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Ausgabe vom  17.03.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-NewsCenter
  • BUNDESWEHR: Integration für Frauen nicht problemlos
  • FACHTAGUNG: Die Vielfalt von Familie als Herausforderung für die Familienpolitik
  • EU-PARLAMENT: Frattini: Notruf für Zwangsprostituierte
  • ZWANGSPROSTITUTION: Bundesrat will Strafe für Freier
  • BUNDESTAGSDEBATTE II : Frauendominanz in der Erziehung brechen
  • INTERNATIONALER FRAUENTAG: Globalisierung als Risiko und Chance für Geschlechtergleichstellung
  • BERLIN: Engagement für Migrantinnen ausgezeichnet
  • 95. INTERNATIONALER FRAUENTAG: Forderungen nach Gleichstellung
    auf dem Arbeitsmarkt
  • FRAUENRECHTE: Anpfiff für Abpfiff:
    Kampagne gegen Zwangsprostitution
  • EUROPA: EU-Kommission verabschiedet Gleichstellungsprogramm
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • FAMILIENRECHT: Schnelle Scheidung auf Kosten der Frauen
  • HARTZ-REFORMEN: Mini- und Midi-Jobs sind Armutsfalle für Frauen
  • THÜRINGEN: SPD-Fraktion für Volksbegehren gegen Familienoffensive
  • EU-PARLAMTENT: Autarkes Antigewalt-Programm gefordert
  • WISSENSCHAFTLERINNEN: Europa-Netzwerk gestartet
  • TAGUNG: Frauenbewegungen haben viel erreicht
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-NewsCenter
    BUNDESWEHR
    Integration für Frauen nicht problemlos (17.03.2006)
    zwd Berlin (utz) – Die Integration der Frauen in die Truppe schreite voran und verliefe weitgehend störungsfrei, erklärte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Reinhold Robbe (SPD), am 14. März in Berlin. Dies schließe aber nicht aus, dass das Verhalten einiger Vorgesetzter immer noch von innerer Ablehnung und nicht selten auch von verbalen und tätlichen Verfehlungen gegenüber Soldatinnen geprägt sei.
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    FACHTAGUNG
    Die Vielfalt von Familie als Herausforderung für die Familienpolitik (16.03.2006)
    zwd Berlin (jul) – Die unterschiedlichen Lebensrealitäten von Familien müssen in der Politik anerkannt und in nationales Recht übersetzt werden. So lautete die einhellige Forderung der ReferentInnen des Workshops „Blicke über den nationalen Tellerrand“, der im Rahmen der Konferenz „Der Vielfalt auf den Grund gehen“ am 14. März in Berlin stattfand.
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    EU-PARLAMENT
    Frattini: Notruf für Zwangsprostituierte (14.03.2006)
    zwd Straßburg (utz) – Notfalltelefone mit Simultanübersetzungen in möglichst vielen Sprachen sollen Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, während - aber auch nach - der Fußball-Weltmeisterschaft einen Ausweg aus ihrer Notsituation bieten. Dies schlug der Justizkommissar Franco Frattini am 13. März im Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg vor. Im Rahmen einer gemeinsamen Aussprache beantwortete er stellvertretend für die Europäische Kommission mündliche Anfragen der Abgeordneten zum Thema Menschenhandel.
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    ZWANGSPROSTITUTION
    Bundesrat will Strafe für Freier  (13.03.2006)
    zwd Berlin (mih) – Nach Vorstellung des Bundesrates soll ein schärferes Vorgehen gegen Menschenhandel gesetzlich verankert werden. Am 10. März hat die Länderkammer in Berlin einen Gesetzentwurf zum Strafrechtsänderungsgesetz Menschenhandel verabschiedet. Die Gesetzesinitiative aus Bayern war bereits am 29. April vergangenen Jahres vom Bundesrat beschlossen, aufgrund der Neuwahlen im September allerdings nicht mehr im Bundestag behandelt worden.
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    BUNDESTAGSDEBATTE II
    Frauendominanz in der Erziehung brechen (10.03.2006)
    zwd Berlin (mih) – FrauenpolitikerInnen aller Fraktionen debattierten am 9. März in Berlin über Stand, Ziele und Instrumente einer Gleichstellungspolitik. Die Große Koalition setzt auf das Elterngeld mit Vätermonaten, um traditionelle Rollenmuster aufzuweichen. Der Opposition geht das nicht weit genug und will am liebsten den männlichen Familienernährer direkt ins Museum verfrachten.
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    INTERNATIONALER FRAUENTAG
    Globalisierung als Risiko und Chance für Geschlechtergleichstellung (10.03.2006)
    zwd berlin (jul) – Auf internationaler wie auch auf nationaler Ebene muss den Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Beschäftigung und Einkommen wirksamer begegnet werden. So die einhellige Forderung der Teilnehmerinnen der Tagung „Frauen in einer globalisierten Welt“, zu der die Friedrich-Ebert-Stiftung anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März in Berlin geladen hatte.
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    BERLIN
    Engagement für Migrantinnen ausgezeichnet (09.03.2006)
    zwd Berlin (utz) - Seit rund 20 Jahren unterstützt Czarina Wilpert Migrantinnen darin, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen. Für ihr Engagement, diesen Frauen den Zugang zu einem selbstbestimmten Leben zu ermöglichen, wurde die Soziologin am 8. März mit dem Berliner Frauenpreis ausgezeichnet. In ihrer Laudatio würdigte die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert (SPD) die Preisträgerin als „Schrittmacherin in Sachen Selbständigkeit und Emanzipation.“
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    95. INTERNATIONALER FRAUENTAG
    Forderungen nach Gleichstellung
    auf dem Arbeitsmarkt
     (08.03.2006)
    zwd Berlin (utz) - Mit der Benachteiligung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt muss endlich Schluss sein. Das forderten zahlreiche PolitikerInnen und GewerkschafterInnen anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Die zweite Bilanz zur Gleichstellung in der Privatwirtschaft nahmen Frauenpolitikerinnnen zum Anlass, verbindliche Regelungen zur Gleichstellung zu fordern.
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    FRAUENRECHTE
    Anpfiff für Abpfiff:
    Kampagne gegen Zwangsprostitution
     (07.03.2006)
    zwd Berlin (mih) – Anlässlich der nahenden WM möchte der deutsche Frauenrat das Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Am 7. März stellte Brunhilde Raiser, Vorsitzende der Frauenlobby, gemeinsam mit dem Schirmherren, DFB-Präsident Theo Zwanziger, sowie KooperationspartnerInnen in Berlin die Kampagne „Abpfiff – Schluss mit Zwangsprostitution“ vor.
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    EUROPA
    EU-Kommission verabschiedet Gleichstellungsprogramm (03.03.2006)
    zwd Brüssel (mih) – Einen Fahrplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat die EU-Kommisson vorgelegt. Der zuständige EU-Kommissar für Chancengleichheit, Vladimir Spidla, hat am 3. März in Brüssel das 24-Seiten starke Programm für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Die Europäische Frauenlobby (EFL) begrüßte zwar das Programm als Zeichen einer kontinuierlichen europäischen Gleichstellungspolitik, zeigte sich aber über wenig konkrete Schritte und mangelnde Zukunftsvisionen enttäuscht. Auch SPE und Grüne kritisierten die Unverbindlichkeit des Programms.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    FAMILIENRECHT
    Schnelle Scheidung auf Kosten der Frauen
    zwd Berlin - Ehescheidungen sollen zukünftig einfacher und kostengünstiger werden. Dies will Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) durch eine Reform des Familienrechts erreichen, deren Eckpunkte sie am 15. Februar in Berlin vorgestellt hat.
  •  ausführlich in FUP 228

    HARTZ-REFORMEN
    Mini- und Midi-Jobs sind Armutsfalle für Frauen
    zwd Berlin - Es gibt zwar immer mehr Mini- und Midi-Jobs, vor allem für Frauen. Aber: Sie führen nur selten in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dies ist einer der Kritikpunkte aus dem wissenschaftlichen Gutachten über die Hartz-Gesetze I bis III, das am 9. Februar dem Bundestag zur Unterrichtung vorgelegt wurde.
  •  ausführlich in FUP 228

    THÜRINGEN
    SPD-Fraktion für Volksbegehren gegen Familienoffensive
    zwd Erfurt - Die zum 1. Januar in Kraft getretene Familienoffensive in Thüringen ist derart umstritten, dass ElternvertreterInnen und GewerkschafterInnen nun planen, die Familienpolitik über ein Volksbegehren umzugestalten.
  •  ausführlich in FUP 228

    EU-PARLAMTENT
    Autarkes Antigewalt-Programm gefordert
    zwd Brüssel - In einer Resolution vom 17. Januar hat das Europäische Parlament die EU-Kommission aufgefordert, ein eigenständiges Programm für den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Kindern vorzulegen.
  •  ausführlich in FUP 228

    WISSENSCHAFTLERINNEN
    Europa-Netzwerk gestartet
    zwd Brüssel - Die European Platform of Women Scientists nimmt weiter Gestalt an: Nach der rechtlichen Anerkennung als internationale Assoziation im November 2005 liegt die weitere inhaltliche Ausgestaltung nun bei einem hochkarätig besetzten, internationalen Exekutivkomitee.
  •  ausführlich in FUP 228

    TAGUNG
    Frauenbewegungen haben viel erreicht
    zwd Bochum - Durch einen Wandel von Geschlechterverhältnissen, die Institutionalisierung von Gleichstellungspolitik und Gender Mainstreaming angeblich am Ziel der Gleichberechtigung angekommen, scheinen die Frauenbewegungen zu verstummen. Eine Zwischenbilanz über die Frauenbewegungen, ihre Probleme und Erfolge zog die Konferenz "Von den Frauenstimmen zur Geschlechtergleichheit?", die am 3. Februar in Bochum stattfand.
  •  ausführlich in FUP 228

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    31.03.2006
    Frauen-Netzwerke:
    Der Weg in die Führungspositionen in Wirtschaft und Politik?
    Kochel am See
     mehr Infos...

    05.04.2006
    Die Zukunft des sozialen Dienstleistungssektors – ein europäischer Vergleich
    Berlin
     mehr Infos...

    06.04.2006
    Gender Mainstreaming in der Qualitätsentwicklung Technischer Universitäten
    Berlin
     mehr Infos...

    07.04.2006
    Europäische Friedens- und Sicherheitspolitik braucht eine geschlechterpolitische Wendung.
    Welche Rolle kann/ will/ soll Deutschland einnehmen
    Berlin
     mehr Infos...

    12.04.2006
    Eröffnung des Instituts für Queer Theory
    Hamburg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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