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Ausgabe vom  12.10.2010
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • WEIBLICHE FÜHRUNGSKRÄFTE: Neuer Gesetzentwurf der Grünen: 40-Prozent-Mindestquote für Aufsichtsräte
  • LIBERALEN-VORSCHLAG ZUM SPARPAKET: Spitzenverdienende ohne Elterngeld – für SPD eine „Mogelpackung“
  • AFRIKA: Massenvergewaltigungen im Ostkongo: EU-Parlament verlangt Aufklärung
  • PARTEIEN: Fassungslosigkeit über verfrühte Bescheide zu Elterngeldkürzungen
  • BUNDESTAG – ANTWORTEN DER REGIERUNG (1): Einheitliche Gleichstellungsstrategie für ländliche Räume nicht existent
  • BUNDESTAG – ANTWORTEN DER REGIERUNG (2): Frauenanteil in Beratungsgremien der Regierung schwankt zwischen 7,7 und 66,7 Prozent
  • OFFENER BRIEF AN BUNDESFRAUENMINISTERIN SCHRÖDER: Expertinnen-Netzwerk kritisiert Abbau von Gleichstellungsstrukturen
  • GLEICHSTELLUNG: CSU-Vorstand spricht sich für Frauenquote aus
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • In eigener SacheHeftvorschau FGP 283/2010
  • Gender-Medizin„Die Lehrbücher müssen neu geschrieben werden“
  • IG MetallZielquoten für mehr weibliche Präsenz
  • Gleichstellungsausgaben im Bundeshaushalt 2011Opposition über die Sparpläne: Unverständlich und intransparent
  • Bertelsmann-UmfrageFrauenquote: Über 50 Prozent der Bevölkerung stimmt dafür
  • Alleinerziehende Mütter mit KleinkindernHartz IV-Bezug wegen fehlender Kinderbetreuung
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    WEIBLICHE FÜHRUNGSKRÄFTE
    Neuer Gesetzentwurf der Grünen: 40-Prozent-Mindestquote für Aufsichtsräte  (12.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, hat am 12. Oktober einen Gesetzentwurf ihrer Partei zur geschlechtergerechten Quotierung von Aufsichtsräten vorgestellt. Danach soll börsennotierten Unternehmen und solchen mit ArbeitnehmerInnen-Mitbestimmung ab 2015 eine Mindestquote von 30 Prozent und ab 2017 von 40 Prozent vorgeschrieben werden. Künast geht davon aus, dass der Entwurf bereits im November in erster Lesung im Bundestag debattiert wird.
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    LIBERALEN-VORSCHLAG ZUM SPARPAKET
    Spitzenverdienende ohne Elterngeld – für SPD eine „Mogelpackung“ (12.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Vorschlag der FDP, SpitzenverdienerInnen das Elterngeld zu streichen, ist aus Sicht der SPD eine „reine Mogelpackung“. Was auf den ersten Blick sinnvoll zu sein scheint, entpuppe sich schnell als Luftnummer, erklärte die Sprecherin der SPD-Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik, Christel Humme, am 12. Oktober in Berlin. Der Anteil der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die 250.000 (ledig) beziehungsweise 500.000 Euro (verheiratet) jährlich verdienen, sei gering.
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    AFRIKA
    Massenvergewaltigungen im Ostkongo: EU-Parlament verlangt Aufklärung (11.10.2010)
    zwd Brüssel (tag). Die Mitglieder des Europäischen Parlamentes verurteilen die jüngsten Massenvergewaltigungen und Menschenrechtsverletzungen im Ostkongo aufs Schärfste. In einer Resolution, die am 7. Oktober mit 585 Ja-Stimmen bei 8 Nein-Stimmen und 34 Enthaltungen angenommen wurde, fordern sie die Vereinten Nationen und die Regierung der Demokratischen Republik Kongo auf, die Übergriffe in der Provinz Nord-Kivu unvoreingenommen und gründlich zu untersuchen.
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    PARTEIEN
    Fassungslosigkeit über verfrühte Bescheide zu Elterngeldkürzungen (08.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Parteiübergreifend haben PolitikerInnen kritisiert, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereits jetzt die von Schwarz-Gelb geplante Kürzung des Elterngeldes bei Hartz IV-EmpfängerInnen umsetzt, obwohl Bundestag und Bundesrat den vorgesehenen Gesetzesänderungen noch gar nicht zugestimmt haben. Offenbar kann die Bundesregierung gar nicht mehr abwarten, bis sie den Armen im Land ins Portemonnaie greifen kann, kommentierte die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig einen Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Oktober.
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    BUNDESTAG – ANTWORTEN DER REGIERUNG (1)
    Einheitliche Gleichstellungsstrategie für ländliche Räume nicht existent  (07.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Beim Handlungskonzept von Schwarz-Gelb zur Weiterentwicklung der ländlichen Räume aus dem Jahr 2009 ist das Thema Geschlechtergerechtigkeit nicht berücksichtigt worden. Die Politik für ländliche Räume ziele darauf ab, in allen Regionen Deutschlands gleichwertige, nicht identische Lebensverhältnisse herzustellen, gibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Drs. 17/2879) auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion als Begründung an.
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    BUNDESTAG – ANTWORTEN DER REGIERUNG (2)
    Frauenanteil in Beratungsgremien der Regierung schwankt zwischen 7,7 und 66,7 Prozent (06.10.2010)
    zwd Berlin (tag). Der Frauenanteil in forschungs- und innovationspolitischen Entscheidungs- und Beratungsgremien der Regierung schwankt stark. Wie aus der Antwort der Bundesregierung (Drs. 17/3011) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Drs. 17/2867) hervorgeht, liegt er beispielsweise beim Deutschen Institut für medizinische Information und Dokumentation bei 66,7 Prozent und im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesanstalt für Straßenwesen bei 7,7 Prozent.
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    OFFENER BRIEF AN BUNDESFRAUENMINISTERIN SCHRÖDER
    Expertinnen-Netzwerk kritisiert Abbau von Gleichstellungsstrukturen (05.10.2010)
    zwd Münster (tag). In einem offenen Brief an Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) hat das Netzwerk Internationaler Gender Mainstreaming-Expertinnen (GMEI) die mangelnden Gleichstellungsbemühungen kritisiert. So lasse Schröders Regierungspolitik nicht erkennen, wie der Forderung der Vereinten Nationen nach einem Abbau jeglicher Form der Diskriminierung der Frau im so genannten CEDAW-Abkommen entsprochen werden soll.
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    GLEICHSTELLUNG
    CSU-Vorstand spricht sich für Frauenquote aus (04.10.2010)
    zwd Berlin (ticker/tag). Als großen Erfolg bezeichnete Frauen-Unions-Vorsitzende Angelika Niebler (CSU) den Beschluss des CSU-Vorstands vom 4. Oktober, eine Frauenquote von 40 Prozent für alle parteiinternen Ämter einführen zu wollen. Der Parteivorsitzende Horst Seehofer sagte, dass es „einhelliges Ziel des Vorstandes sei, die Frauenförderung in der Partei zu forcieren“. Ende Oktober wird über den Antrag auf dem CSU-Parteitag abgestimmt.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    In eigener Sache
    Heftvorschau FGP 283/2010
  • Gleichstellungsausgaben im BMFSFJ-Etat 2011: Frauen werden weniger profitieren als bisher
  • Alkohol: Drogenbeauftragte will gendersensible Suchtarbeit fördern
  • Bundesfrauenkonferenz der Linken: Partei soll für weibliche Mitglieder an Attraktivität gewinnen
  •  ausführlich in FGP 283

    Gender-Medizin
    „Die Lehrbücher müssen neu geschrieben werden“
    zwd Münster. Frauengesundheit ist für die Vizepräsidentin des Weltärztinnenverbandes, Waltraud Diekhaus, globaler Reichtum: „Verbessere die Gesundheit der Frauen und du verbesserst den weltweiten Wohlstand“. Zum Auftakt des Weltärztinnenkongresses am 27. Juli in Münster ließ sie keinen Zweifel daran, dass die Gesundheitsversorgung die Bedürfnisse von Frauen noch in vieler Hinsicht ignoriert.
  •  ausführlich in FGP 282

    IG Metall
    Zielquoten für mehr weibliche Präsenz
    zwd Frankfurt. Die Gewerkschaft IG Metall will in den eigenen Reihen für eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sorgen. Bei den GewerkschaftssekretärInnen beispielsweise wurde eine Frauenquote von 30 Prozent bis zum Jahr 2014 festgelegt.
  •  ausführlich in FGP 282

    Gleichstellungsausgaben im Bundeshaushalt 2011
    Opposition über die Sparpläne: Unverständlich und intransparent
    zwd Berlin. Rund sechs Millionen Euro weniger wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im kommenden Jahr im Bereich der Familien- und Gleichstellungs- und SeniorInnenpolitik ausgeben. Wie sich die Kürzungen auf die einzelnen Bereiche auswirken und welche konkreten Projekte dem Rotstift zum Opfer fallen, geht aus dem Haushaltsplan des Ressorts nicht hervor. „Intransparent und nicht nachvollziehbar“ lautet denn auch das Oppositionsurteil zum BMFSFJ-Etat.
  •  ausführlich in FGP 282

    Bertelsmann-Umfrage
    Frauenquote: Über 50 Prozent der Bevölkerung stimmt dafür
    zwd Gütersloh. Nach einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung plädiert 60 Prozent der weiblichen Bevölkerung für eine Frauenquote in der Wirtschaft. Bei den Männern sind es immerhin 41 Prozent. Die Erhebung der Stiftung ergab überdies, dass nur ein Drittel der Befragten die berufliche Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in Deutschland gewährleistet sieht. Der Grund für die Benachteiligung von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft liegt nach Ansicht der meisten Befragten (87%) primär in der Doppelbelastung durch Beruf und Familie.
  •  ausführlich in FGP 282

    Alleinerziehende Mütter mit Kleinkindern
    Hartz IV-Bezug wegen fehlender Kinderbetreuung
    zwd Berlin. Rund 40 Prozent der Alleinerziehenden mit minderjährigen Kindern beziehen Hartz IV. Im Vergleich dazu sind nur knapp neun Prozent der Paare mit Kindern vom Staat abhängig. Viele der allein erziehenden Mütter würden gerne arbeiten, finden aber keine Betreuung für ihre Kinder.
  •  ausführlich in FGP 282

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    25.10.2010
    „Fakten und Fassaden. Gleichstellungspolitiken und Geschlechterwissen in Wissenschaft und Forschung“
    Bonn
     mehr Infos...

    28.10.2010
    Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden –
    Friedenspolitische Strategien von Männern und Frauen

    Berlin
     mehr Infos...

    30.10.2010
    BarCamp Frauen
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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