Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  17.01.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • FRAUENHANDEL: Rote Karten gegen Zwangsprostitution - 180.000 Unterschriften
  • STATISTIK: Ein Drittel weniger Informatikstudentinnen innerhalb von fünf Jahren
  • ANKÜNDIGUNG: e.punkt Nummer 3 ist erschienen
  • IRAN: Todesurteil gegen
    Vergewaltigungsopfer aufgehoben
  • GIRLS’ DAY 2006: Mädchen setzen verstärkt
    auf technische Berufe
  • ÖSTERREICH: SPÖ-Geschäftsführerin ist neue Frauenministerin
  • FAMILIENPOLITIK: Von der Leyen kündigt Vorstoß für Familiensplitting an
  • ZWD-KURZNACHRICHTEN INTERNATIONAL: Neuer UN-Generalsekretär macht Frau zur Stellvertreterin
  • FRAUENSPORTAKTIONSTAG: Schnupperangebote für Sportmuffel
  • NACHWUCHSPREIS: „Neue Töne“ junger
    Journalistinnen gesucht
  • SPD-KLAUSUR: Rechtsanspruch auf Kitaplatz auch für die Kleinsten
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN: Urteil: Sieg für Frauenbeauftragte
  • UNTERSUCHUNG: Die Bloggerszene ist weiblich
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • EU-Ratspräsidentschaft: Kaum Anzeichen für frauenpolitische Akzente
  • Bündnis 90/Die Grünen: Grundsicherung, aber keine Herdprämie
  • Gesundheitsreform aus Frauensicht: Genderansatz bislang völlig vernachlässigt
  • Sucht: Frauen suchen Entlastung – Männer putschen sich auf
  • e.punkt -TITELSTORY: IT-Gipfel ohne Kleine
  • e.punkt - INTERVIEW: Halen: E-Gov: besser als sein Ruf
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    FRAUENHANDEL
    Rote Karten gegen Zwangsprostitution - 180.000 Unterschriften (17.01.2007)
    zwd Berlin (utz). Insgesamt 180.000 Unterschriften konnte das Kampagnen-Netzwerk unter dem Motto „Abpfiff - Schluss mit Zwangsprostitution“ während der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer sammeln. Am 16. Januar wurden diese in Berlin der Vizepräsidentin des Bundestags, Susanne Kastner (SPD), überreicht.
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    STATISTIK
    Ein Drittel weniger Informatikstudentinnen innerhalb von fünf Jahren (17.01.2007)
    zwd Bielefeld (TICKER/bum). Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit fordert mehr Engagement der IT-Branche für weiblichen Nachwuchs. Betrug die Zahl der Studienanfängerinnen in der Informatik im Jahr 2000 nach einer Grafik des Kompetenzzentrums rund 7.500, so ging sie im Jahr 2005 auf knapp über 5.000 zurück.
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    ANKÜNDIGUNG
    e.punkt Nummer 3 ist erschienen (17.01.2007)
    zwd Berlin (bum). Pünktlich zum neuen Jahr ist die dritte Ausgabe des zwd-Magazins "e.punkt" fertiggestellt worden. Es setzt die Tradition der zwd-Mediengruppe fort und berichtet, was Bundes-, Landes- und EU-PolitikerInnen in den Bereichen E-Learning und E-Government sowie Multimedia planen.
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    IRAN
    Todesurteil gegen
    Vergewaltigungsopfer aufgehoben
     (16.01.2007)
    zwd Tübingen/Teheran (TICKER/utz). Ein Gericht in Teheran hat die 19-jährige Iranerin Nazanin Fatehi freigesprochen, wie die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES am 15. Januar in Tübingen mitteilte. Sie war Anfang vergangenen Jahres zum Tode verurteilt worden, weil sie sich gegen einen Vergewaltiger gewehrt und ihn aus Notwehr getötet hatte.
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    GIRLS’ DAY 2006
    Mädchen setzen verstärkt
    auf technische Berufe
     (15.01.2007)
    zwd Bielefeld (utz). 31 Prozent der Schülerinnen hat der Girls' Day am 27. April 2006 so überzeugt, dass sie sich vorstellen können, in dem am Aktionstag vorgestellten Bereich später zu arbeiten. Am 9. Januar hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld erste Ergebnisse einer Umfrage unter mehr als 9.000 Schülerinnen, die an dem Aktionstag teilgenommen haben, vorgestellt.
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    ÖSTERREICH
    SPÖ-Geschäftsführerin ist neue Frauenministerin (12.01.2007)
    zwd Wien (mih). Doris Bures (SPÖ), neue österreichische Frauenministerin, will in den kommenden Jahren die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt voranbringen. Die Sozialdemokratin löst die konservative Maria Rauch-Kallat (ÖVP) ab, die im Kabinett Schüssel (ÖVP) für Gesundheit und Frauen zuständig war. Am 11. Januar ist die 14-köpfige rot-schwarze Regierung des neuen Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer (SPÖ) vereidigt worden.
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    FAMILIENPOLITIK
    Von der Leyen kündigt Vorstoß für Familiensplitting an (12.01.2007)
    zwd Berlin (mih). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will für Familien mit Kindern neue Steuervorteile schaffen. Im Mannheimer Morgen kündigte sie am 12. Januar an, noch in diesem Jahr einen Vorschlag zu unterbreiten, wie das Ehegattensplitting um eine Kinderkomponente erweitert werden kann. Beim Koaltionspartner SPD stieß dieser Vorschlag auf Kritik, auch die Grünen lehnten ein Familiensplitting ab. Die FDP dagegen signalisierte Unterstützung.
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    ZWD-KURZNACHRICHTEN INTERNATIONAL
    Neuer UN-Generalsekretär macht Frau zur Stellvertreterin (11.01.2007)
  • Tansanierin wird Nummer zwei der Vereinten Nationen
  • Schutz der Menschenrechte Homosexueller: Bundesregierung sieht keine Chance für VN-Resolution
  • Wieczorek-Zeul: Ortega muss nicaraguanisches Abtreibungsgesetz ändern
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    FRAUENSPORTAKTIONSTAG
    Schnupperangebote für Sportmuffel (10.01.2007)
    zwd Frankfurt (mih). Frauen tun dem Sport gut. Und Sport tut Frauen gut. Der Deutsche Olympische Sportbund will deshalb mit einem ersten bundesweiten Frauensportaktionstag am 5. und 6. Mai dieses Jahres mehr Frauen und Mädchen für den Breitensport begeistern. Der Aktionstag findet im Rahmen des europäischen Jahres der Chancengleichheit statt, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kann Vereine bei der Durchführung lokaler Aktionen finanziell unterstützen.
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    NACHWUCHSPREIS
    „Neue Töne“ junger
    Journalistinnen gesucht
     (10.01.2007)
    zwd Bonn (utz). Dieses Jahr richtet sich der Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes an Autorinnen deutschsprachiger Film- und Fernsehbeiträge. Journalistinnen, die bei Bewerbungsschluss nicht älter als 35 sind, können bis zum 1. März ihre Beiträge einsenden oder mit einem Beitrag vorgeschlagen werden.
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    SPD-KLAUSUR
    Rechtsanspruch auf Kitaplatz auch für die Kleinsten (08.01.2007)
    zwd Bremen (mih). Bis 2010 will die SPD einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung für Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr an verankern. Das Angebot bis zur Erreichung der Schulpflicht solle zudem schrittweise beitragsfrei werden, heißt es in einem Beschluss des SPD-Vorstandes zur Familienpolitik vom 7. Januar. Der Vorstand hat außerdem mit dem sogenannten „Bremer Entwurf“ einen Vorschlag für das neue Grundsatzprogramm präsentiert, in dem er an dem Leitbild der partnerschaftlichen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern festhält.
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    SCHLESWIG-HOLSTEIN
    Urteil: Sieg für Frauenbeauftragte (05.01.2007)
    zwd Glückstadt/Kiel (mih). Hauptamtliche Frauenbeauftragte dürfen in den schleswig-holsteinischen Kommunen nicht aus Haushaltsnot entlassen werden. Das Oberverwaltungsgericht hat im Dezember einen entsprechenden Beschluss des Verwaltungsgerichtes in Schleswig vom Oktober vergangenen Jahres bestätigt. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Glücksstadt hatte dort gegen ihre Entlassung geklagt.
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    UNTERSUCHUNG
    Die Bloggerszene ist weiblich (05.01.2007)
    e.punkt Bochum (bum). Frauen bloggen häufiger als Männer, lautet das überraschende Ergebnis eines Projektes der Ruhr-Universität Bochum. Dort haben sich zwei Wissenschaftlerinnen die Geschlechterverhältnisse in der deutschen Blogszene angeschaut. Ihre Zwischenergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift „femina politica“ erschienen.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    EU-Ratspräsidentschaft
    Kaum Anzeichen für frauenpolitische Akzente
    zwd Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übernimmt am 1. Januar den Vorsitz des Europäischen Rates: die Gelegenheit für deutsche PolitikerInnen, wichtige Anliegen voranzutreiben. Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat eine „Europäische Allianz für Familien“ angekündigt. Demgegenüber fordern Frauenpolitikerinnen aller Parteien gleichstellungspolitische Impulse von der deutschen Europapolitik.
  •  ausführlich in FUP 238

    Bündnis 90/Die Grünen
    Grundsicherung, aber keine Herdprämie
    zwd Berlin – Auf der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) der Bündnisgrünen vom 1. bis 3. Dezember in Köln wurde Astrid Rothe-Beinlich zur frauenpolitischen Sprecherin ihrer Partei gewählt. Der zwd sprach mit ihr über Schwerpunkte in ihrer neuen Funktion.
  •  ausführlich in FUP 238

    Gesundheitsreform aus Frauensicht
    Genderansatz bislang völlig vernachlässigt
    zwd Berlin – Der Deutsche Frauenrat, der Deutsche Gewerkschaftsbund und ver.di bemängeln, dass in dem Gesetzentwurf für die Gesundheitsreform das Prinzip des Gender Mainstreaming nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert will sich dafür stark machen, dass frauenpolitische Positionen im Gesundheitsausschuss des Bundestages verstärkt Gehör finden und hat dazu Änderungsanträge formuliert.
  •  ausführlich in FUP 238

    Sucht
    Frauen suchen Entlastung – Männer putschen sich auf
    zwd Brüssel/Dresden – Aktuelle Studien der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht sowie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen belegen: Junge Drogenkonsumenten zieht es schon im Alter von 15 zu Kokain und Alkohol, Mädchen und Frauen sind häufiger von Schlaftabletten und krampflösenden Mitteln abhängig.
  •  ausführlich in FUP 238

    e.punkt -TITELSTORY
    IT-Gipfel ohne Kleine
    ep Potsdam - Es sollte das IT-Event des Jahres werden, der lang angekündigte IT-Gipfel, unter Schirmherrschaft von Angela Merkel. Doch zum Schluss des Treffens war wohl nur die Kanzlerin zufrieden, schließlich war das Medienecho groß. Kleine IT-Unternehmer jedoch fühlten sich unterrepräsentiert. Im Konzert der großen Konzerne blieben zivilgesellschaftliche Institutionen außen vor und ärgerten sich darüber in einem Offenen Brief an die Regierungschefin.
  •  ausführlich in e.punkt 03/2006

    e.punkt - INTERVIEW
    Halen: E-Gov: besser als sein Ruf
    ep Berlin - Im Bundesinnenministerium ist neuerdings Staatssekretär Johann Halen (CDU) für E-Government zuständig. Im e.punkt-Gespräch erläutert der ehemalige Bundeswahlleiter und Chef des statistischen Bundesamtes die E-Gov-Pläne der Bundesrepublik und glaubt, das deutsche E-Government sei besser als sein Ruf.
  •  ausführlich in e.punkt 03/2006

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    01.02.2007
    Familienpolitik aus der Gleichstellungsperspektive. Ein europäischer Vergleich
    Berlin
     mehr Infos...

    07.02.2007
    Dokumentarfilm „Crime: Berlin“
    Berlin
     mehr Infos...

    16.02.2007
    Frauen im Islam
    Kochel am See
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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