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Ausgabe vom  15.04.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • AFRIKA: Zunahme der sexuellen Gewalt gegen Ostkongolesinnen
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 277 (2010) ERSCHIENEN: NRW-Wahl: Kritik am „schwarz-gelben Streichkonzert“ zu Lasten der Frauen
  • EINELTERN-FAMILIEN: SPD und CDU kündigen Konzepte zur Unterstützung Alleinerziehender an
  • ZWANGSEHEN UND „EHRENMORDE“: Online-Beratung – eine europäische Strategie zum Schutz von Migrantinnen
  • 10 JAHRE CDU-CHEFIN ANGELA MERKEL: Christdemokratinnen: Merkel hat Maßstäbe für Frauen in der Politik gesetzt
  • KAMPAGNE DES DEUTSCHEN JURISTINNENBUNDES: Zu wenige Führungsfrauen: Juristinnen erhöhen Druck auf Unternehmen
  • BAYERN: SPD will Änderung beim Bayerischen Gleichstellungsgesetz
  • BERLIN: Novelle des Gleichstellungsgesetzes nimmt Hürde im Senat
  • STATISTIK DER BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT: Zahl der weiblichen Arbeitslosen leicht zurückgegangen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Fünf Jahre schwarz-gelbe Politik in NRWHilfsstrukturen für Frauen empfindlich geschwächt
  • Vereinte NationenGender-Architektur-Reform auf der aktuellen politischen Agenda
  • 10 Jahre UN-Resolution „Frauen, Frieden, Sicherheit“Katastrophale Umsetzungsbilanz
  • 5. Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Weibliche Polizei-Beschäftigte drängen auf geschlechtergerechte Leistungsbewertungen
  • Einstellungen zu weiblichen FührungskräftenGroßer Zuspruch für gesetzliche Mindestquote in Aufsichtsräten
  • Förderung weiblicher Arbeitsloser durch EU-MittelUnausgewogene Förderpraxis in Bayern und Schleswig-Holstein
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    AFRIKA
    Zunahme der sexuellen Gewalt gegen Ostkongolesinnen (15.04.2010)
    zwd Berlin/ Washington/Cambridge (nk). Im Osten der Demokratischen Republik Kongo wüten seit Jahren Bürgerkrieg und Terror, systematische Vergewaltigungen stehen auf der Tagesordnung. Die von Oxfam Amerika und der Harvard Humanitarian Initiative am 15. April veröffentlichte Studie „Now, the world is without me“ macht das Ausmaß der Vergewaltigungen und anderer Gewalttaten im Kongo deutlich: allein in der kongolesischen Provinz Süd-Kivu wurden 2009 mehr als 5.000 Personen vergewaltigt.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 277 (2010) ERSCHIENEN
    NRW-Wahl: Kritik am „schwarz-gelben Streichkonzert“ zu Lasten der Frauen (14.04.2010)
    zwd Berlin. Lesen Sie in der neu erschienenen Ausgabe des zwd-Fachmagazins Frauen.Gesellschaft und Politik (Nr. 277):
    • NRW-Landtagswahlen: Opposition kritisiert schwarz-gelbe Sparpolitik zu Lasten der Frauen
    • Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei: Geschlechtergerechte Leistungsbewertungen gefordert
    • Vereinte Nationen: Gender-Architektur im Aufbau
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    EINELTERN-FAMILIEN
    SPD und CDU kündigen Konzepte zur Unterstützung Alleinerziehender an  (14.04.2010)
    zwd Berlin (nk). Die SPD hat einen Acht-Punkte-Plan zur besseren Unterstützung von Alleinerziehenden angekündigt. Nach dem Konzeptentwurf der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Manuela Schwesig und der SPD-Vizefraktionsvorsitzenden im Bundestag, Dagmar Ziegler, ist für Alleinerziehende unter anderem einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vorgesehen. Mit diesem Vorstoß kommt die SPD Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zuvor, die am 21. April ein Konzept zu Verbesserung der Chancen für Alleinerziehende auf dem Arbeitsmarkt vorstellen will.
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    ZWANGSEHEN UND „EHRENMORDE“
    Online-Beratung – eine europäische Strategie zum Schutz von Migrantinnen (13.04.2010)
    zwd Berlin (nk). Online-Beratungsangebote sind in einigen europäischen Ländern fester Bestandteil der Strategie zum Schutz von Migrantinnen vor Zwangsverheiratung und anderen Formen von Gewalt im Namen der Ehre. Auf der Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung „Ehrensache?“ am 12. April in Berlin wurde Schweden eine Vorreiterrolle in der Online-Beratung zugesprochen. Dort entwickelte die Landessektion von „Save the Children“ nach dem Ehrenmord an Fadime Şahindal im Jahr 2002 ein umfassendes Online-Beratungsangebot mit therapeutischem Ansatz.
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    10 JAHRE CDU-CHEFIN ANGELA MERKEL
    Christdemokratinnen: Merkel hat Maßstäbe für Frauen in der Politik gesetzt (12.04.2010)
    zwd Berlin (tag). Die Frauen Union der CDU (FU) und die Unionsfrauen haben Angela Merkel zu ihrem zehnjährigen Jubiläum als CDU-Chefin gratuliert. Merkel übernahm den Vorsitz ihrer Partei am 10. April 2000. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit setze Merkel als Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Maßstäbe für Frauen in der Politik, lautete die Glückwunsch-Botschaft der FU-Vorsitzenden Maria Böhmer.
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    KAMPAGNE DES DEUTSCHEN JURISTINNENBUNDES
    Zu wenige Führungsfrauen: Juristinnen erhöhen Druck auf Unternehmen (09.04.2010)
    zwd Berlin/Frankfurt (nk). Im Rahmen der Kampagne des Deutschen Juristinnenbundes (djb) „Hauptversammlungen – Aktionärinnen fordern ein!“ werden die Juristinnen Uta Behrens und Susanne Weßler-Hoth am 9. April auf der Hauptversammlung der Merck KGaA in Frankfurt vom aktienrechtlichen Auskunftsrecht Gebrauch machen. Sie wollen von den Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern wissen, warum der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmandaten der AnteilseignerInnen und weiteren Führungspositionen kaum gestiegen ist.
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    BAYERN
    SPD will Änderung beim Bayerischen Gleichstellungsgesetz (08.04.2010)
    zwd München (nk). Die frauenpolitische Sprecherin der bayerischen SPD-Landtagsfraktion, Simone Strohmayr, hat im März einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes eingereicht. Damit soll erreicht werden, dass im öffentlichen Dienst in Bayern bei gleicher Eignung Frauen bevorzugt in den Bereichen eingestellt werden, in denen sie unterrepräsentiert sind. Zugleich forderte Strohmayr die Privatwirtschaft auf, verbindliche Regelungen einzuführen, um den Frauenanteil auch in den oberen Etagen zu erhöhen und Entgeltgleichheit herzustellen.
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    BERLIN
    Novelle des Gleichstellungsgesetzes nimmt Hürde im Senat (01.04.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Berliner Senat hat am 30. März einer Novelle des Landesgleichstellungsgesetzes zugestimmt. Diese sieht unter anderem vor, dass geplante Besetzungen von Vorstands- und Geschäftsleitungen öffentlich bekannt gemacht werden müssen. Im April wird der Gesetzentwurf dem Rat der Bürgermeister vorgelegt. Ziel des Senats sei es, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verwirklichen, betonte Berlins Frauensenator Harald Wolf (Die Linke).
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    STATISTIK DER BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT
    Zahl der weiblichen Arbeitslosen leicht zurückgegangen (31.03.2010)
    zwd Berlin (chb). Aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge ist die Zahl der weiblichen Arbeitslosen leicht gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat März bedeutet dies, dass der Anteil von arbeitslosen Frauen um 3,2 Prozent zurückgegangen ist, wohingegen derjenige von arbeitslosen Männern um 1,7 Prozent zugenommen hat.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Fünf Jahre schwarz-gelbe Politik in NRW
    Hilfsstrukturen für Frauen empfindlich geschwächt
    zwd Berlin. Die Kritik der Oppositionsparteien im Düsseldorfer Landtag an der CDU/FDP-Regierung fällt deutlich aus. Die SPD spricht von einem „schwarz-gelben Streichkonzert“ und die Grünen von den „Räubern in schwarz-gelb“. Ihre Bilanz: Kürzung der Frauenhausförderung um 30 Prozent, Schließung der 46 Regionalstellen „Frauen und Beruf“, Einstellung der Fördermittel für die Koordinierungsstelle Frauen und Gesundheit, für die Landesfachstelle Frauen und Sucht sowie die Landesfachstelle Frauen gegen Gewalt.
  •  ausführlich in FGP 277

    Vereinte Nationen
    Gender-Architektur-Reform auf der aktuellen politischen Agenda
    zwd Berlin. Die auf der Pekinger Weltfrauenkonferenz vor 15 Jahren vereinbarten Ziele bleiben unerreicht. Doch Gender-Expertin Marion Böker hat auch Positives von der UN-Frauenrechtskonferenz vom 1. bis 12. März in New York zu berichten: Die UN-Gender-Architektur geht der Realisierung entgegen. Mager fällt hingegen die Bilanz der UN-Resolution „Frauen, Frieden, Sicherheit“ aus. Ute Scheub vom Frauensicherheitsrat hat nach zehn Jahren ein Zwischenfazit gezogen.
  •  ausführlich in FGP 277

    10 Jahre UN-Resolution „Frauen, Frieden, Sicherheit“
    Katastrophale Umsetzungsbilanz
    (zwd). Die Vereinten Nationen (UN) hatten nunmehr zehn Jahre Zeit, die Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ umzusetzen. Auf der internationalen Konferenz „Gender Counts“ vom 24. bis 26. März in Berlin benannte Ute Scheub vom Deutschen Frauensicherheitsrat Defizite und zeigte Perspektiven auf. Für den zwd zieht sie ihr Fazit zur Umsetzung:
  •  ausführlich in FGP 277

    5. Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP)
    Weibliche Polizei-Beschäftigte drängen auf geschlechtergerechte Leistungsbewertungen
    zwd Potsdam. Die 111 Delegierten haben auf der 5. Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP) vom 8. bis 9. März in Potsdam ihren Leitantrag „Chancengleichheit in der Polizei“ angenommen, in dem sie geschlechtergerechte Leistungsbewertungen fordern.
  •  ausführlich in FGP 277

    Einstellungen zu weiblichen Führungskräften
    Großer Zuspruch für gesetzliche Mindestquote in Aufsichtsräten
    zwd Berlin. Mehr als zwei Drittel der weiblichen und männlichen Führungskräfte in der deutschen Wirtschaft bezweifeln nach einer neuen Befragung des Heidelberger Forschungsinstitutes Sinus Sociovision, dass das Ziel „mehr Frauen in Führungspositionen“ von alleine gelingt.
  •  ausführlich in FGP 277

    Förderung weiblicher Arbeitsloser durch EU-Mittel
    Unausgewogene Förderpraxis in Bayern und Schleswig-Holstein
    zwd Berlin. Die Bundesregierung hat ihren Bericht zur Frauenförderung im Hinblick auf die Verwendung der Mittel aus den EU-Strukturfonds vorgelegt (BT-Drs. 17/618). Demnach lag die Teilnehmerinnenquote bei Programmen, finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), zwischen 2000 und 2008 nahezu unverändert bei 46,56 Prozent. In absoluten Zahlen haben in diesem Zeitraum 3,6 Millionen Frauen an den Programmen partizipiert.
  •  ausführlich in FGP 277

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    30.04.2010
    Beruf und Familie in der Praxis: Kinderbetreuung und Pflege
    Hörstel
     mehr Infos...

    30.04.2010
    Kann denn Jubeln Sünde sein? Frauen unter Hitler
    Worms
     mehr Infos...

    30.04.2010
    Rechtsseminar „Frauen und Migration“
    Bochum
     mehr Infos...

    30.04.2010
    Ladies Lunch – on tour
    Salto Feminale – Wir Frauen ihre Rolle selbst definieren

    Dortmund
     mehr Infos...

    28.05.2010
    Frauen.Unternehmen Soziale Arbeit
    Bochum
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
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