonial Legacies, Postcolonial Contestations
    Frankfurt a.M.
     mehr Infos...

    18.06.2011
    Der kleine Start
    Pulheim
     mehr Infos...

    26.06.2011
    Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
    Berlin
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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