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Ausgabe vom  16.09.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • WEIBLICHE AUFSICHTSRATS- UND VORSTANDSMITGLIEDER: Norwegens Botschafter: „Nur gesetzlicher Druck kann alte Rollen aufbrechen“
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 270 (2009) ERSCHIENEN: 27. September: Zwischen Freiwilligkeit und verbindlicher Gleichstellung wählen
  • AKTIONSWOCHE DER KATHOLISCHEN FRAUENGEMEINSCHAFT DEUTSCHLANDS: Für mehr Anerkennung und Mitsprache in Kirche und Politik
  • VDI-UMFRAGE: Ingenieurinnen wollen mehr Kinderbetreuung am Arbeitsplatz
  • DFG-RANKING: Geförderte Forschungsprojekte nur selten in der Hand von Wissenschaftlerinnen
  • DISKRIMINIERUNG : Entgeltunterschiede in der Wirtschaft dreimal so groß wie im öffentlichen Dienst
  • BRIGITTE-STUDIE 2009: Allmendinger: „Frauen fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Wirtschaftskrise“
  • KAMPAGNE GEGEN KRIEGSGEWALT: medica mondiale: Merkel soll Zahlungen an kongolesische Regierung einfrieren
  • GESCHLECHTSDISKRIMINIERUNG: DGB-Ausbildungsreport 2009: Weniger Geld und Urlaub für weibliche Azubis
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 271/2009
  • Bundestagswahl 2009Steinmeier: „Nageln Sie uns auf verbindliche Regeln fest“
  • Frauen Union der CDUCDU-Frauen betrachten Quote als Option – Merkel ist dagegen
  • Schleswig-Holstein und BrandenburgLandtagswahlkampf mit geballter Frauenpower
  • Bundestagswahlprüfsteine 2009Den Parteien auf den Zahn gefühlt
  • Gesetzentwurf zur Verbesserung der EntgeltgleichheitLohntests bei Diskriminierungsverdacht
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    WEIBLICHE AUFSICHTSRATS- UND VORSTANDSMITGLIEDER
    Norwegens Botschafter: „Nur gesetzlicher Druck kann alte Rollen aufbrechen“ (16.09.2009)
    zwd Berlin (tag). Nur Gutes kann der norwegische Botschafter in Deutschland, Sven Erik Svedmann, über die Erfahrungen seines Landes mit einer gesetzlichen Frauenquote für Aufsichtsräte berichten. Die norwegische Regierung habe festgestellt, dass allein gesetzlicher Druck die alte Rollenverteilung aufbrechen kann, betonte Svedmann auf der Forumsveranstaltung der Initiative „Mehr Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) am 16. September in Berlin.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 270 (2009) ERSCHIENEN
    27. September: Zwischen Freiwilligkeit und verbindlicher Gleichstellung wählen (15.09.2009)
    Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 270):
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    AKTIONSWOCHE DER KATHOLISCHEN FRAUENGEMEINSCHAFT DEUTSCHLANDS
    Für mehr Anerkennung und Mitsprache in Kirche und Politik (14.09.2009)
    zwd Düsseldorf (tag). Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat zum Auftakt ihrer bundesweiten Aktionswoche mehr Anerkennung in der Kirche und Mitsprache in der Politik gefordert. „Wir sprechen für rund 620.000 Frauen in Deutschland und diese Stimmenmacht werden wir künftig noch deutlicher einsetzen“, kündigte die kfd-Vorsitzende Maria Theresia Obladen am 12. September in Düsseldorf an.
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    VDI-UMFRAGE
    Ingenieurinnen wollen mehr Kinderbetreuung am Arbeitsplatz  (11.09.2009)
    zwd Düsseldorf (tag). Ingenieurinnen sehen in ihrer Branche kaum Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Sie fordern deshalb nach einer aktuellen Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) mehr Kinderbetreuungsangebote von ihren Arbeitgebenden. Bislang bieten nach Auskunft des VDI nur ein Viertel der Betriebe entsprechende Möglichkeiten an.
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    DFG-RANKING
    Geförderte Forschungsprojekte nur selten in der Hand von Wissenschaftlerinnen (10.09.2009)
    zwd Berlin (jvo). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in ihrem „Förder-Ranking“ erstmals den Frauenanteil unter den EmpfängerInnen von Fördermitteln analysiert. Damit wolle die DFG mehr Transparenz in der wichtigen Frage der Gleichstellung herstellen, betonte DFG-Präsident Matthias Kleiner am 10. September bei der Vorstellung des „Förder-Ranking 2009“. Der Bericht zeigt, dass lediglich 16 Prozent der über 18.000 BewilligungsempfängerInnen weiblich sind – mit großen Unterschieden zwischen Standorten und Wissenschaftsbereichen.
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    DISKRIMINIERUNG
    Entgeltunterschiede in der Wirtschaft dreimal so groß wie im öffentlichen Dienst (08.09.2009)
    zwd Wiesbaden (tag). Der Verdienstabstand zwischen den Geschlechtern ist in der Wirtschaft dreimal höher als im öffentlichen Dienst. Im vierten Quartal 2008 lag der Entgeltunterschied im öffentlichen Bereich bei 7 Prozent, in der Privatwirtschaft waren es hingegen 23 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am 8. September in Wiesbaden mit.
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    BRIGITTE-STUDIE 2009
    Allmendinger: „Frauen fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Wirtschaftskrise“ (07.09.2009)
    zwd Berlin (tag). Ungeachtet der Wirtschaftskrise fordern junge Frauen in Deutschland immer selbstbewusster ihren Lebensentwurf „Karriere und Kinder“ ein. „Die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft sollten diesen selbstbewussten Frauen gut zuhören, denn sie bestimmen das gesellschaftliche Modell von morgen“, betonte die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Prof. Jutta Allmendinger, bei der Vorstellung der Brigitte-Studie 2009 am 7. September in Berlin.
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    KAMPAGNE GEGEN KRIEGSGEWALT
    medica mondiale: Merkel soll Zahlungen an kongolesische Regierung einfrieren (02.09.2009)
    zwd Köln (tag). Die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Rahmen einer Kampagne gegen Kriegsgewalt zu energischem Handeln aufgefordert. Die Bundesregierung solle alle Zahlungen im Rahmen ihrer bilateralen Zusammenarbeit an die Demokratische Republik (DR) Kongo so lange einfrieren, bis sich die kongolesische Regierung eindeutig und unmissverständlich gegen die sexualisierte Gewalt an Frauen einsetzt, forderte Menschenrechtsexpertin Selmin Caliskan beim Gespräch im Bundeskanzleramt am 1. September in Berlin.
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    GESCHLECHTSDISKRIMINIERUNG
    DGB-Ausbildungsreport 2009: Weniger Geld und Urlaub für weibliche Azubis  (31.08.2009)
    zwd Berlin (tag). Junge Frauen, die einen Beruf erlernen, schneiden bei der Vergütung, beim Überstundenausgleich und der Zahl der Urlaubstage deutlich schlechter ab als Auszubildende in Männer dominierten Berufen. Wie aus dem Ausbildungsreport 2009 des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) hervorgeht, liegt die Vergütung in weiblich dominierten Berufen im Schnitt um 100 Euro niedriger als in den so genannten Männerberufen.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 271/2009
    Lesen Sie in der kommenden Ausgabe des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ Nr. 271:
  • Frankfurter Buchmesse 2009: Chinesische Autorinnen im Blick
  • FidAR-Forum: „Eine gute Wahl – Mehr Frauen in die Aufsichtsräte“
  • Weibliches Armutsrisiko: Auch junge Frauen betroffen
  •  ausführlich in FGP 271

    Bundestagswahl 2009
    Steinmeier: „Nageln Sie uns auf verbindliche Regeln fest“
    zwd Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat sich in einem Interview mit dem zwd für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt ausgesprochen. Für die Durchsetzung von Entgeltgleichheit und mehr Chefinnen in den Führungsetagen deutscher Unternehmen helfen aus seiner Sicht nur verbindliche Regelungen. Auf seine Partei könnten sich die Frauen verlassen – im Gegensatz zur unverbindlich gebliebenen Union.
  •  ausführlich in FGP 270

    Frauen Union der CDU
    CDU-Frauen betrachten Quote als Option – Merkel ist dagegen
    zwd Duisburg. Sollten freiwillige Appelle an Unternehmen nicht fruchten, um den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen, schließt die Frauen Union der CDU (FU) eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten nach norwegischem Modell nicht aus. Auf dem FU-Kongress am 16. August in Duisburg erteilte die christdemokratische Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Vorstoß ihrer Parteikolleginnen indes eine Absage.
  •  ausführlich in FGP 270

    Schleswig-Holstein und Brandenburg
    Landtagswahlkampf mit geballter Frauenpower
    zwd Potsdam/Kiel. Jeweils drei Frauen treten bei den Landtagswahlkämpfen in Brandenburg und Schleswig-Holstein als Spitzenkandidatinnen an. Gegen den brandenburgischen SPD-Regierungschef Matthias Platzeck ziehen Johanna Wanka (CDU), Marie Luise von Halem (Grüne) und Kerstin Kaiser (Linke) ins Rennen. In Schleswig-Holstein führen Anke Spoorendonk (SSW), Antje Jansen (Linke) und Monika Heinold (Grüne) die Landeslisten ihrer Parteien an. Sie alle könnten nach der Wahl das Zünglein an der Waage bilden.
  •  ausführlich in FGP 270

    Bundestagswahlprüfsteine 2009
    Den Parteien auf den Zahn gefühlt
    zwd Berlin. Zur Bundestagswahl am 27. September haben zahlreiche Frauenorganisationen, Gewerkschaften und Berufsverbände ihre Erwartungen an die Gleichstellungspolitik der künftigen Regierung formuliert. „Im Jahr 2009 muss die gerechte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft immer noch eingefordert werden – ebenso wie die angemessene Beteiligung von Männern an Sorge- und Hausarbeit“, betonte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, Marlies Brouwers.
  •  ausführlich in FGP 270

    Gesetzentwurf zur Verbesserung der Entgeltgleichheit
    Lohntests bei Diskriminierungsverdacht
    zwd Berlin. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hat am 9. September in Berlin einen Gesetzentwurf vorgestellt, der Beschäftigten den Kampf gegen Entgeltdiskriminierung erleichtern soll. Geplant sind verpflichtende Lohntests, welche die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie Betriebsräte bei Diskriminierungsverdacht von Unternehmen verlangen können.
  •  ausführlich in FGP 270

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    23.09.2009
    Standpunkte gegen Gewalt 2009

     mehr Infos...

    25.09.2009
    Frauen in kriegerischen Konflikten
    Kochel am See
     mehr Infos...

    26.09.2009
    Bundestagswahl 2009
    bundesweit
     mehr Infos...

    01.10.2009
    Wege zur Entgeltgleichheit - Geschlechterungleichheiten im Betrieb und Gleichstellungsstrategien
    Berlin
     mehr Infos...

    05.10.2009
    (Kinder-) Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft
    Bonn
     mehr Infos...

    23.10.2009
    Frauen und Islam
    Kochel am See
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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