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Ausgabe vom  16.04.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EUROPA-PARLAMENT: FEMM-Ausschuss stimmt für Ausweitung des Mutterschutzes
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 265 (2009) ERSCHIENEN: Kandidatinnen für Europa: Konträre Positionen zur Gleichstellungspolitik
  • INTERVIEW MIT GESINE SCHWAN, KANDIDATIN FÜR DAS AMT DER BUNDESPRÄSIDENTIN: „Quoten sollten dort greifen, wo Disparitäten sichtbar werden“
  • BRANDENBURG: Frauenpolitisches Handlungsprogramm für kommende Wahlperiode angekündigt
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESUNDHEIT & POLITIK (SPEZIAL III) ERSCHIENEN : Arzneimittel: Risiken für Frauen bleiben vorerst ungeklärt
  • DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX: Deutscher Juristinnenbund fordert mehr Frauen in Aufsichtsräten
  • GEBURTENRÜCKGANG: Erwarteter Baby-Boom bleibt aus
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • EU-GremienbesetzungIm Parlament noch weit von der 50-Prozent-Marke entfernt
  • Führungskräfte in UnternehmenJe höher der Börsenplatz, desto weniger Frauen im Vorstand
  • Supplement Frauen.Gesundheit & PolitikGeschlecht nach wie vor keine Prüfgröße in der NRW-Suchthilfe
  • Sinus-Milieustudie zu Diskriminierung im Alltagdjb: Gleichbehandlungsgesetz muss verbessert werden
  • Führungskräfte-MonitorIm Osten verdienten Frauen 2006 mehr als ihre Kollegen
  • Konferenz „Ist Altersarmut unser (Frauen-)Schicksal?“Rente mit Abschlag: Mittelbare Diskriminierung der Frauen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EUROPA-PARLAMENT
    FEMM-Ausschuss stimmt für Ausweitung des Mutterschutzes (16.04.2009)
    zwd Brüssel (tag). Mit klarer Mehrheit hat der EU-Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) am 16. März den Bericht zur Überarbeitung der Mutterschutzrichtlinie in erster Lesung angenommen. Der Femm-Ausschuss geht mit seinen Forderungen über den Entwurf der EU-Kommisssion zur Änderung der Mutterschutzrichtlinie 92/85/EWG hinaus.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 265 (2009) ERSCHIENEN
    Kandidatinnen für Europa: Konträre Positionen zur Gleichstellungspolitik (14.04.2009)
    zwd Berlin (jvo). Mit konträren Positionen zur EU-Gleichstellungspolitik haben sich die Kandidatinnen für die Europaparlamentswahlen im Diskussionsforum „Frauen für Europa – Europa für Frauen!“ am 9. April in Berlin präsentiert. Eine ausführliche Berichterstattung zur gemeinsamen Veranstaltung des Deutschen Frauenrates und der Europäischen Frauenlobby ist in der aktuellen Ausgabe (Nr. 265) des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ erschienen.
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    INTERVIEW MIT GESINE SCHWAN, KANDIDATIN FÜR DAS AMT DER BUNDESPRÄSIDENTIN
    „Quoten sollten dort greifen, wo Disparitäten sichtbar werden“ (14.04.2009)
    zwd Berlin (tag). Die Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine Schwan (SPD), hat sich für die Stärkung des Anteils von Frauen in Führungspositionen und auch für Quotierungsregelungen ausgesprochen. In einem Interview mit dem zwd erklärte Schwan, dass Quoten dort greifen sollten, wo klar ersichtlich werde, dass Frauen ohne dieses Instrument nicht zum Zuge kommen.
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    BRANDENBURG
    Frauenpolitisches Handlungsprogramm für kommende Wahlperiode angekündigt (09.04.2009)
    zwd Potsdam (jvo). Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Brandenburg und der für Gleichstellungsfragen zuständige Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion haben sich auf einer gemeinsamen Sitzung für ein frauenpolitisches Handlungsprogramm ausgesprochen. Es gehe darum, ressortsübergreifend vorhandene Ideen und Projekte weiterzuentwickeln und in allen Politikbereichen durchgängig zu verankern, betonte die ASF-Vorsitzende Kathrin Veh am 8. April in Potsdam. Insbesondere bei der Wirtschaftspolitik sieht sie noch Handlungsbedarf.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESUNDHEIT & POLITIK (SPEZIAL III) ERSCHIENEN
    Arzneimittel: Risiken für Frauen bleiben vorerst ungeklärt (08.04.2009)
    zwd Berlin (jvo). Von einer konsequenten geschlechterdifferenzierten Forschungs- und Informationspolitik im Hinblick auf Arzneimittelsicherheit kann noch längst keine Rede sein. Nur punktuell bessert die Bundesregierung nach, um frauenspezifische Risiken bei der Einnahme von Medikamenten zu minimieren. Die von ihr angekündigte Studie zur Ermittlung von Arzneien, die Frauen eher schaden als nutzen könnten, steht noch aus.
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    DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX
    Deutscher Juristinnenbund fordert mehr Frauen in Aufsichtsräten (08.04.2009)
    zwd Berlin (jz). Juristinnen und Anwältinnen haben eine Erweiterung des Deutschen Corporate Governance Kodex, ein Leitfaden der Bundesregierung für transparente Unternehmensführung, gefordert. Unternehmen sollten bei der Nominierung von AufsichtsratskandidatInnen der Anteilseignerseite einen Frauenanteil von mindestens 25 Prozent sicherstellen. Bei Nichteinhaltung seien die Gründe zu veröffentlichen, verlieh die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes, Jutta Wagner, der Forderung nach mehr Frauen in Aufsichtsratspositionen am 8. April Nachdruck.
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    GEBURTENRÜCKGANG
    Erwarteter Baby-Boom bleibt aus (07.04.2009)
    zwd Berlin (jz). Die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder ist im Jahr 2008 leicht zurückgegangen. Wurden 2007 noch 683.000 Kinder geboren, waren es vergangenes Jahr nur noch 675.000, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 7. April mitteilte. Das vorläufige Jahresergebnis liegt unterhalb der Schätzung von etwa 680.000 bis 690.000 Geburten, die Destatis Anfang des Jahres vorgenommen hatte. Grund dafür ist die in den letzten Monaten des Jahres 2008 schwächere Geburtenentwicklung.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    EU-Gremienbesetzung
    Im Parlament noch weit von der 50-Prozent-Marke entfernt
    zwd Berlin. Eine paritätische Geschlechterbesetzung der EU-Gremien ist noch längst nicht erreicht. Derzeit liegt der Frauenanteil unter den Parlamentsabgeordneten bei 30 Prozent. Über die politischen Konzepte, mit denen eine Gleichstellung auf EU-Ebene vorangetrieben werden könnte, diskutierten fünf Kandidatinnen für die Europawahl 2009 auf der Veranstaltung „Frauen für Europa – Europa für Frauen!“ am 6. April in Berlin.
  •  ausführlich in FGP 265

    Führungskräfte in Unternehmen
    Je höher der Börsenplatz, desto weniger Frauen im Vorstand
    zwd Berlin. Auf den Vorstandsetagen der Wirtschaft regieren fast 700 Manager unter sich. Mit der höheren Börsenplatzierung eines Unternehmens schrumpft zudem der Frauenanteil im Vorstand, erläuterte Marion Weckes von der Hans-Böckler-Stiftung. Die brisanten Ergebnisse ihrer aktuellen Studie „Geschlechterverteilung in Vorständen und Aufsichtsräten“ hat sie in einem Gastbeitrag für den zwd erörtert.
  •  ausführlich in FGP 265

    Supplement Frauen.Gesundheit & Politik
    Geschlecht nach wie vor keine Prüfgröße in der NRW-Suchthilfe
    zwd Düsseldorf. Die Drogen- und Suchtpolitik der CDU-geführten Landespolitik in Nordrhein-Westfalen hat zu einem bedenklichen Rückgang geschlechtergerechter Angebotsstrukturen geführt. Zu diesem Ergebnis kam eine Sachverständigenanhörung im Düsseldorfer Landtag. Es hinge wieder vom persönlichen Engagement der Mitarbeiterinnen in den Beratungsstellen ab, wieweit Angebote speziell für Frauen aufrecht erhalten würden, kritisierte Martina Tödte von der Beratungsstelle Bella Donna.
  •  ausführlich in FGP 265

    Sinus-Milieustudie zu Diskriminierung im Alltag
    djb: Gleichbehandlungsgesetz muss verbessert werden
    zwd Berlin. Anlässlich der veröffentlichten Sinus-Milieustudie zu Diskriminierung im Alltag hat der Deutsche Juristinnenbund (djb) am 6. April Verbesserungen beim Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gefordert. Scharfe Kritik übte djb-Präsidentin Jutta Wagner an der Aussage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, dass sich aus dieser Studie kein gesetzlicher Regelungsbedarf ableite.
  •  ausführlich in FGP 265

    Führungskräfte-Monitor
    Im Osten verdienten Frauen 2006 mehr als ihre Kollegen
    zwd Berlin. Weibliche Führungskräfte sind in Deutschland nicht nur in geringerer Zahl vertreten als Männer – sie verdienen auch deutlich weniger. Nach dem aktuellen „Führungskräfte-Monitor 2001–2006“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) lag der monatliche Verdienst von vollzeitbeschäftigten Frauen in Führungspositionen 2006 durchschnittlich bei rund 3.700 Euro, Männer erzielten dagegen rund 4.800 Euro.
  •  ausführlich in FGP 265

    Konferenz „Ist Altersarmut unser (Frauen-)Schicksal?“
    Rente mit Abschlag: Mittelbare Diskriminierung der Frauen
    zwd Berlin. Frauen zahlen selten über einen Zeitraum von 45 Jahren in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Entsprechend häufig müssen sie mit einem Abschlag auf ihre Rente rechnen. Auf der Tagung des Deutschen Juristinnenbundes (djb) am 25. März in Berlin stand die „45er-Regelung“ im Kreuzfeuer der Kritik, da sie typische Männer-Erwerbsläufe begünstigt.
  •  ausführlich in FGP 265

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    20.04.2009
    "Mehr als Köpfe zählen? Politische Beteiligung und Gender"
    Berlin
     mehr Infos...

    20.04.2009
    Komm, mach MINT
    Hannover
     mehr Infos...

    21.04.2009
    "Mit Kraft und Perspektive" - Frauen mit Behinderung gestalten ihren beruflichen Wiedereinstieg
    LIFE e.V., Dircksenstr. 47, 10178 Berlin-Mitte
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    22.04.2009
    Unternehmen Vereinbarkeit: Reif für die neuen Väter?
    Berlin
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    22.04.2009
    Gleichstellung in den Regionen – Brandenburg im Spiegel des Gender Index
    Cottbus
     mehr Infos...

    22.04.2009
    Entgeltgleichheit herstellen – Strategien, Instrumente, gute Beispiele
    Berlin
     mehr Infos...

    23.04.2009
    Girls' Day 2009
    bundesweit
     mehr Infos...

    24.04.2009
    Gestaltungsmacht – Life-Work-Creating – ein Modell zur persönlichen (Weiter-)Entwicklung unter Berücksichtigung von Familie und Beruf
    Hannover
     mehr Infos...

    25.04.2009
    Unternehmerinnentag NRW 2009
    Gelsenkirchen
     mehr Infos...

    25.04.2009
    Sitzung der BAG Frauenpolitik (Bündnis90/Die Grünen)
    Berlin
     mehr Infos...

    27.04.2009
    Gleichberechtigung und kulturelle Vielfalt
    Rehburg-Loccum
     mehr Infos...

    29.04.2009
    „Justitia ist eine Frau“
    Leverkusen
     mehr Infos...

    30.04.2009
    Ladies Night
    Wolfenbüttel
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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