Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  16.11.2005
Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter
  • SPD-PARTEITAG: Elke Ferner zur stellvertretenden SPD-Vorsitzenden gewählt
  • BUNDESTAG: Grüne wollen Migrantinnen besser vor Zwangsheirat schützen
  • KOALITIONSVERTRAG / TEIL I: Steuerklasse V soll abgeschafft werden
  • KOALITIONSVERTRAG / TEIL II: Schwarz-Rot bleibt vage beim Antidiskriminierungsgesetz
  • BERLIN: Antigewalt-Projekt macht Schule
  • GESUNDHEIT: Frauen sterben häufiger
    als Männer an Diabetes
  • ZWANGSPROSTITUTION: Aufruf zur Positionierung
  • EUROPA: Antigewalt-Programm soll
    verwässert werden
  • FUSSBALL-WM: Rote Karte für Zwangsprostitution
  • VERBAND ALLEINERZIEHENDER MÜTTER UND VÄTER: Alleinerziehende begrüßen Beschluss zum Elterngeld
  • RESOLUTION 1325: Frauen gehen an die Verhandlungstische
  • KINDERBETREUUNG: Mütter wünschen sich flexible Angebote
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: DGB-Frauenkonferenz fordert Beibehaltung von Job-Beratungsstellen
  • BRUSTKREBS: NRW als Pionier in der Früherkennung
  • BRUSTKREBS: EU-Kommission legt erstmals Leitlinien für Brustzentren vor
    2. In der zwd-Printausgabe
  • Regierungsbildung: Gleichstellungspolitik im Verhandlungsabseits
  • Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst: Diskriminierungsfreiheit noch nicht erreicht
  • FrauenGesundheit & Politik: Mehr Qualitätssicherheit auch für Brustzentren
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    SPD-PARTEITAG
    Elke Ferner zur stellvertretenden SPD-Vorsitzenden gewählt (15.11.2005)
    zwd Karlsruhe (bum) - Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen (ASF), Elke Ferner, ist beim Bundesparteitag der SPD in Karlsruhe zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Sie erhielt 83,3 Prozent und somit das zweitbeste Ergebnis aller KandidatInnen. Neben Ferner ist mit der Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann eine weitere Frau als Vertreterin von SPD-Chef Matthias Platzeck gewählt worden. Für sie stimmten rund 80 Prozent der Delegierten. Ebenfalls gewählt wurde die baden-württembergische SPD-Vorsitzende Ute Vogt. Sie erhielt 67,3 Prozent.
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    BUNDESTAG
    Grüne wollen Migrantinnen besser vor Zwangsheirat schützen (15.11.2005)
    zwd Berlin (sop) – Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will das Aufenthaltsrecht ändern, um Migrantinnen besser zu schützen. In einem Antrag (BT-Drs 16/61) spricht sich die Fraktion ferner dafür aus, die Frist zur Aufhebung einer Zwangsheirat von einem auf drei Jahre zu verlängern.
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    KOALITIONSVERTRAG / TEIL I
    Steuerklasse V soll abgeschafft werden (14.11.2005)
    zwd Berlin (sop) – Der schwarz-rote Koalitionsvertrag trägt frauen-und gleichstellungspolitisch eindeutig die Handschrift der SPD. Wesentliche Vorhaben wie etwa die Einführung des Elterngeldes, die Zusammenführung aller familienpolitischen Leistungen in eine Familienkasse sowie der geplante Gleichstellungsbericht entsprechen im Wesentlichen den Forderungen im Wahlmanifest der SozialdemokratInnen. CDU, CSU und SPD haben am 14. November auf ihren Parteitagen dem Vertrag über eines schwarz-rotes Bündnis mit großer Mehrheit zugestimmt.
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    KOALITIONSVERTRAG / TEIL II
    Schwarz-Rot bleibt vage beim Antidiskriminierungsgesetz  (14.11.2005)
    zwd Berlin (sop) - Großes familien- und gleichermaßen gleichstellungspolitisches Projekt einer schwarz-roten Regierung soll die Einführung eines Elterngeldes sein. Es soll 67 Prozent des letzten Nettoeinkommens, maximal 1.800 Euro, betragen und ab 2007 das Bundeserziehungsgeld ersetzen.
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    BERLIN
    Antigewalt-Projekt macht Schule (14.11.2005)
    zwd Berlin (dia) – Seit zehn Jahren existiert die Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt (BIG) – mit großem Erfolg. Das Bundesfrauenministerium (BMFSFJ) bezeichnete das BIG während einer Jubiläumsveranstaltung am 14. November in Berlin als eines seiner erfolgreichsten Modellprojekte. Dabei musste das Projekt seit seiner Gründung 1995 mehr als die Hälfte seiner Personalstellen einbüßen.
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    GESUNDHEIT
    Frauen sterben häufiger
    als Männer an Diabetes
     (11.11.2005)
    zwd Wiesbaden (dia)- Nach wie vor sterben deutlich mehr Frauen als Männer an der Zuckerkrankheit. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Diabetestages am 14.11.2005 in Wiesbaden mitteilte, ist die Zahl der an Diabetes mellitus Verstorbenen in den vergangenen 25 Jahren insgesamt enorm angestiegen.
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    ZWANGSPROSTITUTION
    Aufruf zur Positionierung (11.11.2005)
    zwd Berlin (TICKER/dia) - Eine eindeutige Stellungnahme gegen Zwangsprostitution und Frauenhandel erwarten die Grünen von der künftigen Bundesregierung sowie vom Deutschen Fußballbund anlässlich der Fußball-WM im nächsten Jahr. Die frauenpolitische Sprecherin im Bundesvorstand der Partei, Katja Husen, forderte den DFB am 11. November auf, sich an der Antigewalt-Kampagne des Deutschen Frauenrates zu beteiligen.
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    EUROPA
    Antigewalt-Programm soll
    verwässert werden
     (10.11.2005)
    zwd Berlin (TICKER/ dia) - Das europäische DAPHNE-Programm zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder soll mit einem Anti-Drogen-Programm zusammengelegt werden. Das beabsichtigt die Europäische Kommission unter dem italienischen Justiz-Kommissar Franco Frattini. Die offizielle Begründung lautet: Vereinfachung für die Verwaltung.
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    FUSSBALL-WM
    Rote Karte für Zwangsprostitution (09.11.2005)
    zwd Berlin (dia) – Eine Öffentlichkeitskampagne soll potenzielle Freier für die zu erwartende Zunahme von Zwangsprostitution und Frauenhandel während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sensibilisieren. Dies beschloss der Deutsche Frauenrat bei seiner Mitgliederversammlung am 6. November. Die Evangelische Frauenarbeit in Deutschland (EFD) meldete sich ebenfalls zu Wort.
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    VERBAND ALLEINERZIEHENDER MÜTTER UND VÄTER
    Alleinerziehende begrüßen Beschluss zum Elterngeld (07.11.2005)
    zwd Berlin (utz) - Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) hat am 4. November in Berlin die Entscheidung der familienpolitischen Arbeitsgruppe bei den Koalitionsverhandlungen zum Elterngeld entschieden befürwortet. Nach dem Beschluss der FamilienpolitikerInnen von SPD und Union soll dieses 2008 eingeführt werden.
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    RESOLUTION 1325
    Frauen gehen an die Verhandlungstische (31.10.2005)
    zwd Berlin (TICKER/sop) – Fünf Jahre nach Verabschiedung der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates fordern Frauenorganisationen europaweit deren konsequente Umsetzung. Der deutsche „Frauensicherheitsrat“ wird gemeinsam mit anderen europäischen Aktivistinnen am 31. Oktober exakt um 13:25 Uhr vor und in verschiedenen Außenministerien Europas an (Verhandlungs-)Tischen Platz nehmen, so auch vor dem Auswärtigen Amt in Berlin.
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    KINDERBETREUUNG
    Mütter wünschen sich flexible Angebote (27.10.2005)
    zwd Gelsenkirchen/Düsseldorf (ibe) – Ein einfaches Ausweiten der ganztägigen Kinderbetreuung ist nicht im Sinne der meisten Mütter. Sie wollen ihre Töchter und Söhne dann in die Hände von ErzieherInnen geben, wenn sie arbeiten. Das aber überschneidet sich nur selten mit den Öffnungszeiten der meisten Kindertagesstätten.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    DGB-Frauenkonferenz fordert Beibehaltung von Job-Beratungsstellen (25.10.2005)
    zwd Krefeld (TICKER/dia) – Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an qualifizierter Erwerbsarbeit forderten die nordrhein-westfälischen DGB-Frauen. Während ihrer 17. Frauenkonferenz vom 21. bis 22. Oktober in Krefeld plädierten die Delegierten für die Sicherstellung der Regionalstellen Frau und Beruf durch die Landesregierung.
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    BRUSTKREBS
    NRW als Pionier in der Früherkennung (21.10.2005)
    zwd Düsseldorf (sop) – Nordrhein-Westfalen wird als erstes Bundesland mit der flächendeckenden Röntgenuntersuchung der Brust beginnen. Am 24. Oktober öffnet die erste Mammographie Screening-Einheit in Münster ihre Türen. Mehr als zwei Millionen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren werden im bevölkerungsreichsten Bundesland nun schrittweise das Screening in Anspruch nehmen können. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein, Leonhard Hansen, bezeichnete das Früherkennungsprogramm am 20. Oktober in Düsseldorf als die „größte Präventionsmaßnahme in der Geschichte unseres Landes“.
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    BRUSTKREBS
    EU-Kommission legt erstmals Leitlinien für Brustzentren vor (20.10.2005)
    zwd Brüssel(sop) – Nun gibt es europaweit einheitlich geltende Qualitätsstandards auch für Brustzentren. Die Europäische Kommission hat anlässlich des Brustkrebstages am 18. Oktober in Brüssel EU-Leitlinien vorgestellt, in denen den Mitgliedstaaten Mindestanforderungen für Brustzentren empfohlen werden.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Regierungsbildung
    Gleichstellungspolitik im Verhandlungsabseits
    zwd Berlin – Aus den seit Mitte Oktober währenden schwarz-roten Koalitionsverhandlungen ist bislang wenig Gleichstellungspolitisches nach außen gedrungen. Vielmehr stand in der öffentlichen Wahrnehmung die künftige familienpolitische Linie einer Großen Koalition im Vordergrund der Gespräche. Als sicher gilt die Einführung des bereits von der SPD im Wahlkampf angekündigten Elterngeldes.
  •  ausführlich in FUP 224

    Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
    Diskriminierungsfreiheit noch nicht erreicht
    zwd Berlin – Für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen gilt seit 1. Oktober ein neuer Tarifvertrag, der unter anderem Verbesserungen für die weiblichen Beschäftigten wie etwa spezielle Wiedereinstiegsqualifizierungen vorsieht. Ob der wesentliche Grundsatz „Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit“ zu realisieren ist, wird sich erst in zwei Jahren zeigen: wenn die neue Entgeltordnung steht.
  •  ausführlich in FUP 224

    FrauenGesundheit & Politik
    Mehr Qualitätssicherheit auch für Brustzentren
    zwd Berlin – Brustzentren entsprechen längst nicht den erforderlichen Qualitätskriterien. Die Europäische Kommission hat am 18. Oktober erstmals in Ergänzung zu den Mammographie Screening-Leitlinien der EU Empfehlungen zur Qualitätssicherung in Brustzentren vorgelegt.
  •  ausführlich in FUP 224

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    18.11.2005
    Gender und Gesundheit - Frauengesundheit
    München
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    18.11.2005
    nano4women
    Paderborn
     mehr Infos...

    18.11.2005
    Frauen im erweiterten Europa
    Frankfurt am Main
     mehr Infos...

    24.11.2005
    Zwangsheirat
    Berlin
     mehr Infos...

    25.11.2005
    Die Bedeutung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei für Frauen
    München
     mehr Infos...

    28.11.2005
    Die Richtlinien von 2000 über den Gleichbehandlungsgrundsatz
    Trier
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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