Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  21.12.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • STATISTIK: Größere Kinderlosigkeit als vor zwanzig Jahren
  • AUSGABE 250 (2007) ERSCHIENEN: Vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen
  • BLK-BERICHT: Promotion bleibt die höchste Hürde in der weiblichen Wissenschaftskarriere
  • MIGRATIONSBERICHT 2007: Integrationsbeauftragte Böhmer fordert Verbesserungen beim Rückkehrrecht
  • KURZ NOTIERT: zwd-Kurznachrichten Bundestag
  • HOCHSCHULRANKING: Gute Noten für die Gleichstellungsarbeit an der FU Berlin
  • BUNDESWEITE TAGUNG ZUM GIRLS’DAY 2007: Schnupperangebote müssen altersgerecht gestaltet werden
  • ANTIDISKRIMINIERUNGSSTELLE: Dialog mit der Wirtschaft gestartet
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Landtagswahlen in Hessen und NiedersachsenBaustelle „Frauenpolitik“
  • CDU-ParteitagStreit um Betreuungsgeld nur vorläufig beendet
  • Beilage Frauen.Gesundheit & PolitikKonzepte gegen sexualisierte Gewalt in der Pflege
  • KindertagespflegeAttraktive Arbeitsbedingungen für Tagespflegekräfte gefordert
  • Arbeitsmarktreport der Bundesagentur für Arbeit 2007Starker Anstieg weiblicher Teilzeitbeschäftigung
  • OECD-Studie „Babies and Bosses“Berufstätigkeit von Müttern schützt vor Kinderarmut
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    STATISTIK
    Größere Kinderlosigkeit als vor zwanzig Jahren  (21.12.2007)
    zwd Berlin (tag). Nach einer Sondererhebung „Geburten in Deutschland“ des Statistischen Bundesamtes ist die Rate der Kinderlosigkeit in Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren deutlich angestiegen. Von den Frauen, die in den Jahren 1957 bis 1966 geboren wurden und die damit zum Zeitpunkt der Erhebung (2006) zwischen 40 und 49 Jahre alt waren, hatten 21 Prozent keine Kinder. Bei den zehn Jahre älteren Frauen der Jahrgänge 1947 bis 1956 waren es dagegen nur 16 Prozent.
     weiter...

    AUSGABE 250 (2007) ERSCHIENEN
    Vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen (21.12.2007)
    zwd Berlin (tag). In Hessen und Niedersachsen wurde die Frauenpolitik familienpolitischen Zielsetzungen untergeordnet. In der jüngsten Ausgabe (Nr. 250) des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK wird ausführlich über den aktuellen Stand der Frauenpolitik der hessischen CDU-Regierung und der CDU/FDP-Regierung in Niedersachsen berichtet. Zudem wird verglichen, welche frauenpolitischen Akzente die Oppositionsparteien beider Bundesländer in ihren Wahlprogrammen gesetzt haben.
     weiter...

    BLK-BERICHT
    Promotion bleibt die höchste Hürde in der weiblichen Wissenschaftskarriere (20.12.2007)
    zwd Berlin (jvo). Der größte "Knick" im Karriereverlauf von Frauen in der Wissenschaft zeigt sich nach wie vor beim Übergang zur Promotion. Das geht aus dem Bericht „Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung“ hervor, den die Bund-Länder-Kommission (BLK) am 20. Dezember veröffentlicht hat. Bund und Länder müssten „dringend“ mehr auf dem Feld der Chancengleichheit unternehmen, damit sich der wachsende Frauenanteil an Hochschulen auch in den Führungspositionen widerspiegele, mahnt die Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung an.
     weiter...

    MIGRATIONSBERICHT 2007
    Integrationsbeauftragte Böhmer fordert Verbesserungen beim Rückkehrrecht (19.12.2007)
    zwd Berlin (jvo). Nach einer Bilanz zur Lage der AusländerInnen in Deutschland empfiehlt die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer (CDU), eine eigenständige Strafregelung für Zwangsverheiratungen gesetzlich zu verankern. Das sei ein wichtiges Signal gegenüber Tätern und Opfern. Bisher gelten Zwangsverheiratungen strafrechtlich als ein Fall besonders schwerer Nötigung und können mit einer Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden.
     weiter...

    KURZ NOTIERT
    zwd-Kurznachrichten Bundestag (13.12.2007)
  • Mehr deutsche Frauen in sicherheitspolitischen Einrichtungen
  • 2356 Arbeitsplatz-Kündigungen während der Elternzeit im vergangenen Jahr
  • Häufiger Beratungsbedarf bei Diskriminierung aufgrund des Geschlechts
  • Behörden sollen das Recht zur Anfechtung einer Vaterschaft erhalten
  •  weiter...

    HOCHSCHULRANKING
    Gute Noten für die Gleichstellungsarbeit an der FU Berlin (12.12.2007)
    zwd Berlin (jvo). Die Verwirklichung von Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen gehört zum Leitbild etwa jeder zehnten Hochschule in Deutschland. Sie verausgaben überdurchschnittlich hohe Mittel, um die Gleichstellung in ihren Einrichtungen zu fördern. Mehr Geld für Gleichstellungsarbeit führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Erfolge zeigten sich insbesondere dann, wenn die Universitäten überwiegend in personelle Ressourcen investieren, heißt es im aktuellen CEWS-Bericht „Hochschulranking nach Genderaspekten“.
     weiter...

    BUNDESWEITE TAGUNG ZUM GIRLS’DAY 2007
    Schnupperangebote müssen altersgerecht gestaltet werden (11.12.2007)
    zwd Berlin (anpe). Universitäten, Schulen und Betriebe sollen bei der Umsetzung des Girls’Days nachbessern. Wenn nicht mehr auf die Bedürfnisse der Mädchen eingegangen wird, läuft der Mädchen-Zukunftstag Gefahr, einen großen Teil seiner Wirkung einzubüßen, befürchtet Kathrin Hinze, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats. Der Aktionstag eröffnete 2007 über 135.000 Mädchen einen Einblick in den technischen Berufsalltag.
     weiter...

    ANTIDISKRIMINIERUNGSSTELLE
    Dialog mit der Wirtschaft gestartet (10.12.2007)
    zwd Berlin (jvo). Nach mehr als einem Jahr ist die Aufbauarbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)abgeschlossen. Das teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke mit (16/7359). Nun soll die Wirtschaft stärker in die Arbeit der ADS einbezogen werden. Dazu habe die Leiterin, Martina Köppen, eine interdisziplinäre wissenschaftliche Kommission einberufen. Diese führt Gespräche mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, an denen auch Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums teilnehmen.
     weiter...


     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen
    Baustelle „Frauenpolitik“
    zwd Wiesbaden/Niedersachsen. Die frauenpolitische Bilanz der Landesregierungen in Hessen und Niedersachsen fällt mager aus. Die niedersächsische CDU/FDP-Regierung entwickelte vornehmlich Strategien, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Auch in Hessen wurde die Frauenpolitik der Familienpolitik untergeordnet. Die hessischen Gewerkschaftsfrauen haben deshalb zur frauenpolitischen Offensive aufgerufen.
  •  ausführlich in FGP 250

    CDU-Parteitag
    Streit um Betreuungsgeld nur vorläufig beendet
    zwd Hannover. Die CDU hat auf ihrem Parteitag in Hannover das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, in das Grundsatzprogramm aufgenommen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel machte sich gegenüber den Delegierten dafür stark, die Wahl der Betreuung den Familien selbst zu überlassen. Für Prof. Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union, ist die Debatte allerdings noch nicht beendet.
  •  ausführlich in FGP 250

    Beilage Frauen.Gesundheit & Politik
    Konzepte gegen sexualisierte Gewalt in der Pflege
    zwd Berlin. Viele alte und behinderte Frauen wünschen sich vor dem Hintergrund sexualisierter Gewalt in der Pflege eine weibliche Pflegeperson. Der Gesetzentwurf zur Pflegereform sieht bereits die Regelung vor, gleichgeschlechtliche Pflege nach Möglichkeit zu berücksichtigen. In ihrem Vortrag „Neue Herausforderungen in der Pflege“ hat die Altenpflegerin Martina Böhmer aufgezeigt, warum es wichtig ist, die Bedürfnisse gewaltbetroffener Frauen in die Pflegediskussion einzubeziehen.
  •  ausführlich in FGP 250

    Kindertagespflege
    Attraktive Arbeitsbedingungen für Tagespflegekräfte gefordert
    zwd Berlin. Die Einführung der ab Januar 2008 vorgesehenen Besteuerung des Einkommens öffentlich vermittelter Tagesmütter wird um ein Jahr verschoben. Darauf hat sich die Finanzministerkonferenz der Länder im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium am 6. Dezember in Berlin verständigt. In der Zwischenzeit soll eine Lösung gefunden werden, welche auch die mit der Steuerpflicht verbundenen Nachteile einer Sozialversicherung berücksichtigt.
  •  ausführlich in FGP 250

    Arbeitsmarktreport der Bundesagentur für Arbeit 2007
    Starker Anstieg weiblicher Teilzeitbeschäftigung
    zwd Berlin. Die weitaus meisten der sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigten in Deutschland sind Frauen. Nach einem aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur „Situation von Frauen und Männern am Arbeits- und Ausbildungsmarkt“ waren im Juni 2006 von den 4,53 Millionen Teilzeitbeschäftigten 84 Prozent weiblich.
  •  ausführlich in FGP 250

    OECD-Studie „Babies and Bosses“
    Berufstätigkeit von Müttern schützt vor Kinderarmut
    zwd Berlin. Im Vergleich zu anderen Industriestaaten leben in Deutschland besonders viele Kinder in ärmlichen Verhältnissen. Dabei mangele es nicht an finanziellen Hilfen, sondern an Kindergärten und Ganztagsschulen, sagte Willem Adema, Experte für Familienpolitik bei der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD). Gerade allein erziehenden Müttern werde es schwer gemacht, durch ein eigenes Einkommen ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.
  •  ausführlich in FGP 250

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    18.01.2008
    Bekämpfung häuslicher Gewalt – ein Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft
    Nürnberg
     mehr Infos...

    19.01.2008
    "Hochschulkarriere mit Familie - wie geht das?"
    Mannheim
     mehr Infos...

    27.01.2008
    Landtagswahl in Hessen

     mehr Infos...

    27.01.2008
    Landtagswahl in Niedersachsen

     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Luisenstrasse 48, 10117 Berlin Tel: 030-22 487 482, Fax: 030-22 487 484, Mailto: frauen@zwd.info, Internet: www.frauen.zwd.info