Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  23.03.2005  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Statistik: Jede zweite verstorbene Frau erlag einer
    Herz-Kreislauferkrankung   
  • Antidiskriminierungsgesetz: Rot-grüne Änderungen stoßen auf Kritik   
  • Statistisches Bundesamt: Kinder als Karrierehindernisse für Frauen ausgemacht   
  • Antidiskriminierungsgesetz: Gesetz bleibt im Kern erhalten   
  • Genitalverstümmlung: UNICEF kündigt erste Studie zur Situation beschnittener Frauen in Deutschland an   
  • Mecklenburg-Vorpommern: Gender Mainstreaming als Pflichtaufgabe der Ministerien   
  • Bundestag: Keine Mehrbelastung deutscher Gerichte durch Antidiskriminierungsgesetz erwartet   
  • Wehrbericht 2004: Über 10.000 Frauen in der Bundeswehr   
  • Frauengesundheit: Immer mehr junge Mädchen lassen abtreiben   
  • Evangelischer Kirchentag: Frauen gegen Friedman   
  • Entwicklungspolitik: NGOs: Bundesregierung soll Armut stärker bekämpfen   
  • Gleichstellungspolitik: Rot-Grün verliert Abstimmung über Ausschussempfehlung
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Nordrhein-Westfalen: Frauenpolitische Bilanz   
  • Konferenz World Women Work: Die Zukunft ist weiblich   
  • EU-Genderbericht: Schlecht bezahlte Mütter
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Statistik
    Jede zweite verstorbene Frau erlag einer
    Herz-Kreislauferkrankung
     (23.03.2005)
    zwd Wiesbaden (sop) - Der Tod jeder zweiten verstorbenen Frau wurde durch eine Krankheit des Herz-Kreislaufsystems verursacht. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 22. März mitteilte, verstarben im Jahr 2003 von den rund 457.700 insgesamt gestorbenen Frauen etwa 234.400 an dieser Todesursache. Dabei stellten chronische Durchblutungsmängel des Herzens, so genannte ischämische Herzkrankheiten, die häufigste Einzeltodesursache dar.
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    Antidiskriminierungsgesetz
    Rot-grüne Änderungen stoßen auf Kritik (23.03.2005)
    zwd.TICKER.Berlin – Das Netzwerk für ein Antidiskriminierungsgesetz (ADG) hat am 22. März die von Rot-Grün eingebrachten Änderungsvorschläge am (ADG) zwar grundsätzlich begrüßt, an einigen Punkten aber auch Kritik geübt. Insbesondere dass die „berechtigten Forderungen der Verbände, die von Diskriminierung Betroffene vertreten, im wesentlichen unberücksichtigt bleiben“, wird von dem Netzwerk bedauert.
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    Statistisches Bundesamt
    Kinder als Karrierehindernisse für Frauen ausgemacht (22.03.2005)
    zwd Berlin (kri) – Frauen ohne Kinder haben offenbar die besten Chancen in Führungspositionen zu gelangen. Der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes (destatis), der am 22. März in Berlin vorgestellt wurde, macht deutlich: Im Jahr 2004 war der Anteil kinderloser Frauen zwischen 30 und 44 Jahren in den Chefetagen deutscher Unternehmen mit 21 Prozent nahe am Prozentssatz ihrer Kollegen, die zu knapp einem Viertel in leitenden Funktionen tätig waren. Ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern lässt sich laut destatis aber ausmachen, wenn das erste Kind kommt. Erwerbstätige Mütter arbeiten dann nur noch zu 10 Prozent in Führungspositionen, während die Väter dort mit 23 Prozent vertreten sind.
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    Antidiskriminierungsgesetz
    Gesetz bleibt im Kern erhalten (18.03.2005)
    zwd Berlin (Eig.Ber./F&P/dia) - In der Debatte um den Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes haben sich die verantwortlichen Politiker der rot-grünen Koalition auf zahlreiche Korrekturen verständigt. Nach Abschluss der Koalitionsgespräche teilten die SPD-Bundestagsabgeordneten Christel Humme und Olaf Scholz am 18. März in Berlin mit, der geplante Entwurf sei im Interesse einer größeren Rechtssicherheit und -klarheit präzisiert worden. Dabei sei auch begründeten Einwänden und Änderungsvorschlägen aus der Sachverständigenanhörung am 7. März 2005 Rechnung getragen.
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    Genitalverstümmlung
    UNICEF kündigt erste Studie zur Situation beschnittener Frauen in Deutschland an  (17.03.2005)
    zwd Berlin (sop) - Mehr Aufklärungs- und Informationsarbeit zum Thema Genitalverstümmlung in Deutschland fordert das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Denn wie UNICEF am 15. März in Köln erklärte, werde kaum beachtet, dass die Zwangsbeschneidung durch Wanderungs- und Flüchtlingsbewegungen auch in die Industrieländer getragen werde. Einen Beitrag zur Aufklärung will UNICEF gemeinsam mit der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und dem Berufsverband der Frauenärzte mit einer für Anfang April angekündigten Studie zur Situation betroffener Frauen und Mädchen in Deutschland leisten. Nach Schätzungen von Terre des Femmes leben in Deutschland mindestens 24.000 betroffene Frauen und etwa 6.000 gefährdete Mädchen.
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    Mecklenburg-Vorpommern
    Gender Mainstreaming als Pflichtaufgabe der Ministerien  (17.03.2005)
    zwd Schwerin (dia) – In allen Ministerien der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns muss künftig nach den Prinzipien des Gender Mainstreaming gearbeitet werden. Das sieht die zweite Gleichstellungskonzeption der Landesregierung vor, die am 15. März in Schwerin vorgelegt wurde. Darin legt die Landesregierung ihr gleichstellungspolitisches Programm bis 2006 fest, das jetzt für alle Ressorts verpflichtend gelten soll.
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    Bundestag
    Keine Mehrbelastung deutscher Gerichte durch Antidiskriminierungsgesetz erwartet (16.03.2005)
    zwd Berlin (dia) – Eine Prozessflut und ein Anwachsen der Bürokratie ist aus Sicht der Bundesregierung mit dem geplanten Antidiskriminierungsgesetz nicht zu erwarten. Diese Befürchtung wies die Regierung in einer Antwort (BT-Ds 15/5010) auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion (BT-Ds 15/4912) am 15. März zurück.
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    Wehrbericht 2004
    Über 10.000 Frauen in der Bundeswehr (15.03.2005)
    zwd Berlin (ps) – Die Zahl der Frauen in der Bundeswehr ist angestiegen. Über 10.000 Frauen leisteten im Jahr 2004 ihren Dienst bei den Streitkräften, berichtete der Wehrbeauftragte des Bundestages, Willfried Penner, am 15. März in Berlin. Damit habe sich die Anzahl von Frauen in der Truppe im Vergleich zu 2003 um 16 Prozent erhöht; Frauen stellten 2004 einen Anteil von 5,4 Prozent des Gesamtpersonals, konstatierte Penner im Wehrbericht.
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    Frauengesundheit
    Immer mehr junge Mädchen lassen abtreiben (14.03.2005)
    zwd Wiesbaden (ps) - Die Anzahl der statistisch erfassten Abtreibungen bei Mädchen unter 15 Jahren hat sich seit 1996 mehr als verdoppelt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 9. März meldete, ließen im vergangenen Jahr 779 Frauen unter 15 Jahren eine Schwangerschaft abbrechen. Vergleicht man die Jahre 2003 und 2004, so trieben neun Prozent mehr Mädchen aus der Altersgruppe der unter 15-Jährigen ab.
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    Evangelischer Kirchentag
    Frauen gegen Friedman (14.03.2005)
    zwd Tübingen (dia) – Terre des femmes hat den Publizisten Michel Friedman aufgefordert, sich öffentlich mit Zwangsprostituierten zu solidarisieren. Anlässlich seines geplanten Auftritts beim 30. Evangelischen Kirchentag Ende Mai in Hannover betonte die Geschäftsführerin der Frauenrechtsorganisation, Christa Stolle, am 14. März gegenüber dem zwd, Friedman müsse sich außerdem für sein früheres Verhalten entschuldigen. Andernfalls sollte die Evangelische Kirche ihre Einladung wieder zurückziehen, so terre des femmes. Wer Kunde von Menschenhändlern sei und Frauen sexuell ausbeute, begehe Unrecht, hieß es zur Begründung.
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    Entwicklungspolitik
    NGOs: Bundesregierung soll Armut stärker bekämpfen (14.03.2005)
    zwd Berlin (ps/kri) - Armut und soziale Ausgrenzung müssen nach Ansicht deutscher Nichtregierungsorganisationen (NGOs) stärker als bisher bekämpft werden. Zehn Jahre nach dem Weltsozialgipfel in Kopenhagen übergaben VertreterInnen von Social Watch Deutschland am 11. März in Berlin einen Forderungskatalog an Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Frauenpolitische Belange spielten dabei kaum eine Rolle. In dem am gleichen Tag vorgestellten Bericht der internationalen Social Watch-Gruppe heißt es allerdings: „Armut basiert auf radikal ungleicher Verteilung von Einkommen, ungleichen Zugang zu Arbeit und auf der ungleichen Verteilung der politischen Macht.“
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    Gleichstellungspolitik
    Rot-Grün verliert Abstimmung über Ausschussempfehlung (11.03.2005)
    zwd Berlin (kri) - Über den Antrag der CDU/CSU-Fraktion zur „Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung“ (BT-Ds 15/4146) muss voraussichtlich neu entschieden werden. Während der gleichstellungspolitischen Debatte im Deutschen Bundestag am 10. März hatten die Abgeordneten überraschend gegen eine Beschlussempfehlung (BT-Ds 15/5052) des rot-grün-dominierten Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestimmt. Dies konnte geschehen, weil zu wenig ParlamentarierInnen der Fraktionen von SPD und Grünen zur Plenarsitzung erschienen waren.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Nordrhein-Westfalen
    Frauenpolitische Bilanz
    zwd Düsseldorf - Viel Wirbel gab es zuletzt um die Geschlechterquote der nordrhein-westfälischen SPD, die bei der Aufstellung der DirektkandidatInnen für die Landtagswahl nicht erreicht wurde. Das ist auch deswegen bedenklich, weil die weiblichen Abgeordneten der rot-grünen Regierungskoalition in der laufenden Legislaturperiode viel für die Frauen in NRW erreicht haben. Der zwd hat eine frauenpolitische Bilanz der letzten fünf Jahre gezogen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 217

    Konferenz World Women Work
    Die Zukunft ist weiblich
    zwd Berlin - Die Wirtschaft von morgen braucht Frauen, darüber waren sich die TeilnehmerInnen der world women work Konferenz in Berlin einig. Vom 28. Januar bis zum 1. März diskutierten Führungsfrauen und solche die es werden wollen über Hindernisse und neue Wege der weiblichen Karriere. Dabei blieben Diskussionsführung und Ergebnisse der Work-Shops oft hinter den Erwartungen der TeilnehmerInnen zurück.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 217

    EU-Genderbericht
    Schlecht bezahlte Mütter
    zwd Brüssel - Europäische Frauen sind sehr viel häufiger in Teilzeit angestellt als ihre Kollegen und verdienen immer noch weniger. In Deutschland ist die Entwicklung am dramatischsten: Über 40 Prozent der erwerbstätigen Frauen ist nur halbtags beschäftigt, während die Männer nur zu 6,6 Prozent in Teilzeit arbeiten. Der aktuelle Genderbericht der EU-Kommission macht deutlich, dass für Frauen in Europa zwei Themen ganz entscheidend sind: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Teilnahme am Erwerbsleben.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 217


  •  3. Termine
    03.04.2005
    Think EQUAL!
    Frankfurt am Main
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    06.04.2005
    Wie kommt Gender in die Modernisierungsprozesse der Hochschulen?
    Oldenburg
     mehr Infos...

    07.04.2005
    GELD MACHT POLITIK
    Köln
     mehr Infos...

    09.04.2005
    Vereinbarkeit von Familie und Beruf - ein Traum für Ärztinnen?
    Witten-Herdecke
     mehr Infos...

    12.04.2005
    10. Internationales Filmfestival Dortmund
    Dietrich-Keuning-Haus/Kino Schauburg/Kino CineStar
    Dortmund
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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