Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  20.07.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • ZWD-INTERVIEW MIT HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL: „Wir stützen Netzwerke, die Frauen stärken“
  • DEMOGRAPHIE: Gebärstreik aufgrund
    veralteter Strukturen
  • ASF-BAYERN: „Frauen verdienen mehr!“
  • EINKOMMEN: Männer bekommen weiterhin mehr Geld
  • FRAUENHANDEL: Raiser: „Kampagne war ein Volltreffer“
  • KINDERBETREUUNG: Zuwachs auf niedrigem Niveau
  • MAMMOGRAFIE-SCREENING: Referenzzentrum in Bremen eröffnet
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ:  Besserer Schutz vor Diskriminierung
  • FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK:  Pflege und Beruf vereinbaren
  • ELTERNGELD:  djb: Geschwisterbonus fördert Berufsausstieg von Frauen
  • ZWD-GESPRÄCH MIT DER NEUEN DGB-VIZE:  Sehrbrock: „Wir brauchen auch in Zukunft eine überparteiliche Frauenkoalition“
  • NORDRHEIN-WESTFALEN:  Frauenpolitischer Kahlschlag
  • ALTENBERICHT:  Häusliche Pflege erhöht Armutsrisiko für Frauen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    ZWD-INTERVIEW MIT HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL
    „Wir stützen Netzwerke, die Frauen stärken“ (19.07.2006)
    zwd Berlin (mih) – Frauen müssen ihre Rechte kennen und unabhängiger von Männern werden, um Erfolge im Kampf gegen Aids verzeichnen zu können. Diese Überzeugung äußerte die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), in einem Interview mit dem zweiwochendienst . In dem zwd-Gespräch sprach die Politikerin über die Feminisierung von Aids und die Strategien, mit denen ihr Haus dieser „bedrückenden Entwicklung“ entgegenarbeitet.
     weiter...

    DEMOGRAPHIE
    Gebärstreik aufgrund
    veralteter Strukturen
     (18.07.2006)
    zwd Berlin (utz) – Die Familienpolitik und die gesellschaftlichen Strukturen seien noch nicht den emanzipierten Frauen von heute angepasst. Darin sieht Uta Meier-Gräwe eine Erklärung für den „Gebärstreik“ von Frauen in Deutschland. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Soziologin plädierte in ihrem Vortrag am 17. Juli im Rahmen der Gender Lecture an der Humboldt-Universität in Berlin für einen Mix aus mehr Kinderbetreuung, monetären Anreizen und flexibleren Arbeitszeitmodellen. Nur so könne auch die „aktive Vaterschaft“ attraktiv gemacht werden.
     weiter...

    ASF-BAYERN
    „Frauen verdienen mehr!“ (17.07.2006)
    zwd München (mih) – Einen gesetzlichen Mindestlohn fordert die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Bayern. Auf ihrer Jahrestagung vom 15. bis 16. Juli in München bekräftigten die bayerischen Sozialdemokratinnen das Ziel, bestehende Ungerechtigkeiten und unbegründete Differenzen auf dem Arbeitsmarkt abzubauen.
     weiter...

    EINKOMMEN
    Männer bekommen weiterhin mehr Geld (14.07.2006)
    zwd Wiesbaden (mih) – Männer im Westen haben die höchsten Einkommen in Deutschland. Frauen müssen sich dagegen durchschnittlich mit deutlich geringeren Löhnen als Männer begnügen. Das zeigen die Daten des Statistischen Bundesamtes vom 14. Juli über die jährlichen Bruttoverdienste im Produzierenden Gewerbe für 2005.
     weiter...

    FRAUENHANDEL
    Raiser: „Kampagne war ein Volltreffer“ (13.07.2006)
    Berlin zwd (TICKER/mih) – Der deutsche Frauenrat hat am 12. Juli eine positive Bilanz der Kampagne „Abpfiff - Schluss mit Zwangsprostitution“ gezogen. Unter Federführung des Dachverbandes der Frauenverbände in Deutschland und unterstützt von zahlreichen NetzwerkpartnerInnen und lokalen Bündnissen hat die bundesweite Aktion gegen Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung die WM begleitet.
     weiter...

    KINDERBETREUUNG
    Zuwachs auf niedrigem Niveau (12.07.2006)
    zwd Berlin (mih) – Jedes siebte Kind unter drei Jahren hat derzeit einen Kindergartenplatz. Im Jahr 2002 war es noch jedes zehnte Kinder. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zeigte sich am 12. Juli in Berlin bei der Vorstellung des ersten Berichts über den Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige optimistisch, dass bis 2010 rund 230.000 neue Plätze geschaffen werden können.
     weiter...

    MAMMOGRAFIE-SCREENING
    Referenzzentrum in Bremen eröffnet (06.07.2006)
    zwd Bremen (TICKER/kri) – Als eines von sechs bundesweiten Zentren wird das Bremer Referenzzentrum Mammografie das flächendeckende Brustkrebs-Früherkennungs-Screening begleiten. Am 5. Juli hat die niedersächsische Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) gemeinsam mit VertreterInnen von Ärzteschaft und Krankenkassen, die Bremer Einrichtung eröffnet, die auch für Niedersachsen zuständig sein wird.
     weiter...


     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    ALLGEMEINES GLEICHBEHANDLUNGSGESETZ
    Besserer Schutz vor Diskriminierung
    zwd Berlin – Nach langem Ringen zwischen SPD und Union haben Bundestag und Bundesrat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verabschiedet. Damit wird der Diskriminierungsschutz im Arbeitsleben und Zivilrecht auf eine gesetzliche Grundlage gestellt. Das Gesetz entspricht weitgehend dem rot-grünen Antidiskiminierungsgesetz, das im vergangenen Jahr am Bundesrat gescheitert war.
  •  ausführlich in FUP 232

    FRAUENGESUNDHEIT & POLITIK
    Pflege und Beruf vereinbaren
    zwd Berlin – In Deutschland werden alte Menschen zum überwiegenden Teil von Frauen zwischen 45 und 65 Jahren betreut. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat ein Pflegezeitgesetz gefordert, damit sich Pflegende befristet von ihrer Erwerbstätigkeit freistellen lassen können. Wie die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in anderen europäischen Ländern praktiziert wird, diskutierten ExpertInnen am 21. Juni in einem Fachgespräch der grünen Bundestagsfraktion.
  •  ausführlich in FUP 232

    ELTERNGELD
    djb: Geschwisterbonus fördert Berufsausstieg von Frauen
    zwd Berlin – In einer ExpertInnenanhörung am 3. Juli in Berlin haben Sachverständige den von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Gesetzentwurf zum Eltergeld überwiegend unterstützt. Aus frauenpolitischer Sicht wurde allerdings Nachbesserungsbedarf angemeldet.
  •  ausführlich in FUP 232

    ZWD-GESPRÄCH MIT DER NEUEN DGB-VIZE
    Sehrbrock: „Wir brauchen auch in Zukunft eine überparteiliche Frauenkoalition“
    zwd Berlin – Ingrid Sehrbrock ist im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für Gleichstellungs- und Frauenpolitik zuständig. Sie gewann beim DGB-Kongress Ende Mai gegen die bisherige Amtsinhaberin Ursula Engelen-Kefer die Wahl zur stellvertretenden DGB-Vorsitzenden.
  •  ausführlich in FUP 232

    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Frauenpolitischer Kahlschlag
    zwd Düsseldorf – Die Strukturen der Frauenarbeit in Nordrhein-Westfalen (NRW)werden unter der CDU-Regierung weiter zusammengestrichen: Nachdem Frauenminister Armin Laschet (CDU) bereits im aktuellen Haushaltsjahr die Mittel für Gleichstellung radikal gekürzt hatte, kündigte nun sein Ministerium am 22. Juni an, 2007 die Landesförderung für die 46 Regionalstellen „Frauen und Beruf“ auslaufen zu lassen.
  •  ausführlich in FUP 232

    ALTENBERICHT
    Häusliche Pflege erhöht Armutsrisiko für Frauen
    zwd Berlin – Eine Erhöhung der Beschäftigungsquote der 55- bis 64jährigen Frauen hat die Sachverständigenkommission des Fünften Altenberichts angemahnt. Voraussetzung ist eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege. Der Altenbericht hat am 5. Juli das Kabinett passiert.
  •  ausführlich in FUP 232

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    05.09.2006
    Transforming Gender and Power: Mediating Science/Fiction & History/Memory
    Utrecht, Niederlande
     mehr Infos...

    21.09.2006
    Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF)

     mehr Infos...

    24.09.2006
    Zukunft Bologna!? Gender und Nachhaltigkeit als Leitideen für eine neue Hochschulkultur
    Lüneburg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Sollten Sie keine weitere Zusendung wünschen, bitten wir um Entschuldigung für den unverlangt eingegangenen Newsletter. Sie müssen dann lediglich diese E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe" beantworten: abo.zwd@t-online.de

    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Luisenstrasse 48, 10117 Berlin Tel: 030-22 487 482, Fax: 030-22 487 484, Mailto: frauen@zwd.info, Internet: www.frauen.zwd.info