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Ausgabe vom  14.05.2007
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • ARBEITSMARKT: ver.di-Expertin: „Überwiegend Frauen würden vom Mindestlohn profitieren“
  • STATISTIK: Vereinbarkeit weiter Müttersache
  • UMFRAGE: Frauen werden immer selbstbewusster
  • IG-METALL: Standortvorteil Gleichstellung
  • KINDERBETREUUNG: GEW: Ehegatten-Splitting für Kitas kippen
  • WIRTSCHAFT: Familie gewinnt?
  • RÜCKBLICK: 50 Jahre Gleichberechtigungsgesetz
  • GIRLS’DAY: Tipps fürs Studium von der Kanzlerin
  • STATISTIK: Machbar: Gender-Landkarte für Deutschland
  • WIRTSCHAFT: Familie weiter Karrierehemmnis für Frauen
  • Gender und Schule: Physik: Haben Jungen immer recht?
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • WISSENSCHAFT: Keine Exzellenz ohne Frauen
  • METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE: ERA: Gleichwertige Arbeit – gleiches Entgelt
  • WIRTSCHAFT: Aufstieg im Schneckentempo
  • HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG: Vom Feminstischen Institut zum Gunda-Werner-Institut
  • GENDER MAINSTREAMING IN NRW: Umsetzung bislang nur in Pilotprojekten
  • BEILAGE: FRAUENGESUNDHEIT UND POLITIK: Pflegeberufe aufwerten
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    ARBEITSMARKT
    ver.di-Expertin: „Überwiegend Frauen würden vom Mindestlohn profitieren“ (14.05.2007)
    zwd Berlin (mih). Der Niedriglohnsektor sorgt zur Zeit für Streit in der Großen Koalition: Die Union hofft, durch einen Kombilohn gering Qualifizierte in Lohn und Brot zu bringen. Die SPD fordert dagegen einen Mindestlohn als Haltelinie nach unten. Unterstützt wird sie von den Gewerkschaften, die seit einem Jahr mit einer Kampagne gegen Armutslöhne protestieren. Gerade Frauen würde ein gesetzlicher Mindestlohn zugute kommen, betonte die ver.di-Expertin Gabriele Sterkel im zwd-Gespräch.
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    STATISTIK
    Vereinbarkeit weiter Müttersache  (14.05.2007)
    zwd Berlin (mih). Je kleiner die Kinder, desto geringer die Müttererwerbsquote. Das teilte das Statistische Bundesamt am 14. Mai mit. Teilzeit war auch 2005 eine Frauendomäne. Auf das Arbeitsvolumen der Väter hat das Alter der Kinder dagegen keinen Einfluss.
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    UMFRAGE
    Frauen werden immer selbstbewusster (10.05.2007)
    zwd Mainz (TICKER/mih). Von „starken Frauen“ ist immer häufiger die Rede. Dass nicht nur die Frauenbilder sich verändert haben, sondern auch die Frauen, zeigt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom 10. Mai. Der Vergleich der repräsentativen Befragung mit einer Umfrage von 1988 zeigt: Die der Führungs- und Verantwortungsbereitschaft ist gestiegen, besonders bei Frauen.
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    IG-METALL
    Standortvorteil Gleichstellung (09.05.2007)
    zwd Berlin (mih/utz). Erwerbs- und Reproduktionsarbeit muss gerecht zwischen den Geschlechtern verteilt sein, um die Berufschancen von Frauen zu verbessern. Die Frauen der IG-Metall haben auf ihrer Bundeskonferenz vom 26. bis zum 28. April in Sprockhövel den Vorstand der IG-Metall aufgefordert, seine Aktivitäten zu verstärken, Geschlechterdemokratie in der deutschen Gesellschaft durchzusetzen.
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    KINDERBETREUUNG
    GEW: Ehegatten-Splitting für Kitas kippen (09.05.2007)
    zwd Berlin (gev). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat einen flächendeckenden Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab einem Jahr gefordert. Nur so werde sichergestellt, dass die Gelder des Bundes tatsächlich bei den Krippen ankämen, erklärte Norbert Hocke, Kita-Experte der GEW, am 9. Mai. Für den Krippenausbau sei zudem ein realistisches Finanzkonzept unerlässlich.
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    WIRTSCHAFT
    Familie gewinnt? (08.05.2007)
    zwd Berlin (mih). Eine positive Zwischenbilanz der „Allianz für Familien“ zogen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, am 8. Mai in Berlin. In diese Initiative engagieren sich Bundesfamilienministerium und die Bertelsmann Stiftung seit 2003 gemeinsam mit Gewerkschaften und Wirtschaft für eine familienfreundliche Arbeitswelt. Professor Paul Nolte zeigte sich dagegen skeptisch, denn gerade beim gesellschaftlichen Leitbild für Väter müsse sich noch viel verändern.
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    RÜCKBLICK
    50 Jahre Gleichberechtigungsgesetz (03.05.2007)
    zwd Berlin (mih). „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Die Mütter des Grundgesetzes (GG) konnten 1949 mit breiter Unterstützung der Frauenverbände Artikel 3 Absatz II GG durchsetzen. Doch das bestehende Ehe- und Familienrecht widersprach in weiten Teilen diesem Gleichheitsgebot. Am 3. Mai 1957 verabschiedete der Bundestag das sogenannte „Gleichberechtigungsgesetz“. Das war zwar weiterhin dem Leitbild der Hausfrauenehe verpflichtet, stärkte aber dennoch die Rolle der Ehefrauen.
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    GIRLS’DAY
    Tipps fürs Studium von der Kanzlerin (02.05.2007)
    zwd Berlin (gev). Mit fast 140.000 Teilnehmerinnen und mehr als 8.000 Veranstaltungen gab es beim diesjährigen Girls’Day am 26. April einen Beteiligungsrekord. Die Mädchen erhielten die Möglichkeit, Berufe aus den Bereichen Informationstechnologie, Handwerk, Technik, Ingenieur- und Naturwissenschaften zu erkunden. Sie lernten Frauen in Führungspositionen oder Unternehmerinnen persönlich kennen. Befragungen zeigen, dass zwei Fünftel der Mädchen sich für eine Ausbildung oder ein Praktikum im besuchten Betrieb interessieren.
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    STATISTIK
    Machbar: Gender-Landkarte für Deutschland (02.05.2007)
    zwd Berlin (mih). Frauen in Heidelberg geht es besser als ihren Geschlechtsgenossinnen im Landkreis Siegen-Wittgenstein. Das zeigt die Machtbarkeitsstudie „Gender Index – eine Landkarte für Deutschland“, die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am 30. April vorgestellt hat. Am Beispiel von vier Modellregionen entwickelten die AutorInnen der Studie Gleichstellungs-Indikatoren, welche in erster Linie die Lage von Frauen am Arbeitsmarkt erfassen. Ein bundesweiter Gender Index würde es erstmals ermöglichen, die Frauenfreundlichkeit einzelner Regionen direkt zu vergleichen.
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    WIRTSCHAFT
    Familie weiter Karrierehemmnis für Frauen (24.04.2007)
    zwd Villingen-Schwenningen (mih). Die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist das größte Hemmnis für Frauen, in Toppositionen aufzusteigen. Das hat die Steinbeis-Studie „Karrierehindernisse für Frauen in Führungspositionen“ bestätigt, die am 20. April veröffentlicht wurde. Auch die Bevorzugung männlicher Mitbewerber sei eine zentrale Ursache dafür an, dass viele Frauen den Schritt von der mittleren in die oberste Führungsetage nicht schaffen, gaben die 300 befragten Managerinnen an.
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    Gender und Schule
    Physik: Haben Jungen immer recht? (23.04.2007)
    zwd Berlin (uhg). Die Fachkulturen der Schulfächer Deutsch und Physik verbinden sich in der Praxis mit Geschlechterstereotypen, und zwar oft auf wenig produktive Weise. Dieses Ergebnis erbrachte eine Studie mit dem Titel „Schulische Fachkulturen und Geschlecht. Physik und Deutsch – natürliche Gegenpole?“, die Katharina Willems von der Universität Hamburg am 21. April in Potsdam auf dem 14. Bundeskongress „Frauen und Schule“ vorstellte.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    WISSENSCHAFT
    Keine Exzellenz ohne Frauen
    zwd Berlin – Ohne die Gleichstellung der Geschlechter und die Einbindung der Genderforschung wird das Wissenschaftssystem in Deutschland international weiter ins Abseits geraten. Darin waren sich WissenschaftlerInnen und Vertreter von Wissenschaftsorganisationen einig, die am 18. und 19. April in Berlin über „Gender in der Forschung – Innovation durch Chancengleichheit“ diskutierten.
  •  ausführlich in FUP 242

    METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE
    ERA: Gleichwertige Arbeit – gleiches Entgelt
    zwd Friedrichshafen – Das neue Entgeltrahmenabkommen (ERA) der Metall- und Elektroindustrie hat das Potenzial, die alte feministische Forderung nach einem gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit ein Stück weit Realität werden zu lassen. Entscheidend ist jedoch, wie in den einzelnen Betrieben die gerade anlaufende Umsetzung vonstatten geht. Erste Erfahrungen zeigen: Arbeitnehmer wie Arbeitnehmerinnen müssen für ihre Interessen kämpfen, damit Arbeitgeber die Umstellung auf ERA nicht zum Sparen missbrauchen.
  •  ausführlich in FUP 242

    WIRTSCHAFT
    Aufstieg im Schneckentempo
    zwd Darmstadt (mih) – An den Entscheidungshebeln der deutschen Wirtschaft sitzen Frauen immer noch deutlich seltener als Männer. Frauen sind lediglich mit einem Anteil von 15,4 Prozent im mittleren und oberen Management vertreten. Ein weiteres Ergebnis der Studie „Frauen im Management 2007“ des Wirtschaftsinformationsdienstleisters Hoppenstedt vom 17. April: Je größer das Unternehmen, desto weniger Frauen schaffen den Sprung in die erste Führungsriege.
  •  ausführlich in FUP 242

    HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG
    Vom Feminstischen Institut zum Gunda-Werner-Institut
    zwd Berlin – Das Feministische Institut (FI) und die Stabsstelle „Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie“ der Heinrich-Böll-Stiftung werden fusionieren. Das neue Institut wird den Namen der Feministin Gunda Werner tragen und am 15. Juni feierlich eröffnet.
  •  ausführlich in FUP 242

    GENDER MAINSTREAMING IN NRW
    Umsetzung bislang nur in Pilotprojekten
    zwd Bonn – Frauen- und Gleichstellungspolitik steht zur Zeit nicht hoch im Kurs. Kürzungen treffen besonders diesen Arbeitsbereich. Ein Trend, den Frauenpolitikerinnen in Nordrhein-Westfalen (NRW) in besonderem Maße seit dem Regierungswechsel 2005 zu spüren bekommen. Vor diesem Hintergrund hat das Gender Netzwerk NRW gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Herbst vergangenen Jahres eine Fachtagung durchgeführt, auf der eine Zwischenbilanz über fünf Jahre Gender Mainstreaming (GM) in NRW gezogen wurde. Die Tagungsdokumentation mit Erfahrungen über die praktische Umsetzung von GM liegt jetzt in digitaler Form vor.
  •  ausführlich in FUP 242

    BEILAGE: FRAUENGESUNDHEIT UND POLITIK
    Pflegeberufe aufwerten
    zwd Berlin – Noch in diesem Jahr will sich die Große Koalition auf eine Pflegereform einigen. Strittig ist, ob die Finanzierung über eine Kopfpauschale oder eine Erhöhung der Beitragssätze erfolgen soll. Die Gewerkschaften fordern zudem bessere Arbeitsbedingungen für das überwiegend weibliche Pflegepersonal und mehr Unterstützung für pflegende Angehörige.
  •  ausführlich in Supplement FUP 242

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    23.05.2007
    „Alle Türen offen?
    Lebenswelten von Mädchen und jungen Frauen im Blick“
    Köln/Deutz
     mehr Infos...

    01.06.2007
    Diversity and Inclusion: Potenziale einer alternden Gesellschaft
    Kiel
     mehr Infos...

    04.06.2007
    Presse-Workshop für ExistenzgründerInnen
    Frankfurt am Main
     mehr Infos...

    06.06.2007
    31. Deutscher Evangelischer Kirchentag
    Köln
     mehr Infos...

    14.06.2007
    WIDE Jahreskonferenz 2007
    Madrid, Spanien
     mehr Infos...

    18.06.2007
    Qualität ist alles! Geschlechtergerechte Qualitätssicherung durch Evaluation
    München
     mehr Infos...

    22.08.2007
    Frischer Wind & guter Grund – Grundlagen, Begründung und Praxis von Mädchenarbeit
    Zülpich
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
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