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Ausgabe vom  21.08.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • HARTZ IV: Westdeutschen ALG-II-Empfängerinnen droht im Alter Armut
  • BADEN-WÜRTTEMBERG: Zahl der Polizistinnen steigt nur langsam
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Gericht bestätigt Kopftuch-Verbot für Lehrerinnen
  • ERBSCHAFTSSTEUER: SPD: Situation von Homoehen berücksichtigen
  • BETREUUNGSGELD : Tonart zwischen CDU und CSU wird schärfer
  • FORSCHUNG: Mädchen lesen besser
  • BAYERN: Überwiegend alleinerziehende Mütter beziehen Mindestelterngeld
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • EU-KOMMISSION: Tadel: Ungleichbezahlung absurd
  • ARBEITSMARKT: Türkinnen besonders benachteiligt
  • WIRTSCHAFT: Bislang nur schmales Angebot zur betrieblichen Kinderbetreuung
  • HOCHSCHULE: Abwanderung von Frauen aus dem Osten am höchsten
  • INTERNETNUTZUNG: Geschlecht und Region wichtige Indikatoren
  • WELTBEVÖLKERUNGSBERICHT 2007: Mit Verstädterung gegen Müttersterblichkeit und Bevölkerungsexplosion
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    HARTZ IV
    Westdeutschen ALG-II-Empfängerinnen droht im Alter Armut (20.08.2007)
    zwd Nürnberg (mih). Ältere Arbeitslosengeld (ALG)-II-Empfängerinnen aus dem Westen sind besonders vom Risiko späterer Altersarmut betroffen. Das belegt eine Studie des in Nürnberg ansässigen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom 20. August. Ausgeprägte Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es im Westen, jedoch nicht im Osten Deutschlands. Die Autorin der Studie warnt zudem, dass das Auslaufen der sogenannten „58er-Regelung“ Ende dieses Jahres die Altersarmut von Frauen noch verschärfen könnte. Denn diese hat bislang Ältere im Hartz-IV-Bezug davor geschützt, zum frühest möglichen Zeitpunkt eine Rente trotz Abschlägen beantragen zu müssen.
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    BADEN-WÜRTTEMBERG
    Zahl der Polizistinnen steigt nur langsam (17.08.2007)
    zwd Stuttgart (mih). Baden-Württemberg liegt mit seinem Anteil von Frauen im Polizeidienst bundesweit an drittletzter Stelle. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Landesregierung hervor. Die frauenpolitische Sprecherin der Grünen im baden-württembergischen Landtag, Brigitte Lösch, forderte Innenminister Heribert Rech (CDU) am 17. August in Stuttgart auf, sich für die Förderung von Frauen im Polizeidienst stark zu machen.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Gericht bestätigt Kopftuch-Verbot für Lehrerinnen (14.08.2007)
    zwd Düsseldorf (mih). Muslimische Lehrerinnen in Nordrhein-Westfalen (NRW) dürfen weiterhin nicht mit Kopftuch zum Unterricht erscheinen - auch wenn dieses modisch geknotet wird. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies am 14. August die Klage einer Hauptschullehrerin ab, die durchsetzen wollte, ihr Kopftuch im Grace-Kelly-Stil tragen zu dürfen. Das Gericht bestätigte somit das seit 2006 geltende Kopftuchverbot in NRW.
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    ERBSCHAFTSSTEUER
    SPD: Situation von Homoehen berücksichtigen (13.08.2007)
    zwd Berlin (mih). Die SPD will bei der anstehenden Reform des Erbschaftsteuerrechts dafür eintreten, auch die Belange gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zu bedenken. Das hat die Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), am 11. August gegenüber der „Rheinischen Post“ angekündigt. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) plädierte für die gänzliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit Ehepaaren im Erbschaftssteuerrecht, da sich deren Situation sonst noch weiter verschlechtern würde.
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    BETREUUNGSGELD
    Tonart zwischen CDU und CSU wird schärfer (09.08.2007)
    zwd Berlin (tag). Der designierte bayerische Regierungschef Günther Beckstein (CSU) hat die CDU aufgefordert, sich im Streit um das Betreuungsgeld um Einvernehmen mit der Schwesterpartei zu bemühen. Andernfalls werde Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen „nichts“ ereichen, erklärte Beckstein in einem Interview mit der „Südwest-Presse“ (Ulm).
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    FORSCHUNG
    Mädchen lesen besser (08.08.2007)
    zwd Berlin (tag). Mädchen laufen Jungen beim Lesen den Rang ab. Sie hätten einfach mehr Spaß am Lesen, sagte die Lüneburger Professorin Christine Garbe am 8. August auf dem 15. Europäischen Lesekongress in Berlin. Mädchen läsen länger und häufiger als Jungen, besonders liebten sie dabei Geschichten mit Bezug zu ihrem eigenen Leben, die von Beziehungen, Liebe und Tieren handelten.
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    BAYERN
    Überwiegend alleinerziehende Mütter beziehen Mindestelterngeld (07.08.2007)
    zwd Berlin (tag). Bereits vor der Veröffentlichung der bundesweiten Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Elterngeld hat das bayerische Familienministerium am 7. August die Halbjahresbilanz zur Inanspruchnahme des Elterngeldes vorgestellt. Wesentlich mehr Mütter als Väter erhalten demnach in Bayern nur das Mindestelterngeld.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    EU-KOMMISSION
    Tadel: Ungleichbezahlung absurd
    zwd Brüssel – Das Lohngefälle zwischen den Geschlechtern in der EU beträgt durchschnittlich 15 Prozent zu ungunsten von Frauen. Die EU-Kommission hat am 18. Juli die Mitteilung „Tackling the pay gap between men and women“ veröffentlicht, in der sie die EU-Mitgliedstaaten auffordert, endlich aktiv gegen die Lohndiskriminierung von Frauen vorzugehen. In den vergangenen zehn Jahren habe sich im Bereich Lohngleichheit nahezu nichts verändert.
  •  ausführlich in FGP 245

    ARBEITSMARKT
    Türkinnen besonders benachteiligt
    zwd Berlin – Menschen mit Migrationshintergrund haben es auf dem Arbeitsmarkt deutlich schwerer, eine angemessene Beschäftigung zu finden als deutsche Arbeitssuchende. Für Frauen trifft dies in besonderem Maße zu, wie die Studie „Jobs for Immigrants – Labour Market Integration in Australia, Denmark, Germany, Sweden“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, die am 10. Juli in Berlin vorgestellt worden ist.
  •  ausführlich in FGP 245

    WIRTSCHAFT
    Bislang nur schmales Angebot zur betrieblichen Kinderbetreuung
    zwd Berlin – Das Angebot zur Kinderbetreuung muss dringend ausgeweitet werden, damit es vor allem für Mütter leichter wird, ins Arbeitsleben zurückzukehren, fordern Firmen. Das geht aus der Studie „Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Die Sicht der Unternehmen“ hervor, welche die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am 4. Juli in Berlin vorgestellt hat. Bisher halten allerdings nur 8,8 Prozent der Firmen eigene Betreuungsangebote vor.
  •  ausführlich in FGP 245

    HOCHSCHULE
    Abwanderung von Frauen aus dem Osten am höchsten
    zwd Berlin – Die hohe Abwanderungsrate von jungen Menschen in Ostdeutschland wird für die Hochschulen zur Existenzfrage. Besonders junge Frauen verlassen ihre Heimat und beginnen eine akademische Laufbahn im Westen. Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) hat am 10. Juli in Berlin eine interdisziplinäre Studie zur Situation der Hochschulen in den neuen Ländern vorgestellt.
  •  ausführlich in FGP 245

    INTERNETNUTZUNG
    Geschlecht und Region wichtige Indikatoren
    zwd Berlin – Die Unterschiede bei der Internetnutzung zwischen Männern und Frauen sind geringer geworden. Das zeigen die Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas, die am 25. Juni in Berlin vorgestellt wurden. Die Informationsgesellschaft für Politik und Wirtschaft – Initi@tive D21 – und das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest, die den Atlas seit sieben Jahren erstellen, sprachen von erfreulich positiven Ergebnissen und Zuwächsen in fast allen Bereichen. Die Resultate sind aus Interviews mit knapp 50.000 Befragten der Zielgruppe der über 14-Jährigen hervorgegangen.
  •  ausführlich in FGP 245

    WELTBEVÖLKERUNGSBERICHT 2007
    Mit Verstädterung gegen Müttersterblichkeit und Bevölkerungsexplosion
    zwd Berlin – Im kommenden Jahr werden zum ersten Mal in der Geschichte mehr Menschen in Städten als auf dem Land wohnen. 2030, so prognostiziert der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nation (UNFPA), wird die Stadtbevölkerung fünf Milliarden Menschen umfassen. Nach dem Weltbevölkerungsbericht, den die UNFPA der deutschen Öffentlichkeit am 27. Juni in Berlin vorgestellt hat, birgt das Wachstum der Städte besonders für Frauen aus den ärmeren Ländern des Südens Chancen. Von den Vorteilen der urbanen Räume profitieren jedoch Frauen aus den Slums kaum. Diese Stadtteile aber sind es, die am schnellsten wachsen.
  •  ausführlich in FGP 245

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    08.09.2007
    Jubiläumsveranstaltung der Sozialistischen Fraueninternationale (Socialist International Women SIW)
    Stuttgart
     mehr Infos...

    10.09.2007
    Fit für die Gleichstellung in der Schule
    Bochum
     mehr Infos...

    11.09.2007
    Standpunkte gegen Gewalt 2007
    Freising
     mehr Infos...

    21.09.2007
    Die fabelhafte Welt der Ingenieurinnen – Visionen für Technologie und Arbeitswelt
    Ravensburg
     mehr Infos...

    23.09.2007
    2. Symposium "Women in Science"
    Köln
     mehr Infos...

    25.09.2007
    So happy together? Soziologie und Geschlechterforschung
    Graz
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
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