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Ausgabe vom  16.09.2011
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • PRAXISBEISPIELE IN DER WISSENSCHAFT: 22 Wissenschaftseinrichtungen für gelebte Chancengleichheit ausgezeichnet
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 293 (2011) ERSCHIENEN: Interview: ADS-Leiterin Christine Lüders über Mehrfachdiskriminierung bei der Jobsuche
  • BUNDESHAUSHALT 2012: Kürzungen bei den Zuschüssen für Gleichstellungs- und Familienpolitik
  • FAMILIEN- UND GLEICHSTELLUNGSPOLITIK 2011 bis 2013: Opposition über Schröders Pläne: „Lautes Schweigen zum Betreuungsgeld“
  • AUS DEN LÄNDERN – ARBEITSMARKT: ver.di: „Auch Rheinland-Pfalz ist ein Minijob-Land“
  • FAMILIENLEISTUNGEN: Elterngeld: Leichte Zunahme der Väterbeteiligung
  • 24. JAHRESTAGUNG DES JOURNALISTINNENBUNDES: Führungsetagen in den Medien müssen weiblicher werden
  • UN-FRAUENRECHTSKONVENTION (CEDAW) – KURZ NOTIERT: 30 Jahre CEDAW – Handlungsbedarf bei der Umsetzung von Frauenrechten ist groß
  • LESBEN, SCHWULE UND TRANSGENDER IN DEUTSCHLAND: Kabinett beschließt neue „Bundesstiftung Magnus Hirschfeld“
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • ADS-Leiterin Christine Lüders im InterviewStellensuche: Bewerberinnen oft mehrfach diskriminiert
  • Bundeshaushalt 2012Kürzungen beim Gleichstellungsetat
  • GesundheitDritter Frauengesundheitsbericht in Österreich gibt neue Anstöße
  • Dokumentation zum Dritten Österreichischen GesundheitsberichtHerzinfarkt, AIDS und Krebs – Krankheitsbilder unterscheiden sich bei Frauen und Männern
  • Vor den AbgeordnetenhauswahlenRot-Rot sieht Berlin bei der Gleichstellung als bundesweites Vorbild
  • Frankfurter BuchmesseHeldinnen der isländischen Sagas
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    PRAXISBEISPIELE IN DER WISSENSCHAFT
    22 Wissenschaftseinrichtungen für gelebte Chancengleichheit ausgezeichnet (16.09.2011)
    zwd Bad Bocklet/Berlin (tag). Am 4. Oktober werden 22 Wissenschaftseinrichtungen für „in der Praxis gelebte Chancengleichheit“ mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet. Die PreisträgerInnen förderten aktiv den Aufstieg von Frauen und steigerten damit ihre Attraktivität als ArbeitgeberInnen, sagte Eva Maria Roer, Vorstandsvorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland. Roer zufolge lassen sich auch Familie und Beruf an den preisgekrönten Einrichtungen vereinbaren. Einen großen Vorteil böten zudem flexible Arbeitsmodelle, die eine Abwanderung von Forschenden und Lehrenden ins akademische Ausland verhinderten.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 293 (2011) ERSCHIENEN
    Interview: ADS-Leiterin Christine Lüders über Mehrfachdiskriminierung bei der Jobsuche (15.09.2011)
    • zwd Berlin. Interview mit ADS-Leiterin Christine Lüders: Frauen werden meistens bei einer Bewerbung diskriminiert
    • Dritter Österreichischer Frauengesundheitsbericht: Impulse für Deutschland?
    • zwd-Beilage zur Frankfurter Buchmesse: Islands Saga-Heldinnen und Schriftstellerinnen
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    BUNDESHAUSHALT 2012
    Kürzungen bei den Zuschüssen für Gleichstellungs- und Familienpolitik (14.09.2011)
    zwd Berlin (tag). „Weder gestaltend noch zukunftsweisend“ – so lautet die Einschätzung der SPD-Bundestagsfraktion zum Etat 2012 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, und die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik, Christel Humme, bemängeln, dass die Zuschüsse für Familien- und Gleichstellungspolitik sowie für Ältere um 3,4 Millionen Euro gekürzt wurden. Im Kinder- und Jugendplan seien Mittel für Gleichstellung von Mädchen und Jungen sogar komplett gestrichen worden.
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    FAMILIEN- UND GLEICHSTELLUNGSPOLITIK 2011 bis 2013
    Opposition über Schröders Pläne: „Lautes Schweigen zum Betreuungsgeld“ (14.09.2011)
    zwd Berlin (tag). Grüne und Linke zeigen sich bitter enttäuscht über die Planungen im Bereich der Familienpolitik- und Gleichstellungspolitik für die zweite Hälfte der Amtszeit von Bundesministerin Kristina Schröder (CDU). Ministerin Schröder bleibe sich treu und biete auch nach der Baby-Pause keine Familienpolitik, konstatierte der familienpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Jörn Wunderlich. Auch alle demoskopische Unterstützung könne nicht verdecken, dass die schwarz-gelbe Familienpolitik „Stückwerk“ bleibe.
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    AUS DEN LÄNDERN – ARBEITSMARKT
    ver.di: „Auch Rheinland-Pfalz ist ein Minijob-Land“ (09.09.2011)
    zwd Berlin (tag). In Rheinland-Pfalz haben ver.di und der Landesfrauenbeirat die rot-grüne Landesregierung aufgefordert, „vermehrt und engagiert Initiativen zu einer Modernisierung des Beschäftigungssystems auf den Weg zu bringen“. Die gleiche Verteilung von Arbeitszeit und Arbeitslohn für Frauen und Männer müsse endlich eine Selbstverständlichkeit sein, betonten Gisela Bill vom Landesfrauenbeirat und Pia Müller von ver.di Rheinland-Pfalz auf der gemeinsam veranstalteten Fachtagung „Minijob war gestern - Frauen verdienen mehr“ am 7. September in Mainz.
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    FAMILIENLEISTUNGEN
    Elterngeld: Leichte Zunahme der Väterbeteiligung (07.09.2011)
    zwd Wiesbaden (tag). Die Tatsache, dass mehr Paare mit Kindern Elterngeld beziehen, führt das Statistische Bundesamt vor allem darauf zurück, dass „immer mehr Väter zeitweise ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder unterbrechen“. Die so genannte Väterbeteiligung – Anteil der Kinder, deren Vater Elterngeld bezogen hat – lag für im ersten Quartal 2010 geborene Kinder bei rund einem Viertel (24,4 %). Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Anstieg um 1,4 Prozentpunkte. Bei Müttern liegt die Quote weiterhin konstant bei 96 Prozent.
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    24. JAHRESTAGUNG DES JOURNALISTINNENBUNDES
    Führungsetagen in den Medien müssen weiblicher werden (05.09.2011)
    zwd Berlin (tag). Auf dem Weg in die Führungsetagen der Medien benötigen Frauen Mut, Macht – und die Quote. Mit dieser Überzeugung hatte die Chefredakteurin der M. DuMont Redaktionsgemeinschaft, Brigitte Fehrle, bei der vom Journalistinnenbund (jb) veranstalteten Podiumsdiskussion im ARD-Hauptstadtstudio viele Teilnehmerinnen auf ihrer Seite. Die öffentliche Diskussion fand im Rahmen der jb-Jahrestagung vom 2. bis 4. September mit dem Titel „Mut und Macht in den Medien. Journalistinnen auf dem Weg nach oben“ in Berlin statt.
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    UN-FRAUENRECHTSKONVENTION (CEDAW) – KURZ NOTIERT
    30 Jahre CEDAW – Handlungsbedarf bei der Umsetzung von Frauenrechten ist groß (03.09.2011)
  • Institut für Menschenrechte: Tatsächliche Gleichheit ist die Pflicht aller Staatsorgane
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    LESBEN, SCHWULE UND TRANSGENDER IN DEUTSCHLAND
    Kabinett beschließt neue „Bundesstiftung Magnus Hirschfeld“ (01.09.2011)
    zwd Berlin (tag). Das Bundeskabinett hat Ende August die Einrichtung der „Bundesstiftung Magnus Hirschfeld“ beschlossen. Die im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbarte Stiftung soll mit Bildungsangeboten und gezielter Forschung homosexuelles Leben in Deutschland ergründen und in der Öffentlichkeit für mehr Achtung und Interesse werben. Von einem „undemokratischen Verfahren mit magererem Ergebnis“ sprach dagegen Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    ADS-Leiterin Christine Lüders im Interview
    Stellensuche: Bewerberinnen oft mehrfach diskriminiert
    zwd Berlin. Weiblich und zu alt – bei der Jobsuche werden besonders ältere Bewerberinnen diskriminiert, konstatiert die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, im Interview mit dem zwd. Seit nunmehr fünf Jahren steht die ADS Menschen, welche Diskriminierungen ausgesetzt sind, mit Rat und Tat zur Seite. Künftig sollen Beratungsangebote auch in Kooperation mit Ländern und Kommunen bundesweit ausgebaut werden.
  •  ausführlich in FGP 293

    Bundeshaushalt 2012
    Kürzungen beim Gleichstellungsetat
    zwd Berlin. Die Oppositionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken im Bundestag üben Kritik an den im Bundeshaushalt 2012 vorgesehenen Kürzungen bei Maßnahmen zur Familien- und Gleichstellungspolitik.
  •  ausführlich in FGP 293

    Gesundheit
    Dritter Frauengesundheitsbericht in Österreich gibt neue Anstöße
    zwd Berlin. Kapitel für Kapitel beleuchtet Medizinsoziologin Jutta Begenau von der Charité Berlin in einem Gastbeitrag für den zwd den dritten österreichischen Frauengesundheitsbericht (2011). Darüber hinaus vergleicht sie Methodik, Inhalt und Struktur des Berichts mit dem ersten Frauengesundheitsbericht für Deutschland aus dem Jahr 2001.
  •  ausführlich in FGP 293

    Dokumentation zum Dritten Österreichischen Gesundheitsbericht
    Herzinfarkt, AIDS und Krebs – Krankheitsbilder unterscheiden sich bei Frauen und Männern
    zwd Berlin. Frauen leiden nicht nur unter anderen Krankheiten als Männer – sie weisen häufig bei gleicher Krankheit auch eine andere Symptomatik auf. Im ersten Teil der Dokumentation zum dritten österreichischen Gesundheitsbericht wirft der zwd auf den Seiten V bis VII dieser Gesundheitsbeilage den Blick auf neue frauenspezifische Erkenntnisse zu Krankheiten.
  •  ausführlich in FGP 293

    Vor den Abgeordnetenhauswahlen
    Rot-Rot sieht Berlin bei der Gleichstellung als bundesweites Vorbild
    zwd Berlin. Ob Gleichstellungspolitik an den Hochschulen, vier Jahre Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm (GPR) oder Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes – die rot-rote Berliner Landesregierung sieht sich bei der Frauen- und Gleichstellungspolitik als das führende Bundesland.
  •  ausführlich in FGP 293

    Frankfurter Buchmesse
    Heldinnen der isländischen Sagas
    zwd Frankfurt. Island ist das Ehrengastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, welche vom 12. bis 16. Oktober ihre Tore öffnet. Literarisches Markenzeichen der im Nordatlantik gelegenen Insel sind die so genannten isländischen Sagas. Im Mittelpunkt dieser mittelalterlichen Texte stehen häufig Frauen. In der zwd-Beilage zur Frankfurter Buchmesse schreibt die isländische Theaterregisseurin Sigrún Valbergsdóttir, welche der Saga-Heldinnen ihr am besten gefallen.
  •  ausführlich in FGP 293

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    17.09.2011
    Fachtagung „Frauenarbeit ist MEHR-WERT“ im Rahmen der
    Konferenz der Landesfrauenräte 2011

    Erfurt
     mehr Infos...

    18.09.2011
    Abgeordnetenhauswahl Berlin
    Berlin
     mehr Infos...

    22.09.2011
    Gläserne Decke für Frauen: Der öffentliche Dienst
    Potsdam
     mehr Infos...

    22.09.2011
    „Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen – Erfordernisse und Empfehlungen“ Gender-Kongress 2011
    Düsseldorf
     mehr Infos...

    29.09.2011
    Zur Zukunft der Frauengesundheit – 10 Jahre Frauengesundheitsbericht
    Berlin
     mehr Infos...

    14.10.2011
    Demokratiebewegungen in der arabischen Welt
    Chance für eine geschlechtergerechte Gesellschaft?

    München
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd-Magazin BILDUNG.GESELLSCHAFT UND POLITIK (BGP)
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-Magazin Kultur.Medien.Politik (KMP)
    Nachrichten und Hintergrundinformationen aus der Kulturszene und der Medien-Welt in der politisch-parlamentarischen Berichterstattung des Kulturmagazins KMP geht es um politische Entwicklungen, Vorhaben und Initiativen zur deutschen und auswärtigen Kulturpolitik. Das Spektrum der Kulturpolitik in Bund, Ländern und EU wird aus gesellschaftlichem, wissenschaftlichem und politischem Blickwinkel aufbereitet (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Das Magazin ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-Magazin FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK (FGP)
    Das monatliche zwd-Magazin bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der Printausgabe beinhaltet den kostenfreien Zugang zum zwd-Portal.

    zwd-Supplement Frauen.Gesundheit und Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN, GESELLSCHAFT UND POLITIK (ca. 4-6mal im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für die Portale Bildung & Politik, Kultur.Medien.Politik oder für das Portal Frauen & Politik (incl. Gesundheit & Politik) oder für alle drei Portale bestellen.


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     5. Kontakt
    zwd-Mediengruppe (zwd-Verlags-GmbH)
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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