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Ausgabe vom  15.05.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • DGB-SATZUNGSREFORM: Sommer: Auch zukünftig stabile Strukturen für Frauenarbeit
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 278 (2010) ERSCHIENEN: NRW: Parteien mit frauenpolitischem Profil haben gewonnen
  • BUNDESTAG: Grünen-Gesetzesinitiative gegen Einführung des Betreuungsgeldes
  • STATISTIK: Jede zweite Pflegerin ist geringfügig beschäftigt
  • PFLEGE-BRANCHE: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle torpediert Mindestlohn
  • FÜHRUNGSETAGEN VON VORSTÄNDEN UND AUFSICHTSRÄTEN: DIW-Prognose: Mehr qualifizierte Frauen werden an die Spitze drängen
  • BUNDESTAG: Ergebnis zur Frauenhausfinanzierung scheitert an Kompetenzstreitigkeiten
  • INTERNATIONALER HEBAMMENTAG: "Exorbitante Versicherungsprämien" bedrohen den Beruf der Hebamme
  • KRIPPEN-AUSBAU: Zusätzlicher Betreuungsbedarf für 320.000 Kleinkinder bis 2013
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Bundeskonferenz der kommunalen Frauenbüros Mehr Frauen nach oben mit konkretem Stufenplan
  • 19. DGB-BundeskongressGewerkschafterinnen mit neuer Gleichstellungs-Initiative
  • Gewerkschaftliche FrauenarbeitWho is Who im DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften
  • Bundesfrauenkonferenz der GrünenGeschlechtergerechtigkeit als Kernziel des Green New Deals
  • Landeserziehungsgeld in SachsenGeld zugunsten von Familien statt Kitas für Kleinkinder
  • BrandenburgSPD-Frauen wünschen ein effektives Vergabegesetz
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    DGB-SATZUNGSREFORM
    Sommer: Auch zukünftig stabile Strukturen für Frauenarbeit (14.05.2010)
    zwd Berlin (jvo). Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf allen Ebenen ist eine wesentliche Bedingung für eine zukunftsfähige Gewerkschaftsarbeit. Dazu hat sich DGB-Chef Michael Sommer in einem zwd-Interview im Vorfeld des DGB-Bundeskongresses vom 16. bis 20. Mai in Berlin bekannt. Er betonte, dass die Strukturen für die Frauenarbeit im Rahmen der geplanten Satzungsreform gewährleistet bleiben.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 278 (2010) ERSCHIENEN
    NRW: Parteien mit frauenpolitischem Profil haben gewonnen (13.05.2010)
    zwd Berlin.Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 277):
    • NRW-Landtagswahlen: Frauen wählten Rot-Grün
    • Bundeskonferenz der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten: Stufenplan der Bundesregierung darf keine Zunkunftsvision bleiben
    • zwd-Spezial: Frauen in den Gewerkschaften
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    BUNDESTAG
    Grünen-Gesetzesinitiative gegen Einführung des Betreuungsgeldes (12.05.2010)
    zwd Berlin (nk). Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen wollen das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld kippen und stattdessen die frühkindliche Bildung in Einrichtungen stärken. In einem Gesetzentwurf (17/1579) schlagen die ParlamentarierInnen vor, die Ankündigung einer monatlichen Zahlung für Eltern, die ihre Kinder nicht in Einrichtungen betreuen lassen, aus dem Sozialgesetzbuch zu streichen.
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    STATISTIK
    Jede zweite Pflegerin ist geringfügig beschäftigt (12.05.2010)
    zwd Wiesbaden (nk). Von 774.000 Gesundheit- und KrankenpflegerInnen in Deutschland sind 663.318 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 85,7 Prozent. Ein Großteil des Pflegepersonals ist in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt (43,9 %). Davon seien vor allem Frauen betroffen, teilte das Statistische Bundesamt am 12. Mai anlässlich des Internationalen Tages der Pflege mit.
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    PFLEGE-BRANCHE
    Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle torpediert Mindestlohn  (11.05.2010)
    zwd Berlin (nk). Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) möchte die geplanten Mindestlöhne in der Pflegebranche bis Ende 2011 befristen. Dazu hat er einen so genannten Leistungsvorbehalt gegen Lohnuntergrenzen eingelegt. Mit dieser Rückzugsaktion ruft er nicht nur bei den Oppositionsparteien Empörung hervor, sondern löst auch Kritik bei den KabinettskollegInnen aus.
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    FÜHRUNGSETAGEN VON VORSTÄNDEN UND AUFSICHTSRÄTEN
    DIW-Prognose: Mehr qualifizierte Frauen werden an die Spitze drängen (10.05.2010)
    zwd Berlin (nk). In den größten privaten Unternehmensvorständen in Deutschland besteht eine männliche Monokultur. Für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen seien hauptsächlich strukturelle und ideologische Barrieren verantwortlich, lautet das Fazit eines im Mai veröffentlichten Diskussionspapiers des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
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    BUNDESTAG
    Ergebnis zur Frauenhausfinanzierung scheitert an Kompetenzstreitigkeiten (06.05.2010)
    zwd Berlin (nk). Der Verein Frauenhauskoordinierung bedauert, dass der Frauenausschuss im Bundestag aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten zu keinem Ergebnis bei der Frauenhausfinanzierung gekommen ist. Weiterhin bleibt ungeklärt, welche Ebene – Bund, Länder oder Kommunen – für die Frauenhausfinanzierung aufkommen muss. Der Verein Frauenhauskoordinierung fordert daher, das Recht auf Schutz und Hilfe vor Gewalt im Grundgesetz zu verankern.
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    INTERNATIONALER HEBAMMENTAG
    "Exorbitante Versicherungsprämien" bedrohen den Beruf der Hebamme (05.05.2010)
    zwd Berlin (nk). Die Jahresprämie der Berufshaftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen hat sich seit 1992 verzehnfacht. Ab Juli 2010 soll der Haftpflichtbeitrag erneut ansteigen. Die Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Frauengesundheit, Mechthild Rawert sieht dadurch den Berufsstand der Hebammen gefährdet. Diese Steigerung führe zu einem Missverhältnis zur Vergütung der Hebammen und damit zu einem Existenzproblem, befürchtet Rawert.
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    KRIPPEN-AUSBAU
    Zusätzlicher Betreuungsbedarf für 320.000 Kleinkinder bis 2013  (03.05.2010)
    zwd Wiesbaden (jvo). In Westdeutschland besteht bis zum Jahr 2013 ein zusätzlicher Betreuungsbedarf für rund 320.000 Kinder unter drei Jahren. Nur so kann das von Bund, Ländern und Kommunen vereinbarte Ziel erreicht werden, für 35 Prozent der unter Dreijährigen ein Angebot zur Kindertagesbetreuung zu schaffen. Dies geht aus einer Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes für die einzelnen Bundesländer hervor.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Bundeskonferenz der kommunalen Frauenbüros
    Mehr Frauen nach oben mit konkretem Stufenplan
    Deutschland soll es Frankreich, den Niederlanden, Spanien sowie Schweden nachmachen und den Unternehmen gesetzlich vorschreiben, wie viele Sitze in Aufsichtsräten mit Frauen zu besetzen sind. Das verlangten die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten auf ihrer 20. Bundeskonferenz Anfang Mai in Wuppertal. Sie erwarten, dass die Bundesregierung rasch ihren angekündigten Stufenplan umsetzt, damit mehr Frauen auf die Führungsebene gelangen.
  •  ausführlich in FGB 278

    19. DGB-Bundeskongress
    Gewerkschafterinnen mit neuer Gleichstellungs-Initiative
    Für den kommenden Bundeskongress haben die im DGB organisierten Gewerkschaftsfrauen eine neue Initiative zur Durchsetzung eines Gleichstellungsgesetzes für die Privatwirtschaft auf den Weg gebracht. Nach den Worten von DGB-Vizin Ingrid Sehrbrock geht es hierbei darum, mit einem verbindlichen Rahmen Anreize für die betrieblichen Akteuerinnen zu schaffen, sich ernsthaft mit der Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft auseinanderzusetzen.
  •  ausführlich in zwd-Spezial FRAUEN.GEWERKSCHAFT UND POLITIK

    Gewerkschaftliche Frauenarbeit
    Who is Who im DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften
    Um die gewerkschaftliche Frauenarbeit sichtbarer zu machen, bildet der zwd deren Strukturen und Vertreterinnen im DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften in Form eines Organigramms ab. Zudem werden die im DGB-Bundesfrauenausschuss vertretenen weiblichen Führungskräfte für Frauen- und Gleichstellungspolitik sowie zwei ehrenamtlich tätige Gewerkschafterinnen im Kurzporträt vorgestellt.
  •  ausführlich in zwd-Spezial FRAUEN.GEWERKSCHAFT UND POLITIK

    Bundesfrauenkonferenz der Grünen
    Geschlechtergerechtigkeit als Kernziel des Green New Deals
    Der Green New Deal soll die ökologische Wende des Kapitalismus einleiten. Auf der Grünen-Bundesfrauenkonferenz vom 16. bis 18. April in Bonn betonte die weibliche Parteispitze, dass an einer solchen Politik auch Frauen angemessen teilhaben müssen.
  •  ausführlich in FGB 278

    Landeserziehungsgeld in Sachsen
    Geld zugunsten von Familien statt Kitas für Kleinkinder
    Wer für sein Kind keine öffentlich geförderte Kinderbetreuung in Anspruch nimmt, kann in Sachsen im Anschluss an das Elterngeld ein Landeserziehungsgeld beantragen. Die Entscheidung der Eltern hängt dabei stark von ihrer Einkommenssituation ab. Das zeigt eine aktuelle Evaluation, die das Sozialministerium im April vorgelegt hat.
  •  ausführlich in FGB 278

    Brandenburg
    SPD-Frauen wünschen ein effektives Vergabegesetz
    Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Brandenburg hat sich für ein wirksames Vergabegesetz mit strikten Vorgaben für die öffentliche Auftragsvergabe ausgesprochen. Auf einer Diskussionsveranstaltung am 4. Mai in Potsdam forderte die SPD-Frauen einen Mindestlohn als untere Auffanglinie bei allen öffentlichen Vergaben.
  •  ausführlich in FGB 278


  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    04.06.2010
    Gleich – Ungleich – Gerecht?!
    Potsdam
     mehr Infos...

    04.06.2010
    Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)
    Bonn
     mehr Infos...

    07.06.2010
    Sucht kommt selten allein - Frauenspezifische Komorbiditäten
    Hadamar
     mehr Infos...

    21.06.2010
    Was bringt Europa ihren Bürgerinnen?
    Würzburg

     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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