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Ausgabe vom  18.07.2008
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • STUDIE: Traditionelle Rollenverteilung gilt auch für AkademikerInnen
  • AUSGABE 256 (2008) ERSCHIENEN: Auf der Suche nach wirksamen Mitteln gegen die Chancenungleichheit
  • ARBEITSMARKT-PROGRAMME IN HESSEN: Gründungszuschüsse für Männer, Qualifizierungsangebote für Frauen
  • DGB-INDEX: Frauen in Vollzeit bewerten ihre Arbeitssituation schlechter als Männer
  • GEWALT GEGEN FRAUEN: Beratungsstelle warnt vor „Alpha-Mädchen-Mythos“
  • GLEICHSTELLUNG: Herstellung von Entgeltgleichheit: Ein langwieriger Prozess
  • WISSENSCHAFT: Professorinnen weiterhin deutlich unterrepräsentiert
  • BUNDESHAUSHALT 2009: 10 Millionen Euro für Gleichstellungspolitik
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Bilanz zur Chancen(un)gleichheit Gleichstellungsgesetz für die Wirtschaft angemahnt
  • Supplement ASF – Frauen in der SPDASF-Konferenz: Harte Kritik an Frauenministerin von der Leyen
  • Frauen UnionMindestens ein Drittel Frauen in die Spitzenämter der CDU
  • Reform der arbeitsmarktpolitischen InstrumenteWeibernetz: Förderprogramme für behinderte Frauen auflegen
  • Berliner Runder Tisch „Häusliche Gewalt“Einrichtung einer Fachkommission beschlossen
  • 21. Jahrestagung des JournalistinnenbundesFitnessprogramm für die Online-Zukunft
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    STUDIE
    Traditionelle Rollenverteilung gilt auch für AkademikerInnen (16.07.2008)
    zwd Hannover (jvo). Auch bei HochschulabsolventInnen dominieren traditionelle Muster der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung. Mit geringfügigen Abweichungen zeigten sich die Muster in allen Fachrichtungen, teilte das Forschungsinstitut Hochschul-Informations-System (HIS) am 16. Juli mit. Dieses Fazit zog es aus einer Befragung von Absolventinnen und Absolventen, die fünf Jahre zuvor ihr Examen gemacht hatten.
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    AUSGABE 256 (2008) ERSCHIENEN
    Auf der Suche nach wirksamen Mitteln gegen die Chancenungleichheit (16.07.2008)
    zwd Berlin (tag). Mit welchen Mittel lässt sich die immer noch bestehende Chancenungleichheit von Frauen und Männern in Deutschland wirksam bekämpfen? Mit dem Prinzip der Freiwilligkeit jedenfalls nicht, meinen Vetreterinnen aus Frauen- und Gewerkschaftsverbänden. Wie sie die im Juni veröffentlichte „3. Bilanz zur Chancengleichheit“ von Bundesregierung und Spitzenverbänden der Wirtschaft bewerten und welche Lösungen sie vorschlagen, steht in der neuesten Ausgabe (Nr. 256) des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK.
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    ARBEITSMARKT-PROGRAMME IN HESSEN
    Gründungszuschüsse für Männer, Qualifizierungsangebote für Frauen (15.07.2008)
    zwd Wiesbaden (jvo). Die insgesamt schlechtere Entlohnungssituation der Frauen spiegelt sich auch in dem niedrigeren Leistungsbezug beim Arbeitslosengeld I wider. Während Männer in Hessen durchschnittlich 946 Euro im Monat erhalten, sind dies bei Frauen lediglich 648 Euro, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) mitteilte. Am 15. Juli stellte es den Gender-Bericht „Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen“ für das Jahr 2007 vor.
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    DGB-INDEX
    Frauen in Vollzeit bewerten ihre Arbeitssituation schlechter als Männer (14.07.2008)
    zwd Berlin (jvo). 34 Prozent der vollzeitbeschäftigten Frauen haben ihren eigenen Angaben zufolge eine „Schlechte Arbeit“, unter den vollzeitbeschäftigten Männern sind es 32 Prozent. Größte Unzufriedenheit herrscht sowohl unter den Arbeitnehmerinnen als auch Arbeitnehmern über ihre Aufstiegsmöglichkeiten und ihr Einkommen Das geht aus dem Index „Gute Arbeit“ hervor, den der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dieses Jahr zum zweiten Mal erarbeitet hat.
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    GEWALT GEGEN FRAUEN
    Beratungsstelle warnt vor „Alpha-Mädchen-Mythos“ (10.07.2008)
    zwd Wuppertal (jvo). Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW hat davor gewarnt, das wachsende Selbstvertrauen von Frauen zu missbrauchen. Es dürfe nicht dazu führen, dass Gewalt gegen Mädchen und Frauen ignoriert oder verharmlost wird. Sie reagierte damit auf ein Urteil des Deutschen Presserats, der eine Beschwerde gegen die Witzseite der Jugendzeitung „Bravo Girl" wegen sexistischer und gewalttätiger Inhalte als unbegründet zurückgewiesen hatte.
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    GLEICHSTELLUNG
    Herstellung von Entgeltgleichheit: Ein langwieriger Prozess (09.07.2008)
    zwd Berlin (jvo). In den letzten fünf Jahren hat sich die Lohnschere zwischen Frauen und Männer lediglich um ein Prozent von 23 auf 22 Prozent verringert. Nach Einschätzung der stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Ingrid Sehrbrock, liegt das weder allein am hohen Anteil von weiblichen Beschäftigten im Niedriglohnbereich noch an den vielfach zitierten typischen Frauenbranchen. Es gebe sehr viel offene und noch mehr verdeckte Diskriminierung, die zu beseitigen sei, betonte sie auf der Konferenz zum europäischen Aktionsrahmen zur Gleichstellung von Männern und Frauen am 8. Juli in Berlin.
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    WISSENSCHAFT
    Professorinnen weiterhin deutlich unterrepräsentiert  (07.07.2008)
    zwd Berlin (jvo). Der Anteil von Professorinnen hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Im Vergleich zu 1997 ist er von neun Prozent auf etwa 16 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am 7. Juli mitteilte. Insgesamt lehrten und forschten Ende 2007 an deutschen Hochschulen 37.000 ProfessorInnen, darunter nur 6.100 Frauen.
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    BUNDESHAUSHALT 2009
    10 Millionen Euro für Gleichstellungspolitik (03.07.2008)
    zwd Berlin (jvo). Der Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sieht für das Jahr 2009 Gesamtausgaben in der Höhe von 6,15 Milliarden Euro vor. Dies ist ein Rückgang um ein Prozent zum Haushaltsjahr 2008. Die Einsparungen beruhen nach Mitteilung des Bundesfinanzministeriums (BMF) auf dem – planmäßigen –endgültigen Wegfall des auslaufenden Erziehungsgeldes, das im Jahr 2008 letztmalig für „Altfälle“ neben dem es ersetzenden Elterngeldes gezahlt wird.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Bilanz zur Chancen(un)gleichheit
    Gleichstellungsgesetz für die Wirtschaft angemahnt
    zwd Berlin. Die freiwillige Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit zwischen Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden ist gescheitert. Ihrer Dritten Bilanz zufolge hat sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen verringert. Die Teilzeitquote von Müttern ist zwölfmal so hoch wie die der Väter, und die Lohnschere zwischen den Geschlechtern beträgt immer noch 22 Prozent. Während die VertragspartnerInnen trotz dieser Ergebnisse von Erfolg sprechen, sehen sich die Gewerkschaftsfrauen in ihrer Forderung nach einem Gleichstellungsgesetz bestätigt.
  •  ausführlich in FGP 256

    Supplement ASF – Frauen in der SPD
    ASF-Konferenz: Harte Kritik an Frauenministerin von der Leyen
    zwd Kassel. Auf der diesjährigen Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Kassel haben SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und die ASF-Bundesvorsitzende Elke Ferner Frauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) scharf kritisiert. Sie sei in frauen- und gleichstellungspolitischer Hinsicht ein „Totalausfall“ und eine „glatte Fehlbesetzung“. Im Fokus der Konferenz standen die frauenpolitischen Anforderungen an das SPD-Wahlprogramm 2009, die Gleichstellung im Erwerbsleben sowie ein Gedankenaustausch zur aktuellen Feminismusdebatte.
  •  ausführlich in FGP 256

    Frauen Union
    Mindestens ein Drittel Frauen in die Spitzenämter der CDU
    zwd Berlin. Die Frauen Union der CDU fordert bis 2018 ein Drittel Frauen in den CDU-Spitzen. Für eine „angemessene Beteiligung der Frauen an Ämtern“ plädierte schon die erste Vorsitzende der Unions-Frauen, Helene Weber, vor 60 Jahren auf dem Gründungstreffen der „Frauenarbeitsgemeinschaft der CDU/CSU Deutschlands“.
  •  ausführlich in FGP 256

    Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente
    Weibernetz: Förderprogramme für behinderte Frauen auflegen
    zwd Kassel. Die politische Interessenvertretung behinderter Frauen, das Weibernetz, hat den ReferentInnenentwurf zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf seine Geschlechtersensibilität geprüft. Nachbesserungsbedarf sieht das bundesweite Netzwerk bei der Eingliederungsbilanz, den Vermittlungsvereinbarungen und Kinderbetreuungskosten.
  •  ausführlich in FGP 256

    Berliner Runder Tisch „Häusliche Gewalt“
    Einrichtung einer Fachkommission beschlossen
    zwd Berlin. Der Berliner Aktionsplan zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt wird künftig unter dem Dach des Gleichstellungspolitischen Rahmensprogramms weitergeführt. Die Mitglieder des Runden Tisches zum Aktionsplan haben sich am 5. Juni ein letztes Mal getroffen, um Bilanz zu ziehen und über Perspektiven der Anti-Gewalt-Arbeit zu beraten.
  •  ausführlich in FGP 256

    21. Jahrestagung des Journalistinnenbundes
    Fitnessprogramm für die Online-Zukunft
    zwd Selb. Auf der 21. Jahrestagung des Journalistinnenbundes (JB) beschäftigten sich Journalistinnen unter dem Motto „Maus und Mäuse“ mit neuen Techniken, Fachjournalismus und Porzellan.
  •  ausführlich in FGP 256

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    09.08.2008
    Landesparteitag Die Linke Saarland
    noch unbekannt
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    16.08.2008
    „Bin ich die andere?“
    Köln
     mehr Infos...

    17.08.2008
    Gleichstellungspolitik: Soll & Haben!
    Frankfurt am Main
     mehr Infos...

    22.08.2008
    Frauen-Alterssicherungskonferenz
    Berlin
     mehr Infos...

    25.08.2008
    11. Informatica Feminale
    Bremen
     mehr Infos...

    29.08.2008
    Frauen finden ihre persönlichen Erfolgsstrategien
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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