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Ausgabe vom  17.12.2008
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • CEDAW-ALTERNATIVBERICHT 2008: Bundesregierung erhält schlechte Noten für Gleichstellungspolitik
  • AUSGABE 261 (2008) ERSCHIENEN: Geschlechterkluft auch beim Alterseinkommen
  • EUROPA: Schwedischer Vorschlag für mehr Frauen in EU-Friedensmissionen
  • ELTERNGELD: Landesfrauenrat Thüringen sieht Nachbesserungsbedarf beim Mindestsatz
  • MENSCHENRECHTE: „Gleichberechtigung muss gesetzlich eingefordert werden“
  • DELEGIERTENKONFERENZ: Evelyne Gebhardt auf Platz zwei der SPD-Bundesliste zur Europawahl gewählt
  • ÖFFENTLICHE ANHÖRUNG: Gros der ExpertInnen für Reform des Versorgungsausgleichs
  • ERBSCHAFTSSTEUERREFORM: Gleichstellungserfolg für homosexuelle Paare – „Restdiskriminierung“ bleibt
  • BILDUNGSBAROMETER : Die „Mär“ von der Gleichbehandlung der Geschlechter in Schulen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Schwerpunkt „Seniorinnen in Deutschland“Traditionelle Arbeitsteilung verschärft Altersarmut
  • MedienFür ausgewogenere Berichterstattung: Mehr Frauen auf die Bildschirme
  • Beilage Frauen.Gesundheit & PolitikFrauenfreundliche Verhütung zum Schutz vor Aids angemahnt
  • BundestagDebatte über Spätabbrüche am 18. Dezember
  • Anhörung im Frauenausschussdjb: Bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenschutzhäusern ist rechtlich möglich
  • Mitgliederversammlung des Deutschen FrauenratesWeibliche Technikkompetenz – in jedem Alter
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    CEDAW-ALTERNATIVBERICHT 2008
    Bundesregierung erhält schlechte Noten für Gleichstellungspolitik (16.12.2008)
    zwd Berlin (tag). In ihrem Alternativbericht zum „6. Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Diskriminierung der Frau“ (CEDAW) haben 28 Nichtregierungsorganisationen der Bundesregierung schlechte Noten für die Frauen- und Gleichstellungspolitik erteilt. In Deutschland werde keine zielorientierte Gleichstellungspolitik verfolgt, bemängelten Katja Rodi und Katja Grieger, Mitglieder der Redaktionsgruppe, bei der Vorstellung des Berichts am 15. Dezember in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.
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    AUSGABE 261 (2008) ERSCHIENEN
    Geschlechterkluft auch beim Alterseinkommen (16.12.2008)
    zwd Berlin (tag). Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern reichen weit über die Erwerbsphase hinaus. Seniorinnen haben häufig deutlich weniger Geld zur Verfügung als Senioren, und es gibt zudem mehr Grundsicherungsempfängerinnen. In welcher wirtschaftlichen Lage sich Frauen im Alter derzeit befinden, wird in der neuesten Ausgabe (Nr. 261) des zwd-Magazins „Frauen. Gesellschaft und Politik“ innerhalb des vierseitigen Schwerpunktes „Seniorinnen in Deutschland“ beleuchtet.
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    EUROPA
    Schwedischer Vorschlag für mehr Frauen in EU-Friedensmissionen (12.12.2008)
    zwd Brüssel (tag). Die kritischen Stimmen zur geringen Beteiligung von Frauen an Friedenseinsätzen der Europäischen Union (EU) werden lauter. Es sei nicht hinnehmbar, dass der Frauenanteil an den EU-geführten Friedensmissionen nur 10 bis 16 Prozent betrage, heißt es in einem neuen Bericht der schwedischen Organisation „Operation 1325“. Der Bericht enthalte konkrete Vorschläge, um endlich für Gleichstellung zu sorgen, hob Hiltrud Breyer, Abgeordnete im Europäischen Parlament für Bündnis 90/Die Grünen, am 11. Dezember in Brüssel hervor.
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    ELTERNGELD
    Landesfrauenrat Thüringen sieht Nachbesserungsbedarf beim Mindestsatz (11.12.2008)
    zwd Erfurt (tag). Anlässlich der neuen Elterngeldstatistik vom 11. Dezember hat der Landesfrauenrat in Thüringen eine Erhöhung des Mindestsatzes beim Elterngeld gefordert. Der bisher gezahlte Satz von monatlich 300 Euro sei viel zu wenig, betonte Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates. Besorgt zeigte sie sich über die „erheblichen regionalen Unterschiede“ bei der Höhe der ausgezahlten Elterngeldbeträge, welche ihrer Meinung nach die „eklatante soziale Schieflage“ in Deutschland deutlich sichtbar machen.
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    MENSCHENRECHTE
    „Gleichberechtigung muss gesetzlich eingefordert werden“ (10.12.2008)
    zwd Berlin (jvo). Zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte haben der Deutsche Frauenrat, Terre des Femmes und acht weitere Nichtregierungsorganisationen eine gemeinsame Deklaration zur Umsetzung der Gleichberechtigung in Deutschland herausgegeben. Darin fordern sie ein flächendeckendes Netz an Ganztagsbetreuungsangeboten für Kinder und eine Verknüpfung der öffentlichen Mittelvergabe an Maßnahmen von Unternehmen zur Förderung der Chancengleichheit von Männer und Frauen.
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    DELEGIERTENKONFERENZ
    Evelyne Gebhardt auf Platz zwei der SPD-Bundesliste zur Europawahl gewählt (09.12.2008)
    zwd Berlin (jvo). Die baden-württembergische SPD-Politikerin Evelyne Gebhardt führt mit dem Spitzenkandidaten Martin Schulz die Bundesliste ihrer Partei zur Europawahl an. Auf dem Europa-Parteitag der SPD am 8. Dezember in Berlin haben die Delegierten sie auf den zweiten Listenplatz gewählt. Auf Platz drei und vier folgen die SPD-EuropapolitikerInnen Bernhard Rapkay und Jutta Haug.
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    ÖFFENTLICHE ANHÖRUNG
    Gros der ExpertInnen für Reform des Versorgungsausgleichs  (04.12.2008)
    zwd Berlin (jvo). Künftig sollen bei einer Scheidung die während der Ehe erworbenen Anwartschaften auf eine Versorgung zur Hälfte geteilt werden. Ansprüche auf gesetzliche Rente, Beamtenpensionen, Betriebsrenten oder Leistungen aus der privaten Rentenversicherung, die in der Ehezeit entstanden, würden dann beiden Partnern gleichberechtigt zugute kommen. Die geplante Reform des Versorgungsausgleichs ist bei den Sachverständigen im Finanzausschuss des Bundestages am 3. Dezember auf positive Resonanz gestoßen.
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    ERBSCHAFTSSTEUERREFORM
    Gleichstellungserfolg für homosexuelle Paare – „Restdiskriminierung“ bleibt  (27.11.2008)
    zwd Berlin (tag). Für eingetragene Lebenspartnerschaften sollen künftig die gleichen Freibeträge wie für heterosexuelle Ehepaare gelten. Nach der am 27. November im Bundestag verabschiedeten Erbschaftssteuerreform werden überlebende Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner genauso wie Ehegatten einen allgemeinen Freibetrag von 500.000 Euro und den Versorgungsfreibetrag von 256.000 Euro erhalten.
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    BILDUNGSBAROMETER
    Die „Mär“ von der Gleichbehandlung der Geschlechter in Schulen  (26.11.2008)
    zwd Landau (tag). In der Schule werden Jungen stärker gefördert als Mädchen. Das aktuelle Bildungsbarometer zum Thema „Chancengleichheit“ zeigt an, dass Schüler durch Lehrkräfte und Nachhilfe mehr Unterstützung erfahren als Schülerinnen. Bei der Präsentation des Bildungsbarometers am 26. November sprach Prof. Reinhold S. Jäger, Zentrum für empirische Forschung (zepf) in Landau, von einem Genderproblem in der schulischen Ausbildung.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Schwerpunkt „Seniorinnen in Deutschland“
    Traditionelle Arbeitsteilung verschärft Altersarmut
    zwd Berlin. Aufgrund diskontinuierlicher Erwerbsbiografien sind viele Frauen im Alter einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt. Um es zu verringern, plädierte die Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin, Prof. Jutta Allmendinger, auf einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28. November für eine gerechtere Aufteilung der Erziehungs- und Hausarbeit zwischen den Geschlechtern. Der zwd hat in einem vierseitigen Schwerpunkt zu „Seniorinnen in Deutschland“ deren wirtschaftliche Lage wie auch Armutsrisiken in den Blick genommen.
  •  ausführlich in FGP 261

    Medien
    Für ausgewogenere Berichterstattung: Mehr Frauen auf die Bildschirme
    zwd Stuttgart. In den Medien dominieren Männer noch immer die Top-Nachrichten. Frauen übernehmen indes oft die Rolle von Betroffenen. Deshalb setzt sich der Landesfrauenrat Baden-Württemberg für mehr Expertinnen auf den Bildschirmen ein. Auf seiner Fachtagung „Frauen Macht Medien“ am 22. November wurde deutlich, dass eine geschlechtergerechte Berichterstattung mit der Erhöhung des Anteils von weiblichen Programmverantwortlichen einhergehen muss.
  •  ausführlich in FGP 261

    Beilage Frauen.Gesundheit & Politik
    Frauenfreundliche Verhütung zum Schutz vor Aids angemahnt
    zwd Berlin. Zum Welt-Aids-Tag 2008 hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung angemahnt, die Entwicklung von frauenfreundlichen Verhütungsmitteln zum Schutz vor Aids stärker zu fördern. Aufgrund ihrer schwachen gesellschaftlichen Stellung könnten Frauen den Gebrauch von Kondomen bei ihrem Partner häufig nicht durchsetzen, so Geschäftsführerin Renate Bähr. Während sich in Deutschland überwiegend Männer mit HIV infizieren, sind in Entwicklungsländern vor allem Frauen von der Immunschwächekrankheit bedroht.
  •  ausführlich in FGP 261

    Bundestag
    Debatte über Spätabbrüche am 18. Dezember
    zwd Berlin. Gleich vier Gruppenanträge zum Thema Spätabtreibungen werden am 18. Dezember im Bundestag debattiert. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Anträge hat der zwd in der aktuellen Ausgabe FGP Nr. 261 herausgearbeitet. Erklärtes Ziel aller Initiativen ist es, die Beratung bei einer pränatalen Untersuchung zu verbessern.
  • fortlaufende Berichterstattung auf dem Online-Portal des zweiwochendienstes unter www.frauen.zwd.info
  •  ausführlich in FGP 261

    Anhörung im Frauenausschuss
    djb: Bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenschutzhäusern ist rechtlich möglich
    zwd Berlin. Den internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November haben Parteien und Frauenorganisationen zum Anlass genommen, die Sicherung der Existenz von Frauenhäusern anzumahnen. Bestärkt sehen sie sich in ihrem Anliegen durch ExpertInnen, die zwei Wochen zuvor in einer öffentlichen Anhörung des Frauenausschusses im Bundestag für eine bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern plädierten.
  •  ausführlich in FGP 261

    Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates
    Weibliche Technikkompetenz – in jedem Alter
    zwd Berlin. Der Deutsche Frauenrat will sich künftig stärker in die öffentliche Debatte über Technikentwicklung und -folgenforschung sowie Technologiepolitik einbringen. Auf der Mitgliederversammlung am 10. bis 12. November hat sich der Frauenrat in seiner Resolution „Ohne Frauen fehlt der Technik was“ dazu verpflichtet, der Technikdistanz von Frauen entgegenzuwirken.
  •  ausführlich in FGP 261

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    16.01.2009
    Gestaltungsmacht – Querdenkerinnen formen Gesellschaft: Auftritte und Abgänge auf der gesellschaftlichen Bühne
    Hannover
     mehr Infos...

    19.01.2009
    Mobbing geht uns alle an
    Bielefeld-Sennestadt
     mehr Infos...

    19.01.2009
    Medienkompetenzen und Work-Life-Balance
    Berlin
     mehr Infos...

    21.01.2009
    First European Conference on Politics and Gender
    Queen’s University Belfast, Northern Ireland
     mehr Infos...

    22.01.2009
    Celebrating Intersectionality? Debates on a multi-faceted Concept in Gender Studies
    Goethe-University Frankfurt, Campus Westend, Room 1.801
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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