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Ausgabe vom  24.03.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • DEUTSCHER WERBERAT: Immer mehr Proteste gegen frauenfeindliche Werbung registriert
  • AUSGABE 264 (2009) ERSCHIENEN: Ungleiche Bezahlung ist jetzt Wahlkampfthema
  • EQUAL PAY DAY 2009: Bundesarbeitsminister schlägt „Entgeltgleichheitsstelle“ vor
  • Studie: Deutsche Männer werden allmählich moderner
  • MENSCHENRECHTE IM BLICK: Kongolesin Birhaheka mit 11. Bremer Solidaritätspreis ausgezeichnet
  • STATISTIK: Höhe des Elterngeldes während der Bezugszeit meist konstant
  • BUNDESPRÄSIDENTINNEN-WAHLEN: Initiative „Wir für Gesine Schwan“ will Gleichberechtigung beim höchsten Amt
  • BERLIN: LSVD: Initiative zu sexueller Vielfalt ist „ein Schritt in die richtige Richtung“
  • INTERNATIONALES: UN: „Weltbevölkerung wächst trotz sinkender Kinderzahlen pro Frau“
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • zwd-Schwerpunkt: GleichstellungEntgeltgleichheit – wichtiges Thema im Wahlkampf
  • Fatale FaktenAltersarmut ist in Thüringen für viele Frauen längst Realität
  • Interview mit Birgit Fischer, Barmer ErsatzkasseGeschlechtergerechtigkeit im Gesundheitswesen unabdingbar
  • Nürnberger ResolutionMüntefering unterstützt Initiative für eine Quote in Aufsichtsräten
  • Künstliche BefruchtungFinanzielle Zuschüsse bei ungewollter Kinderlosigkeit
  • Familienreport 200940 % der Alleinerziehenden leben von Hartz IV
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    DEUTSCHER WERBERAT
    Immer mehr Proteste gegen frauenfeindliche Werbung registriert  (24.03.2009)
    zwd Berlin (tag). Der Deutsche Werberat hat einen deutlichen Anstieg der Beschwerden gegen frauenfeindliche Werbung registriert. Aus seiner Jahresbilanz für das Jahr 2008 geht hervor, dass sich dieser Vorwurf gegen 110 Kampagnen richtete. Dies entsprach 42 Prozent aller Fälle vor dem Werberat, also 9 Prozentpunkten mehr als noch im Jahr zuvor. In Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Frauenrat soll den „Verfehlungen“ der überwiegend kleinen Firmen entgegengesteuert werden, teilte Werberatssprecher Volker Nickel am 24. März gegenüber dem zwd mit.
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    AUSGABE 264 (2009) ERSCHIENEN
    Ungleiche Bezahlung ist jetzt Wahlkampfthema (23.03.2009)
    zwd Berlin (tag). Die bestehende Entgeltungleichheit zwischen den Geschlechtern hat die frauenpolitische Debatte in den vergangenen Monaten dominiert. Inzwischen haben CDU und SPD die Überwindung der ungleichen Löhne und Gehälter zum Wahlkampfthema erklärt. In der aktuellen Ausgabe (Nr. 264) des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ werden die unterschiedlichen Ansätze der Regierungsparteien vorgestellt. Während Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) an freiwilligen Maßnahmen in der Wirtschaft festhält, setzen die SozialdemokratInnen auf gesetzliche Regelungen.
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    EQUAL PAY DAY 2009
    Bundesarbeitsminister schlägt „Entgeltgleichheitsstelle“ vor (20.03.2009)
    zwd Berlin (jvo/ig). Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hat gesetzliche Regeln gefordert, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schließen. Nach seinem Willen soll es Frauen und Betriebsräten durch einen „verbindlichen rechtlichen Rahmen“ ermöglicht werden, gegen Lohndiskriminierung vorzugehen. Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz biete hierzu bereits erste Ansatzpunkte, sagte Scholz anlässlich des 7. Hans-Böckler-Forums zum Arbeits- und Sozialrecht in Berlin am 20. März.
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    Studie
    Deutsche Männer werden allmählich moderner (18.03.2009)
    zwd Berlin (tag). Die deutschen Männer werden allmählich moderner. Nach der Typologie der Studie „Männer in Bewegung. 10 Jahre Männerentwicklung in Deutschland“ stimmen inzwischen selbst männliche Befragte mit traditionellen Vorstellungen zunehmend einer Berufstätigkeit von Frauen zu. Allerdings gibt es – vor allem bei den Jüngeren – deutlich mehr moderne Frauen als Männer, betonten die Autoren der Studie, Prof. Paul M. Zulehner und Rainer Volz, während der Vorstellung ihrer Ergebnisse am 18. März in Berlin.
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    MENSCHENRECHTE IM BLICK
    Kongolesin Birhaheka mit 11. Bremer Solidaritätspreis ausgezeichnet  (16.03.2009)
    zwd Bremen (tag). Die kongolesische Menschenrechtsaktivistin Immaculée Birhaheka ist am 16. März mit dem 11. Bremer Solidaritätspreis ausgezeichnet worden. Als Leiterin der kongolesischen Frauenrechtsorganisation PAIF (Promotion et Appuix aux Initiatives Féminines) steht Birhaheka vergewaltigten Frauen in der Demokratischen Republik Kongo mit medizinischer Versorgung, psychosozialer Betreuung sowie ökonomischer und politischer Unterstützung zur Seite.
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    STATISTIK
    Höhe des Elterngeldes während der Bezugszeit meist konstant  (13.03.2009)
    zwd Wiesbaden (tag). 87 Prozent aller Eltern, die deutschlandweit Elterngeld beziehen, erhalten vom ersten bis zum letzten Bezugsmonat den gleichen Betrag. Nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes trifft dies zu 86 Prozent auf Mütter und zu 91 Prozent auf Väter zu.
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    BUNDESPRÄSIDENTINNEN-WAHLEN
    Initiative „Wir für Gesine Schwan“ will Gleichberechtigung beim höchsten Amt  (13.03.2009)
    zwd Berlin (tag). Im Vorfeld der am 23. Mai stattfindenden BundespräsidentInnen-Wahlen haben die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und die Jugendorganisation in der SPD (Jusos) die Initiative „Wir für Gesine Schwan“ gestartet. Zu den Erstunterzeichnerinnen der Kampagne gehören auch die Grünen-Politikerin Claudia Roth und die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane.
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    BERLIN
    LSVD: Initiative zu sexueller Vielfalt ist „ein Schritt in die richtige Richtung“  (13.03.2009)
    zwd Berlin (tag). Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) hat den Antrag der Berliner Koalitionsfraktionen von SPD und Linke zur „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als „Schritt in die richtige Richtung bezeichnet“. LSVD-Pressesprecher Alexander Zinn begrüßte am 11. März in Berlin, dass sich die Koalition dem Thema Homophobie in verstärktem Maße stelle.
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    INTERNATIONALES
    UN: „Weltbevölkerung wächst trotz sinkender Kinderzahlen pro Frau“ (12.03.2009)
    zwd Hannover (ticker/tag). Nach neuesten Hochrechnungen der Vereinten Nationen (UN) wächst die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 ungeachtet sinkender Kinderzahlen pro Frau um voraussichtlich 2,3 Milliarden Menschen. Bis zur Mitte des Jahrhunderts werden den Zahlen zufolge 9,1 Milliarden Menschen auf der Erde leben – heute sind es knapp 6 Milliarden. Familienplanung spiele eine Schlüsselrolle um das „rasante Bevölkerungswachstum“ in den Entwicklungsländern zu verlangsamen und so die Armutsbekämpfung ein gutes Stück voranzubringen, teilte die Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Renate Bähr, am 11. März in Hannover mit.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    zwd-Schwerpunkt: Gleichstellung
    Entgeltgleichheit – wichtiges Thema im Wahlkampf
    zwd Berlin. Anlässlich des Equal Pay Days am 20. März haben CDU und SPD die Verwirklichung von Entgeltgleichheit zum Wahlkampfthema erklärt. Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) hält weiterhin an freiwilligen Maßnahmen für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern fest. Demgegenüber sprachen sich SPD-Chef Franz Müntefering und SPD-Arbeitsminister Olaf Scholz für gesetzliche Regelungen aus.
  •  ausführlich in FGP 264

    Fatale Fakten
    Altersarmut ist in Thüringen für viele Frauen längst Realität
    zwd Erfurt. In Thüringen ist Armut für viele der über 65-jährigen Frauen bittere Wirklichkeit. Nach der neuen Studie „Fatale Fakten“, die vom Landesfrauenrat Thüringen und mehreren Sozialverbänden herausgegeben wurde, muss sich nahezu ein Zehntel der über 65-jährigen Frauen mit einem Nettoeinkommen unter 500 Euro begnügen. Die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Silke Bemmann, bezeichnete diesen Zustand als „Drama“ und „Missachtung von Frauen, die ein Leben lang gearbeitet haben“.
  •  ausführlich in FGP 264

    Interview mit Birgit Fischer, Barmer Ersatzkasse
    Geschlechtergerechtigkeit im Gesundheitswesen unabdingbar
    zwd Wuppertal. Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Birgit Fischer, hat sich im Interview mit dem zwd für einen differenzierten Blick auf die Geschlechter bei allen Fragen der Gesundheitsversorgung und Forschung ausgesprochen. In der medizinischen Behandlung von Frauen und Männern bestünden hier große Chancen für individuelle Therapien.
  •  ausführlich in FGP 264

    Nürnberger Resolution
    Müntefering unterstützt Initiative für eine Quote in Aufsichtsräten
    zwd Berlin. SPD-Chef Franz Müntefering hat angekündigt, nach der Bundestagswahl ein Gleichstellungsgesetz mit einer Frauenquote für Aufsichtsräte auf den Weg zu bringen. Er werde sich dafür einsetzen, diese Forderung in das Wahlprogramm aufzunehmen, betonte Müntefering am 17. März in Berlin.
  •  ausführlich in FGP 264

    Künstliche Befruchtung
    Finanzielle Zuschüsse bei ungewollter Kinderlosigkeit
    zwd Berlin. Ab dem 1. März erhalten Ehepaare in Sachsen, die ungewollt kinderlos sind, bei einer künstlichen Befruchtung einen finanziellen Zuschuss vom Land. Initiativen der Bundesregierung für eine ländereinheitliche Lösung, wie vom Bundesrat gefordert, unterblieben bislang. Ein Antrag der Linken im Bundestag entfachte nun die Debatte und den Streit um die Kompetenzen.
  •  ausführlich in FGP 264

    Familienreport 2009
    40 % der Alleinerziehenden leben von Hartz IV
    zwd Berlin. Die Geburtenrate bei den 30- bis 40-jährigen Frauen nimmt dem Familienreport 2009 zufolge zu. Dieser Trend entspricht einer Entwicklung, die sich in den Staaten Nordeuropas bereits deutlich früher abzeichnete.
  •  ausführlich in FGP 264

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    27.03.2009
    Gestaltungsmacht – Zwischen Machiavella und Athene –
    Führen mit Persönlichkeit und Ethik

    Hannover
     mehr Infos...

    03.04.2009
    FRAUEN MACHT POLITIK!
    Berlin
     mehr Infos...

    09.04.2009
    Autonom-Feministisches Frauen-Lesben Treffen
    Wien, Österreich
     mehr Infos...

    24.04.2009
    6. Fachkongress WoMenPower "Karrieren in Zeiten der Globalisierung"
    Hannover
     mehr Infos...

    24.04.2009
    Frauen-Netzwerke: Der Weg in die Führungspositionen von Wirtschaft und Politik?!
    Kochel am See
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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