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Ausgabe vom  13.06.2003  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Mikrozensus 2002: Väter wollen nicht Teilzeit arbeiten   
  • FrauenministerInnen: GFKM: Unternehmen sind gefordert   
  • Europäisches Parlament: Qualitätstandards bei Brustkrebsbehandlung
  • 2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik   
  • zwd-Interview mit Bundesjustizministerin Zypries: Prinzip Gleichstellung muss Rechtsgrundlage für EU-Verfassung sein   
  • Schwerpunkt: EU-Richtlinien: Gesetzgeber unter Druck   
  • GATS: Weltfrauen gegen das Freihandelsabkommen
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Mikrozensus 2002
    Väter wollen nicht Teilzeit arbeiten (12.06.2003)
    zwd Berlin (bie) - Traditionelle Strukturen und Rollenverteilungen beherrschen nach wie vor das Zusammenleben von Männern und Frauen in Deutschland. Vor allem, wenn Kinder geboren werden, stehen in der Mehrzahl Frauen in der Verantwortung sich um das Wohl der Familie zu sorgen und verzichten auf den Job. Väter hingegen lassen sich von ihrem Nachwuchs wenig beeinflussen und gehen weiterhin einer Vollzeitbeschäftigung nach. Dies geht aus den neusten Ergebnissen des Mikrozensus 2002 hervor, der am 12. Juni in Berlin vorgestellt worden ist. Insgesamt waren in Deutschland im April 2002 rund 61 Prozent der Mütter und 86 Prozent der Väter aktiv erwerbstätig.
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    FrauenministerInnen
    GFKM: Unternehmen sind gefordert (06.06.2003)
    zwd Mainz (bie) - Familienpflichten und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen ist nach wie vor der Knackpunkt, wenn es darum geht die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Gesellschaft zu gewährleisten. Doris Ahnen, rheinland-pfälzische Frauenministerin (SPD, betonte anlässlich der 13. Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz der Länder (GFMK) am 5. und 6. Juni in Mainz, dass der Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten Priorität haben müsse, damit mehr Frauen einer bezahlten Arbeit nachgehen können. Aber auch die Unternehmen, so eine Forderung der GFMK, stehen in der Verantwortung betriebliche Maßnahmen wie flexiblere Arbeitszeiten oder betriebliche Kinderbetreuung voranzubringen. Denn familienfreundliche Strategien in der Personalpolitik stärkten nachhaltig den Standortfaktor und seien von großer wirtschaftspolitischer Bedeutung, heißt es in einem Beschluss. (Alle Beschlüsse stehen im Wortlaut im zwd-Dokumentservice zum Download zur Verfügung - siehe am Ende des Berichts.)
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    Europäisches Parlament
    Qualitätstandards bei Brustkrebsbehandlung (06.06.2003)
    zwd Straßburg (bie) - Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sind aufgefordert, bis zum Jahr 2008 die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um die Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs um ein Viertel zu senken. Mit großer Mehrheit hat das Europäische Parlament am 5. Juni einen Initiativbericht der Bremer SPD-Abgeordneten Karin Jöns angenommen. „Die beeindruckenden Erfolge einzelner Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Brustkrebs haben gezeigt, dass dieses Ziel durchaus erreichbar ist, wenn Politik und Ärzteschaft es gemeinsam anpacken“, so Jöns.
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     2. In der zwd-Printausgabe Frauen & Politik
    zwd-Interview mit Bundesjustizministerin Zypries
    Prinzip Gleichstellung muss Rechtsgrundlage für EU-Verfassung sein
    zwd Berlin - Trotz der Veröffentlichung des ersten EU-Verfassungsentwurfs vom 26. Mai hat sich der Konvent noch nicht auf eine Präambel einigen können. Streit gibt es unter anderem darüber, ob als Ziel der Europäischen Union die Gleichheit zwischen Frauen und Männern festgehalten werden soll. Der zwd hat in einem Interview mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries über die Grundsätze einer europäischen Verfassung und die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Anti-Diskriminierung gesprochen.
  •  ausführlich in FUP 196, Seite 5-6

    Schwerpunkt
    EU-Richtlinien: Gesetzgeber unter Druck
    zwd Berlin - Drei EU-Richtlinien zur Gleichbehandlung der Geschlechter sowie zum Schutz vor Diskriminierung müssen 2003 bzw. 2004 in bundesdeutsches Recht gegossen werden. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Frauenorganisationen haben konkrete Forderungskataloge erstellt, um politische Maßstäbe zu setzen. Nach Ansicht von DGB und Frauenverbänden muss vor allem dem Gleichbehandlungsgebot der Geschlechter angemessen Rechnung getragen werden. Der Deutsche Arbeitgeberverband sieht hingegen keinerlei Veranlassung für gesetzliche Neuregelungen.
  •  ausführlich in FUP 196, Seite 7-8

    GATS
    Weltfrauen gegen das Freihandelsabkommen
    zwd Köln - Mit der Öffnung der 140 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation für den Freien Markt durch das Dienstleistungsabkommen GATS steht Frauen eine enorme, teilweise sogar existenzbedrohende Verschlechterung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen bevor. Welche Folgen Privatisierungen bereits jetzt für Frauen haben und welche Schlüsse für die laufenden GATS-Verhandlungen aus diesen Erfahrungen gezogen werden können, darüber haben rund 500 Frauen auf einem von Attac-Frauennetzwerk veranstalteten Kongress „Dienste ohne Grenzen?“ vom 9. bis 11. Mai in Köln diskutiert.
  •  ausführlich in FUP 196, Seite 18

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Termine
    30.06.2003
    " Aktiver Einstieg in den Beruf" für Hochschulabsolventinnen aus Naturwissenschaft und Technik
    Berlin
     mehr Infos...

    25.06.2003
    GENDER konkret Chancengleichheit an Fachhochschulen
    Stralsund
     mehr Infos...

    20.06.2003
    Frauen für eine Verfassung des vereinten demokratischen Europas
    Berlin
     mehr Infos...

    16.06.2003
    "Frauen im Beruf – Männer in der Familie:
    Ist die Frauenfrage die Schlacht von
    gestern?"
    Cottbus
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
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    Fax: 030 / 22 487 484
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