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Ausgabe vom  12.05.2009
Frauen & Politik  www.zwd.info
 Inhalt
1. zwd-Nachrichten
  • BUNDESTAGSWAHLPROGRAMM VON BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Eigenständige Existenzssicherung für Sozialleistungsempfängerinnen im Fokus
  • ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 266 (2009) ERSCHIENEN: Vor den EU-Wahlen: Wallström fordert mehr Engagement für Geschlechterparität
  • MUTTERNACHT: Jede Minute stirbt eine Frau an Schwangerschaftskomplikationen
  • ÖSTERREICH: SPÖ-Frauen veranstalteten "Rabenmutter"tag
  • INTERNATIONALE TAGUNG DER HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG: Frauen nicht unter dem „Deckmantel der Tradition“ diskriminieren
  • VERSCHÄRFTE BERATUNGSPFLICHT: Kürzungen in der Schwangerschaftshilfe kontraproduktiv
  • EUROPÄISCHER PROTESTTAG ZUR GLEICHSTELLUNG BEHINDERTER MENSCHEN: Sexualisierte Gewalt gegen weibliche Behinderte wird unterschätzt
  • MENSCHENRECHTE: Europarat für wirksamen Schutz junger Frauen vor Zwangsehen
  • KATHOLISCHER DEUTSCHER FRAUENBUND: Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche gefordert
    2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
  • EU-ParlamentswahlenWallström: „Aufstehen“ für Parität in den EU-Gremien
  • Frauenpolitik im BundestagswahlkampfKanzlerkandidat Steinmeier für Quote in den Aufsichtsräten
  • Drogen- und Suchtbericht 2009Exzessiver Alkoholkonsum von Mädchen rapide angestiegen
  • 26. GEW-GewerkschaftstagBenachteiligungsfreie Tarifvereinbarungen angestrebt
  • Geschlechterrollen im WandelRiesiger Reformstau angesichts veränderter Lebensverhältnisse
  • ASF-Niedersachsen40 Prozent Frauenanteil muss Selbstverständlichkeit sein
    3. Termine
    4. Die Angebote des zwd im Überblick
    5. Kontakt
    6. Newsletter abmelden

     1. zwd-Nachrichten
    BUNDESTAGSWAHLPROGRAMM VON BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Eigenständige Existenzssicherung für Sozialleistungsempfängerinnen im Fokus (11.05.2009)
    zwd Berlin (tag). Als „Quantensprung“ hat die frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Astrid Rothe-Beinlich, die im neuen Bundestagswahlprogramm ihrer Partei verankerte eigenständige Existenzsicherung von Frauen bezeichnet. Diese müsse auch für diejenigen Frauen Realität werden, die Sozialleistungen beziehen, teilte Rothe-Beinlich am 11. Mai gegenüber dem zwd mit.
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    ZWD-MAGAZIN FRAUEN.GESELLSCHAFT UND POLITIK NR. 266 (2009) ERSCHIENEN
    Vor den EU-Wahlen: Wallström fordert mehr Engagement für Geschlechterparität  (09.05.2009)
    zwd Brüssel (tag). Vor den Wahlen zum europäischen Parlament am 7. Juni hat die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margot Wallström, an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, ihre Stimme zu nutzen und für mehr Geschlechterparität in den EU-Gremien aufzustehen. In der neu erschienenen Ausgabe (Nr. 266) des zwd-Magazins „Frauen.Gesellschaft und Politik“ betont Wallström im Gespräch mit dem zwd, dass Frauen mit einem Anteil von 52 Prozent an der Bevölkerung in gleichem Maße wie Männer an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden müssten.
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    MUTTERNACHT
    Jede Minute stirbt eine Frau an Schwangerschaftskomplikationen (08.05.2009)
    zwd Berlin (jz). Täglich sterben weltweit mehr als 1.400 Frauen während der Schwangerschaft oder der Geburt ihres Kindes. Auf diesen Missstand haben die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Action for Global Health, CARE, Oxfam, Rotarian Action Group und World Vision zum Muttertag aufmerksam gemacht. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung am 6. Mai in Berlin riefen sie die Bundesregierung zum Handeln auf.
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    ÖSTERREICH
    SPÖ-Frauen veranstalteten "Rabenmutter"tag (07.05.2009)
    Wien (ticker/SK). Mit der Veranstaltung eines "Rabenmutter"tages haben die Frauen in der Sozialdemokratischen Partei Österreichs am gestrigen Mittwoch ein Zeichen an Politik und Gesellschaft gesetzt, sich stärker mit dem Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der aktuelle Situation der Frauen in der Alpenrepublik auseinanderzusetzen. Für Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und die SPÖ-Frauen war dabei klar, "dass berufstätige Mütter keine Rabenmütter sind".
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    INTERNATIONALE TAGUNG DER HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG
    Frauen nicht unter dem „Deckmantel der Tradition“ diskriminieren (07.05.2009)
    zwd Berlin (jz). Diskriminierung von Frauen darf nicht unter dem Deckmantel der „Tradition“ oder der kulturellen Eigenheiten einer Bevölkerung toleriert werden. Zu diesem Schluss kamen die TeilnehmerInnen der Konferenz „Feminism and Cultural Diversity“ der Heinrich-Böll-Stiftung am 6. Mai in Berlin. In diesem Kontext forderte Heiner Bielefeldt, Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, dass Frauenrechte in die jeweilige kulturelle Sprache übersetzt werden müssten.
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    VERSCHÄRFTE BERATUNGSPFLICHT
    Kürzungen in der Schwangerschaftshilfe kontraproduktiv (05.05.2009)
    zwd Berlin (jz). Die Kürzungen der Landesregierung Brandenburg in der Schwangerschaftsberatung stießen bei Kirsten Tackmann, frauenpolitische Sprecherin des Bundestags (Die Linke), auf scharfe Kritik. Angesichts der Initiativen auf Bundesebene zur Verschärfung der Beratungspflicht bei Spätabbrüchen bezeichnete sie die finanziellen Einschnitte als frauenpolitischen Skandal. Statt verschärfter Gesetzeslagen sollte eher der Ausbau einer qualifizierten Schwangerschaftsberatung vorangetrieben werden, betonte sie am 5. Mai in Berlin.
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    EUROPÄISCHER PROTESTTAG ZUR GLEICHSTELLUNG BEHINDERTER MENSCHEN
    Sexualisierte Gewalt gegen weibliche Behinderte wird unterschätzt (04.05.2009)
    zwd Mainz (tag). Von sexualisierter Gewalt betroffene weibliche Behinderte benötigen dem Bundesverband der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen (bff) zufolge mehr und bessere Hilfsangebote. Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai wies bff-Koordinatorin Katja Grieger darauf hin, dass Frauen mit Behinderungen wegen struktureller Rahmenbedingungen häufig in familiäre oder institutionelle Abhängigkeiten gezwungen würden. Dies sei häufig mit fehlender Intimsphäre, fremdbestimmter Sexualität, anonymen Pflegesituationen und ungewollten Körperkontakten verbunden.
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    MENSCHENRECHTE
    Europarat für wirksamen Schutz junger Frauen vor Zwangsehen (29.04.2009)
    zwd Straßburg (tag). Die parlamentarische Versammlung des Europarats hat wirksame Maßnahmen zum Schutz von Mädchen und jungen Frauen vor Zwangsehen gefordert. Die 47 Europaratsländer sollten derartige Praktiken, die gegen die Menschenrechte verstoßen, unter Strafe stellen und entsprechende Gesetze verabschieden, sagte die zyprische Berichterstatterin der parlamentarischen Versammlung des Europarates, Antigoni Papadopoulos.
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    KATHOLISCHER DEUTSCHER FRAUENBUND
    Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der Kirche gefordert  (28.04.2009)
    zwd München (tag). Zum „Tag der Diakonin“ am 29. April hat der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) die offizielle Zulassung von Frauen zum diakonischen Dienst in der römisch-katholischen Kirche gefordert. Der Diakonat der Frau sei ein notwendiges Zeichen für die Gleichrangigkeit von Männern und Frauen beim Dienst in der Nachfolge Jesu Christi, betonte Waltraud Deckelmann, Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des KDFB.
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     2. Lesen Sie in unserer aktuellen Printausgabe unter anderem:
    EU-Parlamentswahlen
    Wallström: „Aufstehen“ für Parität in den EU-Gremien
    zwd Brüssel. Vor den Europawahlen am 7. Juni hat die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margot Wallström, im zwd-Interview an die europäischen Bürgerinnen und Bürger appelliert, ihre Stimme zu nutzen und für Geschlechterparität in Parlament, Kommission und Spitzenpositionen der Gemeinschaft aufzustehen. Sie wies ferner darauf hin, dass neben den europäischen Institutionen auch die nationalen Parlamente gefordert seien, auf die Erhöhung des Frauenanteils in den EU-Gremien hinzuwirken.
  •  ausführlich in FGP 266

    Frauenpolitik im Bundestagswahlkampf
    Kanzlerkandidat Steinmeier für Quote in den Aufsichtsräten
    zwd Berlin. Bei der Vorstellung des Entwurfs zum SPD-Regierungsprogramm hat sich Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nachdrücklich für mehr Frauen in Führungspositionen ausgesprochen. Das Ziel „40 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten“ habe sich im Ausland bewährt, sagte er am 19. April im Berliner Tempodrom. Der Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen eröffnete am 25. April den Wahlkampf mit der Resolution „Frauenpolitik in der Wirtschaftskrise? – Geschlechtergerechtigkeit wann, wenn nicht jetzt!“.
  •  ausführlich in FGP 266

    Drogen- und Suchtbericht 2009
    Exzessiver Alkoholkonsum von Mädchen rapide angestiegen
    zwd Berlin. Unter den zehn- bis 15-jährigen Mädchen hat sich die Anzahl derjenigen, die wegen ihres exzessiven Alkoholkonsums in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten, innerhalb der letzten sieben Jahre verdoppelt. Erstmals wurden 2007 mehr Mädchen als Jungen aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär behandelt. Das geht aus dem Drogen- und Suchtbericht 2009 der Bundesregierung hervor, der am 6. Mai in Berlin vorgestellt wurde.
  •  ausführlich in FGP 266

    26. GEW-Gewerkschaftstag
    Benachteiligungsfreie Tarifvereinbarungen angestrebt
    zwd Nürnberg (jvo). Auf ihrem Gewerkschaftstag vom 25. bis 29. April in Nürnberg haben die Delegierten der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Vorstand beauftragt, ein geschlechtersensibles bildungspolitisches Konzept zu erarbeiten. Aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Gewalt und Geschlecht“ sollen in das Konzept einfließen.
  •  ausführlich in FGP 266

    Geschlechterrollen im Wandel
    Riesiger Reformstau angesichts veränderter Lebensverhältnisse
    zwd Berlin (jvo). Die Veränderung der Lebensverhältnisse hat in den vergangen Jahren an Dynamik gewonnen. Das Bildungsniveau und die Erwerbsquote von Frauen sind stark gestiegen. Immer mehr Menschen ziehen alternative Lebensformen der traditionellen Ehe vor. Die Herausforderungen der Veränderungen standen im Mittelpunkt der Tagung „Beziehungsweisen: Geschlechterverhältnisse im Wandel“, zu welcher der Berliner Senat am 29. April eingeladen hatte.
  •  ausführlich in FGP 266

    ASF-Niedersachsen
    40 Prozent Frauenanteil muss Selbstverständlichkeit sein
    zwd Braunschweig (jvo). Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Niedersachsen hat den SPD-Parteivorstand aufgefordert, die Liste für die Bundestagswahlen am 27. September so aufzustellen, dass mindestens 40 Prozent Frauen in der nächsten Bundestagfraktion vertreten sind.
  •  ausführlich in FGP 266

     Zur aktuellen Ausgabe

  •  3. Auswahl aus unserer Terminübersicht (mehr unter www.zwd.info)
    14.05.2009
    Global Summit of Women 2009
    Santiago, Chile
     mehr Infos...

    20.05.2009
    Evangelischer Kirchentag 2009
    Bremen
     mehr Infos...

    25.05.2009
    Frauen verändern EUROPA verändert Frauen
    Iserloh
     mehr Infos...

    27.05.2009
    Einfach nicht genug zum Leben – unfreiwillige Teilzeitarbeit und MiniJobs
    Berlin
     mehr Infos...

    28.05.2009
    Managing Gender and Diversity - Engendering Reflexivity and Change?
    St. Gallen, Schweiz
     mehr Infos...

    04.06.2009
    7th European Feminist Research Conference
    Utrecht, Niederlande
     mehr Infos...

    05.06.2009
    "Bürgerhaushalt und Genderbudgeting - wie geht das zusammen?"
    Köln
     mehr Infos...

    05.06.2009
    Religion Revisited - Frauenrechte und die politische Instrumentalisierung von Religion
    Berlin
     mehr Infos...


     4. Die Angebote des zwd im Überblick
    Das zwd-Internet-Portal
    Mehr Inhalt, mehr Service bietet das zwd-Portal. Dieses können Sie über www.zwd.info erreichen.
    Folgende Angebote können Sie hier wahrnehmen:
     Nachrichten: Der zwd berichtet täglich über das Geschehen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik
     Dokumente: Thematisch geordnet bietet das umfangreiche Angebot eine fundierte Grundlage zum Vertiefen in aktuelle Themen
     Themendienst: Redaktion und GastautorInnen bereiten Hintergründe zu ausgewählten Themen auf
     Termine: Wichtige Veranstaltungen im Jahresüberblick
     Who is Who: Mit dem Adressdienst liefert die Redaktion eine Zusammenstellung frauenrelevanter AnsprechpartnerInnen auf allen Ebenen
     Linkdienst: Wer Internetquellen zum Thema Frauen sucht, findet hier einen guten Ausgangspunkt. Bestimmte Angebote sind in ausführlicher Form nur den AbonnentInnen zugänglich.

    zwd BILDUNG GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Über das bildungspolitische Geschehen in Bund und Ländern bleiben Sie mit dieser monatlichen Printausgabe des zwd informiert. Natürlich können AbonnentInnen auch das zwd Portal Bildung & Politik nutzen.

    zwd FRAUEN GESELLSCHAFT UND POLITIK
    Diese monatliche Printausgabe des zwd bietet aktuelle Berichte und Hintergründe zur Frauenpolitik. Der Schwerpunkt liegt auf der Politik von Bund und Ländern. Ein Abonnement der kostenpflichtigen Printausgabe beinhaltet auch den Zugang zum zwd-Portal.

    FrauenGesundheit & Politik
    Regelmäßig erscheint dieses Supplement in der Printausgabe des zwd FRAUEN UND POLITIK (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es kann auch gesondert bestellt werden.

    e.punkt
    Nachrichten aus der virtuellen Welt – in dem Bildungsmagazin e.punkt geht es um politische Trends, Vorhaben und Initiativen zu Multimedia und eLearning. e.punkt erscheint regelmäßig als Supplement in der Printausgabe des zwd Bildung, Wissenschaft und Kulturpolitik (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Es ist auch einzeln beziehbar.

    zwd-online
    Zugang zu allen Angeboten des zwd-Portals verschafft Ihnen das kostenpflichtige zwd-online-Abonnement. Wahlweise können Sie dieses für das Portal Frauen & Politik, das Portal Bildung & Politik oder beide Portale bestellen. Zusätzlich erhalten Sie das zwd-Informationsblatt zur Frauen- bzw. Bildungspolitik im Internet.


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     5. Kontakt
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    Luisenstrasse 48
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    Tel.: 030 / 22 487 487
    Fax: 030 / 22 487 484
    Mail: frauen@zwd.info

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