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Ausgabe vom  12.11.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • DGB-STUDIE: Junge Frauen: Arbeitsmarktnachteile für die besser Ausgebildeten
  • MITGLIEDERVERSAMMLUNG: Deutscher Frauenrat fordert Abschaffung der Minijobs
  • PERSONALIA: Zwei neue Verfassungsrichterinnen für Karlsruhe
  • DEUTSCHLAND: Tatsächlicher Gender Pay Gap bei 13 Prozent
  • FEMINISMUS-DEBATTE: Scharfer Konter von Alice Schwarzer gegen Schröders Antifeminismus
  • KAMPAGNE DES DEUTSCHEN FRAUENRATES: Bekämpfung weiblicher Armut: Katholikinnen unterstützen Aktionswochen
  • INTERNATIONALES: UN stellt neuen Index für Geschlechtergerechtigkeit vor
  • JUSTIZMINISTERINNENKONFERENZ: Zwischenbericht zu Geschlechterquote in Aufsichtsräten vorgelegt
  • ACADEMIA NET: Neue Datenbank soll Frauen in den Blick von Berufungskommissionen rücken
  • LANDESHAUSHALT: SPD-Frauen fürchten massive Abwertung der Gleichstellungspolitik in Sachsen
  • PARTEITAG: CSU votiert mit knapper Mehrheit für Frauenquote
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 284/2010
  • Bundeshaushalt 2011Deutliche Abstriche beim Gleichstellungsetat
  • ParteienFrauenpolitik: Linke sehen sich als Konkurrenz zu den Grünen
  • SPD-ParteitagVotum für gleiches Entgelt per Gesetz
  • 22. BuKoF-JahrestagungForderung nach „Equal Pay“ auch bei der ProfessorInnen-Besoldung hochaktuell
  • Alkohol – auch für Frauen ein ProblemDrogenbeauftragte will differenziertere gendersensible Suchtarbeit fördern
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    DGB-STUDIE
    Junge Frauen: Arbeitsmarktnachteile für die besser Ausgebildeten (12.11.2010)
    zwd Berlin (tag). Junge Frauen unter Dreißig sind zunehmend berufsorientiert, eine erfolgreiche Karriere ist mehr als zwei Drittel von ihnen wichtig. Von den Entwicklungen am deutschen Arbeitsmarkt hat diese Bevölkerungsgruppe indes nur bedingt profitiert, lautet das Fazit einer neuen DGB-Studie. Zwar sei die Arbeitslosigkeit junger Frauen gesunken – die Qualität der Jobs lasse jedoch zu wünschen übrig.
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    MITGLIEDERVERSAMMLUNG
    Deutscher Frauenrat fordert Abschaffung der Minijobs (11.11.2010)
    zwd Berlin (tag). Für eine Abschaffung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse – der so genannten Minijobs – setzt sich der Deutsche Frauenrat ein. Es sei ein Mythos, dass Minijobs eine Brückenfunktion in den ersten Arbeitsmarkt hätten, heißt es in einem Positionspapier, dass auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates in Erkner verabschiedet wurde.
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    PERSONALIA
    Zwei neue Verfassungsrichterinnen für Karlsruhe  (11.11.2010)
    zwd Berlin (tag). Der RichterInnen-Wahlausschuss des Bundestages hat am 11. November zwei Frauen zu Richterinnen des Bundesverfassungsgerichtes benannt. Dabei handelt es sich um die Berliner Rechtsprofessorin Susanne Baer und um Monika Harms, Generalbundesanwältin beim Bundesgerichtshof. Ferner wird auch Thüringens Innenminister Peter Michael Huber (CDU) künftig in Karlsruhe Recht sprechen.
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    DEUTSCHLAND
    Tatsächlicher Gender Pay Gap bei 13 Prozent (10.11.2010)
    zwd Köln (tag). Bei seinen Berechnungen zum Gender Pay Gap ist das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für das Jahr 2008 zu einem tatsächlichen Entgeltabstand zwischen Frauen und Männern in Deutschland von 13 Prozent gelangt. Die IW-Empfehlung, Frauen sollten sich verstärkt für bislang männertypische Berufe begeistern, löst aus Sicht der Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner, nur einen Teil des Problems.
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    FEMINISMUS-DEBATTE
    Scharfer Konter von Alice Schwarzer gegen Schröders Antifeminismus (09.11.2010)
    zwd Köln (tag). Mit einem scharfen Gegenangriff in Form eines offenen Briefes hat Alice Schwarzer auf die antifeministischen Äußerungen von Kristina Schröder (CDU) in einem Spiegel-Interview reagiert. Als Frauenministerin sei Schröder „ein hoffnungsloser Fall“ und für diesen Posten „schlicht ungeeignet“. Fassungslos zeigte sich Schwarzer über die Behauptung der Ministerin, der frühe Feminismus habe übersehen, dass „Partnerschaft und Kinder Glück spenden“ und für ihn deshalb Homosexualität „die Lösung der Benachteiligung der Frau“ gewesen sei: „Ein so billiges Klischee wagen Sie doch nicht allen Ernstes über die folgenreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts zu verbreiten?“, schreibt Schwarzer, Gründerin der Frauenzeitschrift Emma.
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    KAMPAGNE DES DEUTSCHEN FRAUENRATES
    Bekämpfung weiblicher Armut: Katholikinnen unterstützen Aktionswochen (08.11.2010)
    zwd Köln (tag). Das weibliche Gesicht der Armut in Deutschland wird ab dem 10. November einen Monat lang im Mittelpunkt der Aktionswochen des Deutschen Frauenrates stehen. Unterstützt wird die Kampagne unter anderem vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB). Es sei erschreckend und beschämend, dass – „in unserem reichen Land“ – immer mehr Menschen von Armut bedroht, direkt betroffen und dadurch sozial ausgegrenzt seien, erklärte KDFB-Vizepräsidentin Marlies Brouwers am 8. November in Köln.
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    INTERNATIONALES
    UN stellt neuen Index für Geschlechtergerechtigkeit vor (05.11.2010)
    zwd Berlin (scg). Der UN-Bericht über die menschliche Entwicklung 2010 setzt neue Schwerpunkte. Erstmals umfasst er einen Index, der geschlechtsspezifische Ungleichheiten aufdeckt. Damit werden die Fortschritte der menschlichen Entwicklung künftig auch daran gemessen, inwieweit sie Frauen und Männern gleichermaßen zu Gute kommen.
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    JUSTIZMINISTERINNENKONFERENZ
    Zwischenbericht zu Geschlechterquote in Aufsichtsräten vorgelegt (04.11.2010)
    zwd Berlin (jvo). Die JustizministerInnen der Länder (JMK) haben auf ihrer Herbstkonferenz über eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte und Vorstände von börsennotierten Unternehmen beraten. Sie halten die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen für wünschenswert, heißt es in ihrem gemeinsamen Beschluss.
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    ACADEMIA NET
    Neue Datenbank soll Frauen in den Blick von Berufungskommissionen rücken  (03.11.2010)
    zwd Berlin (jvo). In der Wissenschaft finden Frauen bei Beförderungen und Besetzungen von Gremienposten selten Beachtung. Nur etwa jeder sechste Lehrstuhl ist mit einer Professorin besetzt. Um hervorragende Wissenschaftlerinnen für Berufungskommissionen sichtbarer zu machen, hat die Robert Bosch Stiftung am 2. November im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Internetportal AcademiaNet freigeschaltet.
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    LANDESHAUSHALT
    SPD-Frauen fürchten massive Abwertung der Gleichstellungspolitik in Sachsen (02.11.2010)
    zwd Chemnitz (jvo). Die sächsischen SPD-Frauen haben auf ihrer Landeskonferenz eine Erhöhung des Gleichstellungsetats von aktuell 725.000 Euro auf das Niveau des Doppelhaushalts 2003/2004 von 1,1 Millionen Euro gefordert. Zudem müsse der Bereich der Gleichstellung durch das Einsetzen einer Parlamentarischen Staatssekretärin wieder institutionell aufgewertet werden, betonte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Sachsen, Liane Deicke.
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    PARTEITAG
    CSU votiert mit knapper Mehrheit für Frauenquote (01.11.2010)
    zwd München (jvo). Mit über 40 Wortmeldungen sorgte die Frauenförderung für die längste Diskussion auf dem CSU-Parteitag, der am 29. und 30. Oktober in München stattfand. Im Anschluss an die Debatte stimmten 56 Prozent der Delegierten für den Antrag, eine Frauenquote einzuführen. In Zukunft sollen demnach auf Partei– und Bezirksvorstandsebene mindestens 40 Prozent Frauen vertreten sein.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 284/2010
  • Kabinettsbeschluss zu Zwangsehen: ParlamentarierInnen befragen Bundesinnenminister de Maizière
  • Literaturbeilage: Bücherfrauen mit neuer Studie
  • Gesundheit: Krankenkassen im Gender-Check
  •  ausführlich in FGP 284

    Bundeshaushalt 2011
    Deutliche Abstriche beim Gleichstellungsetat
    zwd Berlin. Von den vorgesehenen Ausgaben für Gleichstellungs im Haushalt 2011 des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) werden Frauen weniger profitieren als bisher.
  •  ausführlich in FGP 283

    Parteien
    Frauenpolitik: Linke sehen sich als Konkurrenz zu den Grünen
    zwd Berlin/Leipzig. Während die Grünen-Fraktion einen Gesetzentwurf zur Quotierung von Aufsichtsräten auf den Weg gebracht hat, kündigten die Linkspolitikerinnen auf ihrer diesjährigen Bundesfrauenkonferenz ein Konzept zur Geschlechtergleichstellung an. Ihre Partei stehe bei der Frauenpolitik in scharfer Konkurrenz zu den Grünen, betonte Caren Lay, Bundesgeschäftsführerin der Linken.
  •  ausführlich in FGP 283

    SPD-Parteitag
    Votum für gleiches Entgelt per Gesetz
    zwd Berlin. Auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der SPD, der Ende September in Berlin stattfand, haben die Delegierten einen Leitantrag zur Arbeitsmarktpolitik angenommen. Darin befürworten sie unter anderem die Durchsetzung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern auf gesetzlichem Wege.
  •  ausführlich in FGP 283

    22. BuKoF-Jahrestagung
    Forderung nach „Equal Pay“ auch bei der ProfessorInnen-Besoldung hochaktuell
    zwd Trier. Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (BuKoF) will dem Aktionsbündnis Equal Pay Day beitreten. Ihre Mitglieder rief die BuKof in einem, auf ihrer Jahrestagung vom 20. bis 22. September in Trier gefassten Beschluss auf, sich am kommenden Tag der Entgeltgleichheit, 25. März 2011, mit geeigneten Aktionen zu beteiligen.
  •  ausführlich in FGP 283

    Alkohol – auch für Frauen ein Problem
    Drogenbeauftragte will differenziertere gendersensible Suchtarbeit fördern
    zwd Berlin. Lange Zeit galt Alkoholabhängigkeit als ein typisch männliches Problem. Mit dieser Klischee-Vorstellung will die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), jetzt aufräumen. Auf ihrer Jahreskonferenz am 5. Oktober in Berlin kündigte sie an, Präventionsprojekten, Beratungsangeboten und Therapien für Frauen künftig einen höheren Stellenwert einzuräumen.
  •  ausführlich in FGP 283

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    15.11.2010
    Frauen organisieren sich selbst: Einblicke in die aktuellen Projekte des Marie-Schlei-Vereins in Kenia
    Berlin
     mehr Infos...

    16.11.2010
    Klimawandel und Klimaschutz geschlechtergerecht.
    Bonn
     mehr Infos...

    18.11.2010
    Aufschwung. Auch für Frauen?
    Düsseldorf
     mehr Infos...

    18.11.2010
    Fit für die Zukunft - Frauenkarrieren in Unternehmen
    Berlin
     mehr Infos...

    19.11.2010
    20. Kunstmesse im Frauenmuseum
    Bonn
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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