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Ausgabe vom  22.09.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • RELAUNCH DES ZWD-PORTALS: Neu: FrauenGesundheit & Politik jetzt auch online
  • ELTERNGELD: Alternativer Geschwisterbonus
    fördert Mütter-Berufstätigkeit
  • SHELL JUGENDSTUDIE: Mädchen und junge Frauen
    auf der Überholspur
  • INTERNATIONALES: AIDS in Afrika trifft junge Frauen
  • PROTEST: Schließung der NRW-Regionalstellen „Frau und Beruf“ wäre fatal
  • DEBATTE : FinanzFachFrauen kritisieren überholtes Familienmodell von Eva Herman
  • DATENREPORT 2006: 40 Prozent der Westdeutschen: Frauen gehören an den Herd
  • PRIVATWIRTSCHAFT: DGB: Gleichstellung braucht Gesetz
  • BUNDESTAG: SPD: Haushalt setzt
    Signal für Chancengleichheit
  • ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ: Zypries: Fortschritte für Frauen
    im Zivilrecht
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • FRANKFURTER BUCHMESSE 2006: Indien: Land der Gegensätze
  • PAULINE-STAEGEMANN-PREIS: Bergmann: „Wir stehen immer auf den Schultern unserer Vorgängerinnen“
  • BEILAGE: Alle zwd-Portale in neuer Aufmachung
  • INTERNATIONALES: Licht- und Schattenseiten internationaler Migration
  • ASF-BUNDESKONFERENZ VOM 22. BIS 24. SEPTEMBER: Existenzsichernde Arbeit und Gerechtigkeit
  • EUROPA: Daphne bleibt unabhängig
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    RELAUNCH DES ZWD-PORTALS
    Neu: FrauenGesundheit & Politik jetzt auch online (22.09.2006)
    zwd Berlin (F&P). Für den Politikbereich Frauengesundheit gibt es seit dem 4. September das neue Internetportal www.gesundheit.zwd.info. Es richtet seinen frauenspezifischen Blick auf das Politikfeld Gesundheit und Prävention. Neben dem Online-Portal wird es auch weiterhin die Printversion des zwd FrauenGesundheit & Politik geben. Diese Beilage zum zweiwochendienst Frauen & Politik wird wie bisher alle zwei Monate erscheinen.
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    ELTERNGELD
    Alternativer Geschwisterbonus
    fördert Mütter-Berufstätigkeit
     (21.09.2006)
    zwd Berlin (mih). Der umstrittene Geschwisterbonus wird im Gesetzentwurf für das Elterngeld durch ein Alternativmodell ersetzt. Dieses zielt darauf, Mehrkindfamilien zu fördern, ohne Mütter zu ermutigen, gänzlich zu Hause zu bleiben. Auf dieses Alternativmodell des deutschen Juristinnenbundes hat sich der Frauenausschuss des Bundestages am 21. September geeinigt, wie die frauenpolitische Sprecherin der SPD, Christel Humme, dem zwd bestätigte.
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    SHELL JUGENDSTUDIE
    Mädchen und junge Frauen
    auf der Überholspur
     (21.09.2006)
    zwd Berlin (utz). Die am 21. September in Berlin vorgestellte 15. Shell Jugendstudie hat bestätigt, dass junge Frauen im Bereich der Schulbildung ihre männlichen Kollegen bereits überholt haben. Gleichzeitig sind die leistungsstarken jungen Frauen mit Männern konfrontiert, die noch den traditionellen Rollenbildern verhaftet sind.
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    INTERNATIONALES
    AIDS in Afrika trifft junge Frauen (20.09.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih). AIDS in Afrika habe ein junges, weibliches Gesicht bekommen. Das kritisierte Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul (SPD) anlässlich des Weltkindertages der Vereinten Nationen (UN) am 20. September. Das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, ist für Mädchen und Frauen dreimal höher als für Jungen und Männer.
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    PROTEST
    Schließung der NRW-Regionalstellen „Frau und Beruf“ wäre fatal (19.09.2006)
    zwd Berlin/Düsseldorf (mih). Als einen weiteren Schritt hin zur Ausradierung der bundesweiten Strukturen, die auf eine Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen zielen, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Berufliche Perspektiven für Frauen am 14. September die drohende Schließung der Regionalstellen „Frau und Beruf“ in Nordrhein-Westfalen kritisiert. Die BAG fordert in einer Stellungnahme zum Protest gegen die Aufgabe der Stellen zum Januar 2007 auf.
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    DEBATTE
    FinanzFachFrauen kritisieren überholtes Familienmodell von Eva Herman (15.09.2006)
    zwd Köln (TICKER/utz). Die ehemalige Tagesschausprecherin Eva Herman sorgt mit ihrem Buch „Das Eva-Prinzip“ zurzeit für Schlagzeilen. Die FinanzFachFrauen, ein bundesweiter Zusammenschluss unabhängiger Finanzdienstleisterinnen, hat sich am 14. September in einem offenen Brief an die Buch-Autorin gewandt.
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    DATENREPORT 2006
    40 Prozent der Westdeutschen: Frauen gehören an den Herd (13.09.2006)
    zwd Berlin (utz). Die Zustimmung für eine traditionelle Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern ist von 1991 bis 2004 in ganz Deutschland zurückgegangen, so ein Ergebnis des am 13. September in Berlin vorgestellten Datenreports 2006 des Statistischen Bundesamtes. Im Jahr 2004 stimmten nur noch 17 Prozent der Ostdeutschen der Aussage zu, dass es für alle Beteiligten viel besser sei, wenn der Mann voll im Berufsleben steht und die Frau zu Hause bleibt und sich um den Haushalt und die Kinder kümmert. Im Westen waren es immerhin noch 40 Prozent.
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    PRIVATWIRTSCHAFT
    DGB: Gleichstellung braucht Gesetz (11.09.2006)
    zwd Berlin (mih). Um Chancengleichheit für Frauen und Männer in der Privatwirtschaft durchzusetzen, braucht es ein Gleichstellungsgesetz. An dieser Forderung hielt die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ingrid Sehrbrock (CDU), am 11. September in Berlin fest. Die Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesfrauenministerium, Eva Maria Welskop-Deffaa, hob dagegen die Vorzüge der freiwilligen Vereinbarung zwischen Wirtschaft und Politik hervor, die im Sommer 2001 an die Stelle eines geplanten Gleichstellungsgesetzes für die Privatwirtschaft getreten war.
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    BUNDESTAG
    SPD: Haushalt setzt
    Signal für Chancengleichheit
     (07.09.2006)
    zwd Berlin (mih/utz). Der Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soll 2007 gegenüber dem Vorjahr um 16,1 Prozent von 4,52 auf 5,25 Milliarden Euro steigen. Das liegt vor allem an dem ab Januar 2007 zu zahlenden Elterngeld, für das 1,6 Milliarden Euro voranschlagt sind. SPD und Union lobten am 7. September die Mehrausgaben für das Elterngeld, die Oppositionsparteien zeigten sich kritisch.
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    ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ
    Zypries: Fortschritte für Frauen
    im Zivilrecht
     (30.08.2006)
    zwd Berlin (utz). Ein wesentlicher Erfolg der Verhandlungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sei die Berücksichtigung aller Diskriminierungsmerkmale im Zivilrecht, hob Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) am 29. August in Berlin hervor. Jetzt bedürfe es einer starken Öffentlichkeitsarbeit, um Betroffene über ihre Rechte aufzuklären, so die Forderung von Sabine Kroker-Stille von der Berliner Senatsleitstelle gegen Diskriminierung.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    FRANKFURTER BUCHMESSE 2006
    Indien: Land der Gegensätze
    In seiner Sonderbeilage zur diesjährigen Buchmesse rückt der zwd die Lebenswelten indischer Frauen in den Vordergrund. Ihr Leben bewegt sich zwischen unermesslichem Reichtum und bitterer Armut. Hintergrundinformationen beleuchten die wirtschaftliche, politische und soziale Struktur Indiens. Ferner werden indische Autorinnen vorgestellt und aktuelle Veröffentlichungen rezensiert.
  •  ausführlich in FUP 234

    PAULINE-STAEGEMANN-PREIS
    Bergmann: „Wir stehen immer auf den Schultern unserer Vorgängerinnen“
    zwd Potsdam – Christine Bergmann, ehemalige Bundesfrauenministerin (SPD) und Berliner Bürgermeisterin, hat am 7. September in Potsdam den diesjährigen Pauline-Staegemann-Preis der brandenburgischen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) erhalten. Professorin Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts und Staegemanns Urenkelin, hielt die Laudatio.
  •  ausführlich in FUP 234

    BEILAGE
    Alle zwd-Portale in neuer Aufmachung
    zwd Berlin – Das gesamte zwd-Internetportal ist neu gestaltet und zugleich erweitert worden: Der bewährte Internet-Service unter der Adresse www.frauen.zwd.info hat seit Anfang September ein neues Gewand. Eine spezielle Beilage in der Ausgabe 233 informiert über den Portal-Relaunch sowie über die neuen Online-Angebote zu FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK (www.gesundheit.zwd.info) und www.epunkt.info mit Berichten aus der eLearning- und Multimedia-Welt.
  •  ausführlich in FUP 233

    INTERNATIONALES
    Licht- und Schattenseiten internationaler Migration
    zwd Berlin – Frauen und Migration ist zum ersten Mal das Schwerpunkthema des UN-Weltbevölkerungsberichts. Die Untersuchung zeigt: Gefahren und Chancen liegen für die 95 Millionen Frauen, die weltweit ihre Heimat verlassen haben, nahe beieinander: Mehr Gleichberechtigung und Freiheit, aber auch Diskrimierung und Ausbeutung erwarten sie in der Fremde.
  •  ausführlich in FUP 234

    ASF-BUNDESKONFERENZ VOM 22. BIS 24. SEPTEMBER
    Existenzsichernde Arbeit und Gerechtigkeit
    zwd Berlin – Auf zentrale Regierungsprojekte und die Programmdebatte innerhalb der SPD will die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Rahmen ihrer 17. Bundeskonferenz Einfluss nehmen: Zum Beispiel soll die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre für Frauen nicht gelten. Die rund 320 Delegierten tagen vom 22. bis 24. September in Berlin.
  •  ausführlich in FUP 234

    EUROPA
    Daphne bleibt unabhängig
    zwd Straßburg – Das Europäische Parlament hat bekräftigt, dass das EU-Programm zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche (Daphne) weiterhin unabhängig bleiben soll und dem geänderten Entwurf der EU-Kommission am 5. September in diesem Punkt zugestimmt. Im ersten Entwurf hatten die KommissarInnen noch vorgeschlagen, Antigewalt- und Antidrogenprogramm zusammenzulegen.
  •  ausführlich in FUP 234

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    28.09.2006
    Gender oder Diversity? Geschlechterpolitische Strategien auf dem Prüfstand
    Akademie Frankenwarte, Würzburg
     mehr Infos...

    28.09.2006
    "gleich oder anders" - doing gender in Kinder- und
    Jugendarbeit und Gesundheitsförderung
    Böblingen
     mehr Infos...

    30.09.2006
    Frauenforum: Ganz schön alt!
    Lebensstrategien (in) einer älter werdenden Gesellschaft
    Bad Boll
     mehr Infos...

    04.10.2006
    Wohlfahrtsstaaten in Mittelosteuropa: Sozialpolitik und Geschlechterverhältnisse im Transformationsprozess
    Hattingen
     mehr Infos...

    11.10.2006
    Internationales Frauenfilmfestival
    Köln
     mehr Infos...

    20.10.2006
    Europarecht ist unser Recht
    Bonn
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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