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Ausgabe vom  13.11.2008
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • PRÄNATALDIAGNOSTIK: Mutterpass soll umfassendes Informationsdokument werden
  • AUSGABE 260 (2008) ERSCHIENEN: Ländereinheitliche Gender-Indikatoren beschlossen
  • BUNDESTAG: ExpertInnen empfehlen bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern
  • 90 JAHRE FRAUENWAHLRECHT: Für die tatsächliche Gleichstellung gibt es noch viel zu tun
  • BUNDESFRAUENMINISTERIUM: Studie dokumentiert Mangel an Kommunalpolitikerinnen
  • MITGLIEDERVERSAMMLUNG: Deutscher Frauenrat setzt Technologiepolitik auf seine Agenda
  • EXPERTISE: Weibliche Pflegearbeit extrem unterschätzt
  • DRITTER INTEGRATIONSGIPFEL: Bundeskabinett hebt Unterstützungspaket für Migrantinnen hervor
  • GENDERPERSPEKTIVE IN UN-MISSIONEN: Integration beider Geschlechter in Friedensprozesse ist möglich
  • HOCHSCHULE: Die Hälfte aller Wissenschaftlerinnen mit Kind klagt über berufliche Nachteile
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Frauen- und GleichstellungsministerInnenLeitlinien für eine gendergerechte Bildung beschlossen
  • Neue schwarz-gelbe Landesregierung in BayernGleichstellungspolitische Ziele im Koalitionsvertrag verankert
  • Europäische Initiative zur VereinbarkeitKontroverse um die Ausdehnung des Mutterschaftsurlaubes
  • Kabinettsbeschluss zum FamilienleistungsgesetzHartz IV-Empfängerinnen haben von Kindergelderhöhung keinen Cent mehr
  • Juso-Bundeskongress 2008 Arbeitsmarktziele als Signal - Frauenpolitik neu profilieren
  • GleichstellungStudiengebühren wirken kontraproduktiv
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    PRÄNATALDIAGNOSTIK
    Mutterpass soll umfassendes Informationsdokument werden (13.11.2008)
    zwd Berlin (jvo). Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich für „wirkungsvolle Hilfen in schwierigen Konfliktsituationen während der Schwangerschaft" ausgesprochen. Mit großer Mehrheit billigte die Fraktion am 11. November ein entsprechendes sechs Punkte umfassendes Strategiepapier. Zugleich erteilte die Fraktion bei nur einer Gegenstimme dem CDU/CSU-Vorstoß zur Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes eine klare Absage.
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    AUSGABE 260 (2008) ERSCHIENEN
    Ländereinheitliche Gender-Indikatoren beschlossen (13.11.2008)
    zwd Berlin (jvo). Die Frauen- und GleichstellungsministerInnen haben auf ihrer Bundeskonferenz (GFMK) ländereinheitliche Gender-Indikatoren beschlossen. Sie verteilen sich auf mehrere Kategorien und sind den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Kinderbetreuung, Verdienst und Lebenswelten zuzuordnen. Ebenso einigten sie sich auf gemeinsame Leitlinien für eine gendersensible Erziehung und Ausbildung. Die Beschlüsse der GFMK hat der zwd in der neuesten Ausgabe (Nr. 260) des zwd-Magazins FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK dokumentiert.
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    BUNDESTAG
    ExpertInnen empfehlen bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern (13.11.2008)
    zwd Berlin (jvo). Die Finanzierung von Frauenhäusern könnte durch bundeseinheitliche Standards wesentlich verbessert werden. Diese Auffassung vertrat die Mehrheit der Sachverständigen während einer öffentlichen Anhörung des Frauenausschusses im Bundestag am 12. November. Derzeit werden Häuser, in denen von gewaltbedrohte Frauen Zuflucht finden, oft aus mehreren Töpfen finanziert. Zudem erhalten in vielen Bundesländern die Häuser für Frauen, deren Aufenthalt mit Arbeitslosengeld II bezahlt wird, nur Tagessätze. Beide Tatsachen erschwerten die Finanzierung erheblich, so die Kritik der Sachverständigen.
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    90 JAHRE FRAUENWAHLRECHT
    Für die tatsächliche Gleichstellung gibt es noch viel zu tun (12.11.2008)
    zwd Berlin. (jvo). Auch 90 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts gibt es noch einiges für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu tun. Darin sind sich die Parteien einig. Zwar sei das Wahlrecht für Frauen heute eine Selbstverständlichkeit, zog die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, zum Jahrestag des Frauenwahlrechts am 12. November Bilanz. Doch bedürfe es weiterer gleichstellungspolitischer Verbesserungen. Dazu gehörten gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
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    BUNDESFRAUENMINISTERIUM
    Studie dokumentiert Mangel an Kommunalpolitikerinnen (12.11.2008)
    zwd Berlin (jvo). Hinsichtlich der politischen Partizipation von Frauen auf kommunaler Ebene sieht Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen (CDU) „erheblichen Nachholbedarf“. Zum 90. Jahrestag des Frauenwahlrechts am 12. November hat sie eine Studie präsentiert, die den Mangel an Frauen in der Kommunalpolitik dokumentiert. Demnach beträgt der Frauenanteil in ehrenamtlichen Kommunalvertretungen durchschnittlich 24 Prozent. In den einzelnen Bundesländern variiert er zwischen 28 Prozent in Schleswig-Holstein und 21 Prozent im Saarland.
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    MITGLIEDERVERSAMMLUNG
    Deutscher Frauenrat setzt Technologiepolitik auf seine Agenda  (11.11.2008)
    zwd Berlin (jvo). Künftig will sich der Deutsche Frauenrat verstärkt in die öffentliche Diskussion über Technikentwicklung, Technologiepolitik und Technikfolgenforschung einbringen. Das kündigte die diplomierte Ingenieurin Marlies Brouwers auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats nach ihrer Wahl zur neuen Vorsitzenden am 10. November an.
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    EXPERTISE
    Weibliche Pflegearbeit extrem unterschätzt (10.11.2008)
    zwd Berlin (jvo). Zwei Drittel der unbezahlten Pflegearbeiten werden von Frauen, ein Drittel von Männern geleistet. Doch es gibt kaum genaue Daten darüber, wie viele Frauen und Männer in welchem Umfang tatsächlich private Sorgearbeit leisten. Die Alternswissenschaftlerin Gertrud Backes wertete dies als Indiz dafür, dass die soziale Situation der Pflegenden von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird.
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    DRITTER INTEGRATIONSGIPFEL
    Bundeskabinett hebt Unterstützungspaket für Migrantinnen hervor (07.11.2008)
    zwd Berlin (tag). Anlässlich des 3. Integrationsgipfels am 6. November hat das Bundeskabinett die Integrationskraft des Nationalen Aktionsplans hervorgehoben. In ihrer Erklärung zum ersten Fortschrittsbericht wies die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Maria Böhmer (CDU), auf eine große Aufbruchstimmung hin, welche der Nationale Aktionsplan ausgelöst habe. Integrationsmaßnahmen für Migrantinnen existieren speziell für die Bereiche „Bekämpfung von Zwangsheirat“, „Politische Partizipation“ und Abbau von Rollenstereotypen“.
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    GENDERPERSPEKTIVE IN UN-MISSIONEN
    Integration beider Geschlechter in Friedensprozesse ist möglich (04.11.2008)
    zwd Berlin (tag). Das Deutsche Institut für Menschenrechte in Berlin hat die Stärkung von Menschenrechts- und Genderkomponenten in Friedensmissionen empfohlen. Diese zivilen Komponenten müssten nicht nur besser ausgebaut, sondern auch finanziell besser ausgestattet werden, bekräftigte Frauke Seidensticker, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, während der Vorstellung der Studie „Menschenrechts- und Genderkomponenten in EU- und UN-Friedenseinsätzen“ am 4. November.
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    HOCHSCHULE
    Die Hälfte aller Wissenschaftlerinnen mit Kind klagt über berufliche Nachteile (31.10.2008)
    zwd Bonn (ticker/tag). Nahezu 50 Prozent der Wissenschaftlerinnen in Deutschland haben große Probleme, ihre akademische Karriere mit der Elternschaft zu vereinbaren. Zunehmend gestalte sich aber auch für Wissenschaftler der Spagat zwischen Berufs- und Familienleben immer schwieriger, heißt es in einer aktuellen Umfrage des Bonner Kompetenzzentrums „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ (CEWS).
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Frauen- und GleichstellungsministerInnen
    Leitlinien für eine gendergerechte Bildung beschlossen
    Um die Chancengerechtigkeit zwischen Männern und Frauen zu fördern, hat die 18. Frauen- und GleichstellungsministerInnenkonferenz (GFMK) am 23. und 24. November in Karlsruhe eine geschlechtersensible Datenerhebung gefordert wie auch gendergerechte Leitlinien im Rahmen von Erziehung, Bildung und Ausbildung. Sie sollen in Zusammenarbeit mit der KMK entwickelt werden.
  •  ausführlich in FGP 260

    Neue schwarz-gelbe Landesregierung in Bayern
    Gleichstellungspolitische Ziele im Koalitionsvertrag verankert
    Im Koalitionsvertrag zwischen CSU und FDP in Bayern sind eine Reihe frauen- und gleichstellungspolitischer Zielsetzungen enthalten. Diese finden auch die grundsätzliche Zustimmung der Opposition. Die grüne Landtagsfraktion machte aber darauf aufmerksam, dass die CSU in den vergangenen fünf Jahren Initiativen zu den im Koalitionsvertrag aufgelisteten Themen immer abgelehnt hat.
  •  ausführlich in FGP 260

    Europäische Initiative zur Vereinbarkeit
    Kontroverse um die Ausdehnung des Mutterschaftsurlaubes
    Die von der Europäischen Kommission geplante Ausdehnung des Mutterschaftsurlaubes von 14 auf 18 Wochen ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Die Kommentare zu den Brüsseler Plänen reichen von „Bumerang für die Frauen“ bis zu „Ausdehnung des Mutterschutzes als sozialpolitischer Fortschritt“. Deutsche Wirtschaftsverbände hingegen befürchten, dass durch die Brüsseler Initiative hohe Mehrkosten auf Unternehmen zukommen.
  •  ausführlich in FGP 260

    Kabinettsbeschluss zum Familienleistungsgesetz
    Hartz IV-Empfängerinnen haben von Kindergelderhöhung keinen Cent mehr
    Die Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen und Die Linke haben das am 15. Oktober vom Bundeskabinett beschlossene Familienleistungsgesetz kritisiert. Die darin vorgesehene Kindergelderhöhung komme nicht bei Hartz IV-EmpfängerInnen an, lautete die einhellige Kritik.
  •  ausführlich in FGP 260

    Juso-Bundeskongress 2008
    Arbeitsmarktziele als Signal - Frauenpolitik neu profilieren
    Auf ihrem Bundeskongress vom 10. bis 12. Oktober in Weimar haben die Delegierten der Jungsozialisten in der SPD (Jusos) den Beschluss „Gleichstellung – jetzt“ gefasst. Zu den vorrangigen Herausforderungen zählen die Bekämpfung von Entgeltungleichheit und die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.
  •  ausführlich in FGP 260

    Gleichstellung
    Studiengebühren wirken kontraproduktiv
    Unsichere Finanzierungssysteme und Bafög- Verschuldungen stellen gerade für Frauen eine Barriere dar, ein Studium zu beginnen. Die Einführung von Studiengebühren verschärft dieses Problem. Das geht aus einer am 31. Oktober veröffentlichten Studie des Forschungsinstituts HIS hervor, das im Auftrag des Bundesbildungsministeriums die Effekte von Studiengebühren untersuchte.
  •  ausführlich in FGP 260

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    20.11.2008
    6. Jahrestagung des Ökonominnen-Netzwerks efas
    Berlin
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    21.11.2008
    Urbanität und Gender
    Berlin
     mehr Infos...

    22.11.2008
    Frauen - Macht - Medien
    Stuttgart
     mehr Infos...

    24.11.2008
    Tarif und Betrieb - Determinanten des Pay Gap im Handlungsbereich der Sozialpartner
    Berlin
     mehr Infos...

    24.11.2008
    Auftaktveranstaltung der TERRE DES FEMMES - Kampagne KEIN SCHNITT INS LEBEN!
    Berlin
     mehr Infos...

    25.11.2008
    Nationaler Aktionsplan gegen die weibliche Genitalverstümmelung in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Initiative des EuroNet FGM von 15 europäischen Ländern
    Berlin
     mehr Infos...

    28.11.2008
    Konferenz "Arbeit, Alter, Armut? Altersarmut von Frauen verhindern!"
    Berlin
     mehr Infos...

    28.11.2008
    Frauen im Auftrag der Chancengleichheit - Anforderungen an eine geschlechtergerechte Kommune
    Stuttgart
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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