Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  13.01.2004  Frauen & Politik  www.zwd-online.de
 Inhalt
1. zwd-Newscenter   
  • Schwarzarbeit: Greencard für Putzfrauen?   
  • Who is Who: Wichtige Adressen auf einen Blick   
  • Afghanistan: Frauen in schlechter Verfassung   
  • Gesetzentwurf: Leibliche Väter sollen Umgangsrecht einklagen können
  • 2. In der zwd-Printausgabe   
  • Frohes neues Jahr: Frauenpolitische Wünsche für 2004   
  • EU-Erweiterung: Wie steht es mit der Gleichberechtigung in den Beitrittsländern?   
  • Weltinformationsgipfel: Digitale Kluft entlang der Gender-Linie
  • 3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Newscenter
    Schwarzarbeit
    Greencard für Putzfrauen? (12.01.2004)
    zwd Berlin (ske) – Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhardt ist mit ihrem Vorstoß, osteuropäische Putzhilfen über eine Greencard zu legalisieren, überwiegend auf Skepsis gestoßen. Auch aus frauenpolitischer Sicht erscheint diese Lösung für Putzhilfen ohne Arbeitsgenehmigung nicht sinnvoll. „Die Greencard-Lösung fördert das Herunterhandeln auf immer schlechtere Arbeitsbedingungen“, so Christel Riedel, Rechtsreferentin des Deutschen Frauenrates, gegenüber dem zwd. Die frauenpolitischen Expertinnen von Bündnis 90/Die Grünen halten ebenfalls nichts von der Idee ihrer Fraktionsvorsitzenden: „So wird die Reproduktionsarbeit nicht zwischen den Geschlechtern umverteilt, sondern zwischen den gebildeten Frauen aus wirtschaftlich gut situierten Ländern und den Frauen aus wirtschaftlich weniger privilegierten Ländern“, kritisiert die grüne Bundesfrauenreferentin Ulrike Jaenicke.
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    Who is Who
    Wichtige Adressen auf einen Blick (08.01.2004)
    zwd Berlin - Langes Suchen ist passee: Der zweiwochendienst (zwd) hat ein Who is Who der Frauenpolitik zusammengestellt. In dem zwd-Sonderheft lassen sich schnell die Adressen, Telefon- und Faxnummern sowie die E-Mail-Adressen und Webseiten der Landesbeauftragten für Frauen- und Gleichstellungspolitik, der Frauenministerien in Bund und Ländern und der frauenpolitischen Sprecherinnen der Bundestags- und Landtagsfraktionen finden.
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    Afghanistan
    Frauen in schlechter Verfassung  (07.01.2004)
    zwd berlin (kri) – Die Kabul-Korrespondentin Rachel Wareham zeigte sich auf Anfrage der internationalen Frauenhilfsorganisation Medica Mondiale enttäuscht über den Verlauf der Verfassungsgebung in Afghanistan. „Weibliche Delegierte der Loya Dschirga, die progressive Anschauungen vertraten, wurden massiv eingeschüchtert und fürchten sich nun, zurück in ihre Heimatgemeinden zu gehen. Insgesamt war der Prozess von Beginn an zu Gunsten der Konservativen gewichtet“, sagte sie am 5. Januar in Kabul.
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    Gesetzentwurf
    Leibliche Väter sollen Umgangsrecht einklagen können (06.01.2004)
    zwd Berlin (ske) - Der Gesetzentwurf, mit dem die Bundesregierung die Rechtsposition leiblicher Väter stärken will, liegt jetzt vor. Der biologische Vater eines Kindes soll die Stellung des rechtlichen Vaters anfechten können, wenn dieser keine familiäre Beziehung zu dem Kind unterhält. Der Juristinnenbund ist mit dem Entwurf nicht zufrieden. Sabine Heinke, Vorsitzende der Familienrechtskommission, fürchtet, dass so ein Dritter ohne Rechtsfolgen für ihn selbst eine Familie auseinander bringen kann. Mit dem Entwurf (Drs 15/2253) soll nach Angaben der Regierung der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom April vergangenen Jahres umgesetzt werden.
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     2. In der zwd-Printausgabe
    Frohes neues Jahr
    Frauenpolitische Wünsche für 2004
    „Eine Frau für das Amt des Bundespräsidenten“ wünscht sich Ulrike Helwerth vom Deutschen Frauenrat für das neue Jahr. Dass angesichts des aktuellen Sozialabbaus alle Frauen gemeinsam ihre Stimme erheben, "so wie es damals beim Paragraphen 218 geschehen ist", hofft Josefine Hallmann, Vorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit. Hätte Dagmar Pohl-Laukamp vom Deutschen Akademikerinnenbund für 2004 drei Wünsche frei, wäre der erste, dass das immer noch vorherrschende Ernährerprinzip des Mannes zu Gunsten wirklicher Gleichberechtigung fällt. Wünsche, Hoffnungen und Utopien. Die Redaktion von "Frauen und Politik" hat bei Frauenverbänden, -organisationen und Parteifrauen nachgefragt: Welches sind die Ziele, die sie in den nächsten zwölf Monaten umsetzen wollen? Und welche frauenpolitischen Träume haben sie? Den Wunschzettel lesen Sie
  •  ausführlich in Frauen und Politik 203

    EU-Erweiterung
    Wie steht es mit der Gleichberechtigung in den Beitrittsländern?
    Zehn weitere Staaten werden am 1. Mai 2004 Mitglieder der Europäischen Union. Doch sind Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta, die baltischen Staaten und Zypern für den Beitritt gerüstet? Wie ist der Stand der Gleichstellung und welche Bedeutung hat die Strategie des Gender Mainstreaming in den Beitrittsländern? Gemäß Artikel 49 des EU-Vertrages sind alle der Europäischen Union beitretenden Staaten dem so genannten aquis communautaire verpflichtet. Er umfasst alle Rechte und Pflichten, die für die Mitgliedstaaten der EU verbindlich sind. Grundsätze zur Gleichbehandlung und Chancengleichheit sind als europäisches Primärrecht ein integraler Bestandteil des aquis. Insbesondere Artikel 13 des EU-Vertrags steht für die Bekämpfung der Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Ausrichtung. Eine neue Studie der Europäischen Kommission gibt Aufschluss über den Stand der Beitrittsstaaten in Sachen Antidiskriminierungsmaßnahmen.
  •  ausführlich in Frauen und Politik 203

    Weltinformationsgipfel
    Digitale Kluft entlang der Gender-Linie
    Auf dem UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) in Genf im Dezember 2003 wurden die Weichen für das Kommunikationszeitalter gestellt. Zahlreiche Frauenorganisationen setzten sich dafür ein, dass das Gender Mainstreaming Prinzip durchgängig in den gemeinsamen Absichtserklärungen berücksichtigt wird, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Zwar sollen Frauen an der Gestaltung der Informationsgesellschaft mitwirken, umfassende Strategien dafür wurden jedoch nicht beschlossen. Es bleibe bei einzelnen Frauenfördermaßnahmen, bilanziert Heike Jensen, zivilgesellschaftliches Mitglied in der deutschen Regierungsdelegation die Ergebnisse des Gipfels in ihrem Gastbeitrag.
  •  ausführlich in der zwd-Beilage Frauen und Politik Online, Nr. 30


  •  3. Termine
    20.01.2004
    Symposium Gender & ICT - Strategies of Inclusion
    Brüssel, Belgien
     mehr Infos...

    21.01.2004
    Mainstreaming Gender und Diversity in modernen Organisationen
    Wien, Österreich
     mehr Infos...

    23.01.2004
    Frauenworkshop: MOVE ON 2004
    Düsseldorf
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    29.01.2004
    Die Praxis des Gender Mainstreaming auf dem Prüfstand – Stärken und Schwächen der nationalen Umsetzungspraxis
    Frankfurt / Main
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd-online.de erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Newscenter: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt
    In einigen Menüpunkten können Sie selbst Einträge vornehmen. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd FRAUEN UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zu den Angeboten des zwd-Portals.

    zwd BILDUNG - WISSENSCHAFT - KULTURPOLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser zweiwöchentlichen kostenpflichtigen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtigen zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Pressehaus / R 1208
    Schiffbauerdamm 40
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: zwd.berlin@t-online.de

     6. Newsletter abmelden
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    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Jutta Bieringer (V.i.S.d.P.), Pressehaus Berlin, Tel: 030-22 487 487, Fax: 030-22 487 484, zwd.berlin@t-online.de, www.zwd-online.de