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Ausgabe vom  16.01.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • MÜTTERSTERBLICHKEIT: Todesrate bei Schwangerschaft und Geburt in Afrika besonders hoch
  • AUSGABE 262 (2009) ERSCHIENEN: Europa Spezial: Frauen in Parlamenten längst nicht überall in der ersten Reihe
  • GENDERINSTITUT IN EUROPA: Femm-Ausschuss übt Kritik an vorgeschlagener Direktorin
  • MENSCHENRECHTE: Wieczorek-Zeul fordert Freilassung äthiopischer Oppositionspolitikerin
  • GEWALT: Staatsministerin Böhmer: „Mord an Türkin mit aller Härte verfolgen“
  • BUND: Gesetzesänderungen 2009 mit frauenpolitischer Relevanz
  • UMFRAGE: Nur ein Dax-Konzern in Deutschland mit weiblichem Vorstandsmitglied
  • 19. GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTERINNENKONFERENZ: Neues Vorsitzland Nordrhein-Westfalen fokussiert Frauenrechte und Integration
  • INTERNATIONALE FINANZKRISE: Private Vorsorge-Säule schwächt Alterssicherung von Frauen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Frauenanteil in Parlamenten und RegierungenEuropa vorn, der Weltrekord aber gebührt den Bahamas
  • UNICEF-StudieKinderbetreuung – Höhere Qualitätsstandards gefordert
  • CEDAW-Alternativbericht 2008Intensiverer Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Bundesregierung ist unerlässlich
  • RechtBundesrat gegen Verbesserungen beim Mutterschutz
  • Kongress „Armut und Gesundheit“Flexible Kinderbetreuung gegen den alltäglichen Stress
  • Arbeitszeiten driften auseinanderErwerbstätigkeit der Mütter hat abgenommen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    MÜTTERSTERBLICHKEIT
    Todesrate bei Schwangerschaft und Geburt in Afrika besonders hoch (16.01.2009)
    zwd Köln (tag). Die Müttersterblichkeit ist in armen Weltregionen um ein Vielfaches höher als in den Industriestaaten. Das Risiko, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben, ist nach dem UNICEF-Jahresbericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2009“ in Afrika oder Asien 300-mal so groß wie in den wohlhabenden westlichen Ländern.
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    AUSGABE 262 (2009) ERSCHIENEN
    Europa Spezial: Frauen in Parlamenten längst nicht überall in der ersten Reihe (14.01.2009)
    zwd Berlin (jvo). Tatsächlich gibt es noch EU-Mitgliedsstaaten, die ausschließlich durch männliche Abgeordnete im Europäischen Parlament vertreten sind. Wie es um den Anteil von Politikerinnen in nationalen Parlamenten und Regierungen bestellt ist, dokumentiert die Journalistin und SPD-Politikerin Karin Junker in ihrem Gastbeitrag für den Schwerpunkt „Europa Spezial“ in der aktuellen Ausgabe (Nr. 261) des zwd-Magazins „Frauen. Gesellschaft und Politik“.
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    GENDERINSTITUT IN EUROPA
    Femm-Ausschuss übt Kritik an vorgeschlagener Direktorin (13.01.2009)
    zwd Brüssel (krh). Der Ausschuss für die Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des EU-Parlamentes kritisiert den Vorschlag der EU-Kommission, Virginija Langbakk als Direktorin für das Genderinstitut zu benennen. Lissy Gröner, frauenpolitische Sprecherin der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) und zuständige Berichterstatterin für den FEMM-Ausschuss über die Einrichtung des Genderinstitutes, wirft der Kandidatin vor, nicht genügend Genderkompetenz für die Leitung dieses Institutes mitzubringen.
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    MENSCHENRECHTE
    Wieczorek-Zeul fordert Freilassung äthiopischer Oppositionspolitikerin (12.01.2009)
    zwd Berlin (jvo). Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat sich in einem Schreiben an den äthiopischen Premierminister, Meles Zenawi, für die Freilassung der Oppositionspolitikerin Bertukan Mideksa eingesetzt. Sie sehe die aktuelle Entwicklung in Äthiopien mit großer Sorge, so die Ministerin am 9. Januar. In dem Schreiben kritisiert sie sowohl die Verhaftung der Oppositionspolitikerin als auch ein neues Gesetz, das die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen zu behindern droht.
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    GEWALT
    Staatsministerin Böhmer: „Mord an Türkin mit aller Härte verfolgen“  (08.01.2009)
    zwd Berlin (tag). Mit Entsetzen und großer Betroffenheit hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), auf den Mord an einer 18-jährigen Türkin in Harsewinkel im Kreis Gütersloh reagiert. Nach Medienberichten soll die Frau Anfang des Jahres von ihrem Ehemann aus Eifersucht getötet worden sein. „Der Fall zeigt, dass wir bei der Bekämpfung von Zwangsverheiratungen und Gewalt gegen Migrantinnen nicht nachlassen dürfen“, unterstrich die Staatsministerin am 4. Januar in Berlin.
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    BUND
    Gesetzesänderungen 2009 mit frauenpolitischer Relevanz (07.01.2009)
    zwd Berlin (jvo). Der Bundestag hat mehr als 150 Regelwerke verabschiedet, die 2009 in Kraft treten. Hier eine Auswahl der Änderungen im neuen Jahr, über die der zwd aus frauenpolitischer Perspektive kontinuierlich berichtet hat:
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    UMFRAGE
    Nur ein Dax-Konzern in Deutschland mit weiblichem Vorstandsmitglied (06.01.2009)
    zwd Berlin (tag). In den Führungsspitzen deutscher Unternehmen sind weibliche Topkräfte noch immer deutlich unterrepräsentiert. Nur ein einziger Dax-Konzern hat ein weibliches Vorstandsmitglied, lautet das Ergebnis einer Welt Online-Umfrage unter 30 der wichtigsten Konzerne Deutschlands. Auch auf den Ebenen unterhalb des Vorstandes biete sich ein ähnliches Bild.
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    19. GLEICHSTELLUNGS- UND FRAUENMINISTERINNENKONFERENZ
    Neues Vorsitzland Nordrhein-Westfalen fokussiert Frauenrechte und Integration  (05.01.2009)
    zwd Düsseldorf (tag). Zum Jahreswechsel hat der Frauenminister Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet (CDU), den Vorsitz der 19. Gleichstellungs- und FrauenministerInnenkonferenz (GFMK) übernommen. Im Mittelpunkt der Konferenz werde das Thema „Frauen und Integration“ stehen, teilte Laschet am 5. Januar in Düsseldorf mit.
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    INTERNATIONALE FINANZKRISE
    Private Vorsorge-Säule schwächt Alterssicherung von Frauen (19.12.2008)
    zwd Berlin (krh). Weltweit sind Frauen besonders stark von den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Altersabsicherung betroffen. Bei den international stark verbreiteten kapitalgedeckten Rentensystemen gebe es durch die Verluste der Fonds „eklatant große“ Auswirkungen auf die Rentenhöhe, sagte Hannelore Buls, Referentin für Frauen- und Gleichstellungspolitik bei ver.di, am 17. Dezember gegenüber dem zwd. Da Frauen in der Regel deutlich weniger finanzielle Mittel für die Privatvorsorge aufwenden können als Männer, sind die Auswirkungen auf ihre Renten noch stärker.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Frauenanteil in Parlamenten und Regierungen
    Europa vorn, der Weltrekord aber gebührt den Bahamas
    Wie ist der Stand der Geschlechtergerechtigkeit im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts? Die gute Nachricht: Immer mehr Frauen sind auf dem Weg nach oben. Die schlechte: Zur Parität ist es noch ein weiter Weg. Europas Frauen haben mächtig aufgeholt, aber manchmal sitzen immer noch nur Männer in der ersten Reihe.
  •  ausführlich in FGP 262

    UNICEF-Studie
    Kinderbetreuung – Höhere Qualitätsstandards gefordert
    Deutschland ist bei der Betreuung in Kindergärten und Krippen unter 25 Industrieländern weiterhin Mittelmaß. Von zehn Mindeststandards für gute Kinderbetreuung werden dort lediglich fünf erreicht, teilte die Kinderhilfsorganisation UNICEF bei der Vorstellung einer Vergleichsstudie zur Kinderbetreuung der OECD-Staaten am 11. Dezember in Köln mit.
  •  ausführlich in FGP 262

    CEDAW-Alternativbericht 2008
    Intensiverer Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Bundesregierung ist unerlässlich
    Die Allianz der Frauenorganisationen vermisst in Deutschland eine zielorientierte Gleichstellungspolitik. In ihrem Alternativbericht zum „6. Bericht der Bundesregierung zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau“ (CEDAW) stellt sie sogar Verschlechterungen für Frauen fest, darunter „erschreckende“ Zuwächse im Niedriglohnsektor.
  •  ausführlich in FGP 262

    Recht
    Bundesrat gegen Verbesserungen beim Mutterschutz
    Der Bundesrat lehnt es ab, auf europäischer Ebene weitreichende Regeln zum Mutterschutz zu treffen. Dies sei Sache der Nationalstaaten, betont er in seiner Stellungnahme vom 19. Dezember zu einem entsprechenden Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission. Dieser sieht unter anderem eine Verlängerung des Mutterschutzes von 14 auf 18 Wochen vor.
  •  ausführlich in FGP 262

    Kongress „Armut und Gesundheit“
    Flexible Kinderbetreuung gegen den alltäglichen Stress
    Allein erziehende Frauen schätzen ihr eigenes psychisches Wohlbefi nden im Vergleich zu verheirateten Müttern sehr viel niedriger ein. Eingeschränkte soziale Kontakte und die Alleinverantwortlichkeit für Haushalt, Kinder und Lebensunterhalt münden bei ihnen häufi g in Schuldgefühle. Zur effektiven Prävention empfahlen ExpertInnen auf dem Kongress „Armut und Gesundheit“ in Berlin, fl exible Kinderbetreuungsangebote auszubauen.
  •  ausführlich in FGP 262

    Arbeitszeiten driften auseinander
    Erwerbstätigkeit der Mütter hat abgenommen
    Trotz aller öffentlichen Debatten über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich der negative Einfl uss von Ehe und Kindern auf die Arbeitszeiten von Frauen in den letzten Jahren verstärkt. Verheiratete Frauen und Mütter arbeiten heute weniger Stunden pro Woche als noch vor sieben Jahren. Die Schere zwischen ihren Arbeitszeiten und denen von Männern mit Kindern hat sich weiter geöffnet.
  •  ausführlich in FGP 262

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    19.01.2009
    43. CEDAW-Sitzung der Vereinten Nationen
    Genf, Schweiz
     mehr Infos...

    22.01.2009
    Rechtsextreme Frauen in Deutschland und Europa – Akzeptieren, ausgrenzen, argumentieren?
    Verden
     mehr Infos...

    22.01.2009
    Gendering Disability – Behinderung und Geschlecht in Theorie und Praxis
    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
     mehr Infos...

    29.01.2009
    Lobbyarbeit für Frauenrecht
    Berlin
     mehr Infos...

    29.01.2009
    Wissen wie's geht! gender & diversity – working in projects
    Hannover
     mehr Infos...

    31.01.2009
    Nicht aufhören anzufangen! Die Aufarbeitung von sexualisierter Kriegsgewalt
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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