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Ausgabe vom  14.12.2006
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BÜCHER EXTRA: Was prominente Frauen zur Lektüre empfehlen…
  • BÜCHER EXTRA: Bücher zum Lesen und Verschenken
  • GENITALVERSTÜMMELUNG: Wieczorek-Zeul ruft zu verstärktem Kampf gegen Genitalverstümmelung auf
  • BUNDESTAG: Kurznachrichten: Kinderpornographie, AGG, Frauen in Krisenregionen
  • SACHSEN: SPD-Mitglieder verteidigen Frauenquote
  • NORDRHEIN-WESTFALEN: Frauenförderung an Hochschulen aus dem Haushalt gestrichen
  • APPELL AN BUNDESREGIERUNG: Kinderförderung statt Ehegattensplitting
  • BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Kinderbetreuung soll durch
    Steuern finanziert werden
  • EHRENAMT: Frauenbund initiiert Zeugnis über ehrenamtlich erworbene Qualifikationen
  • BERUFSBILDUNG: IG-Metall: Bürokräfte nicht auf Schreibarbeiten reduzieren
  • EUROPA: Homo-feindliche Entscheidung im Europäischen Parlament
  • UN-KLIMAKONFERENZ : Frauen fordern eine kreative und integrierte Klimapolitik
  • DEUTSCHE EU-RATSPRÄSIDENTSCHAFT: Frauenrat: Merkel soll sich
    in Europa für Frauen stark machen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • GENDER BUDGETING: Es geht nur schleppend voran
  • STALKING: Zypries: Guter Tag für die Opfer
  • EU-PARLAMENT: Opferschutz beim Menschenhandel verbessern
  • AIDS: Bundesregierung will G8-Partner mit ins Boot holen
  • FRAUENVERBÄNDE: Mit Mindestlohn gegen Sozialdumping
  • zwd-SONDERBEILAGE „BÜCHER EXTRA“: Was prominente Frauen zur Lektüre empfehlen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BÜCHER EXTRA
    Was prominente Frauen zur Lektüre empfehlen… (14.12.2006)
    Exklusiv beim zwd: Bis Weihnachten finden Sie unter www.frauen.zwd.info jeden Tag einen neuen Lesetipp von Bundesministerinnen und weiteren Spitzenfrauen aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Medien. Lesen Sie, welche Bücher die Ministerinnen Ursula von der Leyen, Annette Schavan, Ulla Schmidt und Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie Medienfrauen wie Lea Rosh oder die designierte WDR-Intendantin Monika Piel, die Rechtsanwältin Seyran Ates, die Universitätspräsidentin Gesine Schwan und die Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann verschenken würden.
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    BÜCHER EXTRA
    Bücher zum Lesen und Verschenken (13.12.2006)
    zwd (Berlin). Der Büchermarkt ist hart umkämpft, allein im vergangenen Jahr sind 80.000 neue Publikationen produziert worden. Auch die Zahl der Titel, die starke Frauen in den Mittelpunkt stellen, ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Schwer genug, in dieser Vielfalt eine Auswahl zu treffen. Welche Bücher kann frau zum Lesen und Verschenken empfehlen? Die zwd-Redaktion hat in der Sonderbeilage „Bücher Extra“ lesenswerte Bücher ausgewählt und stellt diese vor.
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    GENITALVERSTÜMMELUNG
    Wieczorek-Zeul ruft zu verstärktem Kampf gegen Genitalverstümmelung auf (12.12.2006)
    zwd Berlin (TICKER/utz). Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat am 12. Dezember angekündigt, nationale und internationale Anstrengungen im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung weiter zu verstärken und besser als bisher zu vernetzen. Anlass ist eine Konferenz in Berlin, auf der bis zum 13. Dezember rund 100 internationale VertreterInnen von Verbänden, Initiativen und Regierungsbehörden Erfahrungen aus Afrika und Europa im Kampf gegen Genitalverstümmelung diskutieren.
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    BUNDESTAG
    Kurznachrichten: Kinderpornographie, AGG, Frauen in Krisenregionen (12.12.2006)
  • Gesetzentwurf: Bekämpfung von Kinderpornographie
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    SACHSEN
    SPD-Mitglieder verteidigen Frauenquote (10.12.2006)
    zwd Oschatz (bum). Die sächsische SPD wird zu den nächsten Landtags- und Bundestagswahlen eine quotierte KandidatInnenliste aufstellen. Das hat der SPD-Landesparteitag am 9. Dezember in Oschatz beschlossen. Auch künftig müssen 40 Prozent aller Ämter und Mandate von Frauen besetzt werden.
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    NORDRHEIN-WESTFALEN
    Frauenförderung an Hochschulen aus dem Haushalt gestrichen (07.12.2006)
    zwd Düsseldorf (TICKER/mih). Die Frauenförderung an nordrhein-westfälischen Hochschulen wird im Landeshaushalt 2007 auf „Null“ gesetzt. Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (LaKoF) in Nordrheinwestfalen (NRW) und das Netzwerk Frauenforschung NRW protestierten am 6. Dezember in einer Stellungnahme gegen diese Einschnitte.
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    APPELL AN BUNDESREGIERUNG
    Kinderförderung statt Ehegattensplitting (06.12.2006)
    zwd Berlin (mih). Familienpolitische Verbände fordern die Abschaffung des Ehegattensplittings. Denn dieses sei unsozial und der familialen Wirklichkeit in Deutschland nicht mehr angemessen. Statt über weitere Steuerleichterungen für Gutverdienende durch ein Familiensplitting nachzudenken, sei es an der Zeit, das Geld in die Bildung von Kindern zu investieren, mahnten sieben Verbände in ihrem Appell an die Bundesregierung vom 4. Dezember.
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    BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
    Kinderbetreuung soll durch
    Steuern finanziert werden
     (04.12.2006)
    zwd Köln (utz) – Auf ihrer Bundesdelegiertenkonferenz vom 1. bis 3. Dezember in Köln haben Bündnis 90/Die Grünen Astrid Rothe-Beinlich mit 77,4 Prozent der Stimmen zur Nachfolgerin von Katja Husen als frauenpolitische Sprecherin des Bundesvorstandes gewählt. Zudem sprachen die Delegierten sich für eine Mindestlohnregelung und für eine beitragsfreie Ganztagsbetreuung für Kinder bis zu zwölf Jahren aus.
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    EHRENAMT
    Frauenbund initiiert Zeugnis über ehrenamtlich erworbene Qualifikationen  (01.12.2006)
    zwd München (TICKER/utz). Jahrelang ehrenamtlich einen Krankenbesuchsdienst mit 50 Frauen geleitet und dann bei einer Bewerbung wegen mangelnder Erfahrung in Organisationsaufgaben abgelehnt? Nach dem Willen des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) gehören solche Erfahrungen bald der Vergangenheit an. Der Landesverband stieß am 1. Dezember eine Initiative für einen staatlichen Landesnachweis über ehrenamtliche Arbeit an.
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    BERUFSBILDUNG
    IG-Metall: Bürokräfte nicht auf Schreibarbeiten reduzieren (27.11.2006)
    zwd Frankfurt/Main (TICKER/utz). Die IG Metall hat Vorschläge der Arbeitgeber zur Reform der Büroberufe als rückschrittlich und diskriminierend kritisiert. „Eine zweijährige Ausbildung zur ‚Servicefachkraft für Bürowirtschaft’ geht nicht nur an den heutigen Anforderungen in der kaufmännischen Verwaltung vorbei, sondern verbaut vorrangig Frauen die Möglichkeit zu einer qualifizierten Berufsausbildung“, erklärte IG Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner am 25. November in Frankfurt.
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    EUROPA
    Homo-feindliche Entscheidung im Europäischen Parlament (23.11.2006)
    zwd Brüssel (mih). Schwule und Lesben dürfen im Europäischen Parlament (EP) weiter diskriminiert werden. Zwar hat das Präsidium der europäischen Volksvertretung am 22. November Leitlinien angenommen, um bei der Auswahl der Angestellten des EPs Benachteiligungen zu verhindern – die Berücksichtigung der sexuellen Identität scheiterte jedoch an den Konservativen.
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    UN-KLIMAKONFERENZ
    Frauen fordern eine kreative und integrierte Klimapolitik (20.11.2006)
    zwd Nairobi (TICKER/mih). Initiativen, welche erneuerbare Energien in Afrika fördern, müssen stärker die Interessen von Frauen berücksichtigen. Denn Frauen leiden nicht nur besonders unter den Folgen des globalen Klimawandels sondern sind gleichzeitig eine Schlüsselgruppe für den Klimaschutz. Das betonte „genanet“, die Leitstelle für Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit, anlässlich der 12. UN-Klimakonferenz vom 6. bis 17. November in Nairobi. Bundesumweltminister Gabriel hatte im Rahmen der Konferenz angekündigt, erneuerbare Technologien in Entwicklungsländern mit 24 Millionen Euro zu fördern.
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    DEUTSCHE EU-RATSPRÄSIDENTSCHAFT
    Frauenrat: Merkel soll sich
    in Europa für Frauen stark machen
     (14.11.2006)
    zwd Berlin (TICKER/mih). Der Deutsche Frauenrat hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 13. November aufgefordert, während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auch frauenpolitische Akzente zu setzen. Bislang habe die Kanzlerin allerdings wenig Anlass für derartige Hoffnungen gegeben, denn sie habe dem Deutschen Frauenrat und der Europäischen Frauenlobby (EWL) nicht einmal Zeit für ein Gespräch eingeräumt.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    GENDER BUDGETING
    Es geht nur schleppend voran
    zwd Berlin – Bisher fehlt häufig das Datenmaterial, um untersuchen zu können, ob öffentliche Gelder gerecht zwischen Frauen und Männern verteilt werden. Auf einer Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde deutlich, dass die Umsetzung von Gender Budgeting auf Bundesebene bislang nur langsam vorangeht. Ohne den politischen Willen für ein geschlechtergerechtes Haushalten wird es wenig Fortschritte geben, so das Resümee von ExpertInnen.
  •  ausführlich in FUP 237

    STALKING
    Zypries: Guter Tag für die Opfer
    zwd Berlin – Beharrliches Verfolgen, Belästigen und Nachstellen wird unter Strafe gestellt. Der Bundestag hat am 30. November mit den Stimmen der Großen Koalition ein Stalking-Bekämpfungsgesetz verabschiedet. Die Opposition meldete verfassungsrechtliche Bedenken an und stimmte gegen das Gesetz.
  •  ausführlich in FUP 237

    EU-PARLAMENT
    Opferschutz beim Menschenhandel verbessern
    zwd Straßburg – Das Europäische Parlament hat am 16. November eine konsequente und rasche Umsetzung des EU-Aktionsplans gegen Menschenhandel gefordert. Besonderen Wert legte der Parlamentsbericht auf den besseren Schutz der Opfer.
  •  ausführlich in FUP 237

    AIDS
    Bundesregierung will G8-Partner mit ins Boot holen
    zwd Berlin – Die Bundesregierung will die kommende G8- und EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um dem Thema Aids mehr Gewicht zu verleihen. Der Unterstützung von Frauen und Mädchen solle dabei eine besondere Bedeutung zukommen, kündigte Entwicklungsministerin Hei-demarie Wieczorek-Zeul (SPD) am 21. November anlässlich der Vorstellung des aktuellen Berichts der Vereinten Nationen über die weltweite Aids-Epidemie an.
  •  ausführlich in FUP 237

    FRAUENVERBÄNDE
    Mit Mindestlohn gegen Sozialdumping
    zwd Berlin – Der Deutsche Frauenrat (FR) hat sich der gewerkschaftlichen Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro angeschlossen. Auf der Mitgliederversammlung der Dachorganisation der deutschen Frauenverbände vom 10. bis 12. November in Berlin forderten die Delegierten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem offenen Brief auf, während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Januar frauenpolitische Akzente zu setzen.
  •  ausführlich in FUP 237

    zwd-SONDERBEILAGE „BÜCHER EXTRA“
    Was prominente Frauen zur Lektüre empfehlen
    Welches Buch lohnt sich, gelesen oder veschenkt zu werden? Die zwd-Redaktion hat prominente Frauen aus Politik und Gesellschaft, Wissenschaft und Medien um einen Vorschlag gebeten. Lesetipps prominenter Frauen haben wir zusammen mit Buchvorschlägen der zwd-Redaktion in der Sonderbeilage Bücher Extra gebündelt.
  •  ausführlich in FUP 237

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    18.01.2007
    Genderkompetenz in der beruflichen Praxis
    Rheinhausen bei Göttingen
     mehr Infos...

    01.02.2007
    Job-Chance-Internet. Frauen gestalten Zukunft
    Bremen
     mehr Infos...

    08.02.2007
    Seelsorge an Opfern von Zwangsprostitution und Menschenhandel
    Gelnhausen
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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