Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  24.08.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • ARBEITSMARKT: ASF Bayern fordert
    Mindestlohn für alle Branchen
  • CDU-PROGRAMMDEBATTE: Wahlfreiheit als
    Gretchenfrage der Familienpolitik
  • ANTIDISKRIMINIERUNG: Gleichbehandlungsgesetz in Kraft
  • ÖSTERREICH: Das ABC der Frauenpolitik
  • WITWENRENTE: Frauen Union gegen Anhebung des Mindestalters
  • INTERNET: Jede zweite Frau ist im Netz
  • FAMILIENPOLITIK: Ehegattensplitting subventioniert den Familienernährer
  • KREBSPROPHYLAXE: Starke geschlechtsspezifische Unterschiede
  • GIRLS' DAY 2005: Technik kann Mädchen begeistern
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • ANTIDISKRIMINIERUNG: AGG im Praxistest
  • BEILAGE: INTERNETPORTAL-RELAUNCH: FrauenGesundheit geht online
  • LANDTAGSWAHLEN: Positive Bilanz trotz Sparpolitik
  • DEMOGRAPHIE: Gebärstreik gegen alte Geschlechterordnung
  • SACHSEN-ANHALT: SPD will Gleichstellungsbeauftragte einsparen
  • STUDIE: Familiensplitting begünstigt reiche Familien
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    ARBEITSMARKT
    ASF Bayern fordert
    Mindestlohn für alle Branchen
     (23.08.2006)
    zwd Berlin (mih) – Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Bayern hat ihre Forderung bekräftigt, für alle Branchen in Deutschland einen Mindestlohn einzuführen. Sie begrüßte den Beschluss des Bundeskabinetts vom 23. August, das Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf die Gebäudereiniger auszuweiten, mahnte aber, dass ein Mindestlohn für alle Branchen unumgänglich sei – dieser käme insbesondere Frauen zu Gute.
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    CDU-PROGRAMMDEBATTE
    Wahlfreiheit als
    Gretchenfrage der Familienpolitik
     (22.08.2006)
    zwd Berlin (mih) – Das Ringen um eine Neuausrichtung der traditionellen Familienpolitik in der CDU ist in die erste Runde gegangen ist. Das wurde auf dem Grundsatzprogramm-Kongress der CDU am 22. August in Berlin deutlich, auf dem Familienpolitik als ein Kernbereich des neuen Programms diskutiert wurde.
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    ANTIDISKRIMINIERUNG
    Gleichbehandlungsgesetz in Kraft (18.08.2006)
    zwd Berlin (mih) – Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) besitzt seit dem 18. August gesetzliche Gültigkeit, nachdem es Tags zuvor im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde.
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    ÖSTERREICH
    Das ABC der Frauenpolitik (18.08.2006)
    zwd Wien (TICKER/mih) – Pünktlich zum Wahlkampfauftakt in Österreich haben Politikerinnen der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) ein ‚ABC der Frauenpolitik’ vorgelegt, in dem sie von A wie ‚Außenpolitik’ bis Z wie ‚Zieleinlauf – Frauenförderung im Sport’ Gesellschaft und Politik aus frauenpolitischer Sicht durchbuchstabieren. Anlässlich der Vorstellung der Broschüre am 16. August forderten die SPÖ-Frauen ein eigenständiges Frauenministerium und kritisierten die Frauenpolitik der konservativen Regierung scharf.
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    WITWENRENTE
    Frauen Union gegen Anhebung des Mindestalters (11.08.2006)
    zwd Berlin (TICKER/utz) - Die Frauen Union hat sich am 11. August gegen die vom Bundestagsabgeordneten Peter Weiss (CDU) vorgeschlagenen Einschnitte bei der Witwenrente ausgesprochen. Eine Reform der Witwenrente setze den Aufbau einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen voraus. Solange Frauen jedoch über diese nicht verfügten, verböten sich auch weitere Eingriffe in die Hinterbliebenenversorgung, erklärte die Vorsitzende der Frauen bei der CDU, Maria Böhmer.
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    INTERNET
    Jede zweite Frau ist im Netz (09.08.2006)
    zwd Berlin/Bielefeld (mih) – Über die Hälfte der Frauen in Deutschland hat im vergangenen Jahr nach Angaben des (N)Onliner Atlas 2006 das Internet genutzt. Ihr Anteil an der Internet-Community insgesamt ist damit gegenüber dem Vorjahr von 45 auf 46 Prozent gestiegen. Wie die Studie aufzeigt, die am 1. August vorgestellt worden ist, sind insgesamt mittlerweile 58 Prozent der Deutschen online, das sind drei Prozentpunkte mehr als noch 2005.
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    FAMILIENPOLITIK
    Ehegattensplitting subventioniert den Familienernährer (21.07.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih) – Das steuerliche Ehegattensplitting begünstigt am stärksten Ehepaare, die nach dem Alleinverdienstmodell leben. Dies geht aus Berechnungen hervor, welche die Bundesregierung in ihrer Antwort (BT-Drs. 16/2231) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (BT-Drs. 16/1592) anstellt. Die Kosten des Ehegattensplittings für den Bundeshaushalt gibt die Regierung für das Jahr 2005 mit 19,1 Millionen Euro an.
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    KREBSPROPHYLAXE
    Starke geschlechtsspezifische Unterschiede (20.07.2006)
    zwd Potsdam (TICKER/kri) – Besonders Männer können ihr Risiko an Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken deutlich senken, indem sie täglich Obst und Gemüse essen. Dies ist ein Ergebnis der europaweiten EPIC-Studie, die Heiner Boeing, Professor am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke in der Septemberausgabe der Fachzeitschrift „Cancer Causes and Control“ publiziert hat. Frauen profitieren weniger als Männer von einem veränderten Ernährungsverhalten, da sie ohnehin öfter frische Früchte und Gemüse zu sich nehmen. Die Risikoabsenkung kommt besonders bei Personen mit geringem Konsum frischen Gemüses – also Männern - zum Tragen.
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    GIRLS' DAY 2005
    Technik kann Mädchen begeistern (20.07.2006)
    zwd Bielefeld (TICKER/utz) - Über 40 Prozent der beteiligten Schülerinnen hat der Girls'Day am 28. April 2005 so überzeugt, dass sie gerne im besuchten Betrieb ein Praktikum oder eine Ausbildung beginnen würden. Zu diesem Ergebnis kommt die am 18. Juli vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit veröffentlichte Studie "Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag und mehr - Projekte zur Berufsorientierung von Mädchen".
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    ANTIDISKRIMINIERUNG
    AGG im Praxistest
    zwd Berlin – Die Unsicherheit über Verfahren zur konkreten Umsetzung des am 18. August in Kraft getretenen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ist noch groß. Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen zeigt im zwd auf, welche Benachteiligungen künftig bei Gericht verhandelbar sind und wer einer diskriminierten Person zur Seite stehen kann.
  •  ausführlich in FUP 233

    BEILAGE: INTERNETPORTAL-RELAUNCH
    FrauenGesundheit geht online
    zwd Berlin – Das gesamte zweiwochendienst-Internetportal wird erneuert und erweitert: Der bewährte Internetservice www.frauen.zwd.info erscheint ab Anfang September in neuem Gewand. Hinzu kommt ein eigenständiges Portal für den Themenbereich FrauenGesundheit & Politik unter www.gesundheit.zwd.info. Die Beilage zum Portal-Relaunch informiert außerdem über das neue Online-Angebot www.epunkt.info mit Berichten aus der eLearning- und Multimedia-Welt.
  •  ausführlich in FUP 233

    LANDTAGSWAHLEN
    Positive Bilanz trotz Sparpolitik
    zwd Berlin – Am 17. September stehen in Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen und in Berlin die Abgeordnetenhauswahlen auf der Agenda. Der zwd hat in beiden Ländern eine Bilanz über die frauenpolitische Arbeit der jeweils rot-roten Regierung gezogen. Ein Wahlprogramm-Check zeigt, ob und wo die antretenden Parteien frauenpolitisch in der nächsten Legislaturperiode Schwerpunkte setzen wollen.
  •  ausführlich in FUP 233

    DEMOGRAPHIE
    Gebärstreik gegen alte Geschlechterordnung
    zwd Berlin – In der Studie „Mutter-Vater-Kinder-Los“ der Friedrich-Ebert-Stiftung identifiziert Barbara Stiegler die patriarchale Geschlechterordnung und das traditionelle Familienbild als eine der wesentlichen Ursachen für die hohe Kinderlosigkeit in Deutschland. Die Autorin hat den viel diskutierten Geburtenrückgang erstmals aus der Genderperspektive analysiert. Sie plädiert dafür, die familienpolitischen Maßnahmen um eine „geschlechterpolitische Strategie gegen Kinderlosigkeit“ zu ergänzen.
  •  ausführlich in FUP 233

    SACHSEN-ANHALT
    SPD will Gleichstellungsbeauftragte einsparen
    zwd Magdeburg – Der Sparvorschlag des sachsen-anhaltinischen Finanzministers Jens Bullerjahn (SPD), die hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten abzuschaffen, hat scharfen Protest der Landesfrauenbeauftragten und des Landesfrauenrats hervorgerufen. Die kommunalen Spitzenverbände dagegen begrüßten diesen Vorstoß vom 15. Juli.
  •  ausführlich in FUP 233

    STUDIE
    Familiensplitting begünstigt reiche Familien
    zwd Berlin – Von einem Familiensplitting nach französischem Vorbild würden in Deutschland vor allem kinderreiche Familien mit einem sehr hohen Einkommen profitieren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) plädiert in einer Studie zum Familiensplitting vom 2. August für einen Systemwechsel hin zur Individualbesteuerung und für eine verbesserte Förderung der Kinderbetreuung.
  •  ausführlich in FUP 233


  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    11.09.2006
    Abschied vom Gestern – Abschied vom Alleinernährermodell
    Berlin
     mehr Infos...

    15.09.2006
    Einladung zur Gründung eines bundesweiten Netzwerkes von feministischen und lesbischen Frauen in der Pflege
    Euskirchen
     mehr Infos...

    18.09.2006
    „Wo bleiben die Frauen?“
    Berlin
     mehr Infos...

    25.09.2006
    Feministische Perspektiven auf den Wandel von Staatlichkeit und Gesellschaft: zwischen globalen Exklusionsprozessen und Transnationalisierung
    Münster
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Sollten Sie keine weitere Zusendung wünschen, bitten wir um Entschuldigung für den unverlangt eingegangenen Newsletter. Sie müssen dann lediglich diese E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe" beantworten: abo.zwd@t-online.de

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    Impressum

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