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Ausgabe vom  16.07.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BILANZ ZUR ANTIDISKRIMINIERUNGSPOLITIK: DGB fordert Antidiskriminierungsstelle zum Pakt mit Zivilgesellschaft auf
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 268 (2009) ERSCHIENEN: Union: Vorfahrt für Integration – Linke: Fürsorgen statt Abwracken
  • IN EIGENER SACHE: zwd-Frauen und Politik twittert
  • ALLENSBACH-UMFRAGE: Familie – soziales Netz in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit
  • HOCHSCHULRANKING: Gleichstellungsbeauftragte üben Kritik am schlechten Abschneiden von NRW
  • KROATIEN: Jadranka Kosor: Geschieden, Mutter, Regierungschefin
  • WELTBEVÖLKERUNGSTAG 2009: UN-Generalsekretär: Ausbildung und Existenzsicherung von Frauen fördern
  • MISSHANDLUNG VON SCHUTZBEFOHLENEN: Genitalverstümmelung: Bundestag räumt Opfern mehr Rechte vor Gericht ein
  • FREISTAAT SACHSEN : Sächsische Hochschullandschaft: Neue Koordinierungsstelle für Gleichstellung
  • NEUE INTERNET-PLATTFORM: Verband allein erziehender Mütter und Väter geht online
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Frauen- und GleichstellungsministerInnenAbbau der Lohnunterschiede kommt nicht voran
  • Parteiprogramme zu den BundestagswahlenUnion: Wahlfreiheit für Familien – Linke: Fürsorgearbeit aufwerten
  • FrauenhäuserEinheitliche Finanzierung soll Planungssicherheit erhöhen
  • Bundeskongress „Gemeinsam mehr“Jusos: Gleichstellung als Säule des Bundestagswahlkampfes
  • Impfung gegen GebärmutterhalskrebsUnabhängige Begleitforschung zur HPV-Impfung fehlt
  • GastbeitragGeschlechterforschung und Frauenbewegung: Entwicklung, Ergebnisse, aktuelle Fragen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BILANZ ZUR ANTIDISKRIMINIERUNGSPOLITIK
    DGB fordert Antidiskriminierungsstelle zum Pakt mit Zivilgesellschaft auf (16.07.2009)
    zwd Berlin (tag). Im Schulterschluss mit Nichtregierungsorganisationen hat der DGB die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) dazu aufgefordert, einen Pakt mit der Zivilgesellschaft zu schließen. Die ADS habe sich auf die Kooperation mit der Wirtschaft beschränkt, Beschäftigte und BetriebsrätInnen dagegen außen vorgelassen, monierte Annelie Buntenbach, Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes, am 16. Juli in Berlin. Zudem enthalte ihr an den Bundestag adressierter vorläufiger Bericht keine Empfehlung zur nachhaltigen Beseitigung der Entgeltdiskriminierung.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 268 (2009) ERSCHIENEN
    Union: Vorfahrt für Integration – Linke: Fürsorgen statt Abwracken (15.07.2009)
    zwd Berlin (tag). Vor den Bundestagswahlen am 27. September haben CDU und CSU sowie Die Linke als letzte der im Bundestag vertretenen Parteien ihre Wahlprogramme vorgestellt. In der neu erschienenen Ausgabe (Nr. 268) des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ werden die frauen- und familienpolitischen Konzepte dieser Parteien vorgestellt. Während die Union mehr Bildung für junge Migrantinnen fordert, plädiert die Linke dafür, mehr in Fürsorgearbeit zu investieren als in Abwrackprämien.
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    IN EIGENER SACHE
    zwd-Frauen und Politik twittert  (15.07.2009)
    zwd Berlin (ticker/jvo). Wenn es neue Nachrichten aus der Frauenpolitik zu vermelden gibt, wird es die zwd-Redaktion „Frauen.Gesellschaft und Politik“ künftig twittern. Über unser neues Twitter-Account haben wir nun die Möglichkeit, unsere Leserinnen und Leser kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten, sobald eine neue Nachricht auf dem zwd-Portal erscheint.
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    ALLENSBACH-UMFRAGE
    Familie – soziales Netz in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit (14.07.2009)
    zwd Berlin (tag). In Zeiten der Wirtschaftskrise gewinnt der Rückhalt in den Familien an Bedeutung. Rund drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland seien davon überzeugt, in schwierigen Lebenslagen auf ihre Familie bauen zu können, betonte Prof. Renate Köcher bei der Vorstellung einer Allensbach-Umfrage am 14. Juli in Berlin.
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    HOCHSCHULRANKING
    Gleichstellungsbeauftragte üben Kritik am schlechten Abschneiden von NRW (13.07.2009)
    zwd Köln (tag). Gleichstellungsbeauftragte an Hochschulen Nordrhein-Westfalens (LaKof NRW) machen für das schlechten Abschneiden ihres Landes beim aktuellen Hochschulranking des „Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung“ (CEWS) die liberale Wissenschaftspolitik verantwortlich. Das FDP-geführte NRW-Wissenschaftsministerium unter Andreas Pinkwart setze offensichtlich auf das falsche Pferd „Wettbewerb“, teilten die LaKoF NRW-Sprecherinnen am 13. Juli in Köln mit.
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    KROATIEN
    Jadranka Kosor: Geschieden, Mutter, Regierungschefin (07.07.2009)
    zwd Zagreb (jvo). Knapp zwei Monate nach den Wahlen in Island hat nun auch Kroatien erstmals eine Frau an der Regierungsspitze. Die 56-jährige Jadranka Kosor erhielt am 6. Juli mit 83 von 135 Stimmen die Mehrheit im Parlament, nachdem ihr Vorgänger, Partei- und Regierungschef Ivo Sanader, überraschend zurückgetreten war.
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    WELTBEVÖLKERUNGSTAG 2009
    UN-Generalsekretär: Ausbildung und Existenzsicherung von Frauen fördern (06.07.2009)
    zwd Berlin (jvo). Im Vorfeld des Weltbevölkerungstages am 11.Juli hat Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon zu einer aktiven Gleichstellungspolitik aufgerufen. Er appellierte an die Staats- und RegierungschefInnen, Frauen dabei zu unterstützen, ihr eigenes Einkommen zu verdienen, in die Ausbildung junger Mädchen zu investieren und Informationen über reproduktive Gesundheit – einschließlich der freiwilligen Familienplanung – zu nutzen.
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    MISSHANDLUNG VON SCHUTZBEFOHLENEN
    Genitalverstümmelung: Bundestag räumt Opfern mehr Rechte vor Gericht ein (03.07.2009)
    zwd Berlin (tag). Der Bundestag hat am 3. Juli einen Gesetzentwurf angenommen, nach dem Opfer von Straftaten wie Genitalverstümmelung oder Zwangsheirat künftig vor Gericht mehr Rechte haben sollen. Bei Misshandlungen soll die zehnjährige Verjährungsfrist erst mit dem 18. Lebensjahr des betroffenen Mädchens einsetzen. Für das auf Initiative der Koalitionsfraktionen beruhende Gesetz bedarf es keiner Zustimmung des Bundesrates.
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    FREISTAAT SACHSEN
    Sächsische Hochschullandschaft: Neue Koordinierungsstelle für Gleichstellung  (02.07.2009)
    zwd Berlin (tag). An der Technischen Universität Chemnitz wird am 3. Juli die „Koordinierungsstelle für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sächsischer Hochschulen und Universitäten“ eröffnet. Durch die Koordinierungsstelle soll in Sachsens Hochschullandschaft die Abstimmung im Bereich Gleichstellung und Frauenförderung verbessert werden. Bislang fehlte es dort an verbindlichen Arbeitsstrukturen zwischen dem sächsischen Wissenschaftsministerium, der Landeshochschulkonferenz und den Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Hochschulen.
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    NEUE INTERNET-PLATTFORM
    Verband allein erziehender Mütter und Väter geht online  (01.07.2009)
    zwd Berlin (tag). Die bundesweit rund 2,6 Millionen Alleinerziehenden können künftig eine virtuelle Informations-, Selbsthilfe- und ExpertInnen-Plattform nutzen. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) hat auf seinem am 1. Juli freigeschalteten Community-Portal zudem einen „Promithron“ installiert, auf dem allein erziehende Prominente oder solche, die als Kinder in Einelternfamilien aufgewachsen sind, über ihre Erfahrungen berichten.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Frauen- und GleichstellungsministerInnen
    Abbau der Lohnunterschiede kommt nicht voran
    Die Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz der Länder (GFMK) sieht nicht, wie die Bundesregierung gemäß ihrer Zusage die geschlechtsspezifi sche Lohnlücke bis zum Jahr 2020 auf zehn Prozent reduzieren will. Andererseits ist es der GFMK nicht gelungen, sich auf verbindliche Maßnahmen zum Abbau von frauendiskriminierenden Lohnstrukturen zu verständigen.
  •  ausführlich in FGP 268

    Parteiprogramme zu den Bundestagswahlen
    Union: Wahlfreiheit für Familien – Linke: Fürsorgearbeit aufwerten
    Die Parteien CDU und CSU sowie Die Linke haben im Juni ihre Programme zu den Bundestagswahlen vorgestellt. Wahlmöglichkeiten für Familien zu schaffen und ein Klima zu fördern, das auf Respekt für unterschiedliche Lebensmodelle fußt, sind politische Ziele der Unionsparteien. Angesichts der vorherrschenden Wirtschaftskrise plädieren die Linkspolitikerinnen dafür nicht in „Abwrackprämien“, sondern vielmehr in Fürsorgearbeit, Erziehungsund Pflegeberufe zu investieren.
  •  ausführlich in FGP 268

    Frauenhäuser
    Einheitliche Finanzierung soll Planungssicherheit erhöhen
    zwd Frankfurt. In Deutschland fehlen homogene Konzepte zur Finanzierung von Frauenhäusern. Gegenwärtig ist der Mix aus Tagessatzfinanzierung und der direkten Förderung aus Länder- und Kommunen-Etats von Bundesland zu Bundesland verschieden. Frauenhausvertreterinnen begrüßten daher den Bundestagsbeschluss vom 18. Juni, mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, eine bundesweit einheitliche Finanzierung zu prüfen.
  •  ausführlich in FGP 268

    Bundeskongress „Gemeinsam mehr“
    Jusos: Gleichstellung als Säule des Bundestagswahlkampfes
    zwd Berlin. Die JungsozialistInnen in der SPD (Jusos) haben das Thema Gleichstellung zu einer der zentralen Säulen des Bundestagswahlkampfes erklärt. Auf ihrem Bundeskongress vom 19. bis 21. Juni in München beschlossen rund 300 Delegierte die Jugendwahlkampf-Plattform „Gemeinsam mehr“, welche eine Gleichstellungspassage enthält. Darin werden gesetzliche Regelungen zur Verwirklichung des Grundsatzes „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ gefordert.
  •  ausführlich in FGP 268

    Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
    Unabhängige Begleitforschung zur HPV-Impfung fehlt
    zwd Berlin. Der Bundesregierung ist derzeit keine hersteller- unabhängige Forschung in Deutschland bekannt, die Nebenwirkungen und Komplikationen nach einer Impfung gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) in den Blick nimmt. Grundsätzlich können solche Studien vom Bund gefördert werden. Bislang seien jedoch noch keine Anträge vorgelegt worden, teilte das Bundesgesundheitsministerium auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion mit.
  •  ausführlich in FGP 268

    Gastbeitrag
    Geschlechterforschung und Frauenbewegung: Entwicklung, Ergebnisse, aktuelle Fragen
    (zwd). Mitte der 1970er Jahre bildete sich die neue Frauenforschung in Deutschland im Zusammenhang mit der neuen Frauenbewegung heraus. Damals bestand ein enger wechselseitiger Austausch zwischen beiden Strömungen. Wie sich das Verhältnis von Geschlechterforschung und Frauenbewegung seitdem entwickelt hat, führt Ilse Lenz, Professorin für Geschlechter- und Strukturforschung an der Ruhr-Universität Bochum, in ihrem Gastbeitrag aus.
  •  ausführlich in FGP 268

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    24.07.2009
    Politik und Rhetorik für Frauen
    Kochel am See
     mehr Infos...

    29.07.2009
    17. Niedersächsische Frauenmusiktage
    Braunschweig
     mehr Infos...

    05.08.2009
    6th Conference on Gender Equality in Higher Education
    Stockholm
     mehr Infos...

    09.08.2009
    Coaching-Woche in Finnland für Frauen im Aufbruch
    Savo (Finnland)
     mehr Infos...

    07.09.2009
    12. Informatica Feminale
    Bremen
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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