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Ausgabe vom  17.02.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • FAMILIENREPORT 2009 : Mehr junge Frauen zwischen 30 und 40 Jahren entscheiden sich für Kinder
  • AUSGABE 263 (2009) ERSCHIENEN: Frauen mit Behinderungen erhoffen sich Rückenwind durch UN-Konvention
  • WELTWEITE ARBEITSBEDINGUNGEN: Großkonzerne profitieren von „Hungerlöhnen“
  • OFFENER BRIEF AN BUNDESTAGSAUSSCHÜSSE: 12 Verbände gegen Verschärfung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes
  • INTERNATIONALER TAG GEGEN MÄDCHENBESCHNEIDUNG: UNICEF: Genitalverstümmelung abschaffen, nicht modernisieren
  • HESSEN / NEUE LANDESREGIERUNG: Opposition traut Schwarz-Gelb keinen frauenpolitischen Fortschritt zu
  • EUROPÄISCHES PARLAMENT: Konservative und rot-grüne Kräfte im Streit über Familienbild
  • GENDER-RANKING : Kommunalpolitische Ämter: Je höher in der Hierarchie, desto weniger Frauen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • zwd-Dossier: UN-BehindertenrechtskonventionMehr Autonomie für Frauen mit Behinderungen erwartet
  • Öffentliche Anhörung zur EntgeltgleichheitZuverdienerinnen-Modell von ExpertInnen scharf kritisiert
  • Beilage Frauen.Gesundheit & PolitikGesundheitsfonds: Nachteile für Geringverdienende sind absehbar
  • Gleichstellung in der WissenschaftKaskadenmodell als geeignetes Praxisinstrument
  • Sozialreport 2008Neue Länder: Berufstätigkeit ist Frauen wichtiger als Männern
  • zwd-Dokumentation (ver.di-Analyse)Konjunkturpaket II aus frauenpolitischer Sicht
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    FAMILIENREPORT 2009
    Mehr junge Frauen zwischen 30 und 40 Jahren entscheiden sich für Kinder (16.02.2009)
    zwd Berlin (tag). In Deutschland hat die Geburtenrate in der Altersklasse der 30- bis 40-jährigen Frauen zugenommen. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), die am 16. Februar den Familienreport 2009 in Berlin vorstellte, führte diese Entwicklung auf eine nachhaltige Familienpolitik – einem Zusammenspiel aus „finanzieller Unterstützung“, „Infrastruktur“ (zum Beispiel Kinderbetreuung) und „Zeit für Familien“ – zurück.
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    AUSGABE 263 (2009) ERSCHIENEN
    Frauen mit Behinderungen erhoffen sich Rückenwind durch UN-Konvention (12.02.2009)
    zwd Berlin (tag). Von der UN-Behindertenrechtskonvention erwarten sich Frauen mit Behinderungen mehr Rückenwind für die Durchsetzung ihrer Belange in Deutschland. Das Dossier „UN-Behindertenrechtskonvention“ in der aktuellen Ausgabe (Nr. 263) des zwd-Magazins „Frauen. Gesellschaft und Politik“ informiert über die Forderungen der politischen Interessenvertretungen behinderter Frauen und über die Ziele, welche sich die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer (SPD), im Rahmen des Übereinkommens gesetzt hat.
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    WELTWEITE ARBEITSBEDINGUNGEN
    Großkonzerne profitieren von „Hungerlöhnen“ (11.02.2009)
    zwd Amsterdam/Wuppertal (tag). Die großen Handelsgiganten wie Aldi, Lidl, Carrefour, Tesco und Walmart liegen im weltweiten Wettlauf um die schlechtesten Arbeitsbedingungen ganz vorne. Sie profitieren nach einem Bericht der „Clean Clothes Campaign“ (Kampagne für Saubere Bekleidung, CCC) von ihrer Einkaufsmacht und dem Druck auf Zulieferbetriebe, der an die Beschäftigten weitergegeben wird. Die ArbeiterInnen rutschen immer tiefer in die Armut und leiden unter katastrophalen Arbeitsbedingungen.
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    OFFENER BRIEF AN BUNDESTAGSAUSSCHÜSSE
    12 Verbände gegen Verschärfung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes  (10.02.2009)
    zwd Frankfurt (tag). In einem offenen Brief vom 10. Februar an den Frauen-, Gesundheits- und Rechtsausschuss im Bundestag haben sich 12 Verbände gegen eine Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes ausgesprochen. Die unterzeichnenden Verbände – darunter der pro familia Bundesverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) – vertreten die Auffassung, dass bei einem Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation auf Wunsch der Frau eine qualifizierte freiwillige Beratung ausreicht.
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    INTERNATIONALER TAG GEGEN MÄDCHENBESCHNEIDUNG
    UNICEF: Genitalverstümmelung abschaffen, nicht modernisieren  (06.02.2009)
    zwd Köln (ticker/tag). Anlässlich des internationalen Tages gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar hat die Kinderrechtsorganisation UNICEF darauf hingewiesen, dass jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien beschnitten werden. Dies seien mehr als 8.000 Eingriffe pro Tag. Mädchenbeschneidung ist laut der stellvertretenden Vorsitzenden von UNICEF Deutschland, Maria von Welser, eine Menschenrechtsverletzung – auch wenn immer häufiger ein steriles Skalpell an die Stelle von schmutzigen Glasscherben oder Rasierklingen tritt.
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    HESSEN / NEUE LANDESREGIERUNG
    Opposition traut Schwarz-Gelb keinen frauenpolitischen Fortschritt zu  (05.02.2009)
    zwd Wiesbaden (tag). Die hessischen Oppositionsparteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke erwarten sich von der neuen schwarz-gelben Landesregierung keine Fortschritte in der Frauen- und Gleichstellungspolitik. Zudem schließen sie aus, dass sich in den als „Männerriegen“ bezeichneten Fraktionen von CDU und FDP ungeachtet der im Koalitionsvertrag verankerten Gleichstellungsziele eine Frauenlobby etablieren wird.
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    EUROPÄISCHES PARLAMENT
    Konservative und rot-grüne Kräfte im Streit über Familienbild  (04.02.2009)
    zwd Straßburg (tag). Im Europäischen Parlament in Straßburg ist es am 3. Februar zwischen konservativen, sozialdemokratischen und grünen PolitikerInnen zu einem Streit über die Ausrichtung des Familienbildes gekommen. Auslöser hierfür war ein Initiativbericht der slowakischen Konservativen Anna Záborská über die Beseitigung der geschlechtsbedingten Diskriminierung. Der Bericht stehe für ein veraltetes Familienbild, lautete die Hauptkritik seitens der rot-grünen Kräfte im Europa-Parlament.
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    GENDER-RANKING
    Kommunalpolitische Ämter: Je höher in der Hierarchie, desto weniger Frauen  (03.02.2009)
    zwd Hagen (tag). Ein Forschungsteam der Fernuniversität Hagen entwickelt ein Gender-Ranking deutscher Großstädte. Erste Zwischenergebnisse zeigen, dass Frauen durchschnittlich gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil in allen Ämtern der Kommunalpolitik unterrepräsentiert sind. Lars Holtkamp, Mitverfasser der Studie, wies allerdings darauf hin, dass zwischen den Großstädten selbst erhebliche Unterschiede bestünden. So nimmt Frankfurt am Main mit vierzig Prozent weiblicher Ratsmitglieder den Spitzenplatz ein, während Salzgitter mit nur 15 Prozent Frauen in diesem Amt das Schlusslicht bildet.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    zwd-Dossier: UN-Behindertenrechtskonvention
    Mehr Autonomie für Frauen mit Behinderungen erwartet
    zwd Berlin. Frauen mit Behinderungen erhoffen sich durch das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention internationalen Rückenwind für die Durchsetzung ihrer Belange. Das „Weibernetz“ als politische Interessenvertretung auf Bundesebene kämpft für die Stärkung der Autonomie von Frauen mit seelischen und geistigen Beeinträchtigungen. Neben Forderungen der Verbände enthält das zwd-Dossier ein Interview mit Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
  •  ausführlich in FGP 263

    Öffentliche Anhörung zur Entgeltgleichheit
    Zuverdienerinnen-Modell von ExpertInnen scharf kritisiert
    zwd Berlin. In einer Anhörung des Frauenausschusses im Deutschen Bundestag haben Sachverständige dem Familienernährer-Hinzuverdienerinnen-Modell eine große Mitschuld an der in Deutschland immer noch bestehenden Entgeltkluft zwischen Frauen und Männern gegeben. Um gleiche Löhne für gleiche Arbeit zu erreichen, fordern der Deutsche Juristinnenbund (djb) und die Gewerkschaft ver.di unter anderem ein Verbandsklagerecht für Antidiskriminierungsverbände.
  •  ausführlich in FGP 263

    Beilage Frauen.Gesundheit & Politik
    Gesundheitsfonds: Nachteile für Geringverdienende sind absehbar
    zwd Berlin. Bei der Gesundheitsreform wurden die Weichenstellungen für ein geschlechtergerechteres Gesundheitssystem versäumt. Hinzu kommt, dass die vorgenommenen Reformschritte nicht ohne negative Wirkung auf Frauen bleiben. In einem Gastbeitrag für den zwd erläutert Simone Leiber von der Hans-Böckler-Stiftung, welche Korrekturen für mehr Geschlechtergerechtigkeit sorgen könnten.
  •  ausführlich in FGP 263

    Gleichstellung in der Wissenschaft
    Kaskadenmodell als geeignetes Praxisinstrument
    zwd Berlin (tag). Für mehr Frauen auf den Führungsetagen des Wissenschaftsbetriebes setzt sich der Bundestag ein. In einem am 22. Januar verabschiedeten Antrag der Koalitionsfraktionen (Drs. 16/9756, 16/11631) wird die Bundesregierung aufgefordert, mit Ländern, Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen die Forschungs- und Institutionenförderung an verbindliche Zielvereinbarungen zur Gleichstellung zu knüpfen.
  •  ausführlich in FGP 263

    Sozialreport 2008
    Neue Länder: Berufstätigkeit ist Frauen wichtiger als Männern
    zwd (krh). In den neuen Bundesländern messen Frauen dem Lebensbereich „Arbeit“ eine deutlich höhere Bedeutung bei als Männer. Nach dem Sozialreport 2008 des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg (SFZ) – am 20. Februar in Berlin vorgestellt – bewerteten 80 Prozent der ostdeutschen Frauen Arbeit als sehr wichtig, bei den Männern waren es 75 Prozent.
  •  ausführlich in FGP 263

    zwd-Dokumentation (ver.di-Analyse)
    Konjunkturpaket II aus frauenpolitischer Sicht
    zwd Berlin (tag). Am 12. und 13. Januar hat sich der Koalitionsausschuss auf einen „Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland“ – das sogenannte Konjunkturpaket II – geeinigt. Das erklärte Ziel lautet, „Arbeitsplätze sichern, Wachstum stärken, Zusammenhalt wahren, Bürger stärken“. Die Gewerkschaft ver.di hat die vereinbarten Maßnahmen aus sozial- und frauenpolitischer Sicht bewertet. Der zwd dokumentiert die ver.di-Analyse, an der auch Hannelore Buls als ver.di-Referentin für Frauen- und Gleichstellungspolitik beteiligt war, in Auszügen.
  •  ausführlich in FGP 263

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.02.2009
    Gleichstellung von Frauen und Männern - Gender Mainstreaming in der Praxis
    Würzburg
     mehr Infos...

    20.02.2009
    Gestaltungsmacht – Wer fragt, führt! – Strategien zur Durchsetzung,
    nicht nur am politischen Stammtisch!

    Hannover
     mehr Infos...

    25.02.2009
    Nachfolge in Familienunternehmen. Potenziale und Kompetenzen von Frauen
    Bremen
     mehr Infos...

    26.02.2009
    Briefing und Diskussionsrunde zur 53. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission
    Berlin
     mehr Infos...

    27.02.2009
    Prekäre männliche Lebenswelten - Männer im Prekariat
    Berlin
     mehr Infos...

    05.03.2009
    Mein Lohn ist, dass ich darf? Frauen im Niedriglohn
    Hannover
     mehr Infos...

    06.03.2009
    Gleichgestellt in Europa: Stillstand oder Aufbruch?
    Berlin
     mehr Infos...

    07.03.2009
    „Frauen verdienen mehr!“ –
    Warum die Einkommensschere geschlossen werden muss

    Würzburg
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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