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Ausgabe vom  21.10.2008
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • WAHLJAHR 2009: Deutscher Städtetag: Ohne Frauen ist kein Staat und keine Kommune zu machen
  • AUSGABE 259 (2008) ERSCHIENEN: BMFSFJ-Etat: Für Gleichstellung nur 0,16 Prozent
  • FIDAR-DEKLARATION ZUR BERUFLICHEN GLEICHSTELLUNG: Gesetzliche Frauenmindestquote von 25 Prozent für Aufsichtsräte gefordert
  • ARBEITSMARKT: Bundesagentur will Berufschancen für weibliche Alleinerziehende verbessern
  • BUNDESKABINETTSBESCHLUSS ZUM FAMILIENLEISTUNGSGESETZ: Gestaffelte Kindergelderhöhung für unterschiedliche familiäre Lebenslagen
  • LANDESFRAUENRAT BRANDENBURG: Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm statt punktuelle Maßnahmen
  • BUNDESTAG: Frauenverbände kritisieren Faktorverfahren zur Ehebesteuerung
  • STATISTISCHES JAHRBUCH 2008: Großes Gefälle zwischen den Geschlechtern beim Nettoentgelt
  • SCHWANGERSCHAFTSTESTS IN FLEISCHFABRIK: Verhalten der niedersächsischen Frauenministerin in der Kritik
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Bundeskonferenz der LandesfrauenräteFrauenräte wollen mit Sitz und Stimme in die Rundfunkräte
  • Beilage Frauen.Gesundheit & Politik Höhere Sterblichkeitsrate bei Frauen nach Bypass-Operation
  • Interview mit der Grünen-Abgeordneten Kerstin MüllerMehr direkte Hilfsangebote für gewaltbetroffene Kongolesinnen
  • 20. Jahrestagung der BuKoF Gleichstellungserfolge für Mittelzuweisung relevant
  • Mecklenburg-Vorpommern Drei Ministerinnen im neuen Schweriner Landeskabinett
  • Reduzierung der Müttersterblichkeitsrate Millenniums-Ziel Nummer 5: Erfüllung in weiter Ferne
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    WAHLJAHR 2009
    Deutscher Städtetag: Ohne Frauen ist kein Staat und keine Kommune zu machen (21.10.2008)
    zwd Berlin (tag). Vorausblickend auf das Wahljahr 2009 haben der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund für mehr weibliche Mitglieder in den Kommunalparlamenten plädiert. Neben den Bundestags- und Europawahlen hätten Frauen in acht Kommunalwahlen die Chance zu kandidieren und als Mandatsträgerinnen fünf Jahre lang die Geschicke ihrer Kommune mitzubestimmen, betonten die drei kommunalen Spitzenverbände in ihrer gemeinsamen Erklärung am 21. Oktober.
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    AUSGABE 259 (2008) ERSCHIENEN
    BMFSFJ-Etat: Für Gleichstellung nur 0,16 Prozent (20.10.2008)
    zwd Berlin (jvo). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat bei den Haushaltsberatungen für 2009 Federn lassen müssen: Ihr Haus wird im kommenden Jahr mit 6,15 Milliarden Euro auskommen müssen (Vorjahr 6,21). Die Ausgaben für Gleichstellung stagnieren weiterhin auf niedrigstem Niveau (0,16 Prozent). Die zentralen Posten des Einzelplans 17 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat der zwd aufgeschlüsselt und in der neuesten Ausgabe (Nr. 259) des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK dokumentiert.
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    FIDAR-DEKLARATION ZUR BERUFLICHEN GLEICHSTELLUNG
    Gesetzliche Frauenmindestquote von 25 Prozent für Aufsichtsräte gefordert  (20.10.2008)
    zwd Berlin (tag). In seiner Deklaration vom 1. Oktober hat der Verein „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) eine gesetzliche Mindestquote für Frauen von 25 Prozent bei der Besetzung von Aufsichtsratspositionen gefordert. Die FidAR-Deklaration ist gleichzeitig eine Reaktion auf die angesichts der aktuellen Banken- und Finankrise lauter gewordene Forderung nach einer stärkeren Professionalisierung der Aufsichtsgremien von Wirtschaftsunternehmen. Bereits seit Jahren fordere FidAR Verbesserungen der Unternehmenskontrolle und eine stärkere Diversität der Gremien, teilte FiDAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow in Berlin mit.
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    ARBEITSMARKT
    Bundesagentur will Berufschancen für weibliche Alleinerziehende verbessern (17.10.2008)
    zwd Berlin (tag). Die Bundesagentur für Arbeit hat am 15. Oktober in Chemnitz Konzepte zur Integration von Alleinerziehenden in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorgestellt. Die Zahl der Alleinerziehenden in der Grundsicherung könne deutlich gesenkt werden, wenn es ausreichende und flexible Kinderbetreuung gäbe, erklärte das für die Grundsicherung zuständige BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. Hinter den Konzepten stehe die Überzeugung, dass Deutschland es sich weder moralisch noch finanziell leisten könne, allein erziehende Menschen nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren, betonte Alt.
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    BUNDESKABINETTSBESCHLUSS ZUM FAMILIENLEISTUNGSGESETZ
    Gestaffelte Kindergelderhöhung für unterschiedliche familiäre Lebenslagen  (15.10.2008)
    zwd Berlin (tag). Das Bundeskabinett hat am 15. Oktober das Familienleistungsgesetz beschlossen. Das Gesetz sieht eine Erhöhung und Staffelung des Kindergeldes vor. Außerdem sollen haushaltsnahe Dienstleistungen stärker gefördert werden. Die Kindergelderhöhung zum 1. Januar 2009 sei „gut angelegtes Geld“, teilte Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Berlin mit.
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    LANDESFRAUENRAT BRANDENBURG
    Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm statt punktuelle Maßnahmen (14.10.2008)
    zwd Potsdam (jvo). Der Frauenpolitische Rat Land Brandenburg hat an die Landesregierung und den Landtag appelliert, im Dialog ein gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm zu entwickeln. Es gelte die bestehenden strukturellen Benachteiligungen für Mädchen und Frauen in Brandenburg abzubauen und Gleichstellung zu erreichen, heißt es in einem Forderungspapier, das der Frauenpolitische Rat auf seiner Mitgliederversammlung am 11. Oktober in Potsdam verabschiedet hat.
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    BUNDESTAG
    Frauenverbände kritisieren Faktorverfahren zur Ehebesteuerung (09.10.2008)
    zwd Berlin. (jvo). Nach den Plänen der Bundesregierung soll es Doppelverdiener-Ehepaaren vom Jahr 2010 möglich sein, ihre Lohnsteuer untereinander nach einem Faktorverfahren neu zu verteilen. Bei den Frauenverbänden stieß dieses Vorhaben in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am 8. Oktober auf Ablehnung.
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    STATISTISCHES JAHRBUCH 2008
    Großes Gefälle zwischen den Geschlechtern beim Nettoentgelt  (08.10.2008)
    zwd Berlin (tag). Frauen erzielen immer noch deutlich geringere Nettoeinkommen als Männer. Ein Hauptgrund hierfür seien die unterschiedlichen Beschäftigungsformen zwischen den Geschlechtern, teilte der Präsident des Statistischen Bundesamtes (destatis), Roderich Egeler, am 7. Oktober während der Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2008 mit.
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    SCHWANGERSCHAFTSTESTS IN FLEISCHFABRIK
    Verhalten der niedersächsischen Frauenministerin in der Kritik  (02.10.2008)
    zwd Hannover (tag). Im Zusammenhang mit Schwangerschaftstests in einer Fleischfabrik im Landkreis Osnabrück ist die niedersächsische Frauenministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) in die Kritik geraten. Frau Ross-Luttmanns Kurs sei in diesen gerade für die betroffenen Frauen extrem persönlichen Fragen ausgesprochen unsensibel, teilte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Ulla Groskurt, am 2. Oktober in Hannover mit.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Bundeskonferenz der Landesfrauenräte
    Frauenräte wollen mit Sitz und Stimme in die Rundfunkräte
    zwd Mainz. Die Landesfrauenräte (KLFR) wünschen eine deutlich höhere Präsenz von Frauen in den Entscheidungsgremien von Rundfunk- und Fernsehanstalten. Auf ihrer Bundeskonferenz verlangten die Vertreterinnen der KLFR, ihre Gremien müssten in allen Rundfunkräten mit Sitz und Stimme vertreten sein.
  •  ausführlich in FGP 259

    Beilage Frauen.Gesundheit & Politik
    Höhere Sterblichkeitsrate bei Frauen nach Bypass-Operation
    zwd Berlin. Die Sterblichkeitsrate bei Frauen ein Jahr nach einer Bypass-Operation ist doppelt so hoch wie die bei Männern. Laut einer Studie des Deutschen Herzzentrums liegt sie über dem 2,5-fachen Wert. Demnach ist der wichtigste Risikofaktor für die Überlebenswahrscheinlichkeit und die Lebensqualität nach der Operation die depressive Verstimmung. Diese Symptome gingen einher mit weiblichem Geschlecht und jungem Alter, berichtete die Gender-Medizinerin Vera Regitz-Zagrosek am 1. Oktober in Berlin.
  •  ausführlich in FGP 259

    Interview mit der Grünen-Abgeordneten Kerstin Müller
    Mehr direkte Hilfsangebote für gewaltbetroffene Kongolesinnen
    zwd Berlin. Im Interview mit der zwd-Redaktion hat sich die außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Kerstin Müller, für die Verbesserung der medizinisch-psychologischen Betreuung von Ostkongolesinnen ausgesprochen. Sie wies darauf hin, dass die sexualisierte Gewalt gegen Frauen – sogar gegen Kleinkinder und ältere Frauen – zugenommen habe. Im Antrag der Grünen zur Bekämpfung der Verbrechen gegen Kongolesinnen werde auch die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert, so Müller.
  •  ausführlich in FGP 259

    20. Jahrestagung der BuKoF
    Gleichstellungserfolge für Mittelzuweisung relevant
    zwd Frankfurt am Main. Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen (BuKoF) hat auf ihrer 20. Jahrestagung vom 22. bis 24. September die forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Koppelung ihrer Umsetzung an die Forschungsmittelvergabe begrüßt. Dieser Prozess müsse ferner in Form einer Begleitforschung dokumentiert werden, lautete eine der BuKoF-Forderungen an die DFG.
  •  ausführlich in FGP 259

    Mecklenburg-Vorpommern
    Drei Ministerinnen im neuen Schweriner Landeskabinett
    zwd Schwerin. Der neue Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), hat zwei Frauen in sein künftiges Schweriner Kabinett berufen. Bei der Neubesetzung des Sozialressorts konnte sich die 34-jährige Diplom-Finanzwirtin Manuela Schwesig gegenüber der als eigentliche Favoritin gehandelten Wismarer Sozialrechtsprofessorin Sabine Mönch-Kalina behaupten. Die junge SPD-Politikerin übernahm das Amt des vormaligen Sozialministers Sellering.
  •  ausführlich in FGP 259

    Reduzierung der Müttersterblichkeitsrate
    Millenniums-Ziel Nummer 5: Erfüllung in weiter Ferne
    zwd Straßburg. Jährlich stirbt mehr als eine halbe Million Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt. 99 Prozent dieser Todesfälle sind in den Entwicklungsländern zu verzeichnen. In seiner Resolution vom 4. September zu den UN-Millenniumszielen bezeichnet das Europäische Parlament die Müttersterblichkeit als eines der „dramatischsten Zeichen“ für die weltweiten Ungleichheiten bei der Gesundheitsversorgung.
  •  ausführlich in FGP 259

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    31.10.2008
    Hart(z)e Zeiten für Frauen - für Beratende und MultiplikatorInnen
    Bremen
     mehr Infos...

    01.11.2008
    AKF Jahrestagung 2008 "Glück und Gesundheit"
    Erkner bei Berlin
     mehr Infos...

    04.11.2008
    Wissenschaftliche Karriere oder akademische Sackgasse?
    Hannover
     mehr Infos...

    07.11.2008
    Neue europapolitische Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie
    Berlin
     mehr Infos...

    11.11.2008
    Familienpolitik als gewerkschaftliches Handlungsfeld
    Berlin
     mehr Infos...

    12.11.2008
    Wie wir wurden, was wir sind - 90 Jahre Frauenwahlrecht
    Kaisersaal im Frankfurter Römer (Rathaus), Frankfurt/ Main
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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     5. Kontakt
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    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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