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Ausgabe vom  22.03.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EUROPA: EU verstärkt den Kampf gegen Menschenhandel mit neuer Richtlinie
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 288 (2011) ERSCHIENEN: Vor den Wahlen: Besetzung des EnBW-Aufsichtsrates löst Quotendebatte aus
  • BUNDESTAG: UN-Resolution 1325: Opposition fordert Nationalen Aktionsplan
  • KLEINE ANFRAGE DER GRÜNEN-BUNDESTAGSFRAKTION: Einführung gesetzlicher Frauenquoten – eine völkerrechtliche Verpflichtung?
  • STATISTIK: Zahl der Abtreibungen geht leicht zurück
  • „AUSGEWÄHLTER ORT 2011“: Internetportal für Alleinerziehende ausgezeichnet
  • INTERNATIONAL: Wieder kein Wahlrecht für saudische Frauen
  • EUROPÄISCHES PARLAMENT: Gleichstellungsoffensive und Kampf gegen Frauenarmut in der EU angemahnt
  • WEIBLICHE SPITZENKRÄFTE: BARMER GEK will 50-Prozent-Quote für die eigenen Führungsetagen
  • BUNDESINITIATIVE „GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN IN DER WIRTSCHAFT“: Antragsweg für Gleichstellungsprojekte unter 100.000 Euro vereinfacht
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Landtagswahlen im SüdwestenKeine Frau für den Aufsichtsrat des Energiekonzerns EnBW
  • BundestagNeues Gesetz gegen Zwangsehen
  • PräimplantationsdiagnostikStreit im Parlament über Ethikrat-Votum
  • EuGH-UrteilUnisextarife gelten auch für private Krankenversicherungen
  • IG MetallBeschlossene Frauenquote von 30 Prozent markiert Kurswechsel
  • BuchbesprechungFeminismus: ein hochaktuelles Politikkonzept – auch nach 200-jähriger Erfolgsgeschichte
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EUROPA
    EU verstärkt den Kampf gegen Menschenhandel mit neuer Richtlinie (22.03.2011)
    zwd Brüssel/Berlin (tag). Die Annahme der Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung von Menschenhandel und zum Opferschutz durch den Rat der Europäischen Union ist in Deutschland auf ein positives Echo gestoßen. Die Richtlinie sei „ein wichtiger Erfolg für den effektiven Kampf gegen Menschenhandel“, teilte die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, am 22. März in Berlin mit.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 288 (2011) ERSCHIENEN
    Vor den Wahlen: Besetzung des EnBW-Aufsichtsrates löst Quotendebatte aus (21.03.2011)
    • Landtagswahlen im Südwesten: Keine Frau für den Aufsichtsrat des Energiekonzerns EnBW
    • Nach den Bürgerschaftswahlen: Paritätisch besetzter Senat in Hamburg
    • Bundestag: Neues Gesetz gegen Zwangsehen
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    BUNDESTAG
    UN-Resolution 1325: Opposition fordert Nationalen Aktionsplan (20.03.2011)
    zwd Berlin (tag). In einem gemeinsamen Antrag (Drs. 17/5044) fordern die Bundestagsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“. Bei der Erstellung des Aktionsplans müsse die Bundesregierung die Kooperation mit den Institutionen der Zivilgesellschaft stärken und deren Expertise einbeziehen.
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    KLEINE ANFRAGE DER GRÜNEN-BUNDESTAGSFRAKTION
    Einführung gesetzlicher Frauenquoten – eine völkerrechtliche Verpflichtung? (19.03.2011)
    zwd Berlin (tag). Die grüne Bundestagsfraktion widmet sich der Frage, ob für Deutschland eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, gesetzliche Frauenquoten in Vorständen und Aufsichtsräten einzuführen. In einer Kleinen Anfrage (Drs. 17/4960) will die Fraktion von der Bundesregierung wissen, ob diese aufgrund der im UN-Abkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) festgelegten Sondermaßnahmen eine verbindliche Quotenregelung auf den Weg bringen müsse.
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    STATISTIK
    Zahl der Abtreibungen geht leicht zurück (19.03.2011)
    zwd Wiesbaden (bm). Im Jahr 2010 sind rund 110.400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet worden. Dies sind 0,2 Prozent weniger Abbrüche als 2009, teilte das Statistische Bundesamt Mitte März mit. Knapp drei Viertel der Frauen, die im letzten Jahr Abtreibungen durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 15 Prozent zwischen 35 und 39 Jahren und fast acht Prozent waren 40 Jahre alt oder älter.
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    „AUSGEWÄHLTER ORT 2011“
    Internetportal für Alleinerziehende ausgezeichnet (15.03.2011)
    zwd Berlin (tag). Für sein Internetportal www.die-alleinerziehenden.de hat der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2011“ erhalten. Bei dem Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ setzte sich der VAMV gegenüber 2.600 MitbewerberInnen durch. Das VAMV-Portal sei „ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich allein erziehende Eltern unkompliziert untereinander vernetzen und gleichzeitig mehr über für sie relevante Themen erfahren können“, hieß es zur Begründung.
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    INTERNATIONAL
    Wieder kein Wahlrecht für saudische Frauen (14.03.2011)
    zwd Riad (bm). Die Regierung Saudi-Arabiens hat sechs Wochen vor den geplanten Kommunalwahlen entschieden, dass Frauen nun doch kein Wahlrecht erhalten sollen. Als Grund nennen Staatsbeamte „gesellschaftliche Hindernisse.“
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    EUROPÄISCHES PARLAMENT
    Gleichstellungsoffensive und Kampf gegen Frauenarmut in der EU angemahnt  (10.03.2011)
    zwd Straßburg (tag). In zwei aktuellen Entschließungen verlangt das Europäische Parlament von der EU-Kommission und den Mitgliedsstaaten, stärker gegen bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und Frauenarmut vorzugehen. Es bestehe die Notwendigkeit, das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu verringern, den Anteil weiblicher Spitzenkräfte zu erhöhen und die weibliche Beschäftigungsquote anzuheben, heißt es in der Entschließung über den Jahresbericht 2010 zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der EU.
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    WEIBLICHE SPITZENKRÄFTE
    BARMER GEK will 50-Prozent-Quote für die eigenen Führungsetagen (10.03.2011)
    zwd Wuppertal (bm). Die BARMER GEK plant, den Anteil der weiblichen Führungskräfte auf allen Ebenen ihres Unternehmens schrittweise auf 50 Prozent anzuheben. Der bereits vorliegende Beschluss des Verwaltungsrates zur Quote enthält allerdings keinen verbindlichen Zeitpunkt, bis zu dem sie erreicht sein soll.
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    BUNDESINITIATIVE „GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN IN DER WIRTSCHAFT“
    Antragsweg für Gleichstellungsprojekte unter 100.000 Euro vereinfacht (09.03.2011)
    zwd Berlin (ticker/tag). Die Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ bietet ab dem Monat März ein vereinfachtes Antragsverfahren an. Dieses richtet sich an Förderinteressierte, die eine Fördersumme unter 100.000 Euro für ihr Projekt beantragen wollen. Mit dem neuen Antragsverfahren können kleinere Projekte schneller bewilligt werden, da der Weg der Antragstellung kürzer ist – es gibt nur noch ein einstufiges Auswahlverfahren.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Landtagswahlen im Südwesten
    Keine Frau für den Aufsichtsrat des Energiekonzerns EnBW
    zwd Berlin. In den südwestlichen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wird am 27. März gewählt. Kurz vor der Wahl sorgte der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) für Aufregung. Nach dem Einstieg seines Landes beim Energiekonzern EnBW hatte er fünf Männer, aber keine einzige Frau für den EnBW-Aufsichtsrat nominiert. Die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Marion von Wartenberg bezeichnete das Vorgehen von Mappus als „ungeheuerlich“
  •  ausführlich in FGP 288

    Bundestag
    Neues Gesetz gegen Zwangsehen
    Der Bundestag hat am 17. März ein Gesetz gegen Zwangsverheiratungen beschlossen. Kontroverse Diskussionen unter den Abgeordneten rief in der vorangegangenen Debatte die Heraufsetzung der Mindestehebestandszeit von zwei auf nunmehr drei Jahre hervor.
  •  ausführlich in FGP 288

    Präimplantationsdiagnostik
    Streit im Parlament über Ethikrat-Votum
    Die Abstimmung des Deutschen Ethikrats zur Präimplantationsdiagnostik (PID) ist so knapp für eine Öffnung der PID ausgefallen, dass in seiner Stellungnahme auch die Position der GegnerInnen vertreten ist. Das gespaltene Votum des Gremiums entfachte erneuten Streit im Bundestag.
  •  ausführlich in FGP 288

    EuGH-Urteil
    Unisextarife gelten auch für private Krankenversicherungen
    zwd Luxemburg. Frauenverbände in Deutschland begrüßen das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg zur Einführung von Unisextarifen in der Versicherungswirtschaft. Danach müssen auch private Krankenversicherungen ihre Prämien und Beiträge bis zum 31. Dezember 2012 umstellen.
  •  ausführlich in FGP 288

    IG Metall
    Beschlossene Frauenquote von 30 Prozent markiert Kurswechsel
    zwd Sprockhövel. Auf der 19. Frauenkonferenz der IG-Metall Mitte Februar hat Helga Schwitzer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gewerkschaft, die Teilnehmerinnen auf den „Kurswechsel zu einem guten Leben und guter Arbeit“ eingestimmt. Die vom Vorstand kurz zuvor beschlossene Einführung einer Quote für Aufsichtsräte sei ein wichtiger Schritt zur echten Gleichstellung in der eigenen Organisation.
  •  ausführlich in FGP 288

    Buchbesprechung
    Feminismus: ein hochaktuelles Politikkonzept – auch nach 200-jähriger Erfolgsgeschichte
    (zwd). Inge Wettig-Danielmeier und Katharina Oerder haben ein kleines, aber beachtenswertes Büchlein herausgegeben. Aus dem Blickwinkel zweier Generationen beschreiben sie die Erfolgsgeschichte des 200-jährigen Feminismus wie auch seine zentrale Bedeutung für die Gegenwart, denn noch längst sind nicht alle gleichstellungspolitischen Ziele erreicht. Mit Blick auf einen politisierten Feminismus fordern die Autorinnen alle Frauen auf, sich zu vernetzen, gemeinsam zu organisieren und ihre politischen Ideen schlagkräftig zu vertreten.
  •  ausführlich in FGP 288

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    25.03.2011
    Equal Pay Day
    Deutschlandweit
     mehr Infos...

    30.03.2011
    Vom Lohn für Hausarbeit zur Hausangestellten
    Berlin
     mehr Infos...

    01.04.2011
    Was uns wert ist ... 5. Interreligiöse Frauentagung
    Haus der Kirche - Evangelische Akadenie
     mehr Infos...

    01.04.2011
    Frauen und Geld
    Kleinich
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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