Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  18.06.2004  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Zuwanderungsgesetz: Geschlechtsspezifische Verfolgung wird Asylgrund   
  • Work-Life-Balance: Nur fünf Prozent der Väter nehmen Elternzeit   
  • Europawahl I: Frauenpolitikerinnen werden es schwerer haben   
  • Europawahl II: Deutschland schickt weniger Frauen nach Europa
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Frühkindliche Erziehung: Bildung braucht Gender   
  • Feministischer Juristinnentag: Frauenrechte ausverkauft   
  • zweiwochendienst-Internetportal: Unser Service
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Zuwanderungsgesetz
    Geschlechtsspezifische Verfolgung wird Asylgrund (17.06.2004)
    zwd Berlin (kri) – Die Opfer geschlechtsspezifischer und nichtstaatlicher Verfolgung werden künftig auch von deutschen Behörden als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt. SPD und die Unionsparteien haben sich am 17. Juni 2004 über die Detailfragen des Zuwanderungsgesetzes geeinigt. Der Bund wird 215 bis 235 Millionen Euro im Jahr für etwa 50.000 Integrationskurse übernehmen. „Das ist der Einstieg in eine systematische Integrationspolitik“, sagte Innenminister Otto Schily. Sollten die vorgehaltenen Plätze in den Kursen nicht von NeuzuwanderInnen belegt werden, können auch die schon in Deutschland lebenden AusländerInnen zur Teilnahme verpflichtet werden, wenn die Ausländerbehörde dies für nötig hält.
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    Work-Life-Balance
    Nur fünf Prozent der Väter nehmen Elternzeit  (16.06.2004)
    zwd Berlin (kri) – Statistisch gesehen machen immer mehr Väter von der Möglichkeit Gebrauch, Elternzeit zu nehmen und dabei einer Teilzeit-Beschäftigung nachzugehen. Dieses Fazit ist im ersten Bericht zur Elternzeit gezogen worden. Am 16. Juni 2004 hat Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) in Berlin die Ergebnisse vorgestellt.
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    Europawahl I
    Frauenpolitikerinnen werden es schwerer haben (15.06.2004)
    zwd Straßburg (ske) - Frauenpolitik wird im neuen Europäischen Parlament schwerer durchzusetzen sein. So lautet eine erste Einschätzung der alten und neuen SPD-Europaabgeordneten Lissy Gröner. Auch Doris Pack (CDU), Sprecherin der Frauen in der Fraktion der Europäischen Volkspartei ist besorgt. Die CDU/CSU wird selbst sechs Frauen weniger nach Straßburg entsenden, und von den osteuropäischen Schwesterparteien werden laut Pack „so gut wie keine Frauen kommen“. Zwar steht immer noch nicht fest, wie hoch der Frauenanteil im Europäischen Parlament nach den Wahlen am 13. Juni sein wird, sicher ist jedoch, dass einige profilierte Frauenpolitikerinnen, wie Anna Karamanou, die Vorsitzende des Frauenausschusses, oder Fiorella Ghilhardotti von den italienischen SozialdemokratInnen den erneuten Einzug ins Europa-Parlament nicht geschafft haben.
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    Europawahl II
    Deutschland schickt weniger Frauen nach Europa (14.06.2004)
    zwd Berlin (ske) - Obwohl Deutschland im neuen europäischen Parlament nach wie vor 99 Sitze inne hat, sinkt die Zahl der weiblichen Abgeordneten nach ersten Berechnungen des zwd von 38 auf 31. Ob der Frauenanteil im europäischen Parlament, der bislang bei 31 Prozent lag, insgesamt geringer ausgefallen ist, steht noch nicht endgültig fest.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Frühkindliche Erziehung
    Bildung braucht Gender
    zwd Berlin - Eine geschlechtergerechte Erziehung im Kindergarten stärkt das Selbstvertrauen von Mädchen. Jungen macht sie mitfühlender. Das hat das schwedische Jämrum-Projekt bewiesen. Auch in Deutschland fordert Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg eine Kindergartenreform mit Bildungsplänen, die den Genderansatz integrieren. Jener ist bei den von Prof. Dr. Wassilios Fthenakis erarbeiteten Bildungsstandards nur unzureichend berücksichtigt. Gemeinsam fordern Rabe-Kleberg und Fthenakis eine akademische Ausbildung und bessere Bezahlung der ErzieherInnen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 207

    Feministischer Juristinnentag
    Frauenrechte ausverkauft
    zwd Berlin - Über 100 Frauen trafen sich zum 30. Feministischen Juristinnentag in Frankfurt, um die dringendsten gesellschaftlichen Frauenthemen zu diskutieren. Minijobs untergraben das Sozialversicherungssystem, Trennungszeiten begünstigen nur den vermögenden Partner, und das Gesundheitswesen braucht noch tiefer greifende Reformen um geschlechtergerecht zu werden. Die Ergebnisse der wichtigsten Arbeitsgemeinschaften hat der zwd zusammengefasst und aufbereitet.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 207

    zweiwochendienst-Internetportal
    Unser Service
    zwd Berlin – Wir haben unsere Themendienste und Dokumente zu den Themen: ASF-Bundeskonferenz, Frühkindliche Bildung und Equal Pay aktualisiert und ergänzt. Eine Übersicht informiert Sie über die einzelnen Dokumente, die Sie auf unserer homepage unter www.zwd.info einsehen und downloaden können. Dazu haben wir Links und Literatur zu den Themen Partnergewalt und Gewalt gegen Frauen zusammengestellt.
  •  ausführlich in Frauen & Politik Online Nr. 33


  •  3. Termine
    22.06.2004
    Senatorinnen und Senatoren nachgefragt zur Frauen- und
    Genderpolitik in Berlin
    Berlin
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    24.06.2004
    GIST - Gender Perspectives Increasing Diversity for Information Society Technology
    Bremen
     mehr Infos...

    24.06.2004
    Frauenförderung an Hochschulen: Rückenwind oder warme Luft?
    Lutherstadt Wittenberg
     mehr Infos...

    28.06.2004
    Frauen, Gründung, Förderung
    Heidelberg
     mehr Infos...

    30.06.2004
    Stiften Frauen anders?
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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