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Ausgabe vom 24.11.2006
Frauen & Politik www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EUROPA: Homo-feindliche Entscheidung im Europäischen Parlament
  • DEMOGRAPHIE: Frauen gehören nicht auf die Anklagebank
  • MEDIEN: Erste Frau an der Spitze des WDR
  • INTERNATIONALES: Wieczorek-Zeul: Kritik am Abtreibungsgesetz in Nicaragua
  • WISSENSCHAFT: Genderforschung fördern statt diskreditieren
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Professorinnen protestieren gegen Reduzierung der Frauenförderung
  • DEUTSCHE EU-RATSPRÄSIDENTSCHAFT: Frauenrat: Merkel soll sich in Europa für Frauen stark machen
  • ARBEITSMARKT: Frauenrat: Mit Mindestlohn gegen Sozialdumping
  • KINDERBETREUUNG: Steinbrück: Kostenlose Kitas statt mehr Kindergeld
  • GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE: Kommunale Frauenstrukturen in Gefahr
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden
     1. zwd-Nachrichten
    EUROPA
    Homo-feindliche Entscheidung im Europäischen Parlament (23.11.2006)
    zwd Brüssel (mih). Schwule und Lesben dürfen im Europäischen Parlament (EP) weiter diskriminiert werden. Zwar hat das Präsidium der europäischen Volksvertretung am 22. November Leitlinien angenommen, um bei der Auswahl der Angestellten des EPs Benachteiligungen zu verhindern – die Berücksichtigung der sexuellen Identität scheiterte jedoch an den Konservativen.
    DEMOGRAPHIE
    Frauen gehören nicht auf die Anklagebank (22.11.2006)
    Frauenforum der nordrhein-westfälischen Grünen plädiert für tatsächliche Wahlfreiheit
    zwd Düsseldorf (mih). Frauenpolitik darf nicht auf Bevölkerungspolitik reduziert werden. Darin waren sich die grünen Politikerinnen einig, die auf dem nordrhein-westfälischen Frauenforum am 18. November zu dem Thema „Demographie und Feminismus. Sind die Frauen für die demographische Entwicklung verantwortlich?“ Stellung bezogen. Denn die von Politik und Wirtschaft gewünschte Steigerung der Geburtenrate widerspreche dem Willen nach Selbstbestimmung und vielfältiger Lebensplanung von Frauen.
    MEDIEN
    Erste Frau an der Spitze des WDR (20.11.2006)
    zwd Köln (utz).Monika Piel wird neue Intendantin des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Nach Angaben des Senders wurde sie am 20. November in Köln vom Rundfunkrat „mit überwältigender Mehrheit“ gewählt. Piel wird die erste Frau an der Spitze der größten ARD-Anstalt sein, wenn sie am 1. Juli kommenden Jahres das Intendantenamt von Fritz Pleitgen übernimmt. Neben Dagmar Reim vom rbb ist sie dann die zweite Frau unter insgesamt 14 IntendantInnen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.
    INTERNATIONALES
    Wieczorek-Zeul: Kritik am Abtreibungsgesetz in Nicaragua (17.11.2006)
    zwd (Berlin/Managua (TICKER/mih). Der Präsident Nicaraguas, Enrique Bolanos, soll dem neuen nicaraguanischen Abtreibungsgesetz seine Zustimmung verweigern. Dazu forderte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul in einem Schreiben am 17. November den noch amtierenden Präsidenten auf. Denn das Gesetz stehe nicht im Einklang mit den internationalen menschenrechtlichen Verpflichtungen, die Nicaragua in den vergangenen Jahrzehnten selbst eingegangen ist.
    WISSENSCHAFT
    Genderforschung fördern statt diskreditieren (16.11.2006)
    zwd Freiburg (mih). Genderforschung ist keine „Betroffenheitsforschung“. Scharf hat sich der Verband Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen (VBWW) gegen derartige Äußerungen aus dem Wissenschaftsministeriums des Ländles verwahrt. Neue Programme statt Kürzungen fordern stattdessen die baden-württembergische Wissenschaftlerinnen. Anlass für die Debatte war ein Symposium zum Stand der Genderforschung in Baden-Württemberg, das am 11. November in Freiburg stattgefunden hat. Die Vertreterin des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Cornelia Bressem, hatte die Auffassung vertreten, dass die Genderforschung Gefahr laufe, „Betroffenheitsforschung“ zu sein. Dieses Etikett diskreditiere Forschungsansätze, die längst zum internationalen Standard gehören, bemängelte Professorin Elisabeth Cheauré, Vorsitzende des VBWW, und weise zudem Baden-Württemberg als „rückständig“ aus.
    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Professorinnen protestieren gegen Reduzierung der Frauenförderung (15.11.2006)
    zwd Dortmund (utz). In einem offenen Brief an die zuständigen Minister haben drei Professorinnen der Universität Dortmund die unionsgeführte Landesregierung von Nordrhein-Westfalen aufgefordert, sich nicht aus der Frauenförderung an den Universitäten zurückzuziehen. Zudem solle das Land trotz der Föderalismusreform den Bund zur Mitfinanzierung der Förderprogramme in die Pflicht nehmen, heißt es in dem Brief vom 9. November.
    DEUTSCHE EU-RATSPRÄSIDENTSCHAFT
    Frauenrat: Merkel soll sich in Europa für Frauen stark machen (14.11.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih). Der Deutsche Frauenrat hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 13. November aufgefordert, während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auch frauenpolitische Akzente zu setzen. Bislang habe die Kanzlerin allerdings wenig Anlass für derartige Hoffnungen gegeben, denn sie habe dem Deutschen Frauenrat und der Europäischen Frauenlobby (EWL) nicht einmal Zeit für ein Gespräch eingeräumt.
    ARBEITSMARKT
    Frauenrat: Mit Mindestlohn gegen Sozialdumping (14.11.2006)
    zwd Berlin (mih). Der Deutsche Frauenrat hat sich der gewerkschaftlichen Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro angeschlossen. Auf der Mitgliederversammlung der Dachorganisation der deutschen Frauenverbände vom 10. bis 12. November in Berlin verabschiedeten die Delegierten einen entsprechenden Beschluss. Eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung liefert wissenschaftliche Rückendeckung für den Ruf nach dem gesetzlichen Mindestlohn. Dieser vernichte mitnichten Arbeitsplätze für gering Qualifizierte, wie oftmals von KritikerInnen eingewandt wird.
    KINDERBETREUUNG
    Steinbrück: Kostenlose Kitas statt mehr Kindergeld (13.11.2006)
    zwd Berlin (mih). Bundesfinanzminster Peer Steinbrück (SPD) hat angeregt, Kindergeld und Kinderfreibeträge vorerst nicht zu erhöhen, um dadurch die kostenlose Betreuung von Kindern in Kindergärten zu finanzieren. Das „würde mehr bringen, als zehn Euro mehr Kindergeld in den Taschen der Eltern“, so der Finanzminister im Interview mit dem Tagesspiegel, das am 13. November veröffentlicht worden ist. Die Union dagegen lehnt diese Pläne ab.
    GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE
    Kommunale Frauenstrukturen in Gefahr (06.11.2006)
    zwd Köln (utz). Die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sehen die frauenpolitischen Netzwerkstrukturen auf kommunaler Ebene ernsthaft in Gefahr. Der Schwerpunkt ihrer Bundeskonferenz, die vom 5. bis 7. November in Köln stattfindet, liegt deswegen auf der Situation der Gleichstellungsbüros. Für den 7. November ist zudem eine Demonstration geplant, um frauenpolitische Forderungen öffentlich zu machen und „laut“ einzufordern.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
     Zur aktuellen Ausgabe
     3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    18.01.2007 - 07.11.2007
    Genderkompetenz in der beruflichen Praxis
    Rheinhausen bei Göttingen
     weiter...
    06.12.2006
    Das bedingungslose Grundeinkommen - was brächte es den Frauen?
    Hamburg
     weiter...
    06.12.2006
    Geschlechterrollenbilder in den Religionen - Ein interreligiöser Frauendialog
    Berlin
     weiter...
     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Dossiers: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen- und Gleichstellungspolitik sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt.

    Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr).

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Beim Abonnement des Frauen & Politik Portals haben Sie gleichzeitig Zugang zum neuen FrauenGesundheit & Politik Portal.
    Das Portal Bildung&Politik umfasst das neue ePunkt Portal.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstraße 48
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    Tel.: 030 / 22 487 482
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: redaktion@zwd.info
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    Impressum

    Herausgeber aller Newsletter ist die zwd-Mediengesellschaft mbH in Kooperation mit der zweiwochendienst Verlags-GmbH.
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    zwd Bildung (Holger H. Luehrig)
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    Gesundheit: Kerstin Rippel
    e.punkt: Martin Busche

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