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Ausgabe vom  15.04.2008
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • EQUAL PAY DAY: Breites Aktionsbündnis tritt für gleiche Bezahlung von Männern und Frauen ein
  • AUSGABE 253 (2008) ERSCHIENEN: Hessen und Hamburg: Frauenpolitische Reformen in greifbare Nähe gerückt?
  • 2. BRANDENBURGISCHE LANDESTAGUNG „LERNEN MIT DIGITALEN MEDIEN“: ExpertInnen fragen: Sind Frauen und Männer im Netz gleich?
  • BUNDESTAG: Keine bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern in Sicht
  • FAMILIEN MIT GERINGEM EINKOMMEN: Kabinett beschließt Reform des Kinderzuschlags und höheres Wohngeld
  • MENSCHENRECHTE: Neue Strategien gegen weltweite Diskriminierung von Frauen gefordert
  • QUOTENGESETZ: Frauen in Führungspositionen in den Niederlanden nur selten
  • ANTIDISKRIMINIERUNG: EuGH stärkt gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften
  • DEBATTE UM NIEDRIGE GEBURTENRATE: Akademikerinnen nicht schuld an Kindermangel
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Hessen und Hamburg: Frauenpolitik im Aufwind?Neuer Start, neue Chancen
  • Gleichstellung in ÖsterreichGender Budgeting wird ab 2013 zum Haushaltsgrundsatz
  • Beilage Frauen.Gesundheit & PolitikAnonyme Geburt – Abwägung von Chancen und Risiken
  • BürgermeisterinnenUnterrepräsentanz von Frauen in kommunalen Spitzenämtern
  • Sechster CEDAW-Bericht der BundesregierungKaum Mütter in Spitzenpositionen – Deutschland Schlusslicht
  • Alternde Gesellschaften im internationalen VergleichErwerbsquote älterer Frauen – Deutschland weit hinter Schweden
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    EQUAL PAY DAY
    Breites Aktionsbündnis tritt für gleiche Bezahlung von Männern und Frauen ein (15.04.2008)
    zwd Berlin (tag). Am 15. April findet der erste Tag für Entgeltgleichheit (Equal Pay Day) in Deutschland statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen will das Frauennetzwerk „Business and Professional Women“ (BPW) zusammmen mit einem breiten Aktionsbündnis darauf aufmerksam machen, dass Frauen in Deutschland nach wie vor 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Die Einführung des Equal Pay Days in Deutschland sei überfällig gewesen, unterstrich die Präsidentin von BPW Germany, Bettina Schleicher, am 14. April auf einer Pressekonferenz in Berlin.
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    AUSGABE 253 (2008) ERSCHIENEN
    Hessen und Hamburg: Frauenpolitische Reformen in greifbare Nähe gerückt? (15.04.2008)
    zwd Berlin (tag). Die Neukonstituierung des Hessischen Landtages und die schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen in Hamburg bergen neue Chancen für die Durchsetzung frauen- und gleichstellungspolitischer Reformen. Welche Themen in den Hamburger Verhandlungen auf dem Politikfeld „Frauen- und Gleichstellungspolitik“ im Mittelpunkt stehen und welche Möglichkeiten sich für SPD, Grüne und Linke aufgrund der rechnerischen Mehrheit im hessischen Parlament ergeben, ist eines der aktuellen Themen in der neuesten Ausgabe (Nr. 253) des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK.
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    2. BRANDENBURGISCHE LANDESTAGUNG „LERNEN MIT DIGITALEN MEDIEN“
    ExpertInnen fragen: Sind Frauen und Männer im Netz gleich? (15.04.2008)
    zwd Potsdam (tag). Unter Mitwirkung der Frauenredaktion des zwd findet vom 16. bis 17. April die große 2. Brandenburgische Landestagung „Lernen mit digitalen Medien“ in Potsdam statt. Als Veranstalter der Landestagung hat das Bildungsnetz Brandenburg bereits einen großen Zulauf von TeilnehmerInnen aus anderen Bundesländern verzeichnen können. Die Verknüpfung von Gender Mainstreaming und digitalen Medien stellt eine gänzlich neue Herangehensweise auf dem Gebiet des E-Learnings dar, welche am 16. April anhand verschiedener Beispiele in Forum IV „Gender und Digitale Medien – E-Learning-Beispiele“ präsentiert wird.
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    BUNDESTAG
    Keine bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern in Sicht  (09.04.2008)
    zwd Berlin (tag). In Deutschland ist eine bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern nicht in Sicht. Die Finanzierung der Frauenhäuser und sonstiger Zufluchtseinrichtungen sei grundsätzlich Sache der Länder und Kommunen, teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort (Drs. 16/8651) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion (Drs. 16/8435) mit.
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    FAMILIEN MIT GERINGEM EINKOMMEN
    Kabinett beschließt Reform des Kinderzuschlags und höheres Wohngeld  (08.04.2008)
    zwd Berlin (tag). Das Bundeskabinett hat Neuregelungen beim Kinderzuschlag beschlossen. Ab Oktober sollen für den Erhalt des Kinderzuschlags einheitliche Grenzen beim Mindesteinkommen gelten – 600 Euro für Alleinerziehende und 900 Euro für Paare. Zugleich einigte sich das Kabinett auf eine Erhöhung des Wohngeldes ab 1. Januar 2009. Durch die Verbesserungen beim Kinderzuschlag und den Ausbau des Wohngeldes würden Kinder und ihre Eltern deutlich seltener auf Arbeitslosengeld II angewiesen sein, begrüßte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) am 8. April die beschlossenen Reformen.
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    MENSCHENRECHTE
    Neue Strategien gegen weltweite Diskriminierung von Frauen gefordert  (07.04.2008)
    zwd Genf (tag). Nahezu in jedem Land der Welt werden Frauen benachteiligt. Vergewaltigung in der Ehe sei in 53 Nationen immer noch straffrei, teilte die Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen (UN), Louise Arbour, bei der Vorstellung eines neuen UN-Berichts in Genf mit.
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    QUOTENGESETZ
    Frauen in Führungspositionen in den Niederlanden nur selten (03.04.2008)
    zwd Berlin (lk). Die Niederlande stehen im europäischen Vergleich weit hinten, wenn es um die Gleichstellung von Mann und Frau geht. Nur jeder fünfte Posten in Aufsichtsräten ist von einer Frau besetzt, geht aus einer Unternehmensbefragung der Headhunter-Organisation „Woman Capital“ hervor. In den Vorständen sind sogar nur zehn Prozent Frauen. Die Vorsitzende des Niederländischen Gewerkschaftsbunds (FNV), Agnes Jongerius, plädiert per Gesetz für eine 40-prozentige Frauenquote in Führungspositionen von Unternehmen.
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    ANTIDISKRIMINIERUNG
    EuGH stärkt gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften (02.04.2008)
    zwd Luxemburg (lk). Hinterbliebene von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften haben gegebenenfalls Anspruch auf eine Witwer- oder Witwenrente wie es bei Ehegemeinschaften der Fall ist. In einem Urteil vom 1. April fordert der Europäische Gerichtshof (EuGH) das bayerische Verwaltungsgericht auf, zu prüfen, ob sich der überlebende Lebenspartner in einer vergleichbaren Situation befindet wie das bei Ehegemeinschaften der Fall ist. Sollte dies zutreffen, muss bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften die Hinterbliebenenversorgung gewährt werden.
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    DEBATTE UM NIEDRIGE GEBURTENRATE
    Akademikerinnen nicht schuld an Kindermangel (29.03.2008)
    zwd Münster (tag). Hochschulabsolventinnen und Abiturientinnen bekommen seit einigen Jahren nicht weniger Kinder als Frauen mit kürzerer oder keiner Ausbildung. Die Verantwortung für die niedrigen Geburtenraten in Deutschland dürfe keineswegs den kinderlosen Akademikerinnen zugeschrieben werden, betont Prof. Rainer Hufnagel in seiner neuen Studie „Kinderwunsch und Partnerwahl in Deutschland“. Es sei ein gängiges Credo der bisherigen politischen und gesellschaftlichen Debatte, dass speziell die gut ausgebildeten Frauen wegen ihres Berufs, der Karriere und des eigenen Einkommens auf Kinder verzichten.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Hessen und Hamburg: Frauenpolitik im Aufwind?
    Neuer Start, neue Chancen
    zwd Wiesbaden/Hamburg. Die veränderte Situation im hessischen Landtag und die schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen in Hamburg bergen Möglichkeiten für die Neubelebung der Frauenpolitik. Mit Politikerinnen der SPD, der Grünen und der Linken in Hessen sprach der zwd über rechnerische Mehrheiten und die Chance, das Landesgleichstellungsgesetz zu reformieren. In Hamburg bleibt die Frage spannend, ob sich die Grüne Alternative Liste (GAL) mit der CDU auf eine Stabsstelle für Gender Mainstreaming bei der Staatskanzlei einigen kann.
  •  ausführlich in FGP 253

    Gleichstellung in Österreich
    Gender Budgeting wird ab 2013 zum Haushaltsgrundsatz
    zwd Berlin. Die österreichische Frauenministerin Doris Bures (SPÖ) verfolgt ehrgeizige Pläne: Im Jahr 2009 wird Gender Budgeting in der Verfassung verankert und ab 2013 soll eine faire Verteilung der finanziellen Ressourcen Realität sein. Der Gender Budgeting-Zeitplan 2007–2013 enthält konkrete Maßnahmen auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.
  •  ausführlich in FGP 253

    Beilage Frauen.Gesundheit & Politik
    Anonyme Geburt – Abwägung von Chancen und Risiken
    zwd Bremen. Mit den Vor- und Nachteilen einer anonymen Geburt setzen sich Expertinnen aus der Gynäkologie auseinander. Streitpunkt ist hierbei, ob durch anonyme Geburten Kindstötungen vermieden werden können oder ob die Gefahr des Mißbrauchs überwiegt. Die Einrichtung interdisziplinärer Krebszentren war eines der zentralen Themen auf dem 28. Krebskongress in Berlin.
  •  ausführlich in FGP 253

    Bürgermeisterinnen
    Unterrepräsentanz von Frauen in kommunalen Spitzenämtern
    zwd Berlin. Bürgermeisterinnen bilden in Deutschland noch immer eine große Ausnahme. In Städten und Gemeinden ab 2000 EinwohnerInnen liegt der Frauenanteil in dieser kommunalen Spitzenposition nur bei fünf Prozent. Dies geht aus der Studie „Beruf Bürgermeister/in. Eine Bestandsaufnahme für Deutschland“ der Forschergruppe Wahlen hervor.
  •  ausführlich in FGP 253

    Sechster CEDAW-Bericht der Bundesregierung
    Kaum Mütter in Spitzenpositionen – Deutschland Schlusslicht
    zwd Berlin. Die Liste der Initiativen zur „Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ ist lang. Auf 64 Seiten hat die Bundesregierung darüber Rechenschaft abgelegt, mit welchen Strategien sie zur Umsetzung des UN-Übereinkommens zu Frauenrechten (CEDAW) beiträgt. Am 7. März – pünktlich zum internationalen Frauentag – stand der Bericht im Bundestag zur Diskussion.
  •  ausführlich in FGP 253

    Alternde Gesellschaften im internationalen Vergleich
    Erwerbsquote älterer Frauen – Deutschland weit hinter Schweden
    zwd Berlin. Die Beschäftigungsquote älterer Frauen in Deutschland zeigt starke Defizite auf. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in seiner internationalen Vergleichstudie zu alternden Gesellschaften, die am 3. März veröffentlicht wurde. Demnach ist lediglich ein Drittel der Frauen zwischen 55 und 64 Jahren erwerbstätig.
  •  ausführlich in FGP 253

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    22.04.2008
    Stadtumbau – zum Nutzen von Frauen und Männern?
    Magdeburg
     mehr Infos...

    24.04.2008
    Girls`Day 2008 – Mädchen-Zukunftstag-Aktionstag
    bundesweit
     mehr Infos...

    25.04.2008
    WoMenPower
    Hannover
     mehr Infos...

    25.04.2008
    Frauen-Netzwerke: Der Weg in die Führungspositionen von Wirtschaft und Politik?!
    Kochel am See
     mehr Infos...

    25.04.2008
    Landesfrauenrat Baden-Württemberg
    Karlsruhe
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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