Kostenloser Newsletter des zwd 
Ausgabe vom  12.06.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BILANZ ZUR EUROPAWAHL: Gebhardt: Ich hätte mir die Hälfte der Sitze für Sozialdemokratinnen gewünscht
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 267 (2009) ERSCHIENEN: Wahlprogramme: Grüne für Parität, FDP will Familien entlasten
  • EUROPAWAHLEN: GESCHLECHTERQUOTE: Ländervergleich: Frauenanteile im neuen EU-Parlament
  • KITA-STREIK: BPW Germany: Erzieherin darf nicht weniger verdienen als Müllwagenfahrer
  • PROFESSORINNEN-PROGRAMM: Knapp die Hälfte aller Hochschulen hat Gleichstellungskonzepte vorgelegt
  • STATISTIK: Schwangerschaftsabbrüche: Leichter Rückgang im ersten Quartal 2009
  • WELTHURENTAG: Bundesregierung will Freier von Zwangsprostituierten bestrafen
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • Europa-WahlenFür Deutschland ziehen 37 Frauen ins EU-Parlament
  • Frauen und ArbeitsmarktLauter Ruf der Gewerkschaften nach existenzsichernder Arbeit
  • Supplement Frauen.Gesundheit & PolitikHöhere Bereitschaft von Frauen zur Lebendorganspende
  • Änderung des SchwangerschaftskonfliktgesetzesDreitägige Mindestbedenkzeit in Notsituationen ist „grausam“
  • Analyse des Hochschul-Informations-Systems (HIS)MINT-Absolventinnen im Nachteil gegenüber ihren Kollegen
  • Familienzeitkredit und TeilelterngeldSPD: Falsche Signale für Frauen
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BILANZ ZUR EUROPAWAHL
    Gebhardt: Ich hätte mir die Hälfte der Sitze für Sozialdemokratinnen gewünscht (12.06.2009)
    zwd Brüssel (tag). Die in das neue EU-Parlament wiedergewählte SPD-Abgeordnete Evelyne Gebhardt (SPD) hat sich gegenüber dem zwd unzufrieden mit dem Frauenanteil unter den EU-Abgeordneten ihrer Partei gezeigt. Nach ihren Worten entspricht der Anteil von 43 Prozent zwar der in der SPD festgelegten Mindestquote, jedoch hätte sie sich die Hälfte der Parlamentssitze für Sozialdemokratinnen gewünscht. Bei den EU-Parlamentswahlen gelang nur Grünen und Linken eine paritätische Besetzung. Die FDP erzielte einen Frauenanteil von 42 Prozent, während die CDU nicht einmal ein Viertel weibliche Abgeordnete erreichte.
     weiter...

    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 267 (2009) ERSCHIENEN
    Wahlprogramme: Grüne für Parität, FDP will Familien entlasten (12.06.2009)
    zwd Berlin (jvo). Die Grünen fordern in ihrem Bundestagswahlprogramm die „Hälfte der Macht für Frauen“. Unter anderem wollen sie einen Mindestanteil von 50 Prozent weiblicher Mitglieder in Aufsichtsräten und Vorständen börsennotierter Unternehmen durchsetzen. Demgegenüber plädiert die FDP in ihrem Mitte Mai angenommenen Wahlprogramm vorrangig für eine finanzielle Entlastung von Familien sowie eine bessere Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben. In der neu erschienenen Ausgabe (Nr. 267) des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ hat der zwd die Wahlprogramme aus frauenpolitischer Sicht unter die Lupe genommen.
     weiter...

    EUROPAWAHLEN: GESCHLECHTERQUOTE
    Ländervergleich: Frauenanteile im neuen EU-Parlament (12.06.2009)
    zwd Berlin/Brüssel (hö). Zu den Frauenanteilen im neu gewählten EU-Parlament stellt der zwd seinen Abonnentinnen und Abonnenten im Folgenden eine ausführliche Dokumentation und Analyse zur Verfügung. Die Zahlen der deutschen weiblichen EU-Abgeordneten nach Parteien – im Zahlenvergleich zu den EU-Parlamentswahlen 2004 – werden ausführlich abgebildet. Weiterhin hat der zwd eine Länderübersicht (EU-27) zu den Frauenanteilen im EU-Parlament dargestellt und kommentiert.
     weiter...

    KITA-STREIK
    BPW Germany: Erzieherin darf nicht weniger verdienen als Müllwagenfahrer (10.06.2009)
    zwd Berlin (tag). Das Frauen-Berufsnetzwerk „Business Professional Women“ (BPW Germany) hat die Forderungen von ErzieherInnen nach mehr Geld und besseren Arbeitsbedingungen unterstützt. Die schlechte Bewertung von Berufen in frauendominierten Branchen sei einer der Gründe für die bestehenden Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland, teilte BPW-Präsidentin Dagmar Bischof am 10. Juni vor dem Hintergrund der fortgesetzten Kita-Streiks mit.
     weiter...

    PROFESSORINNEN-PROGRAMM
    Knapp die Hälfte aller Hochschulen hat Gleichstellungskonzepte vorgelegt  (09.06.2009)
    zwd Berlin (jvo). In der zweiten Runde des Professorinnenprogramms haben 45 Hochschulen eine positive Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes erzielt. Die meisten erfolgreichen Bewerbungen kamen aus Baden-Württemberg. Dort erhielten elf Hochschulen eine Zusage für Fördergelder aus dem Programm. In Bayern beteiligten sich sieben Hochschulen mit Erfolg.
     weiter...

    STATISTIK
    Schwangerschaftsabbrüche: Leichter Rückgang im ersten Quartal 2009 (04.06.2009)
    zwd Wiesbaden (tag). In den ersten drei Monaten des Jahres 2009 hat das Statistische Bundesamt 29.800 Schwangerschaftabbrüche in Deutschland registriert. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres 2008 sind das 1.200 Abbrüche weniger.
     weiter...

    WELTHURENTAG
    Bundesregierung will Freier von Zwangsprostituierten bestrafen (02.06.2009)
    zwd Berlin (tag). Die Bundesregierung plant einen Gesetzentwurf, demzufolge Freier von Zwangsprostituierten bestraft werden sollen. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) reicht ein Freierstraftatbestand alleine allerdings nicht aus. Eine Freierstrafbarkeit könne es nicht geben, wenn nicht gleichzeitig auch das Aufenthaltsrecht für Frauen verbessert werde, teilte Zypries am 2. Juni anlässlich des Welthurentages in Berlin mit.
     weiter...


     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    Europa-Wahlen
    Für Deutschland ziehen 37 Frauen ins EU-Parlament
    zwd Brüssel. Auf 37 der 99 deutschen Plätze im neuen EU-Parlament werden Frauen sitzen (2004: 31). Trotz des Zuwachses herrscht Unzufriedenheit: Die SPD erreichte zwar eine Frauen-Quote von 43 Prozent, doch wegen des enttäuschenden Wahlausgangs können nur 10 weibliche Abgeordnete nach Straßburg und Brüssel fahren. Deutlich unter Niveau bleibt die CDU, die nur acht der 34 erreichten Parlamentssitze mit Frauen besetzt (Quote: 24 %), anders die Schwesterpartei CSU, die 38 Prozent erreichte (3 von 8 Mandaten). Grüne und Linke glänzen mit einem Frauenanteil von jeweils 50 Prozent.
  •  ausführlich in FGP 267

    Frauen und Arbeitsmarkt
    Lauter Ruf der Gewerkschaften nach existenzsichernder Arbeit
    zwd Berlin. Der DGB und die Gewerkschaft ver.di haben die andauernde Benachteiligung von Frauen in der Berufs- und Arbeitswelt angeprangert. Für die Eindämmung von unfreiwilliger Teilzeit und geringfügiger Beschäftigung sprach sich vor allem auch DGB-Vizechefin Ingrid Sehrbrock aus. Die ver.di-Frauen plädierten für den gleichberechtigten Wiedereinstieg auf dem Arbeitsmarkt.
  •  ausführlich in FGP 267

    Supplement Frauen.Gesundheit & Politik
    Höhere Bereitschaft von Frauen zur Lebendorganspende
    zwd Berlin. Die tatsächliche Bereitschaft zur Organspende ist beim weiblichen Geschlecht ausgeprägter. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung anlässlich des Tages der Organspende am 6. Juni. 19 Prozent der Frauen aber nur 15 Prozent der Männer besitzen demnach einen Spendeausweis. Bei den Lebendorganspenden fällt dieser Unterschied noch deutlicher ins Gewicht.
  •  ausführlich in FGP 267

    Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes
    Dreitägige Mindestbedenkzeit in Notsituationen ist „grausam“
    zwd Berlin. Trotz großer Bedenken von Frauenpolitikerinnen und Mitarbeiterinnen in Schwangerenberatungsstellen hat eine Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag für verschärfte gesetzliche Regelungen bei Abbrüchen aus medizinischer Indikation gestimmt.
  •  ausführlich in FGP 267

    Analyse des Hochschul-Informations-Systems (HIS)
    MINT-Absolventinnen im Nachteil gegenüber ihren Kollegen
    zwd Berlin. Absolventinnen der Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) müssen bei gleicher studienfachlicher Qualifikation gegenüber ihren Kollegen zum Teil erhebliche Einkommensnachteile in Kauf nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse, die das Forschungsinstitut „Hochschul-Informations-System“ am 18. Mai veröffentlicht hat.
  •  ausführlich in FGP 267

    Familienzeitkredit und Teilelterngeld
    SPD: Falsche Signale für Frauen
    zwd Berlin. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will in der kommenden Legislaturperiode einen Familienzeitkredit auf den Weg bringen, um mehr Freiräume für Betreuungstätigkeiten zu schaffen. Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, hält diesen Vorschlag für eine „Rolle rückwärts in der Sozial- und Gleichstellungspolitik“.
  •  ausführlich in FGP 267

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    18.06.2009
    „Familienpolitik versus Frauenpolitik?“
    Berlin
     mehr Infos...

    22.06.2009
    Gender Mainstreaming – Wo stehen die Städte und Gemeinden?
    Berlin
     mehr Infos...

    25.06.2009
    European Platform of Women Scientists Annual Conference 2009
    Brüssel
     mehr Infos...

    26.06.2009
    Die Grenzen des Wohlfahrtsstaats: Migration und Geschlecht
    Bochum
     mehr Infos...

    26.06.2009
    „Ich bin genau wie Du – und ganz anders! Interkulturelle und geschlechtsbewusste Pädagogik – eine Bereicherung für die Kinder- und Jugendhilfe“
    Essen
     mehr Infos...

    27.06.2009
    Feminismus im 21. Jahrhundert: Alte Fragen - neue Antworten?
    Berlin
     mehr Infos...

    02.07.2009
    Frauen für die Stärkung von Wissenschaft und Forschung
    Berlin
     mehr Infos...

    03.07.2009
    9th Congress of the European Women Lawyers Association (EWLA) - Fundamental Rights and Financial Markets
    Reykjavik (Island)
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


    Ich möchte ein Angebot des zwd bestellen:
     zum Bestellcoupon

     5. Kontakt
    zweiwochendienst Verlags-GmbH
    zwd-Redaktion
    Luisenstrasse 48
    10117 Berlin
    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

     6. Newsletter abmelden
    Newsletter Bezieher, die dieses Angebot nicht mehr nutzen wollen, können Sie sich bei folgendem Link austragen lassen:
     Newsletter abmelden

    AbonnentInnen bitten wir, entsprechende Änderungen in Ihrem Userprofil vorzunehmen. Sie gelangen in das Userprofil, indem Sie sich in einem der beiden Portale einloggen und in der rechten Navigation auf "Userprofil" klicken. Dort können Sie dann entsprechende Änderungen vornehmen.

    Impressum

    © Copyright zwd-online - Dieser Newsletter ist ein Produkt von zwd-online, dem Internet Service der zwd-Mediengesellschaft mbH für den Zweiwochendienst. Presserechtlich verantwortlich: Holger H. Lührig (V.i.S.d.P.), Luisenstrasse 48, 10117 Berlin Tel: 030-22 487 482, Fax: 030-22 487 484, Mailto: frauen@zwd.info, Internet: www.frauen.zwd.info