Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  24.10.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • ALTERSSICHERUNG: Rente mit 67 kommt
  • BAYERN: Männer arbeiten zu viel,
    um aktive Väter zu sein
  • STALKING: Gesetzentwurf muss
    beim Opferschutz nachgebessert werden
  • ARMUTSDEBATTE: Das "abgehängte Prekariat"
    ist männlich dominiert
  • VEREINBARKEIT: Kanzlerin macht Familienfreundlichkeit zur Chefinnensache
  • FRAUENFÖRDERUNG: Gender noch nicht im Hochschulpakt
  • AIDS: Tödliches Stigma bedroht die zweite Generation
  • HOCHSCHULE: Leitbilder: Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
  • ALTERNATIVER NOBELPREIS: Kämpferin für Rechte „unberührbarer” Frauen ausgezeichnet
  • SPD-FRAUEN (ASF) : Sozialdemokratinnen reklamieren mehr Einfluss in der Partei
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • EUROPA: Globale Gewinne nicht auf Kosten von Frauen
  • SPD-FRAUEN: Elke Ferner: Plädoyer für einen neuen Feminismus
  • BUNDESLÄNDER: NRW: Berufliche Perspektiven von Frauen stehen auf dem Spiel
  • Magazin e.punkt: AGG-Schulungsbedarf aktiviert eLearning-Anbieter
  • SERVICE: Neues Dossier auf www.zwd.info zum Elterngeld
  • SUPPLEMENT FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK: Behinderte Frauen: Mehrfach-Diskriminierung wird international anerkannt
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    ALTERSSICHERUNG
    Rente mit 67 kommt (24.10.2006)
    zwd Berlin (utz). Am 23. Oktober hat sich die Große Koalition auf Eckpunkte für eine stufenweise Anhebung des Renteneintrittsalters geeinigt. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll noch in diesem Jahr im Bundestag beraten werden. Im Zuge dessen soll auch das Mindestalter für die Witwenrente um zwei Jahre auf 47 angehoben werden.
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    BAYERN
    Männer arbeiten zu viel,
    um aktive Väter zu sein
     (23.10.2006)
    zwd München (mih). Auch in Bayern ist der männliche Alleinverdiener kein Mehrheitsmodell mehr: Nur noch gut ein Viertel der bayerischen Männer ernährt ihre Familie alleine. Doch das tatsächliche Engagement von Männern als Väter hinke den selbst formulierten Ansprüchen immer noch beträchtlich hinterher, kritisierte die bayerische Frauenministerin Christa Stewens (CSU) anlässlich der Vorstellung des bayerischen Familienreports 2006 am 23. Oktober in München.
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    STALKING
    Gesetzentwurf muss
    beim Opferschutz nachgebessert werden
     (19.10.2006)
    zwd Berlin (mih). Eine Deeskalationshaft für Stalker muss möglich sein, ohne dass ein Opfer von beharrlicher Nachstellung bereits angegriffen worden ist. Nicht nur in diesem Punkt waren sich die Sachverständigen bei der Bundestags-Anhörung zum Thema Stalking am 18. Oktober einig. Der Rechtsausschuss hatte ExpertInnen aus der juristischen Theorie und Praxis sowie der Opferberatung nach Berlin geladen, um die Gesetzentwürfe von Bundesregierung (BT 16/575) und Bundesrat (BT 16/1030) sowie eine gemeinsamen Bund-Länder-Kompromiss vom Mai zu beurteilen.
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    ARMUTSDEBATTE
    Das "abgehängte Prekariat"
    ist männlich dominiert
     (18.10.2006)
    zwd Berlin (utz). Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat am 18. Oktober Ergebnisse einer Befragung veröffentlicht, die zuvor in der Politik und in den Medien eine erregte Debatte über Armut in Deutschland entfacht hatte. Die SPD-nahe Stiftung identifiziert insgesamt neun politische Typen, darunter das viel zitierte "abgehängte Prekariat". Ihm gehören der Befragung zufolge 8 Prozent der Bevölkerung an, der Männeranteil in dieser Gruppe ist nach den jetzt veröffentlichten Ergebnissen sehr hoch.
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    VEREINBARKEIT
    Kanzlerin macht Familienfreundlichkeit zur Chefinnensache (16.10.2006)
    zwd Berlin (mih). Familienfreundlichkeit soll zum Markenzeichen der deutschen Wirtschaft werden. Darauf haben sich in einem Spitzengespräch unter Federführung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 16. Oktober in Berlin Politik, Gewerkschaften und Wirtschaft verständigt. Die familienpolitische Sprecherin der Grünen, Ekin Deligöz, kritisierte dagegen den Familiengipfel als „PR-Veranstaltung“ .
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    FRAUENFÖRDERUNG
    Gender noch nicht im Hochschulpakt (12.10.2006)
    zwd Berlin (mih). Bund und Länder haben sich am 11. Oktober auf Grundlinien des Hochschulpaktes verständigt – Chancengleichheit ist allerdings kein Kriterium des Bundes für die Vergabe von Fördermitteln von einer Milliarde Euro. Genau das hatte die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) gefordert: Frauenförderung müsse als fester Bestandteil im Hochschulpakt verankert werden.
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    AIDS
    Tödliches Stigma bedroht die zweite Generation  (10.10.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih). Die Hälfte aller Neuansteckungen mit dem AIDS-Virus trifft nach Schätzungen junge Menschen unter 25 Jahren. Insbesondere junge Frauen können sich nicht ausreichend gegen HIV schützen und geben die Krankheit gegebenenfalls auch an ihre Babys weiter. Anlässlich der internationalen Konferenz „Generation AIDS - 25 Jahre nach der ersten Diagnose“ in Berlin am 10. Oktober warnte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) davor, dass der „zweiten Generation AIDS“ das Schicksal ihrer Eltern drohe: Viele von ihnen werden an AIDS sterben, wenn nicht weltweit mehr Geld und mehr politischer Wille zur Bekämpfung des Virus aufgebracht werden.
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    HOCHSCHULE
    Leitbilder: Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit (09.10.2006)
    zwd Lüneburg (F&P) – Gender und Nachhaltigkeit sollen die zwei visionären Standbeine der Universität Lüneburg werden. Vom 24. bis 26. September lud die Alma Mater zu der hochschulpolitischen Tagung „Zukunft Bologna!? – Gender und Nachhaltigkeit als Leitideen für eine neue Hochschulkultur“ ein. Internationale ReferentInnen diskutierten mit über 120 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über die Erneuerung der Hochschule im Sinne von Geschlechter- und sozialer Gerechtigkeit.
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    ALTERNATIVER NOBELPREIS
    Kämpferin für Rechte „unberührbarer” Frauen ausgezeichnet (28.09.2006)
    zwd Stockholm (utz). Die indische Frauenrechtlerin Ruth Manorama hat am 28. September in Stockholm den Alternativen Nobelpreis zuerkannt bekommen. Manorama setzt sich in Indien seit den 80er Jahren für Frauen aus der Kaste der „Unberührbaren“ (Dalit) ein.
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    SPD-FRAUEN (ASF)
    Sozialdemokratinnen reklamieren mehr Einfluss in der Partei (25.09.2006)
    zwd Berlin (utz). Mit 96,7 Prozent der Stimmen ist die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD, Elke Ferner (48), am 23. September in ihrem Amt als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) bestätigt worden. Die 17. Bundeskonferenz der ASF in Berlin, die am 24. September zu Ende ging, hat ihr zahlreiche Arbeitsaufträge mit an die Hand gegeben. Zentral sind die Forderungen der Sozialdemokratinnen, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen und für Frauen die Rente ab 65 beizubehalten. Insgesamt wollen die SPD-Frauen mehr Einfluss auf die Entwicklung in ihrer Partei nehmen.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    EUROPA
    Globale Gewinne nicht auf Kosten von Frauen
    zwd Straßburg – Das Europäische Parlament (EP) hat die Diskriminierung von Frauen in der globalen Handelspolitik verurteilt und fordert die Stärkung von Frauen und ihren Rechten. Eine entsprechende Entschließung (2006/2009(INI)) hat das EP am 28. September in Straßburg verabschiedet.
  •  ausführlich in Frauen & Politik 235

    SPD-FRAUEN
    Elke Ferner: Plädoyer für einen neuen Feminismus
    zwd Berlin – Mit einem überzeugenden Vertrauensbeweis ist die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD, Elke Ferner (48), auf dem Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) vom 22. bis 24. September in ihrem Amt als ASF-Vorsitzende bestätigt worden. In ihrer Grundsatzrede hatte sich Ferner vehement gegen die „grassierende Mode“ gewandt, den Feminismus zu disqualifizieren. Die Frage, ob es Zeit für einen „neuen Feminismus“ sei, beantwortete die Sozialdemokratin mit einem „klaren Ja“.
  •  ausführlich in Frauen & Politik 235

    BUNDESLÄNDER
    NRW: Berufliche Perspektiven von Frauen stehen auf dem Spiel
    zwd Berlin/Düsseldorf – MIt einer Protestkampagne will die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Berufliche Perspektiven für Frauen die drohende Schließung der Regionalstellen „Frau und Beruf“ in Nordrhein-Westfalen (NRW) noch abwenden. Die BAG hat am 14. September dazu aufgerufen, mit entsprechenden Schreiben an die Adresse des zuständigen Ministers für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet (CDU), gegen eine weitere Aushöhlung der Förderstrukturen in NRW, die auf eine Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen zielen, zu protestieren.
  •  ausführlich in Frauen & Politik 235

    Magazin e.punkt
    AGG-Schulungsbedarf aktiviert eLearning-Anbieter
    zwd Berlin – Die Tinte unter dem Gesetz war noch nicht trocken, als schon die ersten Anbieter von eLearning-Kursen zum Allgemeinen Gleichbehandlungesetz (AGG) auf den Plan traten. Die e.punkt-Redaktion gibt eine Übersicht der Angebote. Weitere Themen sind Neue Medien an deutschen Schulen und der (N)onliner Atlas 2006.
  •  ausführlich in e.punkt 2

    SERVICE
    Neues Dossier auf www.zwd.info zum Elterngeld
    zwd Berlin – Das Elterngeld – Meilenstein auf dem Weg zu partnerschaftlicher Abeitsteilung oder Subventionierung Wohlhabender auf Kosten der kleinen Leute? Krititerinnen sehen die Lohnersatzleistung als ersten Schritt vor dem zweiten: Denn ohne einen flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung laufe es ins Leere. Der zwd hat Dokumente, Materialien und Artikel zum Thema Elterngeld für Sie zusammengestellt.
  •  ausführlich in Frauen & Politik 235

    SUPPLEMENT FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK
    Behinderte Frauen: Mehrfach-Diskriminierung wird international anerkannt
    zwd New York – Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen (UN) wird in einer Konvention festgeschrieben, dass behinderte Frauen verschiedensten Formen von Ungleichbehandlungen ausgesetzt sind. Am 25. September einigten sich die UN-Mitgliedsstaaten in New York über die Formulierung der UN-Behindertenkonvention. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) führte den Erfolg auch auf die Arbeit von Organisationen behinderter Frauen zurück.
  •  ausführlich in Frauen & Politik 235


  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    26.10.2006
    5 Jahre Gender Mainstreaming in NRW - Eine Zwischenbilanz
    Rhein-Ruhr-Gebiet
     mehr Infos...

    30.10.2006
    Mehr Gleichstellung für ein stärkeres Europa!
    Berlin
     mehr Infos...

    02.11.2006
    "a million different loves!? Körper- und Begehrenskultur in der audiovisuellen Kultur"
    Leipzig
     mehr Infos...

    03.11.2006
    Recht und Geschlecht
    Hamburg
     mehr Infos...

    10.11.2006
    Gemeinsam wohnen im Alter. Chancen – Probleme – Perspektiven
    Evangelische Akademie Baden, Dobler Str. 51, 76332 Bad Herrenalb
     mehr Infos...

    17.11.2006
    Chancengleichheit von Frauen und Männern in akademischen Berufsfeldern. Zum Stand der Forschung.
    Darmstadt
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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