Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  15.04.2005  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • 5. HANS-BÖCKLER-FORUM: "Kultur der Antidiskriminierung ist in Deutschland völlig unterentwickelt"   
  • GRUNDSATZREDE: Schröder erklärt Familienpolitik zur strategischen Aufgabe   
  • SAARLAND: Verkürzung der Elternzeit - Das falsche Signal   
  • FAMILIENPOLITIK: Gesetz zum Elterngeld für 2006 geplant   
  • NORDRHEIN-WESTFALEN / RENTENVORSORGE: NRW: Kampagne gegen Altersarmut von Frauen   
  • KINDERBETREUUNG: "Väter sollten zu Hause bleiben können"   
  • WELTGESUNDHEITSTAG 2005: Jede Minute stirbt Frau an Komplikationen der Schwangerschaft oder Geburt   
  • STATISTIK: Sehr hoher Frauenerwerbsanteil in der ambulanten Gesundheitsversorgung   
  • UNTERNEHMERINNENTAG: 725 Chefinnen in Bochum   
  • ISRAEL UND BESETZTE GEBIETE: Frauen sind Opfer doppelter Unterdrückung   
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Frauenförderung im Öffentlichen Dienst kann Vorbild für Privatwirtschaft sein   
  • ANTIDISKRIMINIERUNGSGESETZ: DGB enttäuscht über Korrekturen beim Verbandsklagerecht
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Peking+10 : Bestätigung schon ein Erfolg   
  • Ehrenmorde: Oft genügt nur ein Gerücht   
  • Präventionsgesetz: Kontrolle über Einhaltung der Gender-Perspektive gefordert
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    5. HANS-BÖCKLER-FORUM
    "Kultur der Antidiskriminierung ist in Deutschland völlig unterentwickelt" (15.04.2005)
    zwd Berlin (kri) - Der abgeänderte Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) bleibt im arbeitsrechtlichen Bereich streckenweise hinter den Vorgaben der EU-Richtlinien zurück. Das jedenfalls kritisierte die Wirtschaftsrechtsprofessorin Dagmar Schieck am 14. April 2005 in Berlin. „Deutschland als Entwicklungsland in Sachen Antidiskriminierung scheint von den eher sanften EU-Vorgaben noch völlig überfordert“, sagte Schick auf dem 5. Hans-Böckler-Forum zum Arbeits- und Sozialrecht.
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    GRUNDSATZREDE
    Schröder erklärt Familienpolitik zur strategischen Aufgabe (14.04.2005)
    zwd Berlin (dia) – Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat die Bedeutung der Familie für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hervorgehoben. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass sich eine junge Frau gegen ein Kind entscheidet, nur weil sie vor die Alternative Kind oder Karriere gestellt werde, sagte der Kanzler in einer familienpolitischen Grundsatzrede auf der Tagung "Familie - ein Erfolgsfaktor für die Wirtschaft" am 13. April in Berlin.
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    SAARLAND
    Verkürzung der Elternzeit - Das falsche Signal (14.04.2005)
    zwd Saarbrücken (TICKER/ig) - Die saarländische Frauen- und Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Forderung von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zurückgewiesen, die gesetzliche Jobgarantie von drei Jahren für Mütter und Väter zu verkürzen oder gar abzuschaffen. „Das ist eindeutig das falsche Signal", erklärte die Ministerin.
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    FAMILIENPOLITIK
    Gesetz zum Elterngeld für 2006 geplant (12.04.2005)
    zwd Berlin (kri) – Einen Gesetzentwurf zum Elterngeld mit Lohnersatzfunktion will Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) Anfang 2006 dem Bundeskabinett vorlegen. Derzeit prüfe ihr Ministerium, wie das Elterngeld finanziert werden könne, sagte Schmidt am 12. April in Berlin. Früher könne mit einer Entscheidung nicht gerechnet werden. „Bevor der Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für unter Dreijährige nicht ein gutes Stück voran gekommen ist, brauchen wir kein Elterngeld einzuführen, das nur für ein Jahr gezahlt wird“, so die Familienministerin.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN / RENTENVORSORGE
    NRW: Kampagne gegen Altersarmut von Frauen (11.04.2005)
    zwd Düsseldorf (F&P) - Die Veränderungen in der gesetzlichen Rentenversiche­rung wirken sich bei Frauen stärker aus als bei Männern. Nur durch zusätzliche Altersvorsorge werden Frauen ihren Lebensstandard im Alter halbwegs sichern und neue weibliche Armut verhindern können. Deshalb hat die nordrhein-westfäliche Sozial- und Frauenministerin Birgit Fischer SPD) jetzt eine Info-Kampagne „Frauen und Altersvorsorge“ gestartet.
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    KINDERBETREUUNG
    "Väter sollten zu Hause bleiben können" (08.04.2005)
    zwd Frankfurt/ Kassel (dia) – Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung sollten grundsätzlich neu bewertet werden. Das forderte der bundesweite Dachverband der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland (EFD) am 7. April in Kassel. Anlässlich der Woche für das Leben kritisierte EFD-Generalsekretärin Katharina Katt in einer gemeinsamen Erklärung mit der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) außerdem, dass noch immer fast ausschließlich Frauen mit dem Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie konfrontiert seien.
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    WELTGESUNDHEITSTAG 2005
    Jede Minute stirbt Frau an Komplikationen der Schwangerschaft oder Geburt (07.04.2005)
    zwd Berlin (sop) - Aufgrund unzureichender medizinischer Versorgung stirbt jede Minute eine Frau an den Folgen der Schwangerschaft oder der Geburt. Das geht aus dem diesjährigen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, der pünktlich zum Weltgesundheitstag am 7. April in Genf vorgestellt worden ist. Die höchste Müttersterblichkeit verzeichnen laut WHO-Bericht die Länder Afrikas südlich der Sahara: Während dort eine von 16 Frauen die Schwangerschaft oder Geburt nicht überlebt, ist es in Westeuropa eine von 4.000 Frauen.
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    STATISTIK
    Sehr hoher Frauenerwerbsanteil in der ambulanten Gesundheitsversorgung (06.04.2005)
    zwd Wiesbaden (dia) – Dreiviertel aller Beschäftigten in den ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens sind Frauen. Das geht aus einer Datenerhebung des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2003 hervor, die am 6. April in Wiesbaden vorgelegt wurde. Insgesamt lag der Frauenanteil im Gesundheitswesen im vorletzten Jahr bei 71,7 Prozent. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft betrug er zu diesem Zeitpunkt lediglich 44,7 Prozent.
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    UNTERNEHMERINNENTAG
    725 Chefinnen in Bochum (05.04.2005)
    zwd Bochum (TICKER/ dia) - Die Erfolgsstory Unternehmerinnentag geht weiter. Mit 725 Teilnehmerinnen war der 9. Unternehmerinnentag am 2. April 2005 wieder ein Rekord. Die Anzahl der Teilnehmerinnen seit dem 1. Unternehmerinnentag hat sich damit glatt verdoppelt. „Kein Wunder“, meint Annette Kaltenbach, Chefin der Scharniere-Fabrik Emil Kaltenbach GmbH & Co in Ennepetal. „Diese Tagung bietet ein hervorragendes Forum zum Austausch unter Gleichgesinnten.“
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    ISRAEL UND BESETZTE GEBIETE
    Frauen sind Opfer doppelter Unterdrückung (01.04.2005)
    zwd Berlin (TICKER/ dia) - Besatzung und Patriarchat: Diese Kombination hat für Palästinenserinnen verheerende, teilweise sogar tödliche, Folgen. Das ist das Fazit eines neuen Berichts von amnesty international (ai), der Fälle von Gewalt gegen Frauen dokumentiert. "Armut, Perspektivlosigkeit und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit haben die gesellschaftlichen Zwänge, unter denen palästinensische Frauen seit jeher leiden, verschärft", erklärte Claudia Bergmann, ai-Expertin für Israel und die Besetzten Gebiete. „Viele Palästinenserinnen leben in doppelter Unterdrückung: Das israelische Militär beherrscht den öffentlichen Raum, der palästinensische Ehemann das Privatleben.“
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Frauenförderung im Öffentlichen Dienst kann Vorbild für Privatwirtschaft sein  (31.03.2005)
    zwd Düsseldorf (ps) – Auch private Firmen könnten von den Erfahrungen der Frauenförderung im Öffentlichen Dienst profitieren, sagte Frauenministerin Birgit Fischer (SPD) am 31. März in Düsseldorf bei der Vorstellung des Berichts zur Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG). Das vor fünf Jahren verabschiedete Gesetz habe dazu beigetragen, die Potenziale gut ausgebildeter Frauen für den Landesdienst zu erschließen. Die positiven Wirkungen, die der Bericht für den öffentlichen Dienst beschreibe, sollten ihrer Ansicht nach auch dem privatwirtschaftlichen Bereich Mut machen, stärker auf Frauen zu setzen.
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    ANTIDISKRIMINIERUNGSGESETZ
    DGB enttäuscht über Korrekturen beim Verbandsklagerecht (30.03.2005)
    zwd Berlin (ps) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist enttäuscht darüber, dass die Gewerkschaften im Antidiskriminierungsgesetz (ADG) nun kein eigenes Klagerecht erhalten werden. Damit hätten sie Diskriminierungsopfer besser schützen können als mit den aktuell vorgesehenen Regelungen, so die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am 29. März in Berlin.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Peking+10
    Bestätigung schon ein Erfolg
    zwd New York - Die aktuelle Peking+10-Bilanz durch die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (UN) wirkt von außen betrachtet verhalten. Auf der Sitzung der UN-Frauenrechtskommission, die am 11. März in New York zu Ende ging, war nur noch eines wichtig: Die Bekräftigung der in Peking festgeschriebenen Frauenrechte.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 217

    Ehrenmorde
    Oft genügt nur ein Gerücht
    zwd Berlin - Der Kampf gegen Ehrenmorde erfordert einen langen Atem. Darin waren sich Frauenrechtlerinnen aus Deutschland, Jordanien und Pakistan einig, die zu der Fachtagung „Verbrechen im Namen der Ehre“ am 9. März in Berlin zusammen gekommen waren. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte gemeinsam mit der Frauenrechtsorganisation terre des femmes und amnesty international zu der Veranstaltung eingeladen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 217

    Präventionsgesetz
    Kontrolle über Einhaltung der Gender-Perspektive gefordert
    zwd Berlin - Das geplante Präventionsgesetz muss für den tatsächlichen Abbau geschlechtsbezogener Ungleichheiten von Gesundheitschancen in weiten Teilen noch konkretisiert und nachgebessert werden. Dafür haben sich Sachverständige am 9. März in einer Öffentlichen Anhörung im federführenden Bundestags-Gesundheitsausschuss ausgesprochen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 217 Supplement Gesundheit


  •  3. Termine
    15.04.2005
    WomenPower 2005
    Hannover
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    18.04.2005
    „Die Macht ist weiblich – warum ergreifen die Frauen sie nicht?“
    Bremen
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    21.04.2005
    Forschen in Europa: Warum?
    Bonn
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    23.04.2005
    Peking plus 10: Frauen in der Globalisierungsfalle?
    Hamburg
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    28.04.2005
    Girls' Day Mädchen-Zukunftstag

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    29.04.2005
    Presenting Gender - Geschlechterforschung didaktisch reflektiert.
    Kassel
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    29.04.2005
    Frauen mit Behinderung auf dem Weg zu beruflicher Teilhabe
    Stuttgart
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     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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